Frage Bildbearbeitung innerhalb der Z-Kameras

photolover123

NF Mitglied
Registriert
Hallo,

ich weiß nicht, wer hier die kamerainterne Bildbearbeitung der Z-Kameras nutzt bzw. ob das Thema hier mal diskutiert wurde. Ich hoffe mal, ich bin mit dem Thema hier richtig. Ich hab konkret die Z50II, ich denk aber mal, dass das bei allen Z-Kameras ja relativ identisch aufgebaut sein sollte.
An sich finde ich die recht ordentlich gemacht und sie würde sich auch wirklich für meine Zwecke sehr gut eignen. Es gibt allerdings folgende Punkte, die sie aus meiner Sicht für eine sinnvolle Bearbeitung leider doch nahezu unbrauchbar machen, falls man das nicht irgendwie anders einstellen kann:

1. Wenn ich ein Bild bearbeite und abspeichere, stellt es das Ergebnis hinter das zuletzt aufgenommene Bild in den Ordner der eigentlichen Aufnahmen. So entsteht (auch aufgrund der einfach fortlaufend vergebenen Dateinamen, egal ob Aufnahme oder Bearbeitung) später ein riesiges Durcheinander zwischen Originalaufnahmen und bearbeiteten Bildern. Viel störender ist allerdings, dass nach dem Abspeichern das am Ende des Ordners stehende, bearbeitete Bild auch anzeigt wird, d.h. ein sauberer Workflow im Sinne von "Alle aufgenommenen Fotos einmal durchgehen und die guten davon von der Bearbeitung her sinnvoll anpassen und abspeichern" wie zum Beispiel beim Löschen von Fotos ist damit nicht möglich. Denn ich muss dann ja jedes Mal vom Ende der Fotos wieder zurückspringen zu den Aufnahmen, die ich grade bearbeitet hatte. Da sollte man zwingend einstellen können, dass nach dem Abspeichern nicht das bearbeitete Bild angezeigt wird, sondern wie beim Löschen von Bildern entweder das nächstfolgende Bild oder dass dass Ursprungsbild angezeigt bleibt. Eine sinnvolle Variante fände ich eh, als Dateinamen für die Bearbeitung einfach ein Suffix an die Datei anzuhängen (also "DSC_1234.RAW" wird dann zu "DSC_1234_bearbeitet.JPG" statt vielleicht "DSC_2345.JPG", weil ich zuvor als letztes Bild 2344 aufgenommen habe). Dann wäre auch die ganze Sortierungsproblematik gelöst, wenn man es im selben Ordner abspeichert. Falls man einen extra Ordner anlegen könnte für die Bearbeitungen, sollte man halt entweder auswählen können, dass das Originalbild angezeigt bleibt oder über irgend ne einfache Tastenkombination einen Rücksprung dort hin ermöglichen. So ist das halt alles nicht so richtig zu gebrauchen. Oder kann man da irgendwas anders einstellen, was ich übersehen habe?

2. Wenn ich bei einem Bild auf "Bearbeiten" gehe, sehe ich nicht die eigentlichen Einstellungen, mit denen es aufgenommen wurde (wie z.B. in NX Studio), die ich dann variieren kann. Sondern ich kann im Grunde dann ungeachtet der Aufnahmeparameter einfach nur eine neue Bearbeitung dafür setzen, die von der vorhergehenden Bearbeitung übernommen wird und die ich auch nicht einmal rücksetzen kann, ohne jeden dort eingestellten Regler wieder einzeln zurückzudrehen. Sinnvollerweise sollte man da ja die Fotos so laden, dass man die während der Aufnahme eingestellten Parameter für jedes Bild individuell korrigieren kann. Wahlweise könnte man ja auch eine Funktion anbieten, dass man die Einstellung von der Bearbeitung dafür übernehmen kann, wenn man das will. Aber so wie das aktuell gemacht ist, taugt das auch wenig bis gar nichts, weil es im Grunde sämtliche während des Fotografierens gemachten Einstellungen links liegen lässt.

Mich ärgert halt, dass das ja alles Kleinigkeiten wären in der Programmierung, die mit ein paar Handgriffen wahrscheinlich so zu lösen wären, dass man damit wirklich sinnvoll arbeiten könnte. Und stattdessen kriegt man wieder so ne halbgare Lösung vorgesetzt, die vielleicht gut gemeint ist, mit der aber wahrscheinlich keiner der Entwickler jemals selber gearbeitet haben wird.
Oder lohnt es sich in so nem Fall ernsthaft mal Nikon zu kontaktieren und denen das als Feedback zu schreiben in der Hoffnung, das Ganze wird mit nem vernünftigen Firmware-Update vielleicht mal soweit verbessert, dass man damit auch tatsächlich vernünftig was anfangen kann?
 
