Bilderthema Eine Woche Kreta 2024 - Sonne und Geisterstädte

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MOS2000

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GATEA15
Alle Bilder mit Ricoh GR III
Wir mussten mal weg. Sonne, Sommer, Meer, Meeresbewohner essen, Oliven und würzige Luft. All das was so in D gerade nicht zu haben war - als Alternative stand Kopenhagen zur Wahl - aber die Insel und die Sonne haben gewonnen.

Als Lichtfalle kam nur die kleine Ricoh GR III mit, da bei meinem GF-Objektiv an der Fuji leider ein Servicefall aufgetreten ist.
Es gibt also ausschließlich äquiv. 28 mm mit Turnschuhzoom und den Crop-Möglichkeiten aus 24 MP.
Macht aber nix, für alles was ich im Netz zeigen will reicht das lange, und wir müssen ja ohnehin mit ihr üben.
Vielleicht auch für den Einen oder die Andere interessant, da die Kamera hier vergleichsweise wenig präsent ist.

Ich mache es nicht wirklich chronologisch, eher spontan und thematisch geblockt, wie ich die Bilder selbst bearbeite und insgesamt kann es ein wenig dauern. Wer zwischendrin plaudern möchte, Fragen hat oder mich schelten mag, der*die soll das gerne tun - wäre halt schön, wenn es um die Bilder, das Werkzeug oder mind. Kreta geht.

Opening mit dem obligatorischen Gate-Shot mit Airport-Ambiente und dem so typischen deutschen Wetter im Moment.

MOS2000
 
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Sitia, Sitea

SITIA
Ganz kurz noch (dokumentarisch) zur Einordnung wo wir diesmal auf der Insel waren.
Unsere Unterkunft war mit Absicht im touristisch etwas ruhigeren Osten, bei Sitia. Im Bild oben vom östlichen Ende des Sitia-Beach aus gesehen.

Sitia selbst ist eine recht "große" Stadt im nordöstlichen Teil Kretas; allerdings ohne echten Charme. Wir haben aber nicht wirklich rein geschaut - für die Woche waren zu viele andere Pläne auf der Agenda. Unsere Unterkunft war noch ein Stück weiter die Küste runter, in einem Kaff namens Agia Fotia, hoch oben am Berghang. Von dort sind wir dann mit Mietwagen zu verschiedenen Locations aufgebrochen.

MOS2000
 
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Määäääähähähähähä

GOATASGOATCAN
Zunächst ein paar typische Dinge, welche dem geneigten Urlauber auf Kreta stets begegnen, dann haben wir das hinter uns, und können uns etwas tiefgehender mit thematischen Blöcken beschäftigen.

Da sind zuvorderst die Einheimischen zu nennen, und dann gibt es auch noch Griechen auf Kreta.
Ziegen tummeln sich auf fast allen Straßen, mal mehr oder weniger freilaufend, am Rand. Manche sind ganz nett und neugierig, manche völlig desinteressiert an fotografierenden Menschen. Allen gemein ist ein gewisser Geruch, den wohl jeder sofort identifizieren kann. Bei diesem Exemplar auf einer sehr hoch gelegenen Straße bei ordentlich Wind war das zum Glück kein Thema.

Für die feine Pose war nicht mehr als eine freundliche Ansprache notwendig. Weiter rechts hing noch eine ganze Herde ab, aber diese wollte wohl wirklich wissen was ich da mache. Natürlich war es recht "gegenlichtig" und ich musste die Tiefen hier etwas pushen. Wir kamen vom ersten Abendessen am Strand und die Sonne sank schnell.

Das Bild hat mich übrigens bei der Horizont-Ausrichtung fast wahnsinnig gemacht ... ich könnte schwören, dass es jetzt immer noch ganz leicht nach links hängt, wenn ich aber nur 0,1° weiter drehe hängt es (optisch) nach rechts. Es liegt am Zoom-Faktor mit welchem man das Bild betrachtet...schräg, aber irgendwann war mal gut. So isses jetzt halt!

