D700: Ich krieg' das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht

Zur Frage RAW oder Jpeg. Wenn man bei Jpegs die Scharfzeichnung gegenüber RAW um ein, zwei Stufen anhebt, gibt es keinen Unterschied zwischen RAW und Jpeg.
Zwischen JPG und RAW liegen gerade bei der D700 Welten, das sieht man auf den ersten Blick und dieser Unterschied ist so groß dass ich bereit bin dem Mehraufwand eines RAW Arbeitsverlaufs in kauf zu nehmen auch wenn er mir nicht extra bezahlt wird da ich mir einen Ruf erarbeitet habe den ich nicht verlieren will.
Genau so deine Aussage zu Naturgetreuen Bildern, die Nikon JPG Einstellungen bügeln ordentlich über das Bild drüber und die Einstellung "Neutral" ist auch erst wieder alles andere als natürlich aus dem einfachen Grund dass der Sensor anders sieht als unser Auge.
 
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Da scheint Nikon bei den neuern Modellen Nikon etwas nachgebessert zu haben. Ich benutze für die Bildoptimierung "Standart" (die bestmögliche Einstellung) in der Werkseinstellung, bei Jpg ein, zwei stufen höhere Scharfzeichnung, sRGB. Für Adobe habe ich keine Verwendung. Ich möchte die Fotos an meinem Monitor so sehen, wie sie meine Freunde sehen und man sie im Internet sehen kann. Bin aber auch kein 1000% Fetischist der die Anordnung der einzelnen Pixel mit ein ander vergleicht. Zum genauer hinsehen max 200% ansonsten immer das Bild als ganzes.
 
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Bin aber auch kein 1000% Fetischist der die Anordnung der einzelnen Pixel mit ein ander vergleicht.

Um es mal ganz direkt aus zu drücken: du bist Blind wie ein Maulwurf und hast auch dessen fotografische Kompetenz.
Das ist ja noch ok, aber dann behalt es bitte für dich und verbreite hier nicht gefährliches Unwissen, andere Leser denen das technische Wissen fehlt glauben das am Ende noch.
Fast jede Zeile die du schreibst benötigt einer Richtigstellung.
 
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Mathias,

ich glaube offengestanden nicht, dass solche Nettigkeiten einer öffentlichen Bühne bedürfen, und sie gehen auch völlig am Thema des Threads vorbei. Sofern Du davon überzeugt bist, dass Deine Schlussfolgerungen für Henry unverzichtbar sind, kannst Du ihm diese sicher auch per PN mitteilen.

Vielen Dank.
 
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Gut, das war zugegeben etwas hart. Aber das ist es wie Gerüchte entstehen, hunderte Leute lesen mit und viele glauben einfach alles geschriebene.
Aber du hast recht, das geht am Thema vorbei, ich werde mich zurück halten.
 
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Schaust Du Dir Deine Bilder nur auf einem ganz bestimmten Monitor an? Wieviel von den beobachteten Effekten kommt bei einem Abzug, den man an die Wand hängt, oder bei einem hochwertigen Fotobuch noch an? Die von Dir benannten Extra-PS muss man ja auch erst mal "auf die Straße" bringen...

CB
 
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Nicht alle vervolgen mit ihrer Kamera künstlerische Ansprüche. Die Jpeg-qualität der D700 ist ausgezeichnet. RAW ist offtmals nicht notwendig. Wenn man seine Kamera richtig einstellt kann man gleich in Jpeg fotografieren. Das zwischen RAW und Jpeg Welten liegen kann ich beim besten willen nicht nachvollziehen. RAW sehe ich eher im künstlerischen Bereich, wenn man die Fotos geziehlt bearbeiten will um ihnen einen anderen karakter zu geben. Für eine nachträgliche Qualitätsoptimierung sehe ich keinen anlass. Auf dem Monitor sehe ich genau das was ich drausen auch sehe. Nachbearbeitet werden muß da nichts. Das bischen mehr Schärfe bei RAW kann man auch in der Kamera einstellen und gleich Jpeg aufnehmen. Die Bildqualitüt der D700 auch und gerade in Jpeg ist überragend.
 
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moin,

die Extra PS sind ja in der D700 vorhanden, die habe ich teuer eingekauft. Warum sollte ich davon was verschenken?
ich schaue mir meine Bilder gar nicht auf einem Monitor an, dort bearbeite ich sie nur. Die besten Ergebnisse werden auf dem Quato meines Freundes kontrolliert und evtl. nochmal korregiert, belichtet und hängen an der Wand.

