Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Manchmal muss man sich echt an den Kopf greifen ...

Wir teilen uns mit dem Nachbarsunternehmen eine Kantine.
Heute wurde von beiden Personalabteilungen die Order ausgegeben:
Firma A geht um 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr essen
Firma B geht um 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr essen

Und was macht man mit dem Küchenpersonal und dem Servicepersonal hinter der Theke?
Die kochen und teilen an beide Firmen das Essen aus.

Irgendwo kann man es auch mehr als übertreiben !!!
 
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Ok - und ach Du Scheiße.

Im Grunde ist es auch egal, ob man 3.000, oder 4.000€ brutto verdient, weils am Ende ohnehin nur ein paar Hunderter netto Unterschied ausmacht. Das ist es auch, wovon ich sprach. Der gemeine Deutsche verdient derart beschissen, dass er keine Chance auf einen Fitzel Freiheit hat. Zickt er rum, ist er den Job los, bzw. ist auf die Gnade des Arbeitgebers angewiesen. Die angebliche Mittelschicht hat nicht einmal 500€ für ne neue Waschmaschine auf dem Sparbuch.
Kommt dann so ein Virus vorbei, steckt er im Hamsterrad fest und hat keinerlei Handlungsspielraum, während Frau Quandt sich an ihren Pool legt und Kaviar schlürft. Wir schreiben hier über Aktien und Gold und ich gehöre ja nun zu der Klientel, die auf die Gewinne hieraus weniger Steuern zahlen muss, als die Mittelschicht auf ihren sauer verdienten Hungerlohn.

Diese Missstände tragen auch zur Verbreitung eines solchen Virus bei (um mal beim Thema zu bleiben)
 
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Das ist es ja. Solange Arbeit sowie handfeste Dinger und Leistungen höher besteuert werden als Vermögen, Erträge aus Spekulationen und Geldanlagen, ist uns die nächste Aktien- oder Immobilien-Blasenentzündung gewiss.

Grüße - Bernhard
 
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Hat er doch Recht. Von 1.000 mehr Brutto bleibt oft nur noch die Hälfte übrig.

Grüße - Bernhard
 
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Wir sind gar nicht soooo weit weg vom Thema. Je besser es den Menschen finanziell geht, desto besser kommen sie mit solch einer Situation klar. Wir steuern langsam auch chinesische Verhältnisse zu und dort sieht man doch, wie es den Menschen mit dem Virus geht. Die haben keine Chance, wenn sie weggesperrt werden.
Ich habe lächerliche 10 Leute und pflege sie sehr gut. Wenn da einer Angst vorm Virus hat, darf er sich Urlaub nehmen und ich geb ihm noch ein paar Hunnis oben drauf, damit er von dieser Freiheit überhaupt etwas hat (so aktuell gerade geschehen). Ich könnte den Laden auch für 4 Wochen dicht machen, ohne dass meine Leute zu leiden hätten. Hätte ich 100 Leute, könnte ich mir diesen Luxus kaum leisten. Und so geht es den meisten Firmen hier im Land.
An jedem Euro, den man dem Arbeitnehmer zukommen lässt, kassiert der Staat mit, baut mit dem Geld Flughafenruinen, Opernhäuser und Wowereit schlürft Champagner. Es sind genau diese Grenzsituationen, die Hinweis auf das geben, was alles bei uns schief läuft. Die <bevölkerung ist unentspannt und panisch. Ein paar Wenige erklären die Leute für verrückt, wenn sie alle Nudeln und Konserven aufkaufen.
 
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... aber sicher nicht in irgendwelche modernen widerlichen Aktien-Geschäfte.

Ob man die modernen Finanzmärkte mag, oder nicht, ist völlig unerheblich, wir sind alle damit verwoben und extrem abhängig davon. Eine weitere Finanzkrise überleben Euro und EU nicht. Da sind nicht nur Renten und Kapitallebensversicherungen gefährdet, dann kollabiert auch die soziale Ordnung.

Die Überraschung aus Wuhan kam zur Unzeit, die Weltkonjunktur war im Abschwung, die Staatsverschuldung auf Rekordhoch, Banken ohne Erträge und 15% Zombie-Unternehmen weltweit und jetzt massive Unterbrechungen bei den Lieferketten. Die Fed hat gerade den Leitzins außerplanmäßig um 50! Basispunkte gesenkt. Da brennt die Hütte gewaltig. Und Schock, die Märkte feiern nicht, die Futures drehen ins Minus.

"Mancheiner" mit 3000 brutto wird froh sein, wenn er in drei Monaten noch 3000 brutto verdienen kann.

 
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Da sind nicht nur Renten und Kapitallebensversicherungen gefährdet...
Nö, sind sie nicht. Die DRV kauft keine Aktien von den Rentenbeiträgen, obwohl es in manchen Ländern (noch) gut funktioniert, beispielsweise Norwegen.
Dass für die nächste provozierte Geldblasenentzündung wieder alleine der gemeine Steuerzahler aufkommt, steht auf einem anderen Blatt...

