Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Ich müsste mir von meinem Hausarzt mal wieder ein Rezept ausstellen lassen, weil meine Pillen zur Neige gehen.
Aber ich denke, dass ich die Praxis vorsichtshalber nicht besuche und darum bitte, mir das Rezept per Post zuzusenden.

Darüber hinaus kann ich nur hoffen, dass das Medikament überhaupt noch verfügbar ist.
Das Meiste kommt ja aus China und Indien...

Gruß
Hans
 
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ich denke, dass ich die Praxis vorsichtshalber nicht besuche und darum bitte, mir das Rezept per Post zuzusenden.


Bitten darfst Du, aber Du wirst es wohl oder übel
dort abholen müssen – war jedenfalls bei meinen
Eltern nicht anders möglich … aber kein Problem.

Der Apotheker ihres Vertrauens (übrigens nebenbei
studierter Jazzsaxophonist) liefert aus und sackt
die Rezepte (u.a. BTM) ein …


.
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Ich müsste mir von meinem Hausarzt mal wieder ein Rezept ausstellen lassen, weil meine Pillen zur Neige gehen.
Aber ich denke, dass ich die Praxis vorsichtshalber nicht besuche und darum bitte, mir das Rezept per Post zuzusenden.

Gruß
Hans

Ich praktiziere das schon seit Jahren, weil mein Hausarzt mitten in der Stadt seine Praxis hat und ich am Stadtrand wohne. In Zeiten von Corona sollte das selbstverständlich sein.
 
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Coronavirus: Statistiken und Fallzahlen

Wir haben etwas Zeit investiert, um in die Community eine eigene Statistikseite zu den Coronafallzahlen zu integrieren:

corona_stats.jpg
Coronavirus: Fallzahlen und Statistiken

Die Seite hat englische Bezeichnungen, die aber wohl selbsterklärend sind: Worldwide Statistic = Weltweite Statistik / Cases= Fälle / Deaths = Tote / Recovered = gesundet

Ich werde das Plugin übersetzen, wenn ich Zeit dafür habe.

Der Eingangsthread von Anja wurde entsprechend angepasst.
 
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Wenn Du die Liste durchsuchst oder -siehst, findest Du Influenza A und B, humane Rhinoviren, Röteln,
Mumps und Masern in Gruppe 2 eingestuft.
Dengue, Hepatitis B und C und Gelbfieber finden sich in Gruppe 3, für Erreger wie Lassa und Ebola gibt
es sogar eine Gruppe 4.

Meine Einschätzung wäre, daß SARS-CoV 2 in die Gruppe 3 eingestuft werden wird. Nach weitgehender
Immunisierung der Menschheit durch Infektion durch das Virus, einer in Zukunft möglichen Impfung und
eines wirksamen Medikaments könnte man seine Gefährlichkeit möglicherweise herabstufen, so daß es
dann in Gruppe 2 zu finden wäre.

Im Moment handelt die Mehrheit der Menschheit allerdings so, als habe es die Gefährlichkeit der Gruppe 5...

Grüße, Christian

Ich bewege mich beruflich in der Bio- und Gefahrstoffverordnung. Wir sanieren in Gebäuden. Mit Viren hat man da nur sehr am Randa zu tun (eben die o.g. Hanta (Mäuse) und Taubenkot.

Die von dir genannten sind mMn richtig in Gruppe 2 eingeordnet, sind zwar ansteckend aber die Verläufe hat man im Griff.

Der von mir gemeinte SARS-CoV ist wohl richtig in Gruppe 3, weil der Verlauf für den betroffenen Patienten zwar gefährlich, aber wohl die Ansteckunggefahr nicht sehr gravierend ist.

Unser aktueller kleiner Freund müsste aber vielmehr derzeit in 4 eingruppiert werden. Wie wir sehen, kann der Verlauf für den Einzelnen sehr gravierend sein UND die Folgen für die Gesellschaft sind ebenso gravierend. In 4 sind auch Erkrankungen wie Ebola usw.

