Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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... dass sie ernsthaft plant, ein Jahr früher als "offiziell" in Rente zu gehen, um nicht mehr zur Arbeit außer Haus gehen zu müssen. :eek:
Jetzt weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll... :blueblue:

Die Krise bringt wohl bei allen von uns Dinge zum Vorschein, über die wir innerlich eigentlich schon länger nachdenken, sie aber bisher zur Seite geschoben haben. Das ist hier bei uns nicht anders. Imho hängt das damit zusammen, dass uns mal wieder vor Augen geführt wird, was wir so gerne ignorieren: unser Leben ist endlich und wir haben nur eines. Aus unserem Leben das für uns Beste zu machen ist ein gutes Vorhaben, geht aber im Alltag oft unter.

Für jeden für uns ist "das Beste aus dem Leben" machen was anderes. Durch die Coronakrise werden viele Gedankenspiele angestoßen und das ist gar nicht verkehrt, kann auch eine Chance sein. Ich würde allerdings derzeit keine wichtige Entscheidung wegen Corona treffen, die von nahem betrachtet mit Corona gar nichts zu tun hat - das würde womöglich unter die Kategorie "das Richtige aus den falschen Gründen tun" fallen. Und Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Vielleicht ist die vorzeitige Rente für Deine Frau ja auch aus anderen Gründen erstrebenswert? Da würde ich an Eurer Stelle ansetzen und weiterdenken.

Just my 2 pence.
 
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hat meine Frau (einfache Risikogruppe, nur Alter) inzwischen so viel Angst, auf der Zug- und Busfahrt zu ihrer "systemrelevanten" Arbeitsstelle im Altenheim in München angesteckt zu werden und daran zu versterben, dass sie ernsthaft plant, ein Jahr früher als "offiziell" in Rente zu gehen, um nicht mehr zur Arbeit außer Haus gehen zu müssen. :eek:
Jetzt weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll... :blueblue:
Hilf Deiner Frau dabei, umzusetzen, was sie möchte. Wenn sie krank wird, wird sie auch Dich anstecken, die kleinen Abschläge, die es für das Jahr "früher in Rente" gibt, kann man gut und gerne hinnehmen für ein Jahr ohne massiven Arbeitsstress und den hat sie im Altenheim bestimmt genug.
 
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Hallo Anja!
Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Sicherlich, aber Vorsicht ist doch gut.
Konkret: Ich habe natürlich Schiss, dass sich meine Frau infiziert und dann auf die Intensivstation muss - das würde mir und meiner Stieftochter auch bei einem nicht letalen Ausgang hier im Haus massivst zusetzen.
Meine Frau bezieht bereits wegen einer Behinderung eine vorgezogene Altersrente, darf (bzw muss) aber noch 3 Stunden pro Tag arbeiten. Wenn sie das nicht mehr darf oder kann, fehlt uns so viel Monatseinkommen, dass wir unser Haus verkaufen müssen... :blueblue:
 
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Ganz schlechte Nachrichten für die Franzosen. ;)

 
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Focus berichtet von einer Veröffentlichung aus dem Jahre 2007, wo vor einer Epidemie mit einem SARS-ähnlichen Erreger gewarnt wird:


Das Paper kommt von Prof. Yuen K.Y., er unterrichtet medizinische Mikrobiologie an der HKU med. Ich hatte ihn hier schon mehrfach erwähnt.
 
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Aus unserem Leben das für uns Beste zu machen ist ein gutes Vorhaben, geht aber im Alltag oft unter.
Liebe Anja,
wahre Worte!
Vielleicht hilft uns eine solche Krise nochmal zu erkennen, was wirklich wichtig ist.
In diesem Sinne, bleibt gesund und ein schönes Wochenende.
 
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Die Räder sind gesattelt
und wieder zurück. Kleine Runde, 25km und 350m Höhe. Man fühlt sich danach einfach viel besser, der Lagerkoller weggeblasen.

