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Man kann bei Offenblende am Rand allerdings die gesamte Mimik des Bajonettanschluss erkennen. Im Bereich des Blendenmitnehmers ist die Linse etwas ausgespart, der schmale Nöppel ist auch sichtbar. Das verschwindet alles bei f/1.4.
 
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Man kann bei Offenblende am Rand allerdings die gesamte Mimik des Bajonettanschluss erkennen. Im Bereich des Blendenmitnehmers ist die Linse etwas ausgespart, der schmale Nöppel ist auch sichtbar. Das verschwindet alles bei f/1.4.
Bingo, genau daran dachte ich, im Bajonettbereich geht es bei f/1.2 ja recht eng zu.

MfG Jürgen
 
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Bingo, genau daran dachte ich, im Bajonettbereich geht es bei f/1.2 ja recht eng zu.

MfG Jürgen

Es gibt noch eine Möglichkeit. Man kann den Blendenring noch ein Stückchen weiter auf machen, als bis f/1.2, dann verschwindet der gesamten Blendenring und die Ränder des Bajonettanschlusses werden noch besser sichtbar. Die Blende bleibt auch halbwegs eingerastet. Eventuell ist mir das passiert. Muss ich nochmal prüfen, bei Gelegenheit.
 
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Es gibt noch eine Möglichkeit. Man kann den Blendenring noch ein Stückchen weiter auf machen, als bis f/1.2, dann verschwindet der gesamten Blendenring und die Ränder des Bajonettanschlusses werden noch besser sichtbar.
Du meinst die Blendenlamellen (nicht Blendenring) ziehen sich noch etwas weiter zurück?
Je näher diese Ungleichmäßigkeiten im Bereich der Blende liegen, desto schärfer begrenzt sollten sie im Bild zu sehen sein, dort lohnt es also auf jeden Fall zu suchen.

Ich war jetzt nur selbst etwas verunsichert, ob im Bereich der Hinterlinse befindliche Ungleichmäßigkeiten zu sehen sein sollten, da mir eingefallen ist, dass Canon beim 85 mm f/1.2 sogar einen elektrischen Kontaktblock quasi auf die Hinterlinse montiert.
Hier zu sehen: https://en.wikipedia.org/wiki/File:Canon_85mm_comparison_(rear).jpg

Jetzt habe ich mal nach sehr Bokeh lastigen Beispielaufnahmen dieses Objektivs gesucht, aber erst eine Aufnahme gefunden. Die unterste Giraffen Aufnahme auf der folgenden Seite soll mit dem 85 mm f/1.2 erstellt worden sein und auch sie zeigt ungleichmäßige Konturen:

https://photo.stackexchange.com/questions/5493/how-can-i-get-dramatic-shallow-dof-with-a-kit-lens

Interessant ist die Hypothese des Autors:
"The background is now so blurred that the mirror box is acting as a second aperture and producing the strange cropped shaped highlights."

Also vielleicht auch mal das Objektiv an ein anderes Gehäuse packen und vergleichen?

MfG Jürgen
 
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Hallo Wolfgang,

ja, die Künstliche Vignettierung ist die Erklärung für die zum Rand hin immer weniger runden Blendenflecken, aber wir rätseln momentan über die eckigen Aus- und Einkerbungen dieser Grundform.

MfG Jürgen

... die aber in der Mitte des Bildes nicht so sichtbar sind. Das Beispielfoto Ist von oben beschnitten.
 
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Der Test mit der Df, zuerst Blende 1.15 (also über die f/1.2 hinweg gedreht)


1.15 by haeuschen, on Flickr


dann echte f/1.2


1.2 by haeuschen, on Flickr


Der Effekt mag bei f/1.15 zwar größer sein, ist aber auch bei f/1.2 vorhanden.
Morgen ist die D4 dran - was soll da schon anders sein, frag ich mich natürlich.​
 
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Hallo,

das mit dem Blendenmitnehmer war auch mein erster Gedanke.
Ich könnte mir vorstellen, daß derselbe Effekt beim 105mm/1,8 auch auftreten könnte - auch da ist die Metallfassung für die letzte linse für den Blendenmitnehmer glaub unterbrochen.

Bei diesen Linsen bewegen wir uns an dem mit dem Nikon-Bajonett technisch Machbaren.

Grüße,

Thomas
 
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Für mich ist das eine Unebenheit in der Objektivfassung, oder am Kameragehäuse. Es tritt ja auch nur stärker sichtbar zum Rand hin auf. Das muß auch nicht umbedingt sichtbar sein, wenn man durch's Objektiv durchschaut. Und bekanntlich können die Eintrittspupille/Austrittspupille (also das Abbild der Blende) ja auch an ganz anderer Stelle liegen, als man sie vielleicht vermutet (z.B. auch außerhalb des Objektivs). Ist wahrscheinlich hier der Fall.

VG
 
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Fokusunschärfe agiert wie ein Örtlich begrenzter Filter, mit dem das Bild "konvolutiert" wird. Der Effekt solcher Filter ist schwer intuitiv vorhersagbar.

Im gezeigten Bild zeigt sich ein Abbild des Pferdes im Vordergrund auch im unscharfen Hintergrund, quasi als Negativ. Die Aussparungen unten rechts entsorechen exakt der Kontour eines der Pferdehufe.

Vignetierungseffekte sieht man hier nur insofern, als Confusion-Scheibchen nicht rund, sondern zwei überlagernde Halbkreise mit Ecke, sind.
 
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