Die besten Landschaftslinsen? (DX / FX)

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

FrankG

NF Mitglied
Registriert
Guten Morgen!

Nach längerer Abstinenz und (sehr) wenig Erfahrungen mit einer Konica Minolta D7D,
möchte ich nun wieder neu (und dauerhaft) in die DSLR-Fotografie einsteigen.

Meine Vorlieben sind und werden sein:
- Landschaft (nicht des Nachbars Garten sondern Berge und Täler ...)
- Makro (z.T. Insekten aber auf Dauer wohl eher experimentell/ungewöhnliche Perspektiven/Gegenstände ...)
- AL

Als Body steht die D300 ins Haus und für die Landschaft hatte ich an das 12-24er gedacht. (evtl. auch das neue 14-24er)
Gibt es für die Landschaftsfotografie bessere Linsen, unterhalb der 2000 Euro?
(oder vergleichbares von Sigma, Tokina, Tamron, ... ?)

Mein Fokus liegt eindeutig auf der Landschaft, deswegen möchte ich hier auch am meisten investieren!
Ab und zu wird sicher das ein oder andere Portrait hinzu kommen, dafür habe ich mir das 50/1.4 oder 1.8 vorgemerkt.

Wo wir gerade dabei sind...
Als Makrolinse habe ich an das 105/2.8 VR gedacht.

Da mich auch der Bereich AL fasziniert versuche ich bereits zu Beginn lichtstarke Linsen einzukaufen um nicht nachher wechseln zu müssen.

Was haltet Ihr von der Kombination, gibt es Verbesserungsvorschläge?

Bin für jeden Hinweis dankbar!
 
Anzeigen
FrankG schrieb:
Interessanter Einwand - ist vielleicht wirklich besser, wenn ich nicht mit dem extremen WW anfange...

In den Bergen kann ein starkes WW nützlich sein. Aber der große Bildwinkel verführt oft auch zu Bildern, bei denen alles drauf ist und die doch irgendwie langweilig sind. Darum obiges Pölking-Zitat.

Ich benötige in der Landschaftsfotografie selten Brennweiten unter 17/18mm. Und wenn ich sie mal benutze, dann ist zwar alles drauf, aber ... siehe oben. Es gibt Anwendungen, aber das ist dann eher für Fortgeschrittenen, wenn's gut werden soll. Darum würde ich bei der Planung nicht gleich mit den ganz kurzen Brennweiten anfangen, sondern eher bei 17/18mm. Das extreme WW kann man preiswert nachkaufen (z.B. Sigma 10-20), falls wirklich benötigt.

Im Bilderforum gibt es gerade zwei wunderbare Threads aus dem Westen der USA mit Landschaftsbildern. Da sieht man, daß alle Brennweiten ihre Bedeutung haben und gute Landschaftsfotografie eben nicht oft die superkurzen Brennweiten erfordert.
 
Kommentar
Tja Leut, so ist das mit dem Budget, wenn unten was hinzu kommt, muß oben was weg.
4500 ist max., nennt mir eine andere (sinnvolle) Einsteigerkombination in diesem Rahmen und ich bin zufrieden.


Hast natürlich Recht, Maik - gemeint ist das Nikkor 17-35.

volkerm schrieb:
In den Bergen kann ein starkes WW nützlich sein. Aber der große Bildwinkel verführt oft auch zu Bildern, bei denen alles drauf ist und die doch irgendwie langweilig sind. Darum obiges Pölking-Zitat.
Kein Problem, habs schon richtig verstanden.

volkerm schrieb:
Ich benötige in der Landschaftsfotografie selten Brennweiten unter 17/18mm. Und wenn ich sie mal benutze, dann ist zwar alles drauf, aber ... siehe oben. Es gibt Anwendungen, aber das ist dann eher für Fortgeschrittenen, wenn's gut werden soll. Darum würde ich bei der Planung nicht gleich mit den ganz kurzen Brennweiten anfangen, sondern eher bei 17/18mm. Das extreme WW kann man preiswert nachkaufen (z.B. Sigma 10-20), falls wirklich benötigt.
Ok, dann bin ich ja jetzt mit dem 17-35 auf dem richtigen Weg (wenn das Teil nur nicht so schweineteuer wäre).

volkerm schrieb:
Im Bilderforum gibt es gerade zwei wunderbare Threads aus dem Westen der USA mit Landschaftsbildern. Da sieht man, daß alle Brennweiten ihre Bedeutung haben und gute Landschaftsfotografie eben nicht oft die superkurzen Brennweiten erfordert.
Ein Unterforum der nikon-fotografie.de? Ein kleiner Link wäre klasse.
 
