Capture NX vs. Dx0

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coke72

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Hallo zusammen,

ich bin seit Jahren an Capture / Capture NX gewöhnt und war mit der alten Version auch immer ganz zufrieden. Das NX ist mir eigentlich etwas zu langsam und schmiert auf meinem Rechner (Athlon X2 4400, 2GB RAM, Windows XP Pro) leider auch schon mal ab. Daher meine Frage: Lohnt sich der Umstieg auf Dx0? Ich habe in mehreren Zeitschriften viel darüber gelesen, weiß aber noch nicht, wie ich das einschätzen soll.

Gruß & Danke
Arno
 
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...ist ein wirklich tolles Programm, um in einen Rutsch viele Fotos optimieren zu lassen. Besonders herausragend ist die automatische Korrektur von unterstützten Objektiven.
Hier kannst Du einen Erfahrungsbericht vom völlig begeisterten Ken Rockwell lesen:
http://www.kenrockwell.com/tech/dxo/optics-pro.htm

...leider musste ICH feststellen, das auch bei diesem Programm die NEF-Unterstützung nicht optimal ist :frown1:
Die wirklich besten Ergebnisse erzielt man mit JPG-Fotos...
...doch das stört ja Ken Rockwell - der das NEF-Format sowieso für Schnickschnack hält - nicht weiter :rolleyes:
 
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Hallo Arno,

laut c't Testbericht liefern derzeit drei RAW-Konverter die besten Ergebnisse: CNX, Lightroom, Aperture
Die anderen RAW-Konverter sind auch nicht wirklich schlecht und haben teilweise sogar vereinzelt einen Vorteil.
Unterm Strich können sie aber den drei Listenbesten nicht das Wasser reichen.

Leider lassen sich Testberichte nicht 1:1 auf die eigenen Anforderungen herunterbrechen.
Am besten ist es daher, die Programme der Wahl selbst zu testen.

Suche dir daher am besten einige Bilder, die mit CNX recht aufwändig zu bearbeiten waren, und probiere, ein ähnliches Ergebnis mit DxO zu erreichen.

Manche verwenden auch 2 verschiedene RAW-Konverter.
Den schnelleren für die Masse der Bilder und CNX für einzelne Problemfälle.
Um einen eigenen Test wirst du jedoch nicht herumkommen.

Walter
 
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DXO kann seine Vorteile nur ausspielen, wenn man ausschließlich mit vorkonfigurierten Settings arbeitet. Die manuelle Korrektur ist langsam, nervig (da die Anzeige ständig verpixelt) und die Einstellungen z.T. absolut unintuitiv und mysteriös. Man vergleiche mal "DXO lighting" mit der "Schnellanpassung" von CNX!

Echte Vorteile bietet DXO bei der Verzeichnungskorrektur, die in CNX ja nur manuell geraten werden kann.

Die Rauschunterdrückung von DXO ist eigentlich auch um Klassen besser als die von CNX, nur leider scheint sie oft recht "klecksige" Ergebnisse zu erzielen, manchmal ist sie aber wirklich excellent. Die Rauschunterdrückung ist leider eine der Hauptschwächen von CNX. Sie produziert deutlich sichtbare Artefakte und entsättigt gerade dunkle Partien enorm. Was DXO dagegen noch an Farben aus High-ISO Bildern herausholt ist manchmal frappierend. Wenn nur die Kleckse in den dunklen Partien nicht wären...

Beide Probleme löse ich in kritischen Fällen mittlerweile dadurch, dass ich nach der RAW-Konvertierung in CNX das Bild in Photoshop mit den Plugins PTLens (Verzeichnungskorrektur) und DFine (Entrauschen) bearbeite. Wenn man bedenkt, dass DFine von Nik Software ist (den Programmierern von CNX), ist es umso bedauerlicher, dass CNX immer noch eine so schlechte Rauschunterdrückung hat.

Nach meinem persönlichen Geschmack scheint DXO ein Problem mit rötlichen Farben in NEFs zu haben (zumindest in denen aus meiner D80). Die sehen oft sehr seltsam aus, ziemlich blass und manchmal verblaut.
 
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Die momentane Version (5.3.1) ist sehr gut verwendbar und ist mein Standard-Konverter. Wenn mir das Ergebnis nicht gefällt verwend' ich NX2 oder bearbeite in PS nach, aber das ist eher selten.
 
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Hallo zusammen,

ich bin seit Jahren an Capture / Capture NX gewöhnt und war mit der alten Version auch immer ganz zufrieden. Das NX ist mir eigentlich etwas zu langsam und schmiert auf meinem Rechner (Athlon X2 4400, 2GB RAM, Windows XP Pro) leider auch schon mal ab. Daher meine Frage: Lohnt sich der Umstieg auf Dx0? Ich habe in mehreren Zeitschriften viel darüber gelesen, weiß aber noch nicht, wie ich das einschätzen soll.

Gruß & Danke
Arno

Ich habe zwischenzeitlich Capture NX/NX2 eingemottet und bin für mehr als 90 Prozent zu DXO gewechselt. Bei diversen sonstigen Anwendungsnotwendigkeiten habe ich dann noch Photoshop oder z.B. ShiftN im Einsatz.

Ich kann DXO - insbesondere in der neusten Version 5.3.1 - wirklich nur empfehlen, das als RAW Konverter hervorragende Arbeit leistet und das Optimum aus den Bildern herausholt... meistens. Ich habe selber gerade festgestellt, dass ich Probleme habe, wenn ich den AWB nicht im Automodus fahre. Dann sind die bearbeiteten Bilder eher suboptimal.

Helmut
 
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Hallo zusammen,

ich bin seit Jahren an Capture / Capture NX gewöhnt und war mit der alten Version auch immer ganz zufrieden. Daher meine Frage: Lohnt sich der Umstieg auf Dx0?
hallo coke72,
meine Meinung - die Programme ergänzen sich super :relax:- NX zusammen mit PTlens liefert manchmal bessere Ergebnisse :wippe: DXO möchte ich aber auch nicht misssen - ich fotografiere ausschliessslich in NEF

Wolfgang
 
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Grüß Dich Arno,
hatte Capture als Testversion nur mal kurz auf dem Rechner, bin damit aber nicht zurechtgekommen :rolleyes: Ok, vielleicht habe ich NX keine echte Chance gegeben; bin halt Lightroom-Fan und habe mich auch sonst der Adobe-Welt verschrieben...
Den DxO setze ich seit V4 schon ein und bin begeistert.
Die Bearbeitungsfunktionen sind eher mau, wenn man Lightroom oder Aperture kennt. Vergiss sie.
In meinem Workflow ist DxO der erste Schritt, wobei ich nur die Automatik verwende. Ich schicke erst mal alle Aufnahmen, die ich weitervearbeiten will, durch den DxO. Sofern er sie kennt: Oly-RAWs z.B. kennt er gar nicht. Die Automatik ist Sahne, insbesondere, wenn die Kamera-Objektiv-Kombination als Profil vorhanden ist. Das Tokina AT-X 107 DX fisheye an der S5 ist so ein Fall. Ich habe es ja wegen des Fisheyes, aber manchmal passen die Verzerrungen so gar nicht, und das "biegt" (im wahrsten Sinne des Wortes) der DxO wieder hin.
Am RAW-Konverter gibts IMHO nichts zu meckern.
Was DxO am besten kann ist das D-Lighting (heißt hier DxO Lighting). Das kann meine D300 selbst nicht so toll, da ist selbst die S3 und locker die S5 potenter.
Selbst aus den JPEGs meiner Nicht-RAW-Kompakten holt DxO noch Beachtliches raus. Am Ende der Verarbeitung, die Vorher/Nachher-Ansicht erstaunt mich immer wieder.
Was man/frau ihm sofort abgewöhnen muß, ist das beinahe schon brutale Schärfen. Das sehen Franzosen vielleicht anders... ;).
Was fast schon eine Frechheit ist, ist die sehr teure Trennung in Standard und Pro, die sich nur in den unterstützten Kameras unterscheiden.

