Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Wenn drei Leute aus dem Hofbräuhaus mit Corona zurückkommen,

Das Hofbräuhaus in München würde ich zur Zeit nicht besuchen - denn dort fanden sich bislang an manchen Tagen bis zu 12.000 Besucher ein.
Darunter überaus viele Reisegruppen aus China.

Möglicherweise hat die Zahl der Besucher jetzt etwas abgenommen, aber dennoch wäre ich vorsichtig.

Gruß
Hans
 
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DPreview meldet gerade daß Canon 5 Fabriken wegen Verzögerungen
in der Lieferkette für 14 Tage schliesst

Gleichzeitig sagen sie daß man nicht schockiert sein soll, falls die
Photokina ausfallen sollte.
 
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Nachdem die CP+ längst kein Thema mehr ist, aber Diskussionsbedarf zum Coronavirus besteht, habe ich habe den Threadtitel geändert und das Thema ins Member-Forum verschoben.
 
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Ja dieser Virus ist ein sehr gefährlicher, bei manch einem scheint er auch die Gehirnwindungen anzugreifen.

Massiv angegriffene Hirnwindungen konnte man in den letzten 3-4 Wochen bei den Börsianern live erleben.

Das beliebte Fear & Gier-Game erlebte neue Extrema. Wuhan war schon abgeriegelt und die Indizes machten ständig neue Allzeithochs. Die Lufthansa hatte ihre Flüge nach China gestrichen und legte trotzdem noch 4% an manchen Tagen zu... Gier, Gier, Gier. Dann, vor acht Handelstagen schlug die Stimmung um und es ging mit dem Aufzug nach unten, LH hat an den Tagen rund 35% an Wert verloren, manche Werte sogar noch mehr.

Jetzt müssen die Zentralbanken rann, die Geldschleusen noch weiter auf. Nur, unterbrochene Lieferketten kann man nicht mit Geld flicken, egal, Hauptsache, die Stimmung hellt sich etwas auf. Markus Fugmann analysiert die Situation mal wieder messerscharf:


Ich selbst werde heute meine letzten Puts schließen, da steht dann der Gegenwert von 5 Nocts auf der Uhr. Die Kohle wird überwiegend in Goldminen-Aktien fließen, bei Minuszinsen für alle, wird die Flucht in Sachwerte weiter zunehmen. Realwirtschaftlich wird es trotzdem sehr eng für viele Unternehmen in den nächsten Monaten. Hoffen wir mal, dass die "Wuhan-Folgen" bei Nikon nicht zu krass zuschlagen und die Imaging Division weitergeführt wird. (Es gibt zu viele Player am Kameramarkt.) - Ich wollte eigentlich mit Nikon alt werden.

Das Virus wütet vor allem bei den Kranken und Schwachen, auch in der Realwirtschaft.
 
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. Die Kohle wird überwiegend in Goldminen-Aktien fließen, bei Minuszinsen für alle, wird die Flucht in Sachwerte weiter zunehmen. Realwirtschaftlich wird es trotzdem sehr eng für viele Unternehmen in den nächsten Monaten.

Ich finde Infos zum Börsenmarkt ja immer interessant, auch wenn sie mit Corona nicht allzu viel zu tun haben.
Die großen, institutionellen Anleger und Vermögensverwalter haben aber heute derart viel Gold gehortet, dass Deine Taktik nicht unbedingt klug ist, denke ich. Wenn die Aktien tatsächlich crashen, wird es diesmal auch mit dem Gold bergab gehen und das große Geld fließt kurzfristig in „sichere“ Anleihen.

Ich persönlich habe großen Respekt vor Corinna, was eigentlich nicht typisch für mich ist. Da ich aber viel Zeit draußen verbringe, zumeist allein im Büro sitze, ohnehin nicht auf Messen, oder Konzerte gehe und sogar Geburtstagsfeiern meide, ist das Risiko für mich nicht allzu hoch.
Ich werde in den nächsten Monaten eben ein wenig mehr aufpassen, mich mit Händeschüttelverweigerung unbeliebt machen und etwas achtsamer einkaufen gehen. Wer die Situation nicht ernst nimmt, ist in meinen Augen zu leichtfertig. Mir tun die Menschen Leid, die aus beruflichen Gründen keine Chance haben ihr Risiko adäquat zu minimieren.
Meine Mitarbeiter habe ich, so gut es denn möglich ist, gebrieft, was bei Bauarbeitern natürlich problematisch ist.
 
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Die Empfehlung bei Aktien ist gemeinhin, sich antizyklisch zu verhalten.

In Zeiten der Bedrohung gibt es gern eine Flucht in sog. Sachwerte wie Immobilien und Gold.
Damit kann man sein Geld noch relativ gut in Sicherheit bringen, aber kurzfrisig gesehen keinen Gewinn machen.

Will man den Augenblick nutzen und hochspekulativ einsteigen, muss man die Werte kaufen, die bereits gefallen sind.
Also sich antizyklisch, entgegen dem allgemeinen Trend, verhalten.
Das Problem ist, manche Aktien sind zwar schon gefallen, können aber weiter fallen.
Also muss man entweder warten, oder später nachkaufen.
Hat man Pech, kauft man zu früh, zu spät, oder kurz vor der Pleite.
Da also das Risiko bei kurzfristiger Anlage sehr hoch ist, sollte man langfristig für mindestens ca. 10 Jahre anlegen und zwischendurch Ruhe bewahren.

Wie man es richtig gemacht hat, weiß man hinterher :

Meine Zeit mit Aktien hat mich nicht reich gemacht, zum Glück auch nicht arm.
Aber spielen ist ein Gift - auch das spielen an der Börse.
Besser schläft man ohne Nikkei, DAX & Co. !
 
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In Zeiten der Bedrohung gibt es gern eine Flucht in sog. Sachwerte wie Immobilien und Gold.
Es wäre ja durchaus empfehlenswert, wenn die Aktien sich nur um Sachwerte und handfeste Leistungen drehen würden. War ja auch mal der Ursprungsgedanke, damit Firmen die Sachwerte und handfeste Leistungen anbieten, sich für Investitionen benötigtes Geld durch einen Börsengang beschaffen konnten.

Heutzutage sind an der Börse meistens nur noch künstlich erzeugte Luftblasen präsent die einem einzigen Zweck dienen: Den Aktionären satte Gewinne in Form von Buchgeld zu bringen. Echte handfeste Leistungen stehen immer seltener dahinter. Eine Pervertierung ohne Gleichen auf ganzer Linie...

Grüße - Bernhard
 
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Mir tun die Menschen Leid, die aus beruflichen Gründen keine Chance haben ihr Risiko adäquat zu minimieren.

Oh, cool - bekomme ich jetzt eine Runde Mitleid? Ich bin gerade von Reise Sieben dieses Jahr zurück (davon fünf Mal Ausland) und die acht bis elf sind - wie auch der Urlaub in drei Wochen - schon gebucht. Händewaschen und im Bomber aufs Beste hoffen. Die gefährlichsten Orte im Alltag sind Schlangen vor der Superkarktkasse und Reisen in Flieger, Bahn oder Bus. Die Ansteckung passiert über die Atemwege (Lungenprobleme fängt man sich nicht unbedingt durch Nahrungsaufnahme) - man sollte also vermeiden, mit vielen Leuten in kleinen, geschlossenen Räumen zu sein.

Papier/Baumwoll Atemschutzmasken schützen null vor Ansteckung, die besseren Modelle (Gummimaske mit anschraubbarem Filter) sehen im ÖPNV saucool aus, tragen sich aber über lange Zeit nicht besonders angenehm, und die Filter halten etwa drei Stunden, dann müssen sie gewechselt werden. Viren sind kein Schleifstaub, der Filter tut es nicht ewig, und der Dreitagebart muss auch ab, sonst kannst du auf den Filter eigentlich verzichten.

Ich habe kein Atemwegsvorleiden und hoffe auf das Beste ;o)
 
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Oh, cool - bekomme ich jetzt eine Runde Mitleid?

Nö, Du nicht. Aber die sogenannte Mittelschicht, die mit 4.000€ brutto angeblich gut verdient, und dennoch nicht die Freiheit hat mal nicht arbeiten zu gehen, weil sie sonst pleite ist. Sozialarbeiter, Pflegepersonal, Fabrikarbeiter und Busfahrer zum Beispiel.
 
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Der erste Hersteller aus meiner Branche (SHK) hat für seine Außendienstmitarbeiter bis aufs erste Home Office beschlossen.
Um die Risiken der Angestellten zu minimieren.
Nicht unvernünftig.
Manches geht, manches halt nicht.
Ich kann da leider nicht mit machen.
Ohne Kundenbesuche geht da nichts.
 
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Ich kenne keinen Menschen aus Deinen genannten Sparten, der/die 4.000 Euro verdient.

Nö, Du nicht. Aber die sogenannte Mittelschicht, die mit 4.000€ brutto angeblich gut verdient, und dennoch nicht die Freiheit hat mal nicht arbeiten zu gehen, weil sie sonst pleite ist. Sozialarbeiter, Pflegepersonal, Fabrikarbeiter und Busfahrer zum Beispiel.
 
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Papier/Baumwoll Atemschutzmasken schützen null vor Ansteckung, die besseren Modelle (Gummimaske mit anschraubbarem Filter) sehen im ÖPNV saucool aus, tragen sich aber über lange Zeit nicht besonders angenehm, und die Filter halten etwa drei Stunden, dann müssen sie gewechselt werden. Viren sind kein Schleifstaub, der Filter tut es nicht ewig, und der Dreitagebart muss auch ab, sonst kannst du auf den Filter eigentlich verzichten.
Eine Einweisung oder gar eine Ausbildung für Atemschutzgeräte hat von den Panikkäufern vermutlich sowieso niemand, und so landen wohl die meisten der gehamsterten Masken ungenutzt im Müll, da zu unbequem und anstrengend zu tragen.
 
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