Endlich digital fotografieren

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Hallo liebe Community, :)

Ich will anfangen digital zu fotografieren und bin auf der Suche nach einer Kamera.

Ich bin im Besitz einer Nikon F801 und außerdem diesen Zubehörs:

AF Nikkor 50mm 1:1,4
AF Nikkor 70-210mm 1:4-5,6
AF Nikkor 28-85mm 1:3,5-4,5
Nikon speed light SB-24

ich würde nun gerne digital fotografieren.
Daher frage ich mich: gibt es eine digitale Kamera von Nikon mit der ich die Objektive weiter benutzen kann? :rolleyes:

Ich bin auf der Suche nach einer Kamera, die in der Bedienung einfach ist.

Vielen Dank für eure Zeit
Gruß Jan
 
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Ich würde auf jeden Fall mit Deinem Großvater in den Laden gehen, damit er die Kamera mal selber anfassen und bedienen kann. Die Haptik und Bedienung ist wichtig und muß einem liegen. Die Beratung bezüglich Deiner Objektive im Elektrofachhandel kannst Du Dir getrost sparen, denn da fehlt es schlicht und ergreifend an der nötigen Kompetenz :fahne: Was das Wählen durch Menues betrifft, läßt sich das nie ganz vermeiden. Ganz generell lassen sich durch mehr Knöpfe/Schalter am Kamerabody Menue-Navigationen eher vermeiden. Ich persönlich finde die Menue-Navigation der Nikon Kameras aber sehr übersichtlich gestaltet und recht intuitiv bedienbar.

Die D5300 von Nikon fällt somit aus der Auswahl schon mal raus, weil der Autofokus bei den älteren Objektiven nicht funktioniert. Dann kommt eigentlich am ehesten eine D610, oder D750 in Frage, falls es etwas neues im Kleinbildformat sein soll. Beim Kauf einer D7100 (im kleineren DX-Format) bräuchte man durch die Brennweitenverlängerung auf jeden Fall noch ein Weitwinkel-Objektiv zusätzlich. Falls es auch eine gebrauchte sein darf, wäre die D700 meine Empfehlung.

Ich persönlich glaube die Nikon Df würde ihm sicher gefallen, weil sie nicht nur von der Haptik an eine alte Nikon F erinnert, sondern auch einen herrvorragenden Sensor hat. Ist aber leider mit 2500,- € auch schon sehr teuer.

Ich würde auch noch zu bedenken geben, daß bei der Digital-Fotografie nicht nur das Fotografieren selber, sondern auch die Weiterverarbeitung am Computer eine gewisse Rolle spielt. Er sollte also zumindest in der Lage sein, die Bilder von der Speicherkarte auf den Rechner zu ziehen (in der Regel mithilfe eines Kartenlesers) um sie dort mit einer einfachen Software in Form zu bringen und ggf. weiter zu verarbeiten. Wenn er ein Computermuffel ist, wird er sich mit Digitalaufnahmen schwer tun.

Beim Kauf einer neuen Nikon Kamera ist auf jeden Fall ein RAW-Converter dabei (falls er RAW-Dateien aufnimmt). Mein Vater ist übrigens mit Adobe-Lightroom sehr zufrieden. Recht einfach vom Handling und mit vielen Möglichkeiten. Es gibt aber auch kostenlose Software, mit der man Bilder bearbeiten kann. Ihm war allerdings meine alte D2Xs mitsamt Objektiven immer zu schwer für unterwegs und er hat sich deshalb vor einiger Zeit eine Fuji X-E1 zugelegt.

VG
 
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Eine einfach zu bedienende Digiknipse ist die Df. (Punkt)
Rechts Zeit, links ISO, vorne Blende - mehr braucht man eh nicht.
Wenn dein Großvater jemals eine normale Kamera bedient hat wird er mit der Df auf Anhieb umgehen können ohne sich eine Woche mit der Bedienungsanleitung beschäftigen zu müssen.
 
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Den letzten Satz solltest Du Dir vergolden lassen und vor allem mal in Konvergenz zu den restlichen Ausführungen bringen. Warum Du ernsthaft erwägst, einem Einsteiger, der 2014 endlich mal digital fotografieren will und eine EINFACH ZU BEDIENENDE KAMERA sucht, sich eine gebrauchte D4s zu kaufen, ist schon fast zynisch. Wir haben hier womöglich einen Kandidat für ne D5200, aber wissen über Anspruch und Budget viel zu wenig. Mit Deinen Vorschlägen verschreckst Du einen Neuling womöglich. Und das wäre schade!