Der langen Rede kurzer Sinn: wenn es darum geht, Bilder in einem Aufwasch zu "optimieren" (ich habe da meine Definition gefunden :up:), sprich eine ordentliche Ausgangsbasis für Lightroom oder andere Bearbeitungsprogramme zu schaffen, dann kann ich den DxO nur empfehlen.

Hol Dir die Testversion und probiere aus.

Gruß aus Hessen

Stephan
 
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Wie ist denn die Geschwindigkeit und Stabilität von DxO gegenüber CNX?
Bei CNX habe ich, wenn ich gründlich vorgehe, nach 10 Bildern meist keine Lust mehr, weil es so langsam ist und ab und an eben abschmiert.
Ich spiele mit dem Gedanken, irgendwann auf die D700 zu wechseln - da ich dann sowieso ein neues CNX brauche, könnte ich genauso gut gleich die Anwendung austauschen.
 
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Die Stabilität von DXO 5.3.1 ist sehr gut, wenn Du das Gerät (in meinem Falle Dualcore und 4GB auf Vista 64bit) in Ruhe seine Arbeit machen lässt.

4GB und ein leistungsstarker Prozessor hauen auch große 14-bit Dateien (bis 500 Stück en bloc) das Programm nicht "aus den Socken".

Helmut
 
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Mit dem Ziel einer guten, schnellen Bearbeitung meiner NEFs habe ich vor 3 Tagen Dx0 5.3.1 als Testversion zum bestehenden CNX 2.1.0 installiert.

Meine "Hardware":
Nikon D3 und MACbook pro 2,5 GHZ 4 GB Speicher.

In Dx0 wurden 100 NEFs ohne weitere Bearbeitung in 70 Minuten in JPEGs höchster Qualität konvertiert.
Für die selben 100 NEFs benötigt die Stapelverarbeitung in CNX, einschlieslich D-Lighting, Tonwertkorrektur und leichtem Nachschärfen 30 Minuten.
Meine JPEGs aus Dx0 sind kleiner als die aus CNX. Beispiel: NEF = 11,6 MB, Dx0-JPEG = 2,8 MB, CNX-JPEG = 7,83 MB :nixweiss:

Postiv: Verzeichnungen und Randabschattungen werden korrigiert. Läuft, wie CNX auch, bisher stabil.

Noch teste ich, aber das Ziel einer guten, schnelleren Verarbeitung habe ich nicht erreicht.
 
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Hallo Gerhard,

die Größe von JPEGs hängt von der Komprimierung und damit von der Qualitätseinstellung ab.
Diese Einstellung ist leider nicht genormt und daher in jedem Programm unterschiedlich.

Ich habe hier die Qualitätsstufen von CNX mit PS verglichen: http://capture-nx.webtivation.at/bildformate.htm

Meiner Erfahrung nach erhälts du Bilder ohne sichtbare JPEG Artefakte,
wenn die JPEG Größe ca. 50% der komprimierten NEF Größe entspricht.

Walter
 
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Hallo Arno,

laut c't Testbericht liefern derzeit drei RAW-Konverter die besten Ergebnisse: CNX, Lightroom, Aperture
Die anderen RAW-Konverter sind auch nicht wirklich schlecht und haben teilweise sogar vereinzelt einen Vorteil.
Unterm Strich können sie aber den drei Listenbesten nicht das Wasser reichen.
Walter
keine ahnung auf welchen vergleich in der ct du dich beziehst, aber in der aktuellen ausgabe schneidet dxo und capture one pro mit den besten bildergebnissen ab. bemängelt wird an dxo v.a. der workflow für den fall manuellen eingreifens. dxo ist hier der einzigste von 7 konvertern, der bei der bildoptimierung sehr gut bewertet wird. cnx 2 ist in diesem vergleich jedoch nicht vertreten.
 