Demnächst wird bei uns ein neuer Fernseher fällig. Da erhoffe ich mir von einem entsprechendem Plasma einen entsprechenden Farbraum, der Auflösung der D700 wird er ja schon nicht gerecht.

Leider entsprechen die Ergebnisse der bis jetzt getesteten Belichter nicht meinen Anforderungen. Pixum bspw. wird noch nicht mal meiner Panasonic FZ500 Kleinkompaktkamera gerecht.

Die nächsten Bilder werde ich mal zu Saal schicken.

Wenn das alles nix wird, könnte die Digitalfotografie einer meiner größten Enttäuschungen werden, denn für die bis jetzt erhaltenen Endergebnisse braucht man keine D700, da hätte meine Fuji S20 Pro 10mal gereicht, und ich muss dann wohl wieder Diafilme belichten und die Nachteile inkauf nehmen.

Allerdings bin ich guter Hoffnungen, denn ich habe schon Printouts von Consumertintenpissern gesehen, die die Ergebnisse von Pixum & Co beweitem übertreffen!
 
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Nicht alle vervolgen mit ihrer Kamera künstlerische Ansprüche. [...] RAW sehe ich eher im künstlerischen Bereich, wenn man die Fotos geziehlt bearbeiten will um ihnen einen anderen karakter zu geben.

Der Wunsch, die technischen Möglichkeiten seiner teuer erkauften Kamera auch ausnutzen zu wollen, hat mMn nichts mit künstlerischen Ansprüchen zu tun. Ich weiß nicht, was du immer mit deinem Verweis auf "Künstler" bezwecken willst?

Aus deinen Worten entnehme ich eher, dass die Qualität der Bilder aus der kamerainternen JPG-Engine für deine Ansprüche ausreicht. Ob das wirklich für die JPG-Engine spricht, lasse ich mal offen ...
 
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Es bleibt natürlich jedem unbenommen, auf die Möglichkeiten von RAW zu verzichten und gleich JPEGs auszugeben.
Für mich persönlich ist RAW schon wegen der Bearbeitungsreserven unverzichtbar, aber das hat weder etwas mit "künstlerischen Bereich" noch mit "Bildern einen anderen Charakter geben" zu tun.
 
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Leider entsprechen die Ergebnisse der bis jetzt getesteten Belichter nicht meinen Anforderungen. Pixum bspw. wird noch nicht mal meiner Panasonic FZ500 Kleinkompaktkamera gerecht.

Die nächsten Bilder werde ich mal zu Saal schicken.

Hier ein bisschen OT, aber hast du mal fotocommunity-prints.de versucht? Die bieten für alle Papiersorten ein Softproof-Profil an um die Bilder optimal vorzubereiten und haben mich bis jetzt bei der Druckqualität auch immer überzeugt.
 
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die Extra PS sind ja in der D700 vorhanden, die habe ich teuer eingekauft. Warum sollte ich davon was verschenken?
Das ist nicht mein Ansatz. Beim Auto kann man auch PS en masse reinpacken und ein Spitzen-Getriebe einbauen, aber wenn die Reifen nicht ganz exquisit sind, rutscht man nur durch die Gegend. Weniger PS würden im besten Fall das gleiche Ergebnis erzielen. Deswegen: der limitierende Faktor ist ja inzwischen nicht mehr "jpg" oder "nur sRGB", sondern die Ausbelichtung, wie Du schon richtig feststellst. Die meist doch eher marginalen Unterschiede zwischen gut ausgewogenem jpg out-of-the-cam und RAW kann höchstens ein Fachlabor mit entsprechend hohen Preisen überhaupt auf dem Papier realisieren.

Demnächst wird bei uns ein neuer Fernseher fällig. Da erhoffe ich mir von einem entsprechendem Plasma einen entsprechenden Farbraum, der Auflösung der D700 wird er ja schon nicht gerecht.
Ich will Dich nicht enttäuschen, aber selbst auf meinem neuen und nicht gerade ganz billigen Philips-Full HD-LCD-Fernseher ist das visuelle Erlebnis nicht so umwerfend, wie ich erwartet hatte...

Wenn das alles nix wird, könnte die Digitalfotografie einer meiner größten Enttäuschungen werden, denn für die bis jetzt erhaltenen Endergebnisse braucht man keine D700, da hätte meine Fuji S20 Pro 10mal gereicht, ...

Ich sehe auch mit meiner D90 bereits erhebliche Vorteile gegenüber früher, und mit der D700 sind diese speziellen Vorteile noch deutlich größer (leider könnte ich das Teil vom Gewicht her mit meinen schmalen Handgelenken nicht vernünftig benutzen...): Available Light in anspruchsvollen Situationen. Die heute erzielbare "digitale" Auflösung bei hohen ISO-Zahlen bekommt man mit chemischem Film schlicht nicht hin.