Anzeigen
Hallo photolover,
zu 1. ja, das kann ich bestätigen, kann man meines Wissens nicht ändern.
zu 2. auch das ist wohl korrekt.

Die Frage ist, was Du mit dem Bearbeiten der RAW´s in der Kamera erreichen willst? Willst Du damit den RAW-Konverter auf dem PC ersetzen? Für mich macht die interne Bearbeitung nur für einzelne Bilder Sinn, wenn ich für einen bestimmten Anwendungszweck schnell ein Foto zu Weiterleiten benötige. Auf keinen Fall alle, dazu ist die Bedienung zu umständlich.

Hast Du Dich schon einmal mit den PictureControl-Konfigurationen auseinandergesetzt? Hier kannst Du einen Bearbeitungsstil für die RAW-Bilder vorgeben, der dann direkt auf alle Bilder angewendet wird. Damit hast Du schnell und unkompliziert schon mal ein sehr gutes JPEG zur Hand. Natürlich kann man im RAW-Konverter noch mehr aus kritischen Bilder herausholen. Nachteil von PictureControl ist, das dies auf alle Bilder gleich angewendet wird oder man wechselt manuell auf einen anderen Stil.

Gruß Jürgen
 
Kommentar
Grundsatz bei den Dateinamen ist erstmal die alte Regel acht Zeichen Dateiname + drei Zeichen Dateiendung. Die älteren unter uns werden sich erinnern. Dies ist wahrscheinlich heute überholt, aber für Nikon sicher eine Frage der Kompatibilität mit allen Dateisystemen. Damit scheiden weitere Namenserweiterungen wie "_bearbeitet" aus. Nun könnte Nikon sicherlich einfach nur die Dateiendung von .nef auf .jpg ändern, dann würden die Dateien nacheinander angezeigt werden (das jpg vor dem nef). Dann käme hier im Forum aber jemand, der sein Raw zweimal bearbeiten will und sich wundert, dass die Dateien überschrieben werden.
 
Kommentar
Oder lohnt es sich in so nem Fall ernsthaft mal Nikon zu kontaktieren und denen das als Feedback zu schreiben in der Hoffnung, das Ganze wird mit nem vernünftigen Firmware-Update vielleicht mal soweit verbessert, dass man damit auch tatsächlich vernünftig was anfangen kann?

Ich denke, das bringt absolut nichts. Ich kenne niemanden, der ernsthaft fotografiert und die Bilder in der Kamera bearbeitet. In meinen Augen eine ziemliche Behelfslösung mit so marginaler Bedeutung, dass an einer Weiterentwicklung nicht wirklich Interesse bestehen dürfte.
 
Kommentar
Hallo OP. Du beschreibst ein Problem, das Nikon-Kameras seit mehr als 15 Jahren haben. Oft reicht auch mir der interne RAW-Konverter. An sich eine ganz praktische Sache, wenn man nicht permanent vor dem PC sitzen will. Es ist aber genau so wie du es beschreibst: schlecht umgesetzt, aus was für einem Grund auch immer. Warum ein neuer fortlaufender Dateiname erstellt wird, kann ich auch nicht verstehen. Einfach ein "-" mit (fortlaufendeNummer) dranhängen wäre doch so praktisch und informatisch schon praktisch witzlos umzusetzen.

Ich hatte hier sogar mal geschwurbelt, wie toll es doch wäre, wenn die Kamera neue und geänderte Parameter im NEF ablegen könnte, und wurde dafür hier fast gesteinigt. Und stell dir mal vor, die Kamera würde für die Dateinamen einfach Datum-Uhrzeit+fortlaufende Nummer benutzen (gut, das kann man auch später per Skript hinbiegen, wobei Android das seit Jahren automatisch hinkriegt).

Schade. Es ist eben 2026 und irgendwie sitzen wir noch immer in der digitalen Steinzeit. Nicht jeder will PC-Software nutzen, aus was für einem Grund auch immer.
 
