D300: Bildgröße in RAW verändern

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

Sans Ear

NF-Clubmitglied
NF Club
Registriert
Moin,

ich habe gestern eine Leih-D300 getestet. Traumhaft, alles besser als an der D70 ... kleine Probleme bekam ich allerdings als ich die Bilder bearbeiten wollte. Raw, 14 Bit, NX, bei den Datenmengen geht mein Rechner in die Knie. Nun komme ich ja auch mit 6MP prima klar, aber leider ässt sich die Bildgröße im Raw-Modus ja nichtverändern/verkleinern (das ist mir erst jetzt klargeworden, dass das bei der D70 auch nicht funktioniert). Verzeiht die Frage eines Technik-Laien: Warum ist das eigentlich so?

Der D300-Bildschirm ist übrigens dermaßen gut, dass er mich auch wieder reinlegt. Da waren Bilder dabei, die in 3 Zoll toll aussahen, brillant, scharf, warm ... Zuhause mit dem großen Bildschirm ist mir dann klar geworden, dass man sich auch darauf nicht allzu sehr verlassen sollte. Jedenfalls scheint es wohl besser zu sein, die Bildschirmhelligkeit um drei Punkte runterzuregeln – und den Argwohn gegenüber Bildergebnissen aus D70-Zeiten beizubehalten.



 
Anzeigen
RAW entspricht allen Daten die der Sensor zu liefern hatte, unverändert. Eine Größenänderung wäre eben schon die erste Änderung...
 
Kommentar
Hi,

RAW-Dateien sind die (so weit möglich) unbearbeiteten Rohdaten des Bildsensors. Es wird also zwangsläufig der gesamte Sensorbereich erfasst und dessen Daten nach der Digitalisierung gespeichert.

Um so ein Bild kleiner zu rechnen, müsste man irgendeine Art Interpolation vornehmen, was die Idee des RAW-Bildes ad absurdum führen würde.

Um das Problem zu umgehen, bleiben nur folgende Möglichkeiten:

- RAW/12 bit statt 14 bit spart ein wenig
- JPEG statt RAW spart richtig viel, allerdings unter Verlust einiger Möglichkeiten
- Workflow ändern (andere Tools, andere Prozesse)
- Recher aufrüsten oder austauschen

Grüße

Mattes
 
Kommentar
Hi,

RAW-Dateien sind die (so weit möglich) unbearbeiteten Rohdaten des Bildsensors. Es wird also zwangsläufig der gesamte Sensorbereich erfasst und dessen Daten nach der Digitalisierung gespeichert.

Um so ein Bild kleiner zu rechnen, müsste man irgendeine Art Interpolation vornehmen, was die Idee des RAW-Bildes ad absurdum führen würde.

Um das Problem zu umgehen, bleiben nur folgende Möglichkeiten:

- RAW/12 bit statt 14 bit spart ein wenig
- JPEG statt RAW spart richtig viel, allerdings unter Verlust einiger Möglichkeiten
- Workflow ändern (andere Tools, andere Prozesse)
- Recher aufrüsten oder austauschen

Grüße

Mattes

Andere Tools, andere Prozesse? :vampir:Bloß nichts Neues, ich komme ja so schon kaum klar. Nein, dann wähle ich die Variante "Rechner aufrüsten". :rolleyes:

 
Kommentar
- RAW/12 bit statt 14 bit spart ein wenig
- JPEG statt RAW spart richtig viel, allerdings unter Verlust einiger Möglichkeiten
- Workflow ändern (andere Tools, andere Prozesse)
- Recher aufrüsten oder austauschen

Die Mischung aus der neuesten NX-Version und 12 Bit machen die Sache erträglich.
 
Kommentar
Meistens ist es gar nicht das Alter eines Rechners bzw. die scheinbar damit einhergehende mangelnde CPU-Performence, die das Bearbeiten der Bilddaten so unerträglich macht, sondern schlicht und ergreifend - und das gilt insbesondere bei Bildbearbeitungssoftware (EBV) - mangelnder Arbeitsspeicher.

