bruder-klaus-kapelle bei wachendorf / eifel

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phanTom-image

Guest
die bruder-klaus-kapelle bei wachendorf wurde vom schweizer architekt peter zumthor entworfen und mitgebaut.

der 12m hohe betonturm von aussen
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etwa 300 glashalbkugeln sind in die wänden eingelassen. durch die dahinter liegenden röhren dringt tageslicht ins innere
der kapelle und bietet eine aussergewöhnliche atmosphäre.
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entstehung und mehr infos unter:

http://www.mechernich.de/seiten/natur_freizeit/sehenswuerdigkeiten/50_05_Bruder-Klaus-Kapelle.php
 
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Ganz interessant fotografiert, aber solch eine betonierte Scheußlichkeit in die freie Natur zu setzen ist absolut geschmacklos. Hier wollte sich jemand (nicht der Architekt) ein Denkmal setzen. Es ist ihm gelungen... :-((((

Gruß
Ralf
 
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Moin phanTom-image,
die Bilder sind Dir wirklich sehr gut gelungen. :up:

Insbesondere Bild 3 mit dem Mond hat was mystisches. Den Monolithen (die Betonwand ;) )dazu hast Du schön in Szene gesetzt.

Für den Architekten kannst Du nichts. :winkgrin:

Gruß
Knut
 
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Hallo,

was hätte man denn sonst bauen sollen? Noch so einen nachgemachten Barockverschnitt? Wir leben im 21 Jahrhundert und wir sollten langsam aufhören nur die Baustile der vergangenheit nach zu äffen.

Aufgrund dieser rückgewandten Denkweise soll nun z.B. in Berlin das Stadtschloß wieder aufgebaut werden was völliger Blödsinn ist denn ein Gebäude wieder so zu richten nur weil es mal da stand zeugt von sehr wenig Zukunfstsinn. Es spricht nichts dagegen alte Gebäude zu erhalten und zu bewahren aber es muss auch mal neues entstehen. Der Auftraggeber (Ein Landwirt) hat übrigens dem Architekten völlig freie Hand gelassen und war mit dem Ergebniss sehr zufrieden. Mittlerweile erfreut sich diese Kapelle sehr großer beliebtheit und ist schon fast so etwas wie ein Touristischer Punkt den viele einmal gerne sehen wollen.

Dieses wäre wohl mit einem Barok oder sonstigem Aufguss kaum der Fall.

Gruss

Patrick
 
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Ganz interessant fotografiert, aber solch eine betonierte Scheußlichkeit in die freie Natur zu setzen ist absolut geschmacklos. Hier wollte sich jemand (nicht der Architekt) ein Denkmal setzen. Es ist ihm gelungen... :-((((

Sehe ich auch so - nach Ost- und Westwall nun der Gotteswall. Und so wie das aussieht, kann man drauf warten, dass das irgenwann das Zerbröseln anfängt - offenbar hat man bis heute nichts aus den Problemen dieser Betonbauten gelernt. Da sind mir die alten Sakralbauten doch wesentlich lieber.

Und die Bilder 5 und 6 erinnern eher an Innenaufnahmen aus der Kanalisation - für mich werden hier eigentlich gute Fotos durch ein schlechtes Motiv zerstört.
 
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Klar, so was scheußliches muß man einfach mal live gesehen haben,
wenn man nur Bilder sieht, glaubt man ja nicht, daß jemand sowas
wirklich gebaut hat. :D

Roland
 
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OT: bruder-klaus-kapelle bei wachendorf / eifel

Ich will den Thread nicht kapern, aber:

Die Kapelle in Wachendorf ist dem Heiligen Nikolaus von der Flüe (Bruder Klaus) gewidmet. Bruder Klaus ist der Patron der Schweiz und des Kantons Obwalden.

Unter www.feldkapelle.de gibts nähere Infos dazu.

btw: Es gibt wirklich schönere Bruder-Klaus-Kapellen. Das Bild zeigt die Kapelle von St. Niklausen in der Nähe von Flüeli-Ranft, der früheren Wirkungsstätte von Bruder Klaus.

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So, jetzt ist es aber gut mit Off-Topic... :fahne:
 
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Moin Tom,

Bild 3 finde ich absolut gelungen :up:. Es geht nur leider in der Menge der Bilder unter.
 
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ein interessantes bauwerk!

die erste und ein teil der innenaufnahmen gefällt mir recht gut.
vielleicht kannst du zu einer anderen tageszeit und etwas dramatischerem himmel nochmals dort fotografieren?

und an die barockfans:

fotografiert ihr eigentlich immer noch auf glasplatten unter einem schwarzen tuch?
anders ausgedrückt: oberbaiern(barock/rokkoko) und kini(ludwig) sind nicht immer und überall!

gruesse
ralf
 
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Hallo,

was hätte man denn sonst bauen sollen? Noch so einen nachgemachten Barockverschnitt? Wir leben im 21 Jahrhundert und wir sollten langsam aufhören nur die Baustile der vergangenheit nach zu äffen.
Gruss

Patrick

Hallo Patrick,

wäre dieses "Monument" im Dorf oder in Dorfrandlage gebaut worden - ich hätte kein Problem damit. Mir geht es da eher um Landschaftsverschandelung. Nicht genug damit dass riesige Rotoren (Windkraftanlagen) unsere wirklich schöne Landschaft in der Eifel "zieren", nun muß man unter dem Deckmäntelchen von Kunst oder Spiritualiät noch die restlichen freien Flecken besetzen.

Wie gesagt, nichts gegen Architektur oder Baustil, nur hier sollte "die Kirche im Dorf bleiben", und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Gruß
Ralf
 
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Interessant ...

Beim ersten Bild war meine Assoziation auch "Bunker", aber je länger ich mir die Bilder ansehe, spüre ich doch eine gewisse Faszination. Hier hat ein durchaus visionärer Architekt eine Idee umgesetzt, warum nicht? Jede Zeit hat ihre Ausdrucksformen, auch in der Architektur ... Moderne Sakralbauten sind eine Herausforderung.

Am Rande des Pitztalgletschers steht auch eine moderne Kapelle (Kapelle des Weißen Lichtes) - sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber dennoch faszinierend:

2937497808_4a102f5eba.jpg


Grüße,
Andreas
 
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"Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters"

Eine schöne kleine Serie, Tom, die du für uns zusammengestellt hast, gefällt mir gut.

Mir gefällt auch die sedimentartige Betonoptik, so was wie die Kanneluren in den Innenwänden habe ich doch irgendwo auch schon mal außen gesehen:winkgrin:
 
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unsere wirklich schöne Landschaft in der Eifel "zieren", [...]noch die restlichen freien Flecken besetzen.

:taetschel: Bis die ersten Parkhäuser den Blick auf eure "wirklich schöne Landschaft" (viel mehr gibt's bei euch ja echt nicht) verschandeln, wird wohl noch ne Weile vergehen. Bis dahin freu Dich drüber, daß es auch in der Eifel nicht bloß 08/15-Architektur gibt.

Was die Bilder angeht, schließe ich mich Ralf an: Gut, doch Verbesserungspotential in punkto Licht sehe ich durchaus noch.

Gruß Erik
 
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:taetschel: Bis die ersten Parkhäuser den Blick auf eure "wirklich schöne Landschaft" (viel mehr gibt's bei euch ja echt nicht) verschandeln, wird wohl noch ne Weile vergehen. Bis dahin freu Dich drüber, daß es auch in der Eifel nicht bloß 08/15-Architektur gibt.
Gruß Erik


Imbiss/Kiosk und öffentliche WCs sind schon in Planung... Schlimm auch wie Politiker und "Offizielle" vor dem Star-Architketen stiefelleckend auf die Knie fallen.