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Hallo Andy,

dann scheint DxO seit dem letzten Testbericht aufgeholt zu haben.
Schade, dass CNX2 nicht mehr vertreten war, damit ist der Testbericht für NEF-Bilder weniger aussagekräftig.

Walter
 
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Capture NX und DxO sind zwar beides RAW Konverter und bieten sehr viele Funktionen zur Bildbearbeitung, haben aber eine komplett verschiedene Zielsetzung:

Mit NX kann man wahrscheinlich aus einem einzelnen NEF das Optimum herausholen - wenn man weiß wie !
Daneben gibt es auch die Möglichkeit, Bilder in Batch zu bearbeiten aber mit dem Nachteil, das ein Einstellungsset für alle Bilder gilt.

Mit DxO kann man ohne Aufwand (und Wissen) viele NEF in einem Rutsch bearbeiten und DxO versucht dabei, jedes Bild individuell zu bearbeiten. Mit erstaunlichem Erfolg.
Individuelle Bearbeitung in DxO ist auch möglich, aber eher was für Masochisten :D

Zu CT:
War wohl mal eine der besten EDV-Zeitungen, bauen aber seit Jahren stetig ab. Inzwischen testen die alles, was einen Chip hat oder irgendwie mit Software zu tun hat, ohne aber von allem eine Ahnung zu haben - was ja natürlich ist.
Die vermittelten Fakten sind daher oft schon so seicht, dass sie sogar von Chip Lesern verstanden werden...:fahne:

LG Peter
 
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Ein herzliches Dankeschön an Euch! Ich habe mich gestern etwas ausführlicher mit Dx0 beschäftigt und nun auch endlich die Automatik begriffen. Gestern abend habe ich dann einmal einen Vergleichstest auf einem Satz von ca. 75 Bildern laufen lassen, die nicht unter einheitlicher Belichtungssituation entstanden sind - einige mit Blitz, einige ohne, ... Fazit dabei: Von der Bearbeitungszeit her war Capture NX im Batchmodus ungefähr doppelt so schnell wie Dx0. Dx0 hat in der Zeit aber auch noch eine geometrische Korrektur vorgenommen, die bei CNX fehlte. Dazu zeigte sich, dass auch Capture NX alle Bilder im Batch-Betrieb über einen Kamm schert und auf alle die gleichen Parameter, die man für ein Beispielbild vorgegeben hat, stupide anwendet. Hat auf den vergleichbaren Bildern auch gut geklappt, beim Rest war das aber zum Teil extrem falsch. Dx0 hingegen hat per Automatik für jedes Bild eine individuelle Korrektur bestimmt. Die Ergebnisse waren sehr neutral, aber durchgehend brauchbar.
Ich habe aus diesem Grund die aktuelle Dx0-Aktion genutzt und fahre nun auch zweigleisig. Die Masse der Bilder werde ich zukünftig durch Dx0 schieben, ausgewählte hingegen weiterhin mit CNX von Hand bearbeiten. Ich hoffe mal, dass damit meine Capture-Sessions etwas verkürzt werden und ich nicht mehr 500 oder mehr Bilder am Stück einzeln prozessieren muss...

Viele Grüße
Arno

PS: Mein Problem mit Dx0 war, dass ich zunächst den Sinn der Häkchen hinter den einzelnen Werten nicht begriffen habe. Und mit ausgeschalteter Automatik macht es ähnlichen Mist wie CNX, wenn die Einstellungen nicht stimmen...
 
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Hallo Arno,

laut c't Testbericht liefern derzeit drei RAW-Konverter die besten Ergebnisse: CNX, Lightroom, Aperture

Benutzen nicht alle Adobe Produkte das gleiche Camera Raw Plugin?

Sollten dann nicht alle Adobe Programme bei der RAW Konvertierung die gleichen Ergebnisse liefern?

Gruss

Martin
 
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