Dieser "Anfänger" fotografiert analog - Kleinbild - warum MUSS es nun unbedingt DX sein, entsprechend dem früher belächelten APS-Format?

Er kann seine analoge Kamera durch eine digitale Kamera ersetzen und seine Objektive weiter gebrauchen.

Die neue Kamera (Body) muss einen Motor eingebaut haben, sonst kann er seine Objektive nicht mehr in gewohnter Weise benutzen.

Eine einfach zu bedienende Digiknipse ist die Df. (Punkt)
Rechts Zeit, links ISO, vorne Blende - mehr braucht man eh nicht.
Wenn dein Großvater jemals eine normale Kamera bedient hat wird er mit der Df auf Anhieb umgehen können ohne sich eine Woche mit der Bedienungsanleitung beschäftigen zu müssen.

Der "Grossvater" hat die letzte Zeit mit einer F801 fotografiert - da ist nichts mit Rädchen und links Blendenkorrektur und so.
 
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Dieser "Anfänger" fotografiert analog - Kleinbild - warum MUSS es nun unbedingt DX sein, entsprechend dem früher belächelten APS-Format?

Ich bin seinerzeit von der F90X auf die D80 umgestiegen. Der eigentlich minimale Formatunterschied hat mich nie gestört, wer schaut schon bei Zooms auf die eingestellte Brennweite. Ausserdem war FX damals kein Thema.

Man bekommt gepflegte, gebrauchte D80 mit 10.000 Auslösungen schon um die 100 €. Die D90 um ca. 200 €. Dazu das sehr scharfe Nikkor 18-70mm, gebraucht um ca. 100 €, alle vorhandenen Objektive können mit erwünschtem Teleeffekt weiter verwendet werden und man macht auch so schöne Fotos, da braucht man nicht unbedingt die Df.

Man muss ja als Wiedereinsteiger nicht unbedingt sofort von der Mittelklasse zur S-Klasse wechseln.

Ich verstehe übrigens dieses ganze FX- Getue nicht, ich selbst bin von der D600 wieder zurück zur D7100 und ich vermisse weder bessere Freistellmöglichkeiten noch Bildqualität und meine Fotos sind auch nicht schlechter geworden, aber auch nicht besser, das hängt aber nicht mit der Kamera zusammen.

Viele Grüsse
Leo
 
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[MENTION=55156]audiomac[/MENTION]: Ich verstehe Deine Fragen nicht, denn ich habe meinen Standpunkt doch klar erläutert. Wir haben es vermutlich mit einem Anfänger, vor allem Gelegenheitsfotograf zu tun. Der wird super mit DX klarkommen, womöglich sogar die Vorzüge schätzen. Also bleibt es eine Preisfrage:

Nikon D7100 mit knackscharfem Kitzoom: 1000 Euro
Nikon D600 mit brauchbarem Kitzoom: 2000 Euro

(pi mal Daumen ohne aktuelle Durchschnittspreise ermittelt zu haben!)

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst: Es macht keinen Sinn, das alte 28-85er weiterzubenutzen. Es war analog sicher eine sehr gute Linse, aber sie ist einfach konstruktiv nicht für den Chip geschaffen. Siehe Test bei Nikon Classic. Ich habe selber so meine Erfahrungen gemacht mit Zooms, z.b. mein Tokina 28-105. Das war ein Spitzenobjektiv. Auf Film. Als ich es bei einem Defekt meines 18-70 mal ein paar Tage an der D80 ("nur" 10 MPX!) benutzen wollte, bin ich bald durchgedreht. Die Bilder konntest Du kaum im Kleinformat abdrucken, so beschissen waren die.

Also was machen wir, wenn das Objektiv eh wegmuss: Nach einer wirtschaftlich vernünftigen Lösung schauen. Und die lautet nicht "nimm erstmal das teuerste, denn nur dann hast Du Spaß am Knipsen". Ich glaube eher, der TO hat schon die Schnauze voll und wir schlagen uns hier nutzlos die Köppe ein. Und so ein Spruch wie "das früher belächelte APS-Format" ist thematisch völlig daneben. Es ist schon eine Beleidigung für alle, die mit DX ernsthaft fotografieren. Und das geht. Mache ich auch. Ich habe die Vitrine voll Altglas, was ich analog gerne ab und an mal einsetze. Aber kein Weitwinkelzoom davon würde ich freiwillig an eine DSLR setzen. Es gibt ein paar, die das gut mitmachen, das AF 2,8/35-70 (welches ich nicht besitze) z.b. Ist aber eine Ausnahme.
 
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[MENTION=55156]audiomac[/MENTION]: Und so ein Spruch wie "das früher belächelte APS-Format" ist thematisch völlig daneben.

Sorry, dass ich Dir aufs Füsschen getreten bin - ich finde es thematisch nicht daneben diese Frage zu stellen, wenn jemand, heute von Kleinbild Film auf Digital umsteigen will.

DX entspricht nun mal dem analogen APS-Format und wer damals nicht nur knipste benützte das nicht - willst Du Ausschnitte aus der damaligen Fachpresse?

Trotzdem gilt der Umkehrschluss, den Du mir unterstellst, nicht, dass mit einem heutigen DX-Body keine brauchbaren Ergebnisse zu erzielen sind.

@ Leo - Als ich damals mit dem Kodak-Back an der F3 fotografierte war ich begeistert und nicht nur ich.

D80 ist technisch 10 Jahre alt, 9 Jahre am Markt kein Grund die heute zu kaufen auch nicht für jemanden der "nur" als Hobby...

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Der TO schrieb erst Ich beim 2. Post wurde es der Grossvater... und seither hat er sich nicht mehr gemeldet
 
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[MENTION=55156]audiomac[/MENTION]: ... Wir haben es vermutlich mit einem Anfänger, vor allem Gelegenheitsfotograf zu tun. Der wird super mit DX klarkommen, womöglich sogar die Vorzüge schätzen. Also bleibt es eine Preisfrage:

Nikon D7100 mit knackscharfem Kitzoom: 1000 Euro
Nikon D600 mit brauchbarem Kitzoom: 2000 Euro

(pi mal Daumen ohne aktuelle Durchschnittspreise ermittelt zu haben!)
...
Also was machen wir, wenn das Objektiv eh wegmuss: Nach einer wirtschaftlich vernünftigen Lösung schauen.

@TO: Häufig zeigt sich (auch) in solchen Diskussionen, dass die Unterschiede im Bildergebnis zwischen den digitalen Nikon-Formaten DX und FX gar nicht so groß sind, ja sogar oft überschätzt werden. Es ist bei allen Abwägungen der Vor- und Nachteile am Ende meistens eine Frage der ökonomischen Grenzkosten, die man sich persönlich stellen muss. Das heisst im Falle einer tatsächlichen (aber keineswegs selbstverständlichen) Entscheidung für das auf höherem Kostenniveau liegende Vollformat sollte man sich auch gut überlegen, ob ein erwarteter Mehrnutzen gegenüber dem etwas kleineren Format für einen selbst so groß sein kann, dass er die Mehrkosten rechtfertigt.

Auch bei einem großen zur Verfügung stehenden Budget ist es immer noch fraglich, ob das Geld nicht anderer Stelle verwendet sinnvoller eingesetzt werden kann. Bei einem Einstieg in die digitale Fotografie könnte das z.B. den dazu passenden PC und Monitor (Ausgabemedium) betreffen ... worüber man sich vielleicht während der Beschäftigung mit einer spannenden fotografischen Detailfrage (Sensorfomat DX/FX) noch gar keine Gedanken gemacht hat. - Was ich damit sagen möchte: Es führt also kein Weg an einer sehr individuellen/persönlichen Verkaufsberatung vorbei. Mehrere unabhängige Einschätzungen sind dabei immer gut, es führen viele Wege zur (digitalen) Fotografie. :)
 
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D80 ist technisch 10 Jahre alt, 9 Jahre am Markt kein Grund die heute zu kaufen auch nicht für jemanden der "nur" als Hobby...

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Der TO schrieb erst Ich beim 2. Post wurde es der Grossvater... und seither hat er sich nicht mehr gemeldet


Gut, der Sensor der D80 setzt die Anwendungsgrenzen etwas enger, modernere Sensoren bieten ca. 1,5 Blenden mehr Spielraum, und auch die Bildverarbeitung ist schneller geworden. Ansonsten bietet die D80 ausgereifte SLR-Technik, wie sie heute kaum besser ist, manchen Firlefanz, den modernere Kameras anbieten, wie WiFi, GPS, Klappdisplay, Touchscreen etc. brauchen doch sehr viele gar nicht.
Wenn jemand nach einer Kamerabody mit einfacher Bedienung für alte Objektive fragt, die einen Gebrauchtwert von ca. 150 € haben, ziehe ich doch keinen Body im Bereich von 2000 € in Betracht, da stimmen ja die Relationen nicht meht.

Ich habe seinerzeit beim Umstieg auch nur den D80 Body gekauft, in Anbetracht zahlreicher vorhandener analogen Linsen. Nach einem halben Jahr waren sie alle in der Vitrine, mit Ausnahme einiger Festbrennweiten und dem excellenten Sigma 75-300mm APO.

Aus heutiger Sicht würde ich die D7100 mit Kitlinse nehmen, wenn der finanzielle Rahmen passt, hat jetzt ein sehr gutes Preis-Leistungsverhätnis, eventuell auch die D7000.

Bin selbst die längste Zeit ein Opa, würden meine Söhne oder Enkel in ähnlicher Situation eine Kamera für mich besorgen und der finanzielle Rahmen keine Rolle spielen, hätten sie die Frage sicher anders gestellt.

Der TO wird sich sicher wieder melden, muss er doch jetzt erst die hier vorgeschlagenen Kameras besichtigen, mit seinem Opa, wünschen wir ihm Spass dabei.

Viele Grüsse
Leo
 
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Der einzige Unsinn sind Erbsenzähler, die eigentlich genau wissen was gemeint ist und auf Begrifflichkeiten rumreiten. Spiel den 'Oberleher' bei Dingen wo's hilfreich ist.

VG

Ich reite nicht auf Begrifflichkeiten rum, sondern spreche nur falsche Begriffe an.:dizzy:
 
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Lieber Heinz,

wolltest Du den Thread jetzt kapern? Ich glaube auch nicht, daß es für den TO verständlicher gewesen wäre, wenn ich von formatbedingter Bildwinkelverkleinerung geredet hätte...

VG
 
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Lieber Heinz,

wolltest Du den Thread jetzt kapern? Ich glaube auch nicht, daß es für den TO verständlicher gewesen wäre, wenn ich von formatbedingter Bildwinkelverkleinerung geredet hätte...

VG

Lieber Gugu,
ich wollte gar nichts kapern, ich wollte nur mithelfen zu verhindern, dass solch falsche Begriffe Weiterverbreitung finden. (ist übrigens die Anregung eines namhaften Fotografen) Warum sagt man nicht einfach was es ist; nur der Cropf Faktor.:beerchug:
 
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Lieber Gugu,
ich wollte gar nichts kapern, ich wollte nur mithelfen zu verhindern, dass solch falsche Begriffe Weiterverbreitung finden. (ist übrigens die Anregung eines namhaften Fotografen) Warum sagt man nicht einfach was es ist; nur der Cropf Faktor.:beerchug:

Vielleicht weil das ein Anglizismus ist und man im Zweifel trotzdem nachlesen muss, was es bedeutet. Natürlich ist der Begriff Brennweitenverlängerung falsch, aber für den Fotografierenden 'fühlt' es sich genauso an. Aber keine Sorge, in Zukunft werde ich nur für Dich den Ausdruck vermeiden ;)

VG
 
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Also ich würde das Thema von der anderen Seite aufziehen - von der Bildseite. Der Fotograf will ein Bild, die Frage ist, wie er dazu kommt und welche Qualität erwartet wird.

Darum ein paar Checkpunkte:

  • welche Bilder sollen es vornehmlich werden: für den Monitor, 4K-TV, Prints (max. Größe?), Fotobuch usw.
  • welche Motive: Familie, Reise, Portraits, Tiere usw.
  • wie gut werden digitale Bildbearbeitungsprogramme beherrscht???
  • will der Herr Großvater noch eine rel. schwere Ausrüstung schleppen???
Gerade am Punkt 3 hätte ich so meine Zweifel, wenn ich F801 lese. Auch bei Punkt 4 kann ich mir gut vorstellen, dass das eher verneint wird.

Spekulativ würde ich deshalb eher eine sehr gute, kompakte Digi empfehlen, deren JPEG-Output schon sehr ordentlich ist und die einen brauchbaren Sucher mitbringt. Als Beispiele seien Fuji X30, Panasonic LX100 oder Olympus Stylus 1 genannt. Schade, dass die Pana keinen Klappmonitor hat, das wäre das Tüpfelchen auf dem i :rolleyes:
 
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Vielleicht weil das ein Anglizismus ist und man im Zweifel trotzdem nachlesen muss, was es bedeutet. Natürlich ist der Begriff Brennweitenverlängerung falsch, aber für den Fotografierenden 'fühlt' es sich genauso an. Aber keine Sorge, in Zukunft werde ich nur für Dich den Ausdruck vermeiden ;)

VG

;):fahne:
 
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Mich würde mal interessieren, in welchen Zusammenhang audiomac das verpönte APS-Film mit DX bringt, außer das die Sensoren ähnliche Abmessungen haben und es mal von Minolta ne DSLR auf Basis einer APS-Reflex gab. Das war es aber auch schon. Die praktischen Vor- und Nachteile, die zum Erfolg und Misserfolg der jeweiligen Systeme geführt haben, sind hinlänglich bekannt. Der Unterschied in den Freistellungsmöglichkeiten hat von den APS-Nichtkäufern jedenfalls keinen interessiert. APS war ein überflüssiges System, welches keine wesentlichen Vorteile brachte, aber Kompatibilitätsprobleme und kaum billiger war. Je nach Konstellation sogar teurer. DX hingegen hat sich am Markt etabliert, weil es jahrelang eh nix anderes gab und sich recht gut mit altem Kram verstand. Bis auf die Tatsache, dass die alten Standard-Weitwinkelzooms an der Digi überwiegend eine schlechte Figur machten. Da man jedoch für einen Aufpreis für 100 bis 200 Euro tolle Optiken im Paket bekam, war das hinfällig. Dafür bekam man aber schon mit dem 18-70er zur D70 eine Linse für wenig Geld, die in der Abbildung alles in den Schatten stellte, was es bis dato an Kitzooms gab. Warum also um diesen Punkt herumdiskutieren? Die restlichen Optiken kommen ja gut bis sehr gut mit DX-Kameras zurecht.

Zur D80 möchte ich noch sagen, dass ich diese selber und keineswegs finde, dass diese unbrauchbar ist. Die D80 war meine erste Digitalkamera, die für mich eine analoge Spiegelreflex in den wesentlichen Punkten gut ersetzte (Feuertaufe waren Hochzeiten!). Sie ist reaktionsschnell, belichtungssicher und hat Abbildungseigenschaften, die herkömmlichen Film übertreffen, jedenfalls die üblichen 100-400-Asa-Negativfilme. Diese Kamera macht riesigen Spaß. Der einzige Grund, die nicht zu kaufen ist, daß eine D200 kaum teurer ist und doch haptisch eine andere Liga ist. Habe das neulich mal gemerkt, als ich bei meiner (gehäusetechnisch identischen) S5 den Battergriff abnahm und gestaunt habe, wie gut das Ding auch ohne Griff in der Hand lag. Allerdings ist der Sensor der D80 durch die Gnade der späten Geburt hauchdünn besser. Das Display ist kleiner als bei aktuellen Kameras, aber 2,5" sind noch ok. Kleiner sollte es aber nicht sein. Kameras wie meine Olympus E20 waren mir genau deshalb zum Schluss ein Greuel.

Die D80 ist auf dem Papier nicht mehr up to date, aber bis 800 Asa macht das Ding respektable Aufnahmen. Wie gesagt, wenn man die Parameter Rauschen und Korn in eine Schublade packt, weil in der Wirkung ähnlich, dann übertrifft die D80 bereits Film. Dynamik ist oft zu vernachlässigen. Dramatische Unterschiede zu modernen Kameras gibt es kaum und bei unterfahrenen Anwendern scheitert das gute Bild mit hohem Kontrast meistens an der Erfahrung. Nicht an der Kamera. Daher wumpe. Ach ja: Ausbelichtung von 30x45 vom JPEG out of cam kein Problem!
 
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Mich würde mal interessieren, in welchen Zusammenhang audiomac das verpönte APS-Film mit DX bringt, außer das die Sensoren ähnliche Abmessungen

... wenn jemand, heute von Kleinbild Film auf Digital umsteigen will.

DX entspricht nun mal dem analogen APS-Format und wer damals nicht nur knipste benützte das nicht - willst Du Ausschnitte aus der damaligen Fachpresse?

Trotzdem gilt der Umkehrschluss, den Du mir unterstellst, nicht, dass mit einem heutigen DX-Body keine brauchbaren Ergebnisse zu erzielen sind.

Technisch:
Lichtempfindliche Fläche
1 x Kleinbild (Nikon nennt dies heute FX - früher 35mm Film)
1 x Kleinbild durch zwei (Nikon nennt dies heute DX - früher APS-Film)
Physikalisch wurde damals das selbe Filmmaterial verwendet und wird heute die selbe Sensortechnik verwendet. Bleiben damals wie heute halbe Fläche.