Allerdings muss ich auch sagen: gefühlt war halb Stuttgart im Wald. Bikergruppen :–(.
4-5 köpfige Familien ohne Ende, denen in der Wohnung verm. die Decke auf den Kopf fällt.
(Böser Witz: was ist eine 5-köpfige Familie? Mama, Papa und 3 Superspreader.):drugs:
 
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:Coronavirus:

Atemmasken schützen vor dem Coronavirus?

Nach wie vor gibt es rund ums Thema Infektionen mit dem neuen Coronavirus eine Menge Vermutungen und Gerüchte. Wir klären auf.
Nein, nicht alle Atemschutzmasken sind geeignet. Dazu kommt: Man muss zusätzlich auch auf die Handhygiene und andere Schutzmaßnahmen achten. Medizinisches Personal wird angehalten, Atemschutzmasken und Schutzanzüge zu tragen. Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, kann mit einem Mundschutz das Ansteckungsrisiko für andere minimieren, eine Ansteckung aber nicht komplett verhindern.

Grundsätzlich muss man zwischen OP-Masken und Atemschutzmasken unterscheiden. OP-Masken (oder auch selbstgenähte Stoffmasken) dienen vor allem dem Schutz der Umgebung vor den Keimen, die die Träger durch Atmen oder Niesen verteilen könnten. Atemschutzmasken hingegen schützen die Person, die sie trägt vor Schadstoffen aus der Luft, also etwa Viren.

Bei den Atemschutzmasken gibt es nun wieder verschiedene Gruppen. Zum Schutz vor Viren und Mikroorganismen sind Masken mit einem Partikelfilter geeignet. Dazu zählen unter anderem sogenannte FFP-Masken. Bei diesen gibt es drei Schutzstufen: FFP1, FFP2 und FFP3. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Robert Koch-Institut empfehlen für den medizinischen Bereich mindestens die Schutzstufe 2.
Generell gilt: Handhygiene und andere Schutzmaßnahmen beachten: Regelmäßiges Hände waschen, sich nicht an Augen, Nase und Mund fassen, Einhaltung von Hust- und Niesregeln und wenn man unterwegs ist Abstand zu anderen zu halten.

Quelle: hessenschau on FB
 
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Laut Kanzleramtsminister Helge Braun wird es bis zum 20.04.20 keine Veränderungen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund des Coronavirus geben.
 
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Focus berichtet von einer Veröffentlichung aus dem Jahre 2007, wo vor einer Epidemie mit einem SARS-ähnlichen Erreger gewarnt wird:

Die Studie kannte ich noch von früher, war mir aber entfallen. Es handelt sich hier - und das muss für Nichtfachleute deutlich gesagt werden - um eine Auswertung und Zusammenfassung verschiedener Veröffentlichungen, auch Studienergebnissen, von SARS. Das ist keine explizite Warnung vor Cov-2, also jetzt bitte keine Panik schieben. Solche Publikationen werden in der medizinischen Welt immer gerne genommen und machen auch Sinn, weil man dann nicht alle Quellen selbst untersuchen muss, sondern die Zusammenfassung lesen kann.

Als Symptome werden zwar auch die jetzt typischen genannt, jedoch auch andere und zusätzlich in einer anderen Häufigkeit. Wenngleich eine interessante Publikation zu SARS, ist das also keineswegs die Vorhersage von COVID-19.

Bitte nicht vergessen: Die Familie der Coronaviren wird seit SARS und MERS kontinuierlich untersucht. Wie wir aber mittlerweile wissen, hat das derzeitig grassierende Familienmitglied andere Charakteristika als seine unrühmlichen Vorgänger.

Manchmal kommt es mir in unserer Medienlandschaft so vor, als haben man auf der Suche nach Artikeln alle Praktikanten und Volontäre daran gesetzt, mit den Stichworten SARS und Corona "irgendwas offizielles" aufzutreiben, damit man was dazu veröffentlichen kann. Der Focus-Artikel hilft uns imho in keiner Weise weiter und ist so überflüssig wie ein Kropf. Im Gegenteil ist er potentiell dazu geeignet, Angst zu schüren, allein schon mit der implizierten Aussage, man habe das alles schon 2007 gewusst. Das ist nicht so. Wer es nachlesen möchte, hier der Link zur Studie (englisch). Die Mühe, die Quelle nachzulesen, machen sich vermutlich nur wenige der Focus-Leser. Sie nehmen mit, auch wenn es natürlich nicht da steht: das hätten wir alles schon lange wissen können.
 
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Ob und inwieweit die Corona-Krise hier mit im Spiel war, ist nicht bekannt. Vor wenigen Tagen schnürte er noch mit am Corona-Hilfspaket in Hessen.

- Eilmeldung -

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer ist tot. Die Leiche des Politikers wurde am Samstag an einer ICE-Strecke bei Hochheim gefunden. Die Ermittler gehen von einem Suizid aus.

Quelle: Hessenschau
 
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...

Manchmal kommt es mir in unserer Medienlandschaft so vor, als haben man auf der Suche nach Artikeln alle Praktikanten und Volontäre daran gesetzt, ...

Ich glaube, das dürfte in ganz vielen Bereichen so sein. Um die "Medien" etwas in Schutz zu nehmen, muss man natürlich auch sagen, dass unsere Welt sehr kompliziert ist.
Ich kann mich gut an die Mindestlohndiskussion erinnern (da ging es um 8,50€/h), wo gefühlt in 80% der Artikel eine Reinigungskraft abgebildet war, obwohl das Gewerk bereits (wahrscheinlich) schon 2009 unter das Entsendegesetz gestellt wurde und der Zoll den Tariflohn von damals schon über 10 €/h in den Unternehmen überprüfte (selber miterlebt - sehr eindrucksvoll) und die Nichtzahlung und die nicht minutengenaue Aufzeichnung der Arbeitszeiten zur Anklage brachte.
Also Journalisten können nicht alles wissen, ich glaube aber auch, dass da immer ein Quantum Meinungsmache und die Not, schnell irgendwas zu bringen zu müssen, mitspielt.

Man könnte auch sagen: Seit Peter Scholl-Latour tot ist gibts nur noch Praktikanten ... :)
 
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ZEHN KLEINE IGNORANTEN

Zehn kleine Ignoranten die grillten hier im Park,
für Neune wars ein geiler Tag, der Zehnte hustet stark.

Neun kleine Ignoranten, die Masken halfen nicht,
Achten geht es prima, der Neunte ging ins Licht.

Acht kleine Ignoranten besuchen Omilein,
Der Achte brachte Kuchen und Viren mit herein.

Sieben kleine Ignoranten shoppen dicht an dicht,
Sechs kommen gesund heraus, der Siebte schafft es nicht.

Sechs kleine Ignoranten, am Spielplatz hart gechillt,
Fünf von ihnen gehn nach Haus, den sechsten hat's gekillt.

Fünf kleine Ignoranten hamstern Klopapier,
Geholfen hat es ihnen nicht, da waren's nur noch vier.

Vier kleine Ignoranten wuschen nicht die Hände,
Dreien ist nicht viel passiert, doch war's des Vierten Ende.

Drei kleine Ignoranten, ein Haarschnitt muss jetzt sein,
Zweie sehen stylisch aus, der Dritte der ging ein.

Zwei kleine Ignoranten fühl'n sich fit und stark,
Der eine der lag richtig, der andre liegt im Sarg.

Ein kleiner Ignorant, ist wieder all alone,
Mach Du es bitte besser und #staythefuckathome

(Netzfund)
 
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Ehemann von Klaus Wowereit ist tot.

Mehrere Jahre lang leidet Jörn Kubicki an einer Lungenkrankheit. Vor kurzem infiziert sich der 55-Jährige mit dem Coronavirus. Nun ist der Ehemann von Berlins früherem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit gestorben.

Quelle: n-tv
 
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