MOS2000
 
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kreta-2024-0130.jpg

ROLLERVSROLLER
Dann hat der Kreter ein recht inniges Verhältnis zu seinen Zweirädern / Fahrzeugen insgesamt. Es sind dabei im seltensten Fall dicke Maschinen, eher die Sorte "ranziger Roller", irgendwo auf der Straße vor die Tür geknallt und gut. Ich weiß nicht genau was es ist, aber in kaum einem anderen Land verströmen die Roller den Charme so wie auf Kreta. Klar, in IT gibt es haufenweise schöne Vespa oder LML Star, in Asien ganze Roller-Herden in den Städten. Auch schön. Aber auf Kreta mache ich irgendwie andere Bilder von den Dingern, eigentlich viel belanglosere, die mich aber am Screen später trotzdem freuen. Vielleicht sind es die vielen, verschwenderisch weißen Wände? In Kombi mit den Türen?

Es ist ähnlich dem Drang die Fotos aus Kreta oder sonstigen griechischen Inseln in s/w zu wandeln.
Auch ich komm da nicht drum herum, aber dazu später mehr.

MOS2000
 
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Meer

MEER
Zwei Bilder möchte ich dem Meer als solchem widmen.
Kreta ist eine Insel und daher ist das Meer -der- bestimmende Faktor für das ganze Leben dort.
Es gibt wirklich Buchten mit Wasserfarben die fast außerirdisch wirken, So klar und sauber.
Und am Himmel der Bilder ist hier jeweils nichts gepfuscht, wir hatten 6 Tage durchgängig Sonne satt, es gab überhaupt erst am Abfahrtstag mal ein Wölkchen am Himmel. Das macht instant gute Laune...

Daher macht man dann auch diese Landscape shots - hatte mich ohnehin interessiert wie sich die kleine bei sowas schlägt und wie ich die äquiv 28mm dabei dann empfinde. Ich habe für mich persönlich nix zu meckern.

MOS2000
 
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Aber jetzt als nächstes mal zu etwas aus dem Urlaubsprogramm - Schluchtenwandern.
Als wir zuletzt im Hochsommer dort waren wurde dies per behördlicher Anordnung untersagt. Zu trocken! Zu brandgefährdet das alles. Die Temperaturen lagen damals teilweise bei an die 40°C - und das war einfach zu viel für das ohnehin schon recht trockene Stückchen Land.

Diesmal aber war alles im grünen Bereich - zur heißesten Zeit knapp 30°C - und wenn man früh startet verpasst man einen guten Teil der drückendsten Hitze. Wir nahmen uns diesmal die Richtis-Schlucht vor, denn sie liegt nahe unserer Location und gilt bei vielen ohnehin als eine der/die schönste/n Schluchtenwanderung auf Kreta.

Vom Parkplatz aus hat man eine runde halbe Stunde Abstieg in die Schlucht, dann ab der Lachanas Brücke so ca 5,5 Km bis zu einem lauschigen Wasserfall. In Summe also so ca. 15 Km - der Anstrengende Part ist dann auf dem Rückweg alles wieder bergan gehen zu müssen - mit dann tendenziell wärmeren Temperaturen. Aber da es jetzt ja keine Kameraausrüstung zu schleppen gibt, sondern nur eine kleine Kompakte, ist alles easy.
:)

Wir starteten um 08:30 Uhr vom Parkplatz - an der Brücke zahlt man einen 3 EUR/Person Obulus für den Erhalt des Weges durch die Schlucht. Die folgende Bildersammlung kann bei weitem nicht einfangen wie prächtig und üppig diese Schlucht bewachsen ist, wenn noch Wasser fließt, und wie abwechslungsreich der Weg insgesamt ist. Alles ist absolut unverlaufbar gekennzeichnet. Let's go....festes Schuhwerk ist Pflicht. Wer früh startet hat minimum 60 bis 70% des Weges ganz für sich alleine und damit himmlische Ruhe, feines Licht und niemand der im Motiv rumläuft.

MOS2000
 
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Agave

RALVDIEAGAVE
Zum Start der Tour wird man am Parkplatz noch von den typischen Agaven verabschiedet. Auf dem Weg hinab zur Brücke durchquert man einen mehr oder weniger typischen Olivenhain. Doch auf dem Trail wird die Vegetation dann deutlich abwechslungsreicher.

