Dem stimme ich zu.Trotzdem würde sich SARS2 zunächst vermehren können und durch die bereits vorhandenen Antikörper (allerdings in geringer Menge) würden Mutanten bevorzugt, die sich dem Antikörper-Angriff teilweise entziehen können. Wir würden also ein "Milieu" schaffen, in dem die Entstehung und Verbreitung von Mutanten, die gegen das aktuelle Vakzin unempfindlicher wären, begünstigt würden.
Aber müsste nicht das gleiche Milieu bei einem Genesenen(je länger die Infektion zurückliegt) vorhanden sein?
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Kommentare
@ Aylo, die Frage ist berechtigt. Einen gewissen Unterschied gibt es (vielleicht) aber doch, die Genesenen verfügen über eine größere Variabilität an Antikörpern, weil sie nicht nur mit Teilen des Spike-Protein in Kontakt kamen, sondern mit dem ganzen Virus. Zudem läuft die Immunantwort bei Reinfektion von Genesenen etwas anders ab, als bei Menschen, die das erste Mal in Kontakt mit dem Virus kommen.
Ansonsten hat @falconeye einige Punkte aufgezählt, denen ich vollumfänglich zustimme.
Ansonsten hat @falconeye einige Punkte aufgezählt, denen ich vollumfänglich zustimme.
Da bin ich etwas weniger pessimistisch.
SARS-COV2 braucht zum andocken sein Spike Protein und wenn es das signifikant veraendert so dass die Impfung nicht mehr wirkt dann ist es auch Essig mit andocken.
Egal wie schnell wir impfen - hier in Europa es wird immer Reservoirs geben, z.B. in Entwicklungslaendern wo die Bevoelkerung nicht geimpft ist.
Im uebrigen erstaunen mich die Zahlen in Indien - sie gehen nach unten - ohne Impfung.
Dort und in den USA sollte man doch am ehesten eine Mutation erwarten - bei 30 Millionen Infizierten inzwischen.
Beste Gruesse Bernd


Es zählt (nach Impfung oder Genesung eines bereits signifikanten Bevölkerungsanteils jetzt bereits im Prozentbereich) die verbleibende Gesamtvirenpopulation in der Bevölkerung, nicht die im einzelnen Individuum. Kommt es dann irgendwo zu einer entscheidenden Mutation, dann haben wir Covid-21 und das Ganze geht wieder von vorne los.
Deshalb dauert das gesamte Impfprogramm viel zu lange. Das ist weltweit ein Problem, Covid-21 kann ja irgendwo in der Welt entstehen.
Deswegen ist es grundsätzlich richtig, dass D darauf achtet, dass EU- und welt-weit geimpft wird. Aber es müsste auch darauf geachtet werden, dass jedes Land mit hoher Inzidenz zügig durchimpft und nicht kleckerweise. Das ist in China kein Problem, in D, USA oder Indien aber schon ...
Aber bevor jetzt der Mut sinkt ... letztlich verliert die Pandemie (nicht das Virus) gegen den Menschen. Falls es zu besagten Mutationen kommt, werden diese vermutlich milder im Verlauf sein, bei Geimpften bzw. Genesenen ohnehin. Dann gibt es anschliessend halt 5 Erkältungs-Coronaviren im Umlauf statt wie jetzt 4. Es wäre halt nur vermeidbar.