Gruß,
CB
 
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Was ich nicht nachvollziehen kann ist, das Jpgs aus der Kamera als teufelszeug angesehen wird und das man nur mit teurer Bildbearbeitungssoftware aus RAWs brauchbare Ergebnisse bekommt.
Ich weis das die Werbung uns seit Jahren einhämmert, "Nur mit unserer Profesionellen Software bekommen sie die beste Bildqualität. Sie ist kinderleicht zu bedienen. Sie brauchen nur an ein paar Reglern zu schieben. Den Himmel etwas blauer, das Gras etwas grüner,die Blumen etwas bunter, etwas mehr Schärfe und mehr Kontrast fertig ist das Perfekte Bild".
Hmm, das steht natürlich jedem offen. Ich vertraue der profesionellen Technik der D700. Ich habe gerade bei neueren und besseren Monitoren festgestellt das ich die Fotos mit meiner Bildbearbeitung eher verschlimmbessert habe.
Vieleicht sind wir durch die knallbunte Medien -und Werbewelt so abgestumpft das wir eine natürliche Bildwiedergabe nicht mehr wahrnehmen können. Aber genau das kann die D700 ganz ausgezeichnet. :up:
 
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Jpeg aus der Kamera ist bestimmt kein Teufelszeug.Es ist bloß so: wenn ich den Auslöser drücke habe ich das Bild vor Augen,daß ich später am Monitor bzw.auf Papier auch so wiedersehen möchte.Mit Jpeg allein komme ich da nicht allzu weit.Da bieten sich doch mit Raw-Dateien ganz andere Möglichkeiten.Wenn ich schon eine ganz erhebliche Summe in Kamera und Objektive investiere,lasse ich die Möglichkeit die Bilder so weit es geht am PC zu verbessern nicht einfach links liegen.
 
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Ich wollte hier keine Grundsatzdiskusion über RAW und Jpeg anfangen, sondern nur mitteilen das die Jpegs aus der Kamera mit einer kleinen korrektur in der Bildoptimierung den RAW ebenbürdig sind. Das man mit den RAWs das Bild noch umfangreich weiterbearbeiten kann streite ich ja gar nicht ab.
 
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Genau das hat aber nichts mit natürlicher Bildwiedergabe zu tuen. Deine Bilder zeigen die Dinge so wie du sie sehen möchtest, nicht wie sie sind.
Unter natürlichkeit verstehe ich das was da ist, nicht wie es sein sollte und wie man es in seiner Phantasie erschaft.
 
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Ach Henry, warum verrennst Du Dich immer so? Denk bloß mal drüber nach, ob z.B. Freistellung durch geringe Schärfentiefe eine natürliche Bildwiedergabe ist oder doch eher eine Manipulation des Bilds in die Richtung, wie Du es sehen willst.

Gruß, Matthias
 
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Ich mache generell doppelte Speicherung, mit RAW und JPEG als Grundeinstellung, das geht ja ganz einfach. Da ich kein Sportfotogaf bin, bemerke ich die minimal geringere Speicherzeit gar nicht, zumal auf Extreme IV.
Damit erübrigt sich eigentlich diesbezüglich jegliche Problematik.
Die guten kommen dann in Kröpfchen und die schlechten ins Töpfchen.
Manchmal möchte man ja einfach nur dokumentieren, ohne Arbeit zu haben.
 
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Dem kann ich nur zustimmen :up:. Ich habe bis vor 1, 2 Jahren eigentlich nur JPG fotografiert und irgendwann Lust bekommen, mich mit RAW zu beschäftigen. Ich nutze jetzt nur noch RAW und meine Bildergebnisse (nutze CNX2) sind einfach besser als vorher. Allein die Reserven in den Lichtern oder Schatten sind es schon wert, von den ganzen anderen Möglichkeiten wie WB etc. ganz abgesehen. Ich finde auch, dass mein Umgang mit den Bildern sich sogar verändert hat, weil ich mir mehr Ruhe nehme und genauer hinschaue.

Meiner Ansicht nach bietet RAW sogar VIELE PS mehr, um ein vorangegangenes Post aufzugreifen, und der Workflow muss prinzipiell auch nicht wirklich langsamer sein. Wenn die Fotos als RAW in View NX gesichtet werden, braucht man sie ja nur einfach als JPG abspeichern, falls keine Änderungen gewünscht sind.
 
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