1 Kommentar
Wuxi
Wuxi kommentierte
Es gibt dafür eben einen Industriestandard den Nikon einhält. Get over it.
 
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Die technischen Gründe sind geklärt. Ich habe das übrigens gerade an einer Sony A6700 getestet. Die macht es genauso.
 
Kommentar
Im Grunde geht es mir darum, dass ich viele Schwimmveranstaltungen fotografiere und da eben viele Bilder mal ein bisschen zu hell bzw. zu dunkel sind und man das nicht immer im Vorhinein so einstellen kann, dass es passt. Wenn man da später einfach, falls mal ein bisschen Leerlauf in der Veranstaltung ist, schon mal die gemachten Fotos durchschauen und neben dem Löschen von Fehlversuchen bei den guten Bildern die Belichtung anpassen könnte und ggf. hier und da übersättigte Fotos etwas zurücknehmen könnte, würde das schon mal sehr viel Arbeit im Nachhinein erleichtern. Klar hat die Bearbeitung auf dem Kameradisplay ihre Grenzen. Aber solche einfachen Korrekturen wären damit gut machbar. Mit dem aktuellen Status geht das leider alles nicht, da vor allem der angesprochene Punkt 1 einem da einen vollkommenen Strich durch die Rechnung macht.

Selbst wenn wirklich nur 8 Zeichen pro Dateinamen erlaubt wären, könnte man die Situation dahingehend lösen, einen Unterordner EDITED zu erstellen und darin unter demselben Namen einfach die bearbeiteten Fotos ablegen. Oder wie es bei den DSLR gemacht wurden, einfach das Präfix der Dateien ändern nach der Bearbeitung, dann wären auch Originalfotos und Bearbeitungen getrennt. Dort wurde allerdings trotzdem die Bildnummer hochgezählt, was nicht sein sollte, da man später dann ja keine Zuordnung zwischen Original und Bearbeitung mehr hätte, Aber das wären (trotz Einschränkung auf 8 Zeichen) zwei Möglichkeiten, das zu lösen. Dann könnte man halt nur eine Bearbeitung pro Foto durchführen oder müsste meinetwegen eine Wahlmöglichkeit im Menü anbieten, ob die Fotos mit fortlaufendem Dateinamen wie jetzt gespeichert werden sollen oder mit dem originalen Dateinamen bzw. nur mit verändertem Präfix. Unabhängig davon würde eine einfache Auswahlmöglichkeit wie bei Canon, ob man nach dem Speichern die Originaldatei oder das bearbeitete Foto anzeigen will, aber ja schon enorm helfen, an der Position der Originaldatei bleiben zu können, und sollte ja nun von der Umsetzung her wirklich nicht das Problem sein.

Und für Punkt 2 müsste man ja auch nur aus den EXIF die Aufnahmeparameter auslesen, die man für die Fotos innerhalb der Kamera ja auch alle anschauen kann und entsprechend in dem Bearbeitungseditor darstellen, statt einfach die Bearbeitung des Vorgängerfotos über das aktuelle Foto drüberzuklatschen, auch wenn das in vielen Fällen ja vorne und hinten nicht passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Kommentare
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Im Grunde geht es mir darum, dass ich viele Schwimmveranstaltungen fotografiere und da eben viele Bilder mal ein bisschen zu hell bzw. zu dunkel sind und man das nicht immer im Vorhinein so einstellen kann, dass es passt.

Wenn es Dir nur darum geht, verstehe ich nicht, dass Du Dich an einer solchen suboptimalen Vorgehensweise festbeißt. Nutz die Auto-ISO-Funktion und gut ist es. Da musst du nicht nachträglicht an der Helligkeit rumschrauben.
 
Zuletzt bearbeitet:
A
agn137 kommentierte
Ich käme nie auf die Idee bei einer Veranstaltung Bilder zu löschen. Speicher ist billig.
Auf dem winzigen Display mit schlechter Auflösung und ohne echte Farbkalibrierung kann ich Bilder überhaupt nicht einschätzen. Ich belichte auch oft auf Spot*. Dann ist ohnehin alles zu dunkel und wird erst in der Nachbearbeitung gut.
 
