Was wir alle jetzt dringend brauchen ist etwas Optimismus.
Da gebe ich Dir recht. Und bei aller Information, durch die dieser Thread hier sich wirklich auszeichnet (vielen Dank an alle!) braucht es auch mal die Erwähnung, dass zur Zeit viele Kulturschaffende sich auf Online-Formate verlegt haben. So las ich heute, dass Jugendbuchautoren und -autorinnen Online-Lesungen für daheim hockende Schulkinder veranstalten und viele Musiker neue, bisher unveröffentlichte Songs zu Hause aufnehmen und ins Internet stellen.
Ein Beispiel bekam ich gerade privat zugeschickt. Ich bin jetzt nicht wirklich ein Fan der Schürzenjäger, aber das hier fand ich gut - für die Resi(lienz)
Der Text, für alle, die es nicht so gut raushören können:
AUF AMOL
Nicht lang her, da standen wir barfuß am Feld.
Kalte Fiaß, an Hunger viel Arbeit koa´ Geld.
Dia G´schichten ham ma öfter k´eart,
Dia alt´n Leit ham´s uns erzählt.
Nur war´s nia wichtig, denn uns ja nie was g´fehlt.
Wir meinten, es kann immer so weiter geh´n.
Immer aufwärts, wie soll´s uns auch anders gescheh´n.
Doch wie schnell sich alles ändern kann
in einer scheinbar heilen Welt.
Die Frage wurd´schon lang nicht mehr gestellt.
Auf amol is alles anders, auf amol is alles so still.
Auf amol kann kaoner mehr tuan, tuan was er will.
Die Zeit heilt alle Wunden, und auch diesmal wird es so sein,
und derweil, bleiben wir – daheim.
Doch koa Panik, schon bald sind wir wieder mobil.
Und auf den Straße, sind wir dann wieder zu viel.
Es kommt zurück der Arbeitsstress - die Hektik,
Zeit die uns dann fehlt.
Für des, was im Leben wirklich zählt.