Nein, ich glaube nicht, dass er mal in 2 reinkommt.
 
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Ich müsste mir von meinem Hausarzt mal wieder ein Rezept ausstellen lassen, weil meine Pillen zur Neige gehen.
Aber ich denke, dass ich die Praxis vorsichtshalber nicht besuche und darum bitte, mir das Rezept per Post zuzusenden.

"Eindringlich warnt der Facharzt vor Praxisbesuchen, die nicht wirklich nötig sind. Dazu zählten unter anderem "reine Routine-Kontrollen" etwa von Schilddrüsen- oder Cholesterinwerten. Auch Rezepte würden übermittelt. "

 
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Bitten darfst Du, aber Du wirst es wohl oder übel
dort abholen müssen – war jedenfalls bei meinen
Eltern nicht anders möglich … aber kein Problem.

Der Apotheker ihres Vertrauens (übrigens nebenbei
studierter Jazzsaxophonist) liefert aus und sackt
die Rezepte (u.a. BTM) ein …


.
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Das ist falsch.
Der Hausarzt (jdf. hier in Bayern) versendet Rezepte für Dauermedikation sehr gerne per Post oder hinterlegt sie bei der Apotheke. Sogar AU dürfen derzeit für max. 2 Wochen ohne pers. Praxisbesuch erteilt werden.
(Quelle: Meine Frau arbeitet in einer Hausarztpraxis)
 
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Das ist falsch.
Der Hausarzt (jdf. hier in Bayern) versendet Rezepte für Dauermedikation sehr gerne per Post oder hinterlegt sie bei der Apotheke. Sogar AU dürfen derzeit für max. 2 Wochen ohne pers. Praxisbesuch erteilt werden.
(Quelle: Meine Frau arbeitet in einer Hausarztpraxis)


Nicht ganz – meine Eltern benötigen beide BTM-Rezepte.
Diese dürfen nicht per Post versandt werden …

Also: Normale Rezepte für die meisten kein Problem!

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Sofern man davon ausgehen darf, dass die unerkannt an corona Verstorbenen nicht ins Gewicht fallen......
Andererseits sagte letzte Woche einer der einschlägigen Experten, die derzeit immer zu sehen sind (ich glaube,
es war Mister Wieler auf der Pressekonferenz des RKI) auf Nachfrage, daß alle jene Gestorbenen, welche positiv
auf Corona getestet wurden, als am Coronavirus Gestorbene gezählt werden.

Man muß bedenken, daß eine genaue Differenzierung (Todesursache Corona oder eine andere Infektion) oft nicht
möglich ist, oder man zu diesem Zweck bei jedem Verstorbenen eine genaue Nachforschung durchführen müßte.
Das wäre natürlich wünschenswert und sicher wäre das auch im Interesse der Wissenschaftler, die sich mit
Infektionskrankheiten befassen. Auf dem anderen Blatt steht, daß das einen erheblichen Aufwand bedeuten würde,
und bekanntlich sind schon zu normalen Zeiten die Pathologen mehr als ausgelastet.

Grüße, Christian
 
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Andererseits sagte letzte Woche einer der einschlägigen Experten, die derzeit immer zu sehen sind (ich glaube,
es war Mister Wieler auf der Pressekonferenz des RKI) auf Nachfrage, daß alle jene Gestorbenen, welche positiv
auf Corona getestet wurden, als am Coronavirus Gestorbene gezählt werden.

Man muß bedenken, daß eine genaue Differenzierung (Todesursache Corona oder eine andere Infektion) oft nicht
möglich ist, oder man zu diesem Zweck bei jedem Verstorbenen eine genaue Nachforschung durchführen müßte.
Das wäre natürlich wünschenswert und sicher wäre das auch im Interesse der Wissenschaftler, die sich mit
Infektionskrankheiten befassen. Auf dem anderen Blatt steht, daß das einen erheblichen Aufwand bedeuten würde,
und bekanntlich sind schon zu normalen Zeiten die Pathologen mehr als ausgelastet.

Grüße, Christian

Eben, der Aufwand wäre viel zu groß dafür, dass die Statistik nur unwesentlich "verbogen" wäre. Die für eine genaue Bestimmung der Todesursache nötige Manpower könnte man viel sinnvoller einsetzen.
 
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Eben, der Aufwand wäre viel zu groß dafür, dass die Statistik nur unwesentlich "verbogen" wäre. Die für eine genaue Bestimmung der Todesursache nötige Manpower könnte man viel sinnvoller einsetzen.
Eben, das ist es. Das ganze ist eine Zwickmühle. Wie übrigens oft, wenn es um die Frage der exakten Todesursache geht.
Einerseits wird das zu Recht von Rechtsmedizinern beklagt (diese meinen vor allem die Dunkelziffer an unentdeckten
unnatürlichen Toden), andererseits muß man sich selbst bei Toden durch Fremdverschulden fragen, ob es den Aufwand
letztendlich rechtfertigen würde.
- Aber das wird zu sehr OT.

Grüße, Christian
 
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Eben, das ist es. Das ganze ist eine Zwickmühle.

Manches lässt sich zurückrechnen/abschätzen.

In "normalen" Wintern laufen die gut 40 Krematorien im Großraum Wuhan täglich nur 4-5 Stunden und die Trauergemeinde hat genug Zeit um von den Toten Abschied zu nehmen. Zu Corona-Hochzeiten feuerten die Öfen im Großraum Wuhan 24 Stunden durchgehend und in der Stunde wurden dann teilweise mehr als 4 Leichen eingeäschert, ohne große Zeremonie. Die "Massenverbrennungen" fand für 6-8 Wochen statt. Das waren täglich rund 3000 Leichen. - OK, die offiziell gemeldeten Corona-Todeszahlen von China passen natürlich nicht zu diesen Aktivitäten, aber dass ist auch nicht weiter überraschend.
 
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Guten Morgen zusammen :)

Nach einem ziemlich verhangenen Tag gestern begrüßt mich heute morgen die Sonne - und von drinnen bei geschlossenem Fenster ignoriere ich tapfer, dass es draußen saukalt ist. Will ich jetzt einfach mal nicht wissen ;)

Heute sind folgende Pressetermine angekündigt:
12:30 Uhr Pressekonferenz Bayern: Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml über die neuesten Entwicklungen zur Coronavirus-Infektion in Bayern. Live-Stream auf Facebook, YouTube und Instagram unter „bayern.de“ sowie auf www.bayern.de.
13:00 Uhr Regierungspressekonferenz mit Regierungssprecher StS Steffen Seibert, Übertragung auf phoenix

Ich wünsche euch einen guten Wochenstart!
 
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Ausgehend von einem aktuellen Erlebnis von @UlrikeHoffmann am Wochenende in Bamberg (Bayern) wird in diesem Thread gerade ein eventuelles "Fotografierverbot" bei Aufenthalten im Freien diskutiert. Da die Diskussion sich verständlicherweise dem allgemeinen Thema der Einschränkung von Bürgerrechten zuwendet, sollten wir hier darüber weiterschreiben.

Bitte denkt bei der Diskussion daran, dass in den verschiedenen Bundesländern teils abweichende Regelungen gelten. Was bei euch erlaubt ist, kann woanders verboten sein und vice versa.

Ich kopiere euch mal die entsprechenden Stellen aus dem anderen Thread hierher:

Ich habe mir gerade mal die bayerischen Verordnungen angeschaut. Die in Bayern geltende Ausgangsbeschränkung verbietet es tatsächlich, sich ohne triftigen Grund draußen aufzuhalten. Aus meiner Sicht eine klar rechtswidrige Einschränkung von Bürgerrechten.

Bei uns in Rheinland-Pfalz darf man auch ohne triftigen Grund vor die Tür. Man darf halt nur nicht in Gruppen unterwegs sein und/oder das Abstandsgebot missachten. Fotografieren ist also grundsätzlich erlaubt.
Korrekt, in diesem Fall.

Ich glotz ja nun kaum TV, eben das Medium, das in diesen Zeiten sicher wieder mehr genutzt wird um auf dem Laufenden zu bleiben. Die meisten Leute erfahren von den derzeitigen Einschränkungen übers Fernsehen. Wenn ich da aber mal reinschaue, weil z.B. meine Freundin den Hang dazu hat sich auf diesem Wege zu informieren, vermisse ich grundsätzlich ausreichende Informationen zu Freiheitsrechten und Sinnhaftigkeit mancher Maßnahmen.
Dafür sehe ich in übertriebenen Frequenz Wiederholungen von Infektionszahlen, Zahlen der Toten, Infos über unterschiedliche Gesichtsmasken und Gemecker über Menschen, die sich falsch verhalten.

Mahnungen und Aufklärung zum Thema Freiheit und Verhältnismäßigkeit vermisse ich, zumal gerade unser Volk zur Obrigkeithörigkeit neigt. Ich warte auf den Tag, da Nachbarn sich aus übertriebener Angst, oder schlichtem Blockwarttum gegenseitig anschwärzen und die Telefondrähte der Polizei wegen Nichtigkeiten heiß laufen.

Ein, zwei kluge Sätze zu diesem Thema erwarte ich von jedem Politiker, der derzeit seine Reden schwingt. Der Ekel-Lindner hat daran gedacht.
Was soll man da noch schreiben? Du triffst nicht nur meinen Nerv und meine Rechtsauffassung, sondern hast die ganze Thematik auf den Punkt gebracht. Es gibt ein Kontakt- und Versammlungsverbot, aber keine Ausgangssperre. JEDER Arzt und Wissenschaftler hält das Betreiben von Sport oder Hobbys für wichtig und richtig, insbesondere auch in der Natur, an der frischen Luft. Zumindest solange großzügige Mindestabstände eingehalten werden.
Die Einschränkungen der Grundrechte sind in meinen Augen haarscharf am Limit. Es gibt sogar einen Gesetzentwurf (der evtentuell sogar schon durch ist, habe Überblick verloren), der die Unverletzlichkeit der eigenen vier Wände einschränken soll. Das geht zu weit, denn dazu gibt es keinen Grund. Sicherlich gibt es auf den ersten Blick einen Anlass, aber schon jetzt eine klare gesetzliche Grundlage. Es gilbt juristische Rahmenbedingungen, wonach die Exekutive in das persönliche Umfeld eingreifen darf. Mit dem klassischen Durchsuchungsbeschluss als Polizeimaßnahme, aber auch bei Zwangseinweisungen nach PsychKG (bei Eigen- oder Fremdgefährdung durch psychische Ausnahmezustände). Vielleicht muss man die entsprechenden Regelungen analog auch ins Infektionsschutzgesetz übernehmen, aber verschärfen darf man sie nicht zu Ungunsten der Grundrechte. Das geht zu weit.
Zur Ehrenrettung unserer Politiker möchte ich Veschwörungstheorethikern entgegenhalten, daß die bisherigen Maßnahmen in Anbetracht der Lage wohl gerechtfertigt sind. Da will keiner die Situation ausnützen, um klammheimlich einen Polizeistaat zu errichten. Aber wehret den Anfängen!
Letztlich sind die derzeitigen privaten Einschränkungen eher ein Luxusproblem, auch wenn ich als Vater von 4 bzw 8jährigen Kindern schon Probleme habe. Das ist aber nur ein Fliegenschiss im Vergleich zu dem, was die Wirtschaft an der Hacke hat. In deren Interesse finde ich Lockerungen und vernünftige Ideen viel wichtiger.
 
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Der Link zu den Fragen und Antworten zur Ausgangsbeschränkung in Bayern hat sich geändert. Ich habe ihn im Startbeitrag aktualisiert.