Aber mal zurück zur Fotografie: genau dieses Problem der "Landschaftsvergewaltigung" könnte man mal thematisch angehen und ins Bild bringen. Wäre aber was für's Frühjahr, dann wirken die Gegensätze zwischen dem sterilen Betonbunker und umgebende Landschaft deutlich stärker als jetzt.

Gruß
Ralf
 
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"Zitat Dirk P im Club: Zumthor, Peter gehört für mich zu den ganz großen europäischen Architekten der seine Architektursprache in seiner ganz eigenen ortstypischen Material- und Formensprache gefunden hat - seine Architektur ist nicht beliebig und austauschbar wie vieles an moderner Architektur, die gesichtslos und austauschbar unsere Umwelt zumüllt. Die Tessiner Architekten neben Zumthor auch Luigi Snozzi und MArio Botta haben mich während des Studiums sehr beeindruckt - leider habe ich Sie bisher nicht live gesehen.
Zumthor hat 2008 den Nobelpreis der Künste den «Praemium Imperiale» gewonnen und steht damit in einer Reihe von :
* 1989: Ieoh Ming Pei
* 1990: James Stirling
* 1991: Gae Aulenti
* 1992: Frank Gehry
* 1993: Kenzō Tange
* 1994: Charles Correa
* 1995: Renzo Piano
* 1996: Tadao Andō
* 1997: Richard Meier
* 1998: Álvaro Siza
* 1999: Fumihiko Maki
* 2000: Richard Rogers
* 2001: Jean Nouvel
* 2002: Norman Foster
* 2003: Rem Koolhaas
* 2004: Oscar Niemeyer
* 2005: Yoshio Taniguchi
* 2006: Frei Otto
* 2007: Herzog & de Meuron
__________________
Gruss Dirk "


HAllo

Man kann dafür oder dagegen sein. Ganz so einfach nebenbei bekommt man diesen Preis nicht.

In der Schweiz, spez in Graubünden haben wir einige sehr schöne Bauwerke von Zumthor (Therme Vals in schwarzem Marmor -Kapelle San Benedetg usw.) Diese stossen allgemein auf Zustimmung. Deshalb überrascht mich der Verriss etwas.

Die Kapelle San Benedetg kann ich in einem anderen Thread vielleicht noch zeigen . Die anderen Bilder in diesem Thread stören mich etwas.


Bisher sind für mich die Innenaufnahmen jeweils das Speziellste an Zumthor.


Bruder Klaus ist für uns Schweizer eine bekannte Einsiedlerfigur in Armut.

Hier denken wir eher an bekannte Ferrarifahrer.:;)

Man kann für oder gegen Zumthor sein aber einfach so gewinnt man nicht den besten Kunstpreis.


Gruss
Peter
 
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@Peter ST

Hallo Peter,

aufgrund Deiner Informationen (herzlichen Dank dafür) habe ich mal ein wenig gegoogelt und mir die für meinen Geschmack recht nüchternen, zweckmäßig anmutenden Bauten von Zumthor angeschaut.

Man kann durchaus Verständnis für die Begeisterung an dieser Architektur, an den Formen und deren Gestaltung haben. Sicherlich mag Zumthor wegweisend in diesem Genre sein und ganz besondere Visionen verwirklichen. Seine Leistungen seien ihm unbenommen. Ich könnte mir sogar vorstellen, mich bei passender Gelegenheit fotografisch mit diesen Werken auseinander zu setzen.
Meines Erachtens hat alles seine Berechtigung, nur sollte man auch den passenden Ort hierfür auswählen und nicht mit geistigem Gut provozieren.

Gruß
Ralf
 
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Werde am Samstag bei der richtigen Klaus Kapelle im Flüeli am Ranfttreffen sein, da werde ich noch ein paar Fotos liefern :)
 
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