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Guest
Viele Menschen haben ja ihre Orte, zu denen es sie immer wieder hinzieht. Einer dieser Orte ist für mich das Neue Museum in Berlin. Am Sonnabend habe ich mich mal wieder auf den Weg nach Berlin gemacht.
David Chipperfield schreibt im Vorwort dieses sehr empfehlenswerten Buches:
„In einer Zeit, in der die Planung und Realisierung von Architektur in ihrer konzeptionellen Strenge unablässig durch den unduldsamen kommerziellen Druck und den Widerstand der Bauindustrie gegen Qualität beinträchtigt wird, in der das Virtuelle einen stärkeren Einfluss zu haben scheint als das Materielle, und in der Effekthascherei und Imagepflege an die Stelle der Diskussion über Fragen der Bedeutung getreten sind, zwang uns das Projekt für das Neue Museum in ein Nachdenken über Architektur hinein, das intensiver nicht hätte sein können.“
Das Ergebnis diese Nachdenkens von Chipperfield, Julian Harrap und allen anderen Beteiligten fasziniert und begeistert mich immer wieder aufs Neue. Aus einer zerbombten und zerschossenen Ruine, die über 50 Jahre schutzlos der Witterung ausgesetzt war, wurde ein wirkliches „Haus der Erinnerung“. Ein Museum, das seine durch Mensch und Natur erlittenen Wunden und Zersörungen nicht verbirgt. Eine Architektur, die sich nicht beifallsheischend in den Vordergrund drängt, sondern sowohl mit den ausgestellten Exponaten als auch mit den Besuchern in einen Dialog tritt. Ein sehr guter Ort, um sich mit Kultur, Krieg, Vergangenheit und Zukunft auseinanderszusetzen. Jahrtausende alte Kunstschätze, verbunden mit diesem Haus, zwingen einen geradezu zu der Frage, wie wohl die Zukunft der Menschheit aussehen wird. Ihr gegenwärtiger Zustand verspricht ja eher wenig Gutes.
Vielleicht können die Bilder ja ein wenig von meiner Begeisterung für dieses Haus vermitteln.
David Chipperfield schreibt im Vorwort dieses sehr empfehlenswerten Buches:
„In einer Zeit, in der die Planung und Realisierung von Architektur in ihrer konzeptionellen Strenge unablässig durch den unduldsamen kommerziellen Druck und den Widerstand der Bauindustrie gegen Qualität beinträchtigt wird, in der das Virtuelle einen stärkeren Einfluss zu haben scheint als das Materielle, und in der Effekthascherei und Imagepflege an die Stelle der Diskussion über Fragen der Bedeutung getreten sind, zwang uns das Projekt für das Neue Museum in ein Nachdenken über Architektur hinein, das intensiver nicht hätte sein können.“
Das Ergebnis diese Nachdenkens von Chipperfield, Julian Harrap und allen anderen Beteiligten fasziniert und begeistert mich immer wieder aufs Neue. Aus einer zerbombten und zerschossenen Ruine, die über 50 Jahre schutzlos der Witterung ausgesetzt war, wurde ein wirkliches „Haus der Erinnerung“. Ein Museum, das seine durch Mensch und Natur erlittenen Wunden und Zersörungen nicht verbirgt. Eine Architektur, die sich nicht beifallsheischend in den Vordergrund drängt, sondern sowohl mit den ausgestellten Exponaten als auch mit den Besuchern in einen Dialog tritt. Ein sehr guter Ort, um sich mit Kultur, Krieg, Vergangenheit und Zukunft auseinanderszusetzen. Jahrtausende alte Kunstschätze, verbunden mit diesem Haus, zwingen einen geradezu zu der Frage, wie wohl die Zukunft der Menschheit aussehen wird. Ihr gegenwärtiger Zustand verspricht ja eher wenig Gutes.
Vielleicht können die Bilder ja ein wenig von meiner Begeisterung für dieses Haus vermitteln.
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