Hier nochmal für Euch - die Übersicht wächst ständig und ich staune gelegentlich, welche Fragen auftauchen, über die ich gar nicht nachgedacht hatte:

 
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Der Link zu den Fragen und Antworten zur Ausgangsbeschränkung in Bayern hat sich geändert. Ich habe ihn im Startbeitrag aktualisiert.

Hier nochmal für Euch - die Übersicht wächst ständig und ich staune gelegentlich, welche Fragen auftauchen, über die ich gar nicht nachgedacht hatte:


Es ist unglaublich, was für Regeln die bayerische Staatsregierung den Bürgern auferlegt. Dass das allgemein akzeptiert wird, kann ich mir nur mit der Angst vor der Pandemie und/oder einem massiven Vollzugsdefizit erklären. Sobald wir das Gesundheitsproblem bewältigt haben, werden wir uns mit der Frage beschäftigen müssen, welche Vollmachten wir dem Staat geben und welche Einschränkungen wir in Kauf nehmen.

Ergänzung: Hier ein lesenswerter Beitrag bei ZEIT ONLINE https://www.zeit.de/gesellschaft/ze...tverbot-pandemie-ueberwachung/komplettansicht
 
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Warum meint Ihr, dass man sich in der freien Natur nicht hinsetzen, ausruhen, oder fotografieren darf?
Na, ist doch ganz einfach. Die Sonne scheint, der rasen verlockt zum Niederlassen.
Es lassen sich zwei nieder.
Zwei andere sehen das: "Komm, laß' uns auch hinsetzen."
Zwei andere sehen das: "Komm, laß' uns auch hinsetzen."
Zwei andere sehen das: "Komm, laß' uns auch hinsetzen."
Zwei andere sehen das: "Komm, laß' uns auch hinsetzen."
...
...
Und schon ist die Wiese überfüllt.


Hier die Allgemeinverfügung für Bayern im Wortlaut, denn ein Blick ins Gesetz erhöht die Rechtskenntnis:

Im übrigen hat @Christian B. hier schon alles gesagt:

Ach, eines noch. Im Gegensatz zu anderen Stimmen hier halte ich es durchaus für angebracht, mit Staaatsbeamten
über Grundrechte oder die Sinnhaftigkeit von Bestimmungen oder Maßnahmen zu reden, denn erstens sollten diese
die (Grund)-Rechte kennen, zweitens haben sie einen Amtseid auf die Verfassung und die Rechtsordnung geschworen.
Allerdings sollte man dann fundiert argumentieren können; oberflächliche Kenntnisse oder Hörensagen reichen
dafür
nicht aus.
Drittens muß das natürlich sachlich und ruhig geschehen, in einer freundlichen Form. Beamte sind auch nur
Menschen, die nicht frei von Fehlern sind, diese Fehler aber eher nicht zugeben werden, wenn die Gegenseite
deswegen aggressiv reagiert.
Hat man aber triftige Argumente, die man freundlich aber bestimmt vorträgt, kann man sein beamtetes Gegenüber
durchaus so verunsichern, daß es einknickt (ohne hinzufallen), und man geht im Einvernehmen auseinander. ;)
Auch "Bitte", "Danke" und ähnliche Zauberwörtchen können nicht schaden.

Eben habe ich noch den Bayerischen "Bußgeldkatalog „Corona-Pandemie“" gefunden:
Stehenbleiben, auf Bänken sitzen oder Fotografieren, bzw. ähnliche Dinge sind darin nicht enthalten.
Lediglich der Punkt "Verlassen der eigenen Wohnung ohne Vorliegen triftiger Gründe" (§ 1 Abs. 4 der Allgemeinverfügung.)
Das ist sehr, sehr, sehr gummiartig. Zumal Bewegung an der frischen Luft ja gestattet sein soll, wozu auch angemessene
Pausen gehören dürften. Ich gestatte mir in dieser Zeit dann eben ein Foto. - Oder?

Grüße, Christian
 
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