Kommentar
ach ja und wenn noch kohle übrig ist - ein Graufilter ist z.B. für Wasserfälle und "fließendes Wasser" auch ganz nett ;-)
 
Kommentar
Hallo Frank,

die Bilder sind in der falschen Rubrik gelandet. Hier der Link:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=46588

Das 17-35 ist sicherlich sehr gut. Andererseits ist es auch groß und schwer und in der Landschaftsfotografie braucht man auch die hohe Lichtstärke nur in Ausnahmefällen. Es gibt ein Nikon 18-35, das auch einen guten Ruf hat (abgeblendet !) und viel preisgünstiger ist. Dazu als Ergänzung vielleicht ein 28-105/3.5-4.5. Oder eben, ganz langweilig, das 18-70 Kitobjektiv: nicht Weltklasse aber es bietet eine solide Leistung.

Obwohl ich auch den ganzen schweren lichtstarken Krams habe, ist meine derzeitige Lieblingsausrüstung für Landschaftsfotografie so:

Nikon 18/3.5 AiS (kein AF, gebraucht ca. 300-400€)
Nikon 25-50/4 Ai (kein AF, gebraucht ca. 300€)
Nikon 105/2.5 AiS (kein AF, gebraucht ca. 150€)

Gesamtkosten unter 1000€, vielseitig und optisch erstklassig. Es müssen nicht immer die offensichtlichen Lösungen mit den aktuellen 2.8er Zooms sein.
 
Kommentar
volkerm schrieb:
Im Bilderforum gibt es gerade zwei wunderbare Threads aus dem Westen der USA mit Landschaftsbildern. Da sieht man, daß alle Brennweiten ihre Bedeutung haben und gute Landschaftsfotografie eben nicht oft die superkurzen Brennweiten erfordert.

Eigentor, Volker. Von der zweiten Salve sind gleich zwei mit 12mm entstanden, dieses und dieses. Gerade das zweite ist mit 17mm witzlos. Ich hätte da vermutlich sogar 11mm oder gar 10mm genommen, Rainer war am unteren Anschlag seines 12-24.

Maik
 
Kommentar
Maik Musall schrieb:
Eigentor, Volker.

Bei der Flußschleife war mir das schon klar, die Location ist bekannt. Bei dem anderen Bild erstaunt es mich von der Perspektive, hätte ich nicht erwartet.

Maik, ich will dir das WW auch nicht wegnehmen, sondern nur berichten, was sich für mich persönlich als richtig herausgestellt hat. Und da sind die kurzen Brennweiten nur selten die richtigen für Landschaft. Aber letztlich soll jeder selbst herausfinden, was für ihn richtig ist.
 
Kommentar
Maik Musall schrieb:
Eigentor, Volker. Von der zweiten Salve sind gleich zwei mit 12mm entstanden, dieses und dieses. Gerade das zweite ist mit 17mm witzlos. Ich hätte da vermutlich sogar 11mm oder gar 10mm genommen, Rainer war am unteren Anschlag seines 12-24.
Obwohl Anfänger, hätte ich das auch nicht gedacht.
Beim zweiten Bild ok, sonst bekommt man wahrscheinlich nicht alles drauf und das Bild wirkt nicht mehr - aber beim ersten ...
Ok, kommt sicher auf die Location an, kann man von hier aus nicht beurteilen.


Ich seh schon - 10 Leute, 10 Meinungen ... ;)

Vielen Dank auf jeden Fall für Eure Meinungen, werde wohl nicht drum herum kommen,
eigene Erfahrungen zu machen und evtl. auch mal ein Objektiv wieder verkaufen zu müssen.
Aus "Fehlern" lernt man - kein Problem.

Ohne noch ein paar mal hin und her zu rechnen werde ich aus der Geschichte wohl nicht heraus kommen.
Ihr erfahrt als erste die endgültige Zusammenstellung - verspochen. :up:
(Hoffentlich kommt der Body nicht wirklich erst im Frühjahr ...)
 
Kommentar
volkerm schrieb:
Und da sind die kurzen Brennweiten nur selten die richtigen für Landschaft. Aber letztlich soll jeder selbst herausfinden, was für ihn richtig ist.

Ich bin ja im Prinzip bei Dir, Volker. Ich mache vermutlich die meisten Landschaftsbilder so um 24 mm herum, auch sehr viele dann zwischen 100 und 200 mm und sogar darüber, aber es gibt eben auch Situationen, wo außer ganz kurzen Brennweiten alles Quatsch ist. Ich benutze mein 10-20 auch gern quasi als Makro mit Umgebung im Hintergrund, das hat nämlich eine sehr schön kurze Naheinstellgrenze.

Letztlich will man doch Abwechslung haben in den Bildern.

Maik
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten