Das Problem großer Bodies...

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tafkap

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ist HIER perfekt beschrieben. Allerdings in englisch. Der Gedanke in 1 Satz: große Fotoapperate sind eine Mauer zwischen Fotograf und Portrait.

I had a hard time getting close to people. I figured the larger bodies might be part of the problem and I think, just the fact that I knew I had a larger body in front of my face changed my relationship to the people I photographed

So eventually I tried the Nikon D40 and - wow! It wasn't the M6 or M8 feeling. But it came very close for a digital SLR. I spent a week in Tuscany with the D40 and 3 primes (20/2.8, 35/2 and 50/1.4) and it felt very good. Image quality is great for at least A4 prints and I came close to people again without offending them with a big piece of plastic in front of my face. The D40 viewfinder is off center, so only half of my face is covered. The manual focussing which you are obliged to with small Nikon primes, since most of them won't do AF on a D40, led me into the rhythm of framing and shooting I was accustomed to with my M6.

Auch der Rest ist lesenswert. Das ist übrigens das, was mich mehr von der d200 abhält als das Geld.
 
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Dann ist das hier ein Package für Dich

LG, Andy

D40 und Sigma 30mm/1.4 (da geht auch der AF)
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tafkap schrieb:
richtig! sieht aber ehrlich gesagt a bisserl ... unproportioniert aus..:)

Mag sein, daß dies so aussieht.

Sie liegt jedoch sehr gut in der Hand, die Bedienung geht sehr schnell (trotz fehlendem TopDisplay und 2.ten Einstellrad). Ist wirklich klein, der "Abschreckfaktor" ist wesentlich kleiner als bei anderen Bodies. Sie ist locker bis ISO 800 zu verwenden, d.h. ideal für Street, Candid and People Fotografie.

Mit einem 8GB SDHC Chip und einer vollen Batterie gehen sich fast 1000 Bilder aus.

Ein paar Bilder mit dieser Kombi: www.pbase.com/andrease/dubai

LG,
Andy

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tafkap schrieb:
Der Gedanke in 1 Satz: große Fotoapperate sind eine Mauer zwischen Fotograf und Portrait..
Sehe ich nicht so, im Gegenteil: mit "größeren" Bodys und Linsen wird häufig Kompetenz, Können assoziiert, d.h. in den Augen der Portraitierten ist die Chance für bessere Bilder höher. Soweit meine Erfahrung (Zitate im Privatbereich u.a.: "Bring mal deine gute Kamera mit..."). Wenn man allerdings mit den Boliden ungefragt draufhält und entsprechende Reaktionen erhält, ist man selbst schuld. Einfühlungsvermögen, Sensibilität und KnowHow im richtigen Moment gehört zur Grundausstattung bei der Portraitfotografie – sowohl im Studio als auch draußen. Dann gibt's auch diese "Mauer" nicht mehr.
 
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Ich denke es auch nicht, daß die Größe des Bodys eine Einschränkung darstellen sollte.
 
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die Größe der Bodies war nicht wirklich eine Mauer zwischen meinen Gegenübern umd mir.
In den letzten vierzig Jahren sind dKleinbildkameras immer größer geworden, schon allein mit der Einführung der SLR Technik.
Meine Nikon F war mit Photomic viel größer als eine Olympus OM1 oder Asahi-Pentax.
Wichtig ist in der Interaktion zwischen Objekt und Fotograf die Kommunikationsfähigkeit der beiden, oder zumindest die des Fotografen.

Was allerdings stimmt, ist die heutige schiere Größe der Zooms, die mit ihren Tulpenblenden wie gefräßige Mäuler auftreten. Aber auch das kann man kompensieren...

Da ist so ein 20mm Nikkor mit seiner runden Blende richtig harmlos....

Gut Licht
Bernd
 
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Ich kann die Argumentation auch weder nachvollziehen, noch bestätigen. Völlig unverständlich ist mir allerdings, wie man so ein Spielzeug, wie die D40, mit der M6 / M8 vergleichen kann. Da frage ich mich doch ernsthaft, ob der Mensch weiss, wovon er redet. :take0:
 
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Wenn Portraits nicht gelingen ist nicht die Kamera die Schuldige!
Bei der Portraitarbeit kommt es unter anderem darauf an wie ich mit den zu Portraitierenden in Kontakt treten kann. Wenn die Größe der Kamera dabei eine Rolle spielt, dann doch wohl eher die, welches Verhältnis ich zur eingesetzten Kamera habe, darauf, ob ich mich mit der Kamera wohl fühle. Wenn ich mich dabei nicht gut fühle überträgt wirkt sich das unter Umständen auf den Kontakt aus. Benutze ich die Kamera aber völlig selbstverständlich und verstehe es einen guten Kontakt zu halten ist die Kameragröße egal.
Gruß
Jörg
 
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Der Satz
just the fact that I knew I had a larger body in front of my face changed my relationship to the people I photographed
spricht schon Bände.