MOS2000
 
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Oleander

OH LEANDER
Blühtechnisch dominiert in dieser Jahreszeit der Oleander alles. Er wuchert geradezu in der Schlucht, und übersät den Boden teilweise mit abgeworfenen Blüten. Auch malerisch, wenn die zum Beispiel im kleinen Wasserlauf treiben.
Der ganze Trail ist fast komplett schattig unter Bäumen, nur gelegentlich lichtet sich das Blätterdach, was fast ein wenig tropisch anmutet.
Das scharf hereinfallende Licht zaubert feine Farben hervor und lädt zu allen möglichen Foto-Experimenten ein.

MOS2000
 
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kreta-2024-0220.jpg

(UFFHESSISCH)GRIE
Überall gibt es Blatt- und Blütenstrukturen zu erkunden.
Dabei kann man sich über den außerordentlich gut nutzbaren Makro-Modus der Ricoh freuen...die Farben der JPGs sind herrlich und können nahezu 1:1 weitergereicht werden.

MOS2000
 
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Lydian
Lydian kommentierte
Uff pälzisch ach :)
 
Wegatmosphäre

AUFDEMWEG
Den Weg als solchen festzuhalten ist immer schwierig...meist sind die Dimensionen einfach zu groß und die 28mm reichen dann eben doch nicht, Aber hier passt das für den Eindruck ganz gut. Wirkt eher wie ein deutscher Waldwanderweg. Da vorne könnte sicher auch gleich ein Hobbit um das Eck kommen... das Morgenlicht hat natürlich nicht unerheblich Einfluss auf die Stimmung.

MOS2000
 
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Feige Und Tot

FEIGEUNDTOT
Ein paar Minuten weiter öffnet sich das Dickicht plötzlich und man steht vor einem riesigen Gebilde aus abgestorbenen Feigen-Bäumen. Die waren ein paar Meter zuvor noch alle grün und leider jetzt noch nicht reif. Seltsame Stimmung ... muss multipel festgehalten werden.

MOS2000
 
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Wasserfall V. 0.9

WASSERFALLV.0.9
Als Vorgeschmack auf den Großen gibt es schon mal einen sehr kleinen Wasserfall als Motivation weiterzumachen.
Erneut hat man da wieder den Eindruck irgendwo in einem Dschungel unterwegs zu sein.
Erfreulich auch...die Belästigung durch Mücken war quasi nicht vorhanden; trotz so einiger Stellen mit stehendem Gewässer.

MOS2000
 
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Wo das Wasser fällt

WODASWASSERFÄLLT
Ok! Ok! das sind jetzt nicht gerade die Niagara-Fälle oder so, aber für Kreta ist das ganz ansehnlich.
Der komplette Fall ist so ca. 6 bis 7 m hoch, wenn es kurz zuvor geregnet hat kommt hier auch ein bisschen mehr runter.
:)

Man kann fein die Maucken im Wasser kühlen, rund um die Stelle wuchern dicht riesige Feigen-Bäume. Zur Gestaltung der Pause gibt es zwei Picknick-Tische, die aber immer aus irgendeinem Grund schon besetzt sind wenn Du selbst ankommst - selbst wenn Du um Mitternacht losgelaufen bist.

Hier kann dann umkehren - was wir taten - oder nochmal weiter der Schlucht bergab folgen und dann nach nochmal so 40 Minuten am Meer ankommen, dann muss man aber den Rücktransport zum Parkplatz organisieren - oder wenn man will, Zeit und Kraft hat gerne auch alles wieder bergan zurückwandern. Die Tour wächst dann so auf knapp über 20 km an.

MOS2000
 
3 Kommentare
Lydian
Lydian kommentierte
Das erinnert mich an die Gorges du Tarn….
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Stimmt, sehen ein wenig ähnlich aus. Und wo sind diese? Sehen ja auch ganz schön "alt" aus irgendwie.
Google findet welche in frankophonen Gemarkungen....
 
Lydian
Lydian kommentierte
Das ist bei St. Chély-du-Tarn.
 
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