Ich tippe einfach mal, Dein Rechner hat nur 512 MB, maximal 1Gbyte RAM?!

Für 50,00 @ bekommst Du heute locker 2 GByte RAM, steck die in Deinen Rechner und Du wirst sehen, da geht nix mehr in die Knie!
 
Kommentar
...Jedenfalls scheint es wohl besser zu sein, die Bildschirmhelligkeit um drei Punkte runterzuregeln

Das ist eines der ganz schlimmen "Features", das genauso bei der D80 auftritt. Hunderte Aufnahmen bei einer langwierigen Fotosession sahen auf dem Monitor zwar passabel aus, waren aber völlig unterbelichtet.
Der Monitor sollte wirklich nur mit allerhöchstem "Mißtrauen" benutzt werden. Am besten immer eine Kontrolle auf Laptop/PC, wenn irgendwie möglich.

Grüße
Christian
 
Kommentar
Der Monitor sollte wirklich nur mit allerhöchstem "Mißtrauen" benutzt werden. Am besten immer eine Kontrolle auf Laptop/PC, wenn irgendwie möglich.

Ja, seltsam, ich habe das an zwei D300 getestet, und das war an beiden so. Mit dem Runterregeln der Bildschirmhelligkeit ist aber alles im Lot. Ich habe das vorhin mit dem PC-Bildschirm verglichen. Ich muss den D300-Monitor wirklich maximal nach unten schrauben.
 
Kommentar
Oh! Da denkt einer ans Aufrüsten? :D
Ich habe auf D200 aufgerüstet. Mit 1,5 Arbeitsspeicher statt 0,5 fluppt jetzt alles wie bisher. Bzgl. des Monitors versuche ich mir gerade das Histogramm statt nur die Spitzlichteranzeige anzugewöhnen. Musste auch schon oft unterbelichtete Bilder mit hohem Rauschen beim Aufhellen bezahlen...
Grüßle! (Im Westen übrigens nichts neues...;) )
 
Kommentar
Oh! Da denkt einer ans Aufrüsten? :D

Ja, verschärft. Das Teil ist so gut, ich hätte es nicht testen sollen. Jetzt muss ich quasi aufrüsten.

Ich habe auf D200 aufgerüstet. Mit 1,5 Arbeitsspeicher statt 0,5 fluppt jetzt alles wie bisher.


Mein Arbeitsspeicher müsste ausreichen. Ich schätze, ich sollte die Festplatte nach all den Jahren endlich neu formatieren. :cool:

(Im Westen übrigens nichts neues...;)

Großartig, haltet aus! :hallo:
 
Kommentar
Moin,

ich habe gestern eine Leih-D300 getestet. Traumhaft, alles besser als an der D70 ... kleine Probleme bekam ich allerdings als ich die Bilder bearbeiten wollte. Raw, 14 Bit, NX, bei den Datenmengen geht mein Rechner in die Knie. Nun komme ich ja auch mit 6MP prima klar, aber leider ässt sich die Bildgröße im Raw-Modus ja nichtverändern/verkleinern (das ist mir erst jetzt klargeworden, dass das bei der D70 auch nicht funktioniert). Verzeiht die Frage eines Technik-Laien: Warum ist das eigentlich so?


Hallo Vierheber,

ich bin der Neue und versuche mich trotzdem einmal an der Beantwortung deiner Frage zum Thema Datenmenge beim RAW-Format.

Wenn ich jetzt etwas dummes sage bitte ich es zu entschuldigen, da ich meine d300 erst seit einigen Tagen habe und die 450 Seiten Bedienungsanleitung noch nicht richtig studieren konnte. Aber wenn ich das, was ich zum Thema RAW-Format gelesen habe, richtig verstanden habe, dann gibt es eine verlustfreie Komprimierung dafür, die die Dateigröße um 20% - 40% gegenüber der unkomprinmierten RAW-Datei verringert.