Da geschieht etwas im Kopf des Fotographen, nicht im Kopf des Fotografierten.
 
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balise schrieb:
die Größe der Bodies war nicht wirklich eine Mauer zwischen meinen Gegenübern umd mir.
...
Wichtig ist in der Interaktion zwischen Objekt und Fotograf die Kommunikationsfähigkeit der beiden, oder zumindest die des Fotografen.

moinmoin,

als ich mit meiner ersten F3 mit motor auf die straße ging dachte ich auch " mein gott was sollen die leute denken wenn ich mit meiner kalaschnikov ankomme?".
die wirklichkeit war, daß ich dachte ich hätte ne kalaschnikow dabei ;-))

balise sagt das genau richtig, die interaktion macht es, und das kann man auch ohne kamera üben ;-))

gruß
klaus
 
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Hallo zusammen,
wer mag das schon: Dem Gegenüber mit der Cam ins Gesicht zielen.:mad: Wenn man Zeit hat, den Fotografierten an die Situation zu gewöhnen, ist es OK. Aber unterwegs liebe ich dann doch die Vorzüge der Sony R1: Rolleifeeling, lautloser Verschluss und verwacklungssicheres Abstützen ohne Stativ (Zur Not mit kleinem Reissäckchen dazwischen – immer dabei). Nie würde ich die hergeben – wird leider nicht mehr gebaut.:fahne: – Schade.
Mit freundlichen Grüßen - Jo
 
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Wichtiger als die Größe der Kamera ist beim Porträt fotografieren die Brennweite. Wenn die zu kurz gerät rückt man dem Modell unangenehm nah auf den Pelz, und das ist einem entspannten Zusammenarbeiten auf jeden Fall abträglich. Meine Lieblingsbrennweite für Porträt ist 105 mm.
 
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Klaus Brechbilder schrieb:
balise sagt das genau richtig, die interaktion macht es, und das kann man auch ohne kamera üben ;-))

Warum muß ich da grad an "Taxi Driver" denken? :)
"Redest Du mit mir? Natürlich redest Du mit mir, ist ja sonst niemand hier!"

Gruß Erik
 
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comabird schrieb:
Ich kann die Argumentation auch weder nachvollziehen, noch bestätigen. Völlig unverständlich ist mir allerdings, wie man so ein Spielzeug, wie die D40, mit der M6 / M8 vergleichen kann. Da frage ich mich doch ernsthaft, ob der Mensch weiss, wovon er redet.

Jetzt könnte ich sagen: Vergleich mal die Belichtungsmessung der M8 ("Stark mittenbetonte TTL-Belichtungsmessung mit voreingestellter Arbeitsblende. Messprinzip Gemessen wird das von einer weißen Lamelle in der Mitte des Metalllamellen-Schlitzverschluss reflektierte Licht...") oder die Aufnahmemodi ("Continuous Reihenaufnahmen mit 2 Bildern pro Sekunde und 10 Bildern in Folge.") mit den entsprechenden Daten der D40(x) und sag mir, was das Spielzeug ist....
Die M8 macht genau so wenig vollautomatisch gute Bilder wie die D40 (oder eine beliebige andere Nikon oder eine beliebige....). Spielzeug ist das alles nicht....

Zum Ursprung des Threads: ich denke auch, dass die Bodygröße auf das Modell wesentlich weniger Einfluss hat als das Verhalten des Fotografen und ein größerer Abstand mit langer Brennweite nicht nur die optischen, sondern auch die gefühlsmäßigen "Verzerrungen" reduziert.....
 
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Moin,


Leute, Ihr wisst doch: nicht auf die Größe kommt es an, sondern auf die Technik...
 
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AndyE schrieb:
... der "Abschreckfaktor" ist wesentlich kleiner als bei anderen Bodies. Sie ist locker bis ISO 800 zu verwenden, d.h. ideal für Street, Candid and People Fotografie.


Zur D200 hab ich seit drei Wochen auch eine D40x mit dem 30er von Sigma, eine perfekte Kombination. Ich kann die gleichen Erfahrungen, wie der oben zitierte Autor sie gemacht hat, bestätigen. Es ist definitiv ein Unterschied, womit man auf den Strassen unterwegs ist. Mit dieser kleinen Kamera ("Spielzeug, Plastiksplitter") fällt man definitiv weniger auf, weil man nicht so ernst genommen wird.

Auch das 50/1.8 an der D40x mit dem manuellen Fokussieren ist eine spannende neue/alte Erfahrung: Fotografieren wie vor vielen Jahren, Back-to-the-Roots-Gefühl ...
 
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