Wenn vor 15 Jahren jemand von Film auf Digital wechseln wollte gab es nur* APS (DX) im Angebot.
* Nur ist nicht abwertend gemeint - gell

Wenn heute jemand von 35mm Film auf Digital umsteigen will - kann man wählen.

Bei der hier vorliegenden knappen Datenlage ist eine Beratung m.E. nicht möglich.
 
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Den letzten Satz kann ich voll bestätigen. Es wäre schön, wenn der TO sich mal wieder melden würde.

Darüberhinaus sehe ich die Vergleichbarkeit der praktischen Eigenschaften von DX und APS nicht. Und zwar aus zwei Gründen nicht:

1. APS ist nicht an der Qualität gescheitert, sondern am völlig inkompatiblen System. Soweit ich mich erinnern kann, hatte APS sogar ein anderes Auflagemaß. Es war nicht möglich, so ohne weiteres Kleinbild und APS zu mixen. Zumal das Thema Dia komplett außen vor blieb. Einfach komplett inkompatibel, allerdings dennoch nicht unbedingt schlecht. DX dagegen von Anfang so gut es geht integriert, insbesondere passten im Wesentlichen alle Linsen. Man musste halt nur beim Standard-Zoom in den Sauren Apfel des Neukaufs beissen, allerdings war das nicht weiter wild. Mein 18-70 kostete nur 200 Euro Aufpreis, das 18-105 sogar nur knapp 100. Das kann man schlucken. Allerdings sei die Sache mit APS verziehen, die Hersteller wollten halt kompaktere Gehäuse. Macht ja auch Sinn.

2. Hinsichtlich der Qualität muss man klar sagen, dass APS insbesondere für die Zielgruppe mit Sicherheit nicht schlecht war und DX bei Nikon spätestens seit der D80 die Qualiät normaler FIlme deutlich übertrifft. D.h. Chips im APS-Format sind seit 10 Jahren besser als Kleinbildfilm. 25ASA-SW-Filme lassen wir mal aussen vor. Da sich aber unsere echten Bedürfnisse nicht in gleichem Maße gesteigert haben, wie die technischen Möglichkeiten, ist Downsizing durchaus sinnvoll.

Bringen wir es auf den Punkt: Mit 100 ASA war man früher in allen Lebenslagen gut bedient, 400 ASA waren schon eine Ausnahme und sauteuer. Und erschreckend schlecht, wenn ich mal alte Fotos sichte. Chips lachen sich darüber tot. Bei 100 ASA ist praktisch kein Unterschied zu FX auszumachen, höchstens bei sehr, sehr großen Ausbelichtungen (über 60x40 cm!). Bei 400 Asa ist der Unterschied zu erahnen. Bei 800-1600 ASA ist eine D80 deutlich besser als Film, eine D7100 sowieso. Das Argument "Sucher" zählt kaum, ich habe neulich D610 und D750 in der Hand gehabt und war vom Sucher nicht übermäßig begeistert. Sicher, er war ok. Aber von der F801s wird es ein deutlicher Rückschritt. Allerdings ist die ein herber Brocken. Der 801s-Sucher hat ja bekanntlich die Eckdaten des HP-Sucher, nur mit heller Einstellscheibe und perfektem LD-Display, welches komfortabel, aber nicht überladen informiert. Dieser Sucher ist göttlich. Aber da kann höchstens die D700 mithalten, bin mir da aber auch nicht soooo sicher. Ergo zählt das Argument "Sucher" leider nicht. Für mich wäre ein super HP-Sucher sicher ein Grund, zu FX zu wechseln. Das kann ich mir aber leider nicht leisten. Da ich viel mit Video mache und nur begrenztes Budget habe, warte ich auf die D7200.
 
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Ich habe bis vor einem Jahr vor allem mit einer F3 fotografiert.
Digitale Ausflüge mit der Kamera des Sohnes (DX) oder mit der kleinen Knipse...

Nun verwende ich die Df - der Umstieg war keine Hexerei - die Objektive sind die selben, nur das Schiebezoom welches ich davor schon nur selten benutzt habe verwende ich nicht mehr.

Kaufkraftbereinigt ist die Df nicht teurer als es die F3 damals war.

Viel spass beim Fotografieren wünsch ich - Gruss
 
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