bloß keine neue anschaffung...

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Ich oute mich hier mal: Ja, ich habe das GAS (gear aqcuisition syndrom oder deutsch Geraffel Anschaff-Syndrom :D).

Nachdem ich mir zu Jahresanfang mein persönliches Taumobjektiv zugelegt hatte, dachte ich, ich wäre mit den Objektiven durch. Nix da - an jeder Ecke lauern Versuchungen, denen ich manchmal allzu gerne erliege.

Nachdem ich alles, was ich für meine Menschenfotografie brauche, hatte, waren mir auf einmal die hochgezüchteten Gläser von heute zu clean, zu langweilig, zu sehr auf Schärfe und Kontrast getrimmt. Kein Leben, kein Flair. Und schon trauerte ich meinen guten alten 2.8/180mm und 1.4/85mm D mit Crinkle-Finish nach, die gehen mussten... :heul:

Also ging ich auf die Suche nach Objektiven mit Charme und Schmelz und bin dem Rausch wieder erlegen. So sind nun ein 1.2/50mm und ein 3.5/55mm Macro auf dem Weg zu mir.

Ich lase mich einfach zu leicht inspierieren und verführen. Aktuell kann ich mich nicht statt sehen an Sams tollen Stimmungsbildern oder den total unscharfen Makros inspiriert by Daniel.

Auch wenn ich dafür keine neuen Objektive bräuchte, so ist es doch immer eine wilkommene Ausrede, mal wieder was zu kaufen.

Mein Glück, dass ich Fotografie als Hobby betreibe und mein Geld da verprassen kann :hehe:

VG
Peter
 
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Eine Ausnahme ist noch die Wahl zwischen analogen Bodys und digitalen. Das ist eine bewusste Entscheidung. Aber in den meisten Fällen überlege ich mir nicht, was ich fotografieren möchte...zwei Kameras mit Objektiven liegen ohnehin immer griffbereit herum ... :D

ich bin wohl zu kompliziert veranlagt. und ich denke, du hast trotz aller umtriebigkeit mehr ruhe in dir als ich. :)


Ich hab Unmengen an Objektiven, viele Brennweiten doppel und dreifach ...

Ich habe auch diverse Fototaschen, die ich nie benutze, denn ich schleppe nicht gern und selbst auf Usedom hatte ich nur eine kleine mit 3 manuellen Objektiven dabei, sowie die D4 mit dem Riesenzoom, die ich einzeln so in den Kofferraum geworfen habe.

Wenn ich hier zuhause eine Kamera ausführe, dann ist es meist die Df mit dem Ai-S 35/1.4, oder eben ab und an eine andere Brennweite.

Die Auswahl zu haben kann belasten, muss es aber nicht. Den Gedanken 80% meiner Scherben zu verkaufen habe ich häufiger, aber wenn ich sie einzeln im Kopf aufrufe, dann bleiben sie doch.

Was uns unterscheidet ist mEn primär der Geldbeutel. Ich hab lieber ein Objektiv ungenutzt rumliegen, als den Gegenwert dafür auf dem Konto. Auch störts mich wenig, dass sie immer weniger wert werden, womit ich die ganzen modernen AF-Dinger meine.

Hinzu kommt, dass sich die fotografischen Interessengebiete bei mir noch nicht gesetzt haben. Ists zurzeit das 35er, welches ständig aufgeschraubt ist, kanns nächstes Jahr auch das 105er sein.

Drum warte ich noch, bis ich meine tatsächlichen Interessen besser einzuschätzen weiß, das kann noch Jahre dauern.

Dennoch ists nicht ausgeschlossen, dass ich dann doch einmal was verkloppe.

Du merkst: Ich bin mindestens so unentschlossen, wie Du auch :)

ich würde wahnsinnig werden, hätte ich auch noch einige brennweiten doppelt. :D
im moment würde geld nichts ändern, da bin ich sicher, denn den schritt zum nichtsammelnwollen habe ich nach der anfänglichen wunschphase hinter mich gebracht. (dennoch: durch einen Leica- sucher schaue ich besser nicht :D).

möglicherweise fotografiere ich noch nicht lange genug, um mich beschränken zu können auf einer tour, so wie du. respekt! eher lasse ich dann alles zuhause, geniesse die zeit mit hund draussen ohne kamera.
das kitobjektiv benutze ich gar nicht, aber davon trennen kommt nicht in die tüte. es symbolisiert doch den beginn einer leidenschaft. :lachen: ich bin ehrlich froh, nicht mehr zu haben, auch wenn ich ab und an von besseren linsen träume ändert das nichts daran, daß es reicht. jedenfalls für das, was ich im moment fotografiere.