P
photolover123 kommentierte
Wenn du Schwimmen fotografierst, hast du ja meistens kurze Serienaufnahmen von 4-5 Bildern, wo vor oder nach dem vielleicht besten Bild der Schwimmer noch im oder schon wieder im Wasser war, die also zu früh oder zu spät ausgelöst waren. Oft fokussieren die auch nicht korrekt, es läuft dir jemand durchs Bild oder sonstige Sachen. Solchen Schrott siehst du auf dem kleinsten Display und kannst das im Grunde unmittelbar danach direkt wieder aussortieren. Mache ich zwar nicht immer, aber kommt durchaus vor. Sonst hast du am Ende von so ner Veranstaltung 5000 Fotos oder mehr auf dem Rechner, von denen 3000 ja einfach nur völliger Ausschuss sind. Klar ist das kein zwingendes Speicherproblem, aber es bläht dir halt deine gemachten Fotos wahnsinnig auf.
 
Dein Problem ist nicht die Kamera, sondern deine Beratungsresistenz, wie man im Nachbarforum ganz gut nachlesen kann.
Anstatt zu akzeptieren, dass Nikon nicht das bietet, wie DU es gerne hättest und bereit bist deine Arbeitsweise zu überdenken oder das Kapitel Nikon als Lehrgeld abzuhaken und zu der von dir hochgelobten Canon wechselst, die das ja alles kann.
Aber vermutlich wird man dann recht bald wieder was von dir lesen, weil irgendwas nicht genau so funktioniert, wie du es gern hättest.
 
calc
calc kommentierte
Gut, dann hätte man auch beim F-Bajonett bleiben können und jeder weitere Fortschritt erübrigt sich dann von selbst.
 
W
W.W. kommentierte
peterkdos
peterkdos kommentierte
Dateiformat 8+3 bezieht sich nicht nur an digitalen Kameras. Das war Standard für alle EDV Programme und ist immer noch notwendig obwohl diese Einschränkung längst aufgehoben wurde.
 
calc
calc kommentierte
Standards kann man anpassen und erweitern. Wenn man denn will.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Kann man den Unfug nicht mal beenden?

Nikon hält bei der Dateibennnung den Branchenstandard ein. Und das ist gut so. End of story.
 
Manchmal kann man nur noch den Kopf schütteln. Ein kleines Macbook und du kannst deine Bilder blitzschnell übertragen und kannst dann die Bilder korrigieren. JPG richtig eingestellt, da brauchst du keine RAW für die schnelle.
 
4 Kommentare
J
JBusse kommentierte
..oder lieber gleich richtig belichten, dann braucht man auch nicht so viel nacharbeiten!

Gruß Jürgen
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
Das hängt von Erwartungen und Masstäben die man/frau sich gesetzt hat.
 
P
photolover123 kommentierte
Nimm mal ein kleines Macbook mit, wenn du beim Triathlon zwischendrin 10 Minuten an der Radstrecke stehst und wartest, bis das Radfeld in der nächsten Runde erneut vorbeikommt. Das ist teilweise durchaus langweilig, weil du in der Zeit halt einfach nichts Sinnvolles zu tun hast und hier und da innerhalb der Kamera vielleicht doch mal ein paar kleine Fotokorrekturen erledigen könntest statt einfach nur Löcher in die Luft zu gucken. Musst du mir mal zeigen, wie du das mit deinem Macbook an dieser Stelle dann machst.
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Oh je, es kommt doch immer auf den Ort an .... beim Klettern im Bereich 6+ bleibt es natürlich zuhause und beim Tauchen auch.
Gruss Wolfgang
 
Es gehört eine große Portion Masochismus dazu, die Nutzung dieser Funktion mit dem "user interface" überhaupt in Erwägung zu ziehen. Ich kenne niemand im Umfeld, der das je genutzt hätte. Einfach mit USB auf das Gerät der Wahl (notebook, tablet, smartphone) übertragen und dort bearbeiten mit irgendeinem der kostenpflichtigen/kostenlosen Programme. Wenn das Kabel stört, dann eben per WiFi, das deutlich langsamer ist. Oder auch WTU:
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Dieses Forum ist toll.
Jemand hat eine Frage/Idee. Es findet ich eine Minorität die sich eine Funktion wünscht, beziehungsweise sich die Frage stellt, warum etwas nicht so geht wie vorgestellt oder gewünscht.
Dann geht das Gepöbel derer los, die nichts mit dieser Idee anfangen können. Schliesslich wird man dann als Depp abgestempelt, weil man angeblich zu blöd ist eine Datei auf einen Computer zu kopieren und ein Bildbearbeitungsprogramm zu bedienen.
Fantastisch!
 
2 Kommentare
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Etwas ruhig Blut wer pöbelt hier und wer hat ihn einen Depp genannt und behaupet er ist zu blöd für den Computer etc.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ja. Und nicht zu unrecht.
 
  • Like
Reaktionen: ZHR
Dieses Forum ist toll.
Jemand hat eine Frage/Idee. Es findet ich eine Minorität die sich eine Funktion wünscht, beziehungsweise sich die Frage stellt, warum etwas nicht so geht wie vorgestellt oder gewünscht.
Dann geht das Gepöbel derer los, die nichts mit dieser Idee anfangen können. Schliesslich wird man dann als Depp abgestempelt, weil man angeblich zu blöd ist eine Datei auf einen Computer zu kopieren und ein Bildbearbeitungsprogramm zu bedienen.
Fantastisch!

Wer hier postet, der will ja offengelegt ein Feedback aus der Community bekommen. Dass nicht jede „Idee“ blind beklatscht wird, halte ich für normal. Wenn alternative Wege zum Ziel vorgeschlagen werden, ist das dann nicht Teil des Diskurses, den die meisten hier suchen?
 
Kommentar
dass das ja alles Kleinigkeiten wären in der Programmierung, die mit ein paar Handgriffen wahrscheinlich so zu lösen wären
Wenn Du als Laie etwas für einfach hältst, kannst Du davon ausgehen, dass es ziemlich kompliziert ist. Wenn es einfach wäre, hättest Du es ja längst selbst gemacht.
einfach ein Suffix an die Datei anzuhängen (also "DSC_1234.RAW" wird dann zu "DSC_1234_bearbeitet.JPG"
Wenn nur 8+3 Bytes reserviert sind, dann sind nur 8+3 Bytes reserviert. Du kannst keine 12l in einen 10l-Eimer füllen.

Das letzte Mal, als man "einfach" nur 2 Bytes in ein global etabliertes System einfügen wollte, hat das viele Jahre Vorlauf gebraucht und man war sich bis zuletzt nicht sicher, ob das nicht zum Untergang der Menschheit führt.
 
Kommentar
Im Grunde geht es mir darum, dass ich viele Schwimmveranstaltungen fotografiere und da eben viele Bilder mal ein bisschen zu hell bzw. zu dunkel sind und man das nicht immer im Vorhinein so einstellen kann, dass es passt

Mmh, ich habe mal Leistungsschwimmen betrieben und verstehe
Dein Problem überhaupt nicht. :nein:

Wettkampfbahnen sind gleichmäßig ausgeleuchtet – da reicht es,
einen Vorlauf per Spotmessung aufs Gesicht zu checken. Danach
sollte man wissen, wo man ggf. die Blende etwas auf- oder zudreht.
Verlangt freilich manuelle Belichtung und etwas Erfahrung …

Und natürlich einen korrekt eingestellten Kameramonitor – die meisten
täuschen nämlich mit zuviel Helligkeit: –3 ist höchst praktikabel.

Übrigens habe ich selbst bei Olympiaden noch keine dunkelhäutige
Schwimmer gesehen: Schwatte fressen nämlich drei Blenden … :hehe:
Aber selbst das bekommt man leicht in den Griff.


.
 
Kommentar
Mmh, ich habe mal Leistungsschwimmen betrieben und verstehe
Dein Problem überhaupt nicht. :nein:

Wettkampfbahnen sind gleichmäßig ausgeleuchtet – da reicht es,
einen Vorlauf per Spotmessung aufs Gesicht zu checken. Danach
sollte man wissen, wo man ggf. die Blende etwas auf- oder zudreht.
Verlangt freilich manuelle Belichtung und etwas Erfahrung …
Nicht alle Wettkampfbahnen sind so toll ausgeleuchtet wie zum Beispiel in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften oder höher. Einige kleinere Schwimmbäder sind da von den Lichtverhältnissen lange nicht so gut und gleichmäßig. Und wenn du das halt nicht nur von einer Postition wie einer Fotografenbox aus machst, sondern ums Becken rumläufst und verschiedene Bedingungen hast, wird das dann schon schwieriger.
 
Kommentar
Leider gewährt mir Nikon dummerweise jetzt nicht grade den Zugriff auf die Hardware ihrer Kameras
Mir gewährt Nikon den Zugriff auf die Hardware meiner Kameras, ich darf damit sogar Bilder machen. Falls Du Software meinst: "Nikon Firmware Hacks". Es besteht also durchaus die Möglichkeit, die Software entgegen Nikons Vorstellungen nach seinen eigenen Wünschen anzupassen.