Grüße - Bernhard
 
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Gegen Viren - mit wenigen Ausnahmen wie HIV - wg. der Reverse Transkriptase - gibt es meistens wenig Ansatzpunkte fuer ein Medikament.
Schon klar.
Aber gegen RNA-Viren können Eingriffe in die RNA-Vermehrung helfen, schreibst Du ja selber. Und evtl. findet man auch etwas gegen die entzündlichen Reaktionen in der Lunge. Jedemfalls laufen Doppelblindstudien in China (Ergebnisse werden für April erwartet). Es geht darum, die Schwere des Verlaufs positiv zu beeinflussen.
 
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Jedemfalls laufen Doppelblindstudien in China (Ergebnisse werden für April erwartet). Es geht darum, die Schwere des Verlaufs positiv zu beeinflussen.

Einer der hoffnungsvollen Wirkstoffe ist das Chloroquin, viele kennen es von der Malaria-Prophylaxe, und es scheint auch bei RNA Viren zu wirken.

 
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.....

Das einzig Gute, die Umweltverschmutzung in China geht aufgrund der eingebrochenen Produktion dort nachweislich massiv zurück.

Ich wünsche jedem Erkrankten alles erdenklich Gute und schnelle Besserung.
Auch die Spritpreise sinken aktuell gewaltig, weil der Verbrauch in China eingebrochen ist .........
ok, war jetzt unangemessen sarkastisch, aber doch wahr. Man muss bei all den negativen Nachrichten ja auch mal was Positives posten.....
 
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Aktuell verschlechtern sich die Ausbreitungsprognosen. Die Infektionswege können zunehmend nicht mehr rückverfolgt werden. Die Erkrankungen nehmen rasch zu, ein Medikament oder eine Impfung gibt es nicht.
Die Hausarztpraxen sind für die Erstinspektion von Verdachstfällen nicht vorbereitet (kein Isolierzimmer, keine Schutzkleidung, keine Atemmasken).
Solange nicht getestet wird, wer nur Grippesymptome zeigt, ohne weitere Faktoren (s.u.), werden Infizierte in Wartezimmern andere anstecken, ohne dass sie identifiziert werden.
Aktuell sollen ja nur solche getestet werden, die Kontakt mit nachweislich Infizierten hatten oder am selben Ansteckungsort sich aufgehalten haben.
Dieses Schema läßt sich nicht durchhalten, wenn die Infektionswege nicht mehr nachvollzogen werden können.
Es muss nun doch der Durchseuchungsgrad durch flächenhaftes Screening in gefährdeten Bereichen erfasst werden, was ich mangels Fachkenntnisse nicht weiter spezifizieren kann.
Daraus ergibt sich, dass vermehrt Verdachtsfälle in Kliniken fernmündlich "eingewiesen" werden, bei denen nicht klar ist, ob sie nun eine relativ harmlose saisonale Grippe oder eine Coronainfektion haben.
Die dortigen Behandlungskapazitäten sind jedoch schon ohne eine Pandemie am Limit, was ich als ehemaliger Krankenhausarzt so sehe.
Notfallreserven, Intensivbetten und Beatmungskapazitäten sind aus fehlender Rentabilität in den letzten 20 Jahren drastisch eingeschränkt worden (subjektive Erfahrung meinerseits in ca. 5 verschiedenen Krankenhäusern).
Das Pflegepersonal arbeitet bereits jetzt am absoluten Limit mit hohem Krankenstand und Teilzeit wegen Erschöpfung.
Und @häuschen sei es gesagt, zu deutlich niedrigerem Bruttolohn als 4000€ !!!!!!!!!!
In der jetzigen Phase können wir noch hoffen, dass eine Eindämmung durch private Hygienemaßnahmen (Händewaschen, Vermeidung von Großveranstaltungen, Abstand halten bei den unvermeidbaren Kontakten, kein Händeschütteln, etc.) gelingt.
Es sollten hier "lustige" Werbespots im Fernsehen u.ä. gesendet werden, um Panik zu verhindern.
Den Krankenhäusern sollte massiv finanzielle Unterstützung erteilt werden, wenn sie ihre Kapazitäten zur Behandlung von Infizierten sowie zur Beatmung materiell und personell aufstocken.
Ob dies unter den gegenwärtigen Bedinungen trotz harscher Maßnahmen nach Bundesseuchengesetz umsetzbar ist, weiss ich offen gestanden nicht.
Hoffentlich kommt bald ein warmer Frühling und ein heisser Sommer, dann kommen wir vielleicht glimpflich davon.
Soweit ich historische Daten zu früheren Grippepandemien richtig verstanden habe, scheinen klimatische Faktoren ein relativ großes Gewicht zu besitzen.
 
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ob sie nun eine relativ harmlose saisonale Grippe
Grippe ist eine schwere Erkrankung, für Risikogruppen oft tödlich.
Hoffentlich kommt bald ein warmer Frühling und ein heisser Sommer
Na hoffentlich nicht. Dann hast Du zwar eine schönere Coronastatistik, aber die Leute sind wegen der Hitze trotzdem tot.
Eine große Gefahr, wenn man ein Thema hypt, dass man alle anderen aus den Augen verliert.
 
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Grippe ist eine schwere Erkrankung, für Risikogruppen oft tödlich.
Na hoffentlich nicht. Dann hast Du zwar eine schönere Coronastatistik, aber die Leute sind wegen der Hitze trotzdem tot.
Wir vergleichen hier mit Corona, wo die Sterblichkeit 10x größer ist.
Und das andere Argument mit den Hitzetoten ist am Thema vorbei, da wir trotz Klimaschutzbemühungen sehr wahrscheinlich wieder einen heissen Sommer 2020 bekommen werden.
ich habe nicht die Absicht, ein Thema ungebührend zu hypen, wie Du hier unterstellst, sondern habe unter Kenntnisnahme von Expertenwissen meinen persönlichen Eindruck anhand sachlicher Argument dargestellt.
Weder Panikmache noch Verharmlosung - zu der du offensichtlich neigst - sind hier angebracht.
Der unerwünschte Klimawandel könnte also auch mal positive Folgen haben, das wollte ich damit sagen. Ist natürlich nicht mit wissenschaftlichem Ernst gemeint, sondern sollte Aufmunterung zu unserem Thema signalisieren.
Die Hitzetoten können wir im kommenden Sommer genauso wenig vermeiden wie die Unfalltoten.
Aber vielleicht sollte es unser Ziel sein, die Coronatodesfälle niedriger zu halten und jetzt entsprechende Maßnahmen zu ergreifen?
Bei Ersteren haben wir jahrelange Vergleichszahlen und können unser Akzeptanzniveau darauf einstellen.
Bei einer unbekannten sich pandemisch ausbreitenden Virusinfektion mit relativ hoher Letalität drohen doch ganz andere Dimensionen.
Was glaubst du, weshalb eine Diktatur in China, die perfekte Mittel der rigorosen Verhaltenssteuerung besitzt, so nervös reagiert?
Selbst unter den "optimalen" Möglichkeiten einer Diktatur, die Virusausbreitung bei einer nicht behandelbaren Erkrankung zu verhindern, ist die Situation rasch am Rand der Entgleisung.
 
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Beim Zika-Virus. In Mäusezellen.

In China und in Thailand wird Chloroquine derzeit in Kombination mit anderen antiviralen Medikamenten eingesetzt. Angeblich soll es eine virostatische Wirkung auf SARS-Cov-2 haben. Ergebnisse sollen im März veröffentlicht werden. Bei Chloroquine müssen wir auch nicht auf eine Zulassung warten, wie bei Remdesivir.
 
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Der unerwünschte Klimawandel könnte also auch mal positive Folgen haben, ...

Kleiner OT Einwurf, den wir nicht vertiefen müssen: Für große Landflächen auf der Nordhalbkugel wären höhere Temperaturen sehr positiv, ich nenne da mal Kanada und Sibirien. Und insgesamt werden Ökosysteme bei höheren Temperaturen komplexer, die Biodiversität steigt an und die Welt wird grüner. Homo sapiens ist zudem eine Spezies, die sich in subtropisch bis tropischen Regionen entwickelt hat und an höhere Temperaturen gut angepasst ist. Das merke ich tagtäglich hier in Thailand. ;)
OT Ende
 
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Ich möchte mal zum Corona-Virus zurückkehren, und zwar speziell zum Übertragungsweg dieses hochinfektiösen Virus, der mir noch nicht abschließend geklärt zu sein scheint.

Die Virologen weisen stets darauf hin, dass man zu anderen Personen einen Mindestabstand von ca. 1 1/2 - 2 Metern einhalten solle, damit man nicht per Tröpfcheninfektion (Anhusten, Anniesen etc) aus den Luftwegen des Gegenübers infiziert wird.

Darüber hinaus wird aber auch eine Übertragung auf dem weiteren Luftweg diskutiert, also von Viren, die sich in der Raumluft aufhalten und die sich durch die leichten Luftbewegungen innerhalb eines Raumes dort verteilen.
Das wird zwar explizit meist nicht angesprochen, aber andererseits wird auch vom Robert-Koch-Institut immer wieder betont, man solle die Räume gut lüften.

Das führt mich zu der Vermutung, dass möglicherweise eine Übertragung durch die Luft in engen Räumen doch nicht vollständig ausgeschlossen werden kann - zum Beispiel im überfüllten Wartezimmer einer Arztpraxis oder in einer stickigen Nachtbar.

Man mag mich für übervorsichtig oder gar für einen Hypochonder halten - aber ich meide den Aufenthalt in solchen Räumlichkeiten und bleibe, wenn möglich, lieber zu Hause in meinem Refugium.

Gruß
Hans
 
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