Deine minimalistische und puristische Idee gefällt mir. Ich habe mal eine Asienreise mit ein paar Dia-Filmen, einer F3 und einem grottigen 24mm erledigt, das war kein Problem. Bilder davon wurden in einem Magazin gedruckt, nobody cares. Heute habe ich auch nur genau die Linsen, die ich auch tatsächlich einsetze beim Klettern e.g. Alle anderen empfand ich als Belastung und hatte mich getrennt. Sonstige Aufnahmen kann ich, so bilde ich mir ein, mit jeder x-beliebigen Linse machen, die gerade aufgeschraubt ist.

Von deinen Motiven her zu beurteilen, zumindest jene, die du hier zeigst, kann ich mir vorstellen, dass sie sich mit nur einem 50mm (deine Vorgärten) und einem 105mm (deine Blumen) erschiessen lassen.

Den Rest, den ich nicht kenne, kannst du meiner Meinung nach ohne nachzutrauern und ohne schlechtes Gewissen, dem Glascountainer zb übergeben. Was willst du mit dem ganzen Plunder ??? Objektivwechsel bringt ohnehin nur Staub ins Gehäuse.

das ist gar keine puristische idee, es hat sich einfach so entwickelt und war eine entscheidung aus dem bauch heraus als die zeit reif dafür war. zu anfang wollte ich möglichst alle objektive haben. :hehe:

wow, ein ganz entscheidungsfreudiger mensch bist du. wäre ich auch gerne.
zuallererst fehlt es am loslassen können, das konnte ich noch nie gut und ich glaube, daß mich nur ein großer umzug vor jahren vor weiteren ansammlungen bewahrt hat. es war einfach schrecklich, mit dem ganzen zeugs umzuziehen. dabei wollte ich nicht mal ne einbauküche und nur zerlegbare möbel, damit ich örtlich flexibel bleibe. jaja, meine logik hält sich in grenzen. :hehe:

ach den staub im gehäuse, den putze ich bei der nächsten sensorreinigung mit weg, auch die rauchschwaden und hundehaare werden da entfernt. obwohl ich sentimental an den teilchen hänge, sind das für mich dann doch gebrauchsgegenstände. :p

mit den brennweiten liegst du nicht ganz richtig. für vorgärten usw. brauche ich oft das 24er, da ich digital im Df-format fotografiere, aber auch das 50er kommt zum einsatz, manchmal das 55er, wenn ichs kontrastiger mag. selbst analog benutze ich das 24er sehr gerne. und ja, für blumen das 105er, 2.8. bei den monoblocs kommt ab und an das 105, 2.5 zum zuge, das kann ich auch analog verwenden, was mit dem 2.8er nicht funktioniert . ganz selten kommt das 75-300 zum zuge, damit kann ich aus entfernung manchen motiven mehr dichte geben als aus der nähe... bei gutem licht mag ich das 35-105 ais...usw...du siehst, es ist nicht einfach. bei er bildbearbeitung bin ich eine krücke, so entscheide ich manchmal auch nach dem farbgehabe der objektive, weil ich weiß dass bei manchemlicht eine linse gräusliche farben macht, die ich hinterher nicht wegbekomme.das kommt noch dazu...

ist ja kein wirkliches leiden was mich zum thema gebracht hat, sondern eher ab und an ein kleiner nervfaktor und ich wollte mal diese erfahrungen teilen nichts weiter anzuschaffen zu wollen. :hehe:
du bist da einen deutlichen schritt weiter gegangen als ich mit der reduzierung der menge. :up:
 
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Ich versuche inzwischen, maximal 2-3 Objektive mitzunehmen. Da fehlt dann auch mal was oder es ist ein falsches dabei, was dann aber nicht wirklich dramatisch ist. Mein Sockenschuß zwingt mich aber oft dazu, nur Objektive einer Machart zu kombinieren... also: nur AF-Ds, nur AF-S, nur ein bestimmtes Filtermaß, nur ... :D - so bietet sich immer noch viel Spielraum für allerlei Unfug und Neuerwerbungen, um neue Sets zu basteln :p.
 
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Ich versuche inzwischen, maximal 2-3 Objektivé mitzunehmen. Da fehlt dann auch mal was oder es ist ein falsches dabei, was dann aber nicht wirklich dramatisch ist. Mein Sockenschuß zwingt mich aber oft dazu, nur Objektive einer Machart zu kombinieren... also: nur AF-Ds, nur AF-S, nur ein bestimmtes Filtermaß, nur ... :D - so bietet sich immer noch viel Spielraum für allerlei Unfug und Neuerwerbungen, um neue Sets zu basteln :p.
liest sich so einfach, könnte aber höchst kompliziet sein. :hehe:
 
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Bekantermaßen leide ich ja unter dem Geraffel-Anhäuf-Syndrom, naja leiden ist vielleicht der falsche Ausdruck.

Aber es gibt ein einfaches Gegenmittel: Studieren, da ist das Portemonaie so dünn, dass man zwangsweise keine Symptome mehr zeigt.
Eine Heilung ist jedoch unmöglich!
 
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Ach Gott, mit zunehmendem Alter schleppt man
aus Erfahrung immer weniger mit.

Früher hingen mir drei Kameras am Hals, heute
langt mir eine, dazu drei Objektive (meist brauche
ich nur eines: 80-200/2,8) und für ganz besondere
Fälle ein viertes (300/2,8).

Bin ich zu faul zum Schleppen bzw. erwarte ich
keine Ergebnisse auf höchstem Niveau, dann
stecke ich einfach nur die P330 ein – reicht zum
Geldverdienen völlig aus.


 
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Also bei mir ist das ganz einfach. Wenn ich mich von einer Linse trenne, hab ich keine mehr, und solange die alte funktioniert, brauch ich auch keine neue!

;)

Ganz so pragmatisch sehe ich es zwar nicht aber ich versuche auch mit dem auszukommen was ich habe.
Das Angebot an Technik ist groß, die Verlockung auch, aber braucht man es wiklich. Noch dazu als Hobbyknipser.
 
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es gibt also diese menschen im forum, die es nicht nach immer mehr treibt. das hatte mich interessiert, denn ich lese ja oft anderes. schon fühle ich mich nicht mehr so alleine... :fahne::D:lachen:

kameratechnisch wird sich zwangsläufig mit der zeit was reduzieren, denn an beiden kameras funktioniet nicht alles korrekt oder gar nicht wie bei der D90. die darf dann bei mir in ruhestand gehen, obwohl sie hässlich ist. eine weitere kamera zur D7000 werde ich mir dann hoffentlich nicht wünschen, denn motivabhängige objektive werde ich sowieso weiterhin nach bedarf wechseln. das geht mit einer genauso gut wie mit zwei kameras. :D

analog stört mich nichts, was ich habe. beide FM2 liebe ich, da kann ich verschiedene filme einlegen,eine links und die andere rechts hängen, ohne daß ich nackenschmerzen bekomme. die objektive sind kurz oder rank, aber jeweils schlank, so passt das mit dem gewicht.:)

morgen werde ich mal den rucksack aussortieren, so viel zeugs, das ich nur alle schaltjahre nutze; ich könnte doch mal wirklich etwas vernünftiger werden, das wärs ... :D
 
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Kann ich alles nachvollziehen.

Seit es immer schwieriger wird, auf Flugreisen die Gewichtsgrenzen für Handgepäck einzuhalten, habe ich für mich eine Konsequenz gezogen: Ich bin auf Olympus mft umgestiegen :fahne:

Auf der letzten Reise (mit Wanderungen in Südtirol) habe ich sogar nur eine E-M10 mit dem Olympus Suppenzoom 14-150 mitgenommen und ich habe mich für diese Entscheidung jedesmal nach dem Überwinden von weiteren 100 Höhenmetern beglückwünscht :)



Ein Haufen DX-Objektive versauert seitdem im Schrank (die D300s hatte ich verkauft). Aber zum Verkauf der Objektive kann ich mich nicht durchringen :mad: weil ich (crazy - ich weiß) mit der D7200 liebäugele, für Anlässe, bei denen das Gewicht nicht so tragisch ist. Aber bei meiner Zufriedenheit mit mft wäre das nur nice to have, weshalb ich auf ein D7200-Schnäppchen warte.


Die Alternative hätte ja auch bedeuten können, mit dem Auto nach Südtirol zu fahren. ;) Ohne DX-Kamera nützen die DX-Linsen nun natürlich nur bedingt etwas...
 
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...meine Fotografie kennt keine Vernunft, Margot ... das kann man als Problem betrachten oder es als kreativen Lebensumstand ansehen ... :)

ich habe ja auch kein wirkliches problem, wie zuvor erwähnt. plauderei ists und ab und an der nervfaktor im vorfeld. noch zählt er zum >kreativen lebensumstand<, aber es gibt grenzen, das kenne ich zur genüge aus meinem leben. :D
 
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In der Liebe und der Fotografie ist alles erlaubt :winkgrin:

außer:

Es gibt nur eine Regel in der Fotografie : Entwickle niemals einen Film in Hünchensuppe. -Freeman Patterson

:fahne:
 
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