Sollte ich etwas falsch verstanden haben bitte ich um Erleuchtung.

Gruß
Jürgen
 
Kommentar
Der Monitor sollte wirklich nur mit allerhöchstem "Mißtrauen" benutzt werden. Am besten immer eine Kontrolle auf Laptop/PC, wenn irgendwie möglich.

Grüße
Christian


Das gilt auch (und vor allem) für den PC/Laptop Monitor, solange er nicht hardwaremäßig kalibriert wurde. Bei 2 unkalibrierten Monitoren kann man sich aussuchen welchem man mehr vertraut - ist auf jeden Fall ein Glückspiel.

Andy
 
Kommentar
Hallo Vierheber,

Aber wenn ich das, was ich zum Thema RAW-Format gelesen habe, richtig verstanden habe, dann gibt es eine verlustfreie Komprimierung dafür, die die Dateigröße um 20% - 40% gegenüber der unkomprinmierten RAW-Datei verringert.

Das betrifft aber nur den Speicherplatz auf der Karte bzw. Festplatte. Im Arbeitsspeicher sind die Daten nicht komprimiert.

Gruß,
RalfR
 
Kommentar
Das betrifft aber nur den Speicherplatz auf der Karte bzw. Festplatte. Im Arbeitsspeicher sind die Daten nicht komprimiert.

Gruß,
RalfR

das ist mir klar. Die Frage von Vielheber bezog sich aber doch auch auf die Nachbearbeitung am PC und darauf bezog sich meine Antwort.

Jürgen
 
Kommentar
Das gilt auch (und vor allem) für den PC/Laptop Monitor, solange er nicht hardwaremäßig kalibriert wurde. Bei 2 unkalibrierten Monitoren kann man sich aussuchen welchem man mehr vertraut - ist auf jeden Fall ein Glückspiel.

Andy

Klar, logisch. Allerdings verlasse ich mich in erster Linie auf meinen PC-Monitor. Der ist zwar nicht hardwaremäßig kalibriert, trotzdem "stimmt" er. Schließlich werden alle Ausbelichtungen und Ausdrucke tadellos, die ich darauf bearbeitet habe.
Die "Kalibrierung" hat ausschließlich der Kameramonitor nötig, sowohl an der D80 als auch an einer nagelneuen D300. Denn was dort noch passabel aussieht ist in Wirklichkeit kaum zu gebrauchen.

Grüße
Christian
 
Kommentar
Das gilt auch (und vor allem) für den PC/Laptop Monitor, solange er nicht hardwaremäßig kalibriert wurde. Bei 2 unkalibrierten Monitoren kann man sich aussuchen welchem man mehr vertraut - ist auf jeden Fall ein Glückspiel.

Andy

Hallo Andy,
kannst du einem Neuling einmal sagen wie man einen PC-Monitor hardwaremäßig kalibriert? Gibt es dafür spezielle Vorgaben/Referenzmuster

Jürgen
 
Kommentar
wenn ich das, was ich zum Thema RAW-Format gelesen habe, richtig verstanden habe, dann gibt es eine verlustfreie Komprimierung dafür, die die Dateigröße um 20% - 40% gegenüber der unkomprinmierten RAW-Datei verringert.

Das betrifft aber nur den Speicherplatz auf der Karte bzw. Festplatte. Im Arbeitsspeicher sind die Daten nicht komprimiert.

Schneller wird der Rechner dadurch also nicht. Wie wirken sich die "Verluste" denn überhaupt aus, also im Bild?
 
Kommentar
Hallo Andy,
kannst du einem Neuling einmal sagen wie man einen PC-Monitor hardwaremäßig kalibriert? Gibt es dafür spezielle Vorgaben/Referenzmuster
Messgeräte plus entsprechende Software.
Eye-One Display II in verschiedensten Varianten (von BasICColor, FC und Xrite), Spydr 3, Huey, und nch ein paar andere...

cheers
afx
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten