Die Empfehlung bei Aktien ist gemeinhin, sich antizyklisch zu verhalten.
In Zeiten der Bedrohung gibt es gern eine Flucht in sog. Sachwerte wie Immobilien und Gold.
Damit kann man sein Geld noch relativ gut in Sicherheit bringen, aber kurzfrisig gesehen keinen Gewinn machen.
Will man den Augenblick nutzen und hochspekulativ einsteigen, muss man die Werte kaufen, die bereits gefallen sind.
Also sich antizyklisch, entgegen dem allgemeinen Trend, verhalten.
Das Problem ist, manche Aktien sind zwar schon gefallen, können aber weiter fallen.
Also muss man entweder warten, oder später nachkaufen.
Hat man Pech, kauft man zu früh, zu spät, oder kurz vor der Pleite.
Da also das Risiko bei kurzfristiger Anlage sehr hoch ist, sollte man langfristig für mindestens ca. 10 Jahre anlegen und zwischendurch Ruhe bewahren.
Wie man es richtig gemacht hat, weiß man hinterher :
Meine Zeit mit Aktien hat mich nicht reich gemacht, zum Glück auch nicht arm.
Aber spielen ist ein Gift - auch das spielen an der Börse.
Besser schläft man ohne Nikkei, DAX & Co. !