CK @ the Studio

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Timotheos

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Moin Fotofreunde,

in den vergangenen Tagen habe ich einige Studioaufnahmen gemacht. Gerne will ich Euch ein paar Knipse zeigen. Diese hier sind von heute Abend und mit der D3 entstanden. Es ist ein angenehmes Arbeiten mit Nikons FX-Kamera; so wie man es beim Kleinbild gewohnt ist. Ich empfinde das grössere Format als äusserst angenehm. Alle Aufnahmen mit 28-70 / 2.8 und manueller Einstellung.


Herzlichen Dank an Cindy.



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Besten Gruss und viel Spass beim Anschauen - danke fürs Interesse!

Tim
 
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Ich bin zwar absoluter Laie was Portraits angeht, aber ich finde die Belichtung und die Schärfe im Gesicht verglichen mit dem neutralen und weichen Hintergrund absolut beeindruckend...

Man sieht ja echt jede Pore der Haut, Wahnsinn....

Der Gesichtsausdruck ist warm und natürlich, man schaut gerne hin.

Nun etwas Kritik (wie gesagt ,... eines Laien)

Cindy sieht auf dem dritten Bild aus, als ob Du ihr gerade ihre sechs Richtige mit Zusatzzahl bestätigt hast. Außerdem hat Sie keine Beine, sieht echt komisch aus.

Du hast einen Blickwinkel gewählt, welcher die Augen absolut betont. Man muss einfach sofort dort hinsehen. Finde ich absolut klasse, fesselnd!

Der spitzwinklige Lichtreflex, welcher auch noch genau in der Pupille endet, gefällt mir allerdings überhaupt nicht.

Naja, für mich trotz allem ein Leitbild, wie man es machen sollte!
 
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Hallo Tim,

was mir zuerst auffällt, sind diese merkwürdigen fast drei- oder rechteckigen Reflexflächen im linken Pupillenbereich auf beiden Augen und in allen drei Bildern. Die irrititieren mich umso mehr, je länger ich die Bilder ansehe - und die gefallen mir farblich ganz gut. Allerdings empfinde ich einen von unten nach oben gerichteten Blick immer als unnötig unterwürfig bzw. gekünstelt. Das erste Bild wirkt für mich von Blick und Pose noch am natürlichsten bzw. überzeugendsten.
 
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ich finde sie auch sehr schön, nur mein vorredner hat recht, die dreiecke in den pupillen, aber trotzdem wäre ich froh wenn ich solche bilder machen könnte
 
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Herzlichen Dank an Cindy.

Sass beim Anschauen - danke fürs Interesse!

Tim

Die Perspektive gefällt mir nicht, die Modelinteraktion ist aber trotzdem gut. Technisch auf - ich will fast schon sagen gewohntem - D3-Niveau, also besonders bei den Hauttönen so fein wie man das vorher bei keiner anderen Kamera dieses Formats gesehen hat (Ja MF in Schwarzweiß schon und vielleicht GF..., aber davon reden wir hier nicht)

Frank
 
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Hallo,

gefallen mir gut, die Aufnahmen. Zwei kleine Punkte: Man sieht häufig Portraits, bei denen die Haut einen ganz leichten Magentastich hat. Bei Cindy bin ich mir da unsicher, bei der Haarfarbe ist es durchaus möglich, dass sie genau dieser Hauttyp ist. Speziell beim dritten Bild hätte ein Hauch von Pudder der angeleuchteten Seite gut getan.

Ciao
HaPE
 
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Moin,

warum schaut Ihr Jungs eigentlich so gerne auf Eure Modelle herab?
Gerade so, als würden sie vor Euch knien?

Grüße
Christian
 
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warum schaut Ihr Jungs eigentlich so gerne auf Eure Modelle herab?
Moin!

Herabschauen? Ich glaube, weil der Körper so in der Tiefe des Bildes in Unschärfe verschwindet. Bei frontalen Ansichten ist dieser Effekt weniger ausgeprägt. Hier habe ich eines mit einer anderen Perspektive.

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Herzlichen Gruss und vielen Dank für Euer Feedback!

Tim
 
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Hallo Tim,danke für den Augenschmaus.Die Bilder sind dir für meinen Geschmack sehr gelungen.Die Ausstrahlung kommt voll rüber.
Gruss Ekke
 
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Hi Tim! Die Portraits sind zwar alle überaus gelungen, aber das letzte eingestellte Bild finde ich wirklich umwerfend!
 
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Moin!

Herabschauen? Ich glaube, weil der Körper so in der Tiefe des Bildes in Unschärfe verschwindet. Bei frontalen Ansichten ist dieser Effekt weniger ausgeprägt. Hier habe ich eines mit einer anderen Perspektive.
......
Herzlichen Gruss und vielen Dank für Euer Feedback!

Tim

Tim, das letzte Foto von Dir ist um Klassen besser als die ersten drei!
Es kommt bei Fotos nicht darauf an, ob da etwas zuviel Magenta drin ist, ob der Pupillen-Reflex rund oder eckig ist. Das sind die i-Tüpfelchen.

Es kommt bei Fotos darauf an, ob sie etwas sagen und was sie sagen oder erzählen. Über das, was zu sehen ist oder auch, was nicht zu sehen ist.
Ich habe da eine Antwort von Ansel Adams im Kopf, auf den Hinweis, dass auf seinen Bildern ja keine Menschen seien: "Doch, da sind mindestens zwei: Der Fotograf und der Betrachter."

Wenn also eine Frau zu sehen ist, auf die die Kamera herabblickt, als würde sie vor dem Betrachter knien, und die Frau schaut, als hätte man ihr gerade gekündigt oder wolle ihr eine runterhauen - was erzählt dann so ein Foto über die Situation oder die Frau oder den Fotografen?

Wahrscheinlich ist es nur die immerwährende, aber oft schiefgehende Suche nach Originalität. Oder verquaste Regeln über die Tiefe des Raumes und das Schneiden des Goldes.

Aber letztlich sieht man nur das Foto und fragt so seine Fragen...

Leute, schaut nicht immer in die EXIF-Daten, schaut mal auf die Bilder. Wenn das interessanteste an einem Bild die EXIF-Daten sind: Tonne...

Grüße
Christian
 
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Alles richtig, was gesagt wurde. Auch ich bin weit ab davon, solche Bilder machen zu können. Perspektive von oben herab gefällt mir allerdings auch nicht. Halte auch das letzte Bild für das beste. Aber die eckigen Reflexe in den Augen stören mich gerade beim letzten Bild schon.
Gruß Peter
 
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Ich finde die Bilder ebenfalls sehr gut gelungen, technisch von der Belichtung sowie künstlerisch vom Einsatz des Models her.

Trotzdem, auch mich irritieren die Rechteckigen Reflexe in den Augen. Dort schaue ich zuerst hin, und im letzten, nachgereichten Bild, wirken sie wie Bildfehler. Ich würde wahrscheinlich dort mit EBV Abhilfe schaffen, auch wenn jetzt wieder alle jehova schreien.

Ich muss allerdings zuletzt noch anmerken, das ich selbst dieses Niveau nicht erreiche und man meine Kritik nur unter der Premisse anehmen sollte, das ich sie geäußert habe ohne es besser machen zu können :fahne:

Gruß
Christian
 
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...vom Einsatz des Models her.
...

Ich glaube, diese vier Worte transportieren viel von der Problematik der ersten drei Bilder.
Ein Model einsetzen - das gibt es in der Berufsfotografie, um Klamotten, Einbauküchen, Sofas oder Hotelzimmer zu verkaufen.
Das ist eine vereinbarte zweckgerichtete bezahlte Abbildung des Körpers einer Person.

Wenn man außerhalb dieser kommerziellen Zwänge fotografiert, könnte man versuchen, nicht irgendwelche Klischees wiederzukäuen und sich in verkrampfter Originalität zu verzetteln, sondern man könnte versuchen, die Fotografie zu einem Vehikel der eigenen Weltsicht zu machen.

Im letzten Bild, das auf gleicher Augenhöhe (!) gemacht ist, sehe ich so etwas wie Sympathie in den Augen der Frau. Da sind Anfänge von Interaktion und Kommunikation, und nicht nur "Knie Dich mal hin".

Leute, jedes Bild hat eine Bedeutung!

Man muss die Interpretation nicht so weit treiben, wie eine Dozentin an der FH, die bei den Anzeigen von Automobilherstellern über die KFZ-Kennzeichen an den Karren nachgedacht hat. "NE" bei den Mitsubishis ist da sicher nicht drauf, weil jedermann weiss, dass das die reichen Leute wohnen, die in D-Dorf arbeiten, und deshalb einen exklusiven Mitsubishi fahren, sondern weil deren Europa-Niederlassung da ist und sich keiner Gedanken gemacht hat, ob HH oder M oder MTK nicht besser wäre.

Aber wenn eine Frau mit traurigem Blick von unten in die Kamera schaut - da sollte in den Köpfen der Betrachter mehr passieren, als über runde oder eckige Augenreflexe zu philosophieren.

Grüße
Christian
 
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Die Leistung der Kamera kommt in allen Bildern sehr gut zum Tragen. Leider haben die Bilder für mich trotzdem Mängel. Wie schon erwähnt, kranken die ersten drei an der Perspektive "von oben herab". Das transportiert eine Bewunderungs- oder Demutshaltung des Models. Anziehend finde ich das nicht. Beim vierten gezeigten Bild ist dies nicht der Fall. Sowohl hier wie bei den ersten drei Bildern irritiert mich der bläulich-weiße Hintergrund. Ganz krass ist das in den ersten drei Bildern zu sehen, wo auf der einen Kopfseite der Hintergrund weißlich, auf der anderen Seite bläulich ist.

Insgesamt finde ich die vier Porträts insofern leider gar nicht gelungen (wenn die Meßlatte hoch liegt). Schade, denn ich spüre sozusagen das Potential beim Model, beim Fotografen und bei der Ausrüstung. Ich bin sicher, da ist entschieden mehr drin.

Gruß
Suermel
 
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Aber wenn eine Frau mit traurigem Blick von unten in die Kamera schaut - da sollte in den Köpfen der Betrachter mehr passieren, als über runde oder eckige Augenreflexe zu philosophieren.

Aber wenn dem Betrachter diese Reflexe jetzt als auffälligstes Bildmerkmal auffallen, überdeckt das eine mgw. vorhandene Bildintention und läßt sich doch nicht wegdiskutieren bzw. dem Betrachter anlasten.

Die von Tim oben erläuterte Blickrichtung mit dem Zweck, den Körper in der Blickführung eher verschwinden zu lassen, leuchtet mir ein und ist ein interessanter Ansatz. Trotzdem tragen solche "Nebensächlichkeiten" wie Reflexe u.U. dazu bei, dass der Betrachter gar nicht zu solchen Aspekten vordringt. Hat halt alles mehrere Perspektiven...

Edit: Farbqualität, Schärfe usw. stehen jetzt für mich überhaupt nicht zur Debatte, das ist schon beeindruckend. Ich halte es aber auch nicht für unmöglich, ähnliche Bildergebnisse mit anderen Aufnahmegeräten als der D3 zu erzielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich halte es aber auch nicht für unmöglich, ähnliche Bildergebnisse mit anderen Aufnahmegeräten als der D3 zu erzielen.

Die Frage, mit welchem Aufnahmegerät ein Bildergebnis erzielt worden ist, halte ich in Fragen der positiven Bildkritik für völlig nebensächlich. Allein das Ergebnis zählt. Umgekehrt gereicht es auch nicht zur Entschuldigung, wenn nicht die Top-Profi-Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung standen.
Abgesehen davon können mit so gut wie allen modernen DSLR-Kameras hervorragende Ergebnisse erzielt werden.

Anders sähe es aus, wenn die Leistungen bestimmter Hardware im Vordergrund der Diskussion stehen sollte.

Gruß
Suermel
 
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Also mir gefällt eigentlich nur das erste Bild wirklich vom Ausdruck und Bildeinteilung her. Wobei mich auch bei diesem der Hintergrund etwas stört.

Bei Bild 2 gefällt mir der Schärfenverlauf nicht so gut. Eine Hälfte des Gesichtes zeigt gnadenlos jede Pore und jedes Fältchen (über und unter dem linken Auge des Modells), während die Haut der andere Hälfte (angenehm) in Unschärfe übergeht. Dieser effekt ist bei Bild 1 doch weniger ausgeprägt und das kommt bei mir besser an.
Was ich bei Bild 2 auch weniger gut finde ist, dass das Bein(?) des Models sozusagen aus ihrer Schulter zu wachsen scheint.:nixweiss:

Bild 3 würde mir wahrscheinlich mit einem engeren Schnitt besser gefallen, ohne den unscharfen Ellbogen(?) und den eckigen "schwarzen Unterleib":confused:.
Dabei am liebsten noch die linke Schulter des Modells ganz mit ihrem Haar bedeckt und etwas mehr licht auf ihrer linken Wange.

Ok, das klingt jetzt alles ein bisschen nach "Wunschkonzert", aber vielleicht hilft es doch beim nächsten "shooting" das ein oder andere etwas anders zu machen.

Gruss, Richard.
 
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Hallo Tim,

kommt jetzt aber vom Zeichnen...trotzdem vielleicht übertragbar?

bevor ich anfange, lass ich das Modell verschiedene Kopfhaltungen einnehmen; leicht gesenkten, leich erhobenen Hauptes, etwas von links, etwas von rechts. Dabei beobachte ich die Mimik unter dem Gesichtspukt des "Wohlfühlens", denn jeder hat eine Haltung, in der er sich am "identischsten" fühlt. Dabei entspannt sich dann das Modell am leichtesten und ist zum "Geben" bereit(er).
Vielleicht mal Testen?
 
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