Grüß Dich Arno,
hatte Capture als Testversion nur mal kurz auf dem Rechner, bin damit aber nicht zurechtgekommen

Ok, vielleicht habe ich NX keine echte Chance gegeben; bin halt Lightroom-Fan und habe mich auch sonst der Adobe-Welt verschrieben...
Den DxO setze ich seit V4 schon ein und bin begeistert.
Die Bearbeitungsfunktionen sind eher mau, wenn man Lightroom oder Aperture kennt. Vergiss sie.
In meinem Workflow ist DxO der erste Schritt, wobei ich nur die Automatik verwende. Ich schicke erst mal alle Aufnahmen, die ich weitervearbeiten will, durch den DxO. Sofern er sie kennt: Oly-RAWs z.B. kennt er gar nicht. Die Automatik ist Sahne, insbesondere, wenn die Kamera-Objektiv-Kombination als Profil vorhanden ist. Das Tokina AT-X 107 DX fisheye an der S5 ist so ein Fall. Ich habe es ja wegen des Fisheyes, aber manchmal passen die Verzerrungen so gar nicht, und das "biegt" (im wahrsten Sinne des Wortes) der DxO wieder hin.
Am RAW-Konverter gibts IMHO nichts zu meckern.
Was DxO am besten kann ist das D-Lighting (heißt hier DxO Lighting). Das kann meine D300 selbst nicht so toll, da ist selbst die S3 und locker die S5 potenter.
Selbst aus den JPEGs meiner Nicht-RAW-Kompakten holt DxO noch Beachtliches raus. Am Ende der Verarbeitung, die Vorher/Nachher-Ansicht erstaunt mich immer wieder.
Was man/frau ihm sofort abgewöhnen muß, ist das beinahe schon brutale Schärfen. Das sehen Franzosen vielleicht anders...

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Was fast schon eine Frechheit ist, ist die sehr teure Trennung in Standard und Pro, die sich nur in den unterstützten Kameras unterscheiden.
Der langen Rede kurzer Sinn: wenn es darum geht, Bilder in einem Aufwasch zu "optimieren" (ich habe da meine Definition gefunden :up

, sprich eine ordentliche Ausgangsbasis für Lightroom oder andere Bearbeitungsprogramme zu schaffen, dann kann ich den DxO nur empfehlen.
Hol Dir die Testversion und probiere aus.
Gruß aus Hessen
Stephan