Warum macht das nicht jeder? Vielleicht weil's nicht einfach ist.
 
Kommentar
Mir gewährt Nikon den Zugriff auf die Hardware meiner Kameras, ich darf damit sogar Bilder machen. Falls Du Software meinst: "Nikon Firmware Hacks". Es besteht also durchaus die Möglichkeit, die Software entgegen Nikons Vorstellungen nach seinen eigenen Wünschen anzupassen.

Warum macht das nicht jeder? Vielleicht weil's nicht einfach ist.
Ja, gut, es besteht aber ja trotzdem ein himmelweiter Unterschied, ob du an sowas jetzt einen normalen Benutzer hinsetzt oder einen Nikon-Entwickler. Und nicht alles, was nicht umgesetzt wird, muss automatisch daran liegen, dass es nicht möglich wäre.
 
Kommentar
Was ist dir jetzt eigentlich wichtig? Einen Faden, in dem du abkachelst, möglichst lange am Leben zu halten oder eine Lösung deines Belichtungsproblems bei wechselnden Lichtverhältnissen zu bekommen?

Nochmal, nutz die Auto-ISO-Funktion, dann sind alle Aufnahmen korrekt belichtet und ein solcher Quark wie die nachträgliche Belichtungskorrektur in der Kamera wird schlagartig obsolet.
 
2 Kommentare
P
photolover123 kommentierte
Ich hab die Auto-Iso-Funktion drin. Aber das glaubst du doch selber nicht, dass je nachdem unter was für Lichtverhältnissen du fotografierst, dir die automatische Belichtung immer korrekte Fotos liefert. Fotografiere doch mal bei extremen Lichtverhältnissen, wo du sowohl ziemlich starke Schatten als auch extreme Lichter hast und überlass dann der Kamera, entscheiden zu sollen, wie da eine "korrekte" Belichtung aussieht. Das variiert ja teilweise sehr danach, was du überhaupt darstellen willst und ob du jetzt eher auf maximal erhaltene Schatten gehen willst oder auf gar keinen Fall die Lichter zu sehr ausfressen sollen und die dunklen Bereiche eigentlich recht nebensächlich sind. Klar kannst du dann zwischen den einzelnen Belichtungsmessmethoden wählen und über "Lichterbetonte Messung" eher die Lichter schützen, über Spot oder mittenbetonte Messung dich eher auf Personen konzentrieren oder über Matrixmessung irgendeine gemittelte Gesamtatmosphäre erzeugen. Aber wenn du jetzt nicht grade statische Motive fotografierst, wo du dir das alles vorher passend einstellen kannst, sondern in kurzer Zeit in wechselnde Richtungen fotografierst, wo die Lichtverhältnisse teilweise sehr unterschiedlich sind, bezweifle ich, dass da die Auto-Iso-Funktion mit Belichtung 0 das Allheilmittel ist und immer richtig liegt. Wenn das so wäre, wozu gibt es in den Bildbearbeitungsprogrammen dann Belichtungskorrekturen? Dann wäre die Funktion dort ja genauso obsolet.
Aber over and out von mir an dieser Stelle, sowohl was den Thread als auch das Forum angeht hier. Ich kann calc nur zu 100% zustimmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frank2111
Frank2111 kommentierte


Wir reden aber nicht von ständig wechselnden extremen Lichtverhältnissen, sondern von Schwimmbädern, wo die Differenz maximal 2 Blendenstufen ausmachen dürfte.

Bezweifelst du? Wende Dich an den Veranstalter! Bei offiziellen Wettkämpfen sind - was die Beleuchtung anbelangt - die DIN-Normen zur Sportstättenbeleuchtung und die Verbandsnormen einzuhalten. Macht man es als Veranstalter nicht und es passiert etwas, ist man ggf. der Dumme. Risiko ist wahrscheinlich bei Schwimmveranstaltungen nicht hoch, bei anderen Veranstaltungen bspw. im Reitsport aber schon.

Deine Reaktion war für mich voraussehbar. Beitrag # 9 bringt es auf den Punkt. Auch dort (im Nachbarforum) bekommst du Gegenwind und sogar den Rat, dir eine andere Kamera zu kaufen.

Schon mal ein Foto gezeigt? Fehlanzeige - alles klar!
 
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten