Etwa 5,5 Kilometer südlich von Hanga Roa, (dort wo die Landebahn zu Ende geht), befindet sich die Zeremonie-Anlage 'Ahu Vinapu O Tahiri'. Bekannt für seine Mauer ohne Fugen und Ritzen, liegen auch hier Pukaos herum - die monumentalen Hüte der Moai.
Der Pukao ist ein Kopfschmuck aus rotem Tuffgestein, der im ersten Augenblick bei den Moais so wirkt wie die Hüte der heutigen Peru-Indianer, also Hüte. Ob es sich bei den Pukaos tatsächlich um Hüte handelt, ist nicht sicher. Es gibt Wissenschaftler die meinen, die Pukaos seien Haarschöpfe von Würdenträgern mit herausragender Bedeutung.
Auf der Anlage befinden sich insgesamt sechs Moais, die umgeworfen wurden.
Das Tempolimit in Hanga Roa liegt bei 40 km/h, im Freiland maximal 60 km/h. Der Name 'Osterinsel' geht zurück auf den holländischen Entdecker Jacob Roggeveen, der am Ostersonntag 1722 als erster Europäer die damals von Polynesiern bewohnte Insel sichtete. Ca. 500 n.Chr. wurde das abgelegene Eiland von polynesischen Seefahrern erstmals besiedelt. Seit 1888 gehört Isla de Pascua (offizieller Name) zur Republik Chile.
Die Zeitdifferenz zu Chile beträgt -2 Stunden, zu Mitteleuropa -7 Stunden (europ. Sommerzeit MESZ).
Das Klima ist sub-tropisch und das ganze Jahr über ausgeglichen. Es weht ein ständiger Wind. Jahresdurchschnittstemperatur +21°C. Sonnenscheindauer 2500 Std./Jahr. Die Osterinsel ist einer extremen Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Dies nicht etwa wegen des Ozonlochs, sondern wegen "zu sauberer' Luft. Deshalb sind Sonnenschutzmittel mit maximalem Schutzfaktor dringend empfohlen, um Sonnenbrand zu vermeiden.
Natürlich habe ich am 1. Tag darauf vergessen, sah am 2. Tag wie ein Krebs aus und habe mich eine Woche später 'geschält'.
Die Elektrizität wird von Diesel-Generatoren erzeugt. Stromspannung 220 V / 50hz mit normalen Steckdosen (AT, DE). Einmal fiel in der Früh der Strom aus. Da gab's dann statt dem spärlichen Frühstück nur ein kaltes.
Der Ort Hanga Roa ist eine grüne Siedlung mit herrlichen tropischen Gärten. Die wichtigsten Dorfstrassen sind gepflastert, die lange Strasse zur Nordküste ist asphaltiert. Die Küstenstrasse ist ohne festen Belag. Auch asphaltierte Straßen garantieren kein zügiges Durchfahren. Löcher in der Straßendecke und Gruben binden die Aufmerksamkeit des Lenkers.
Giftige oder gefährliche Tiere gibt es auf Rapa nui nicht. Nur nervige Hähne.
Hier bin ich Puna Pau Krater, dem Steinbruch der roten Pukaos.
Am Steinbruch liegen etwa 30 Pukaos mit einer Höhe von bis zu zwei Metern und 2,5 Metern Durchmesser. Man schätzt, dass diese Pukaos zwischen 10 bis 30 Tonnen auf die Waage bringen. Betreten und Rumklettern ist mittlerweile verboten und die Gegend ist bereits ziemlich zugewachsen.