....Regenbogenwetter ... wenig gemacht an diesem Bild und der erste Gedanke war, ein flacher Regenbogen, eine Farbenlinie. Physikalisch sehr gut zu erklären, aber das ist nicht meine Fotografie ...
Farben über der Erde, ein Gedanke, der bitter nötig ist, der mir passend erschien zu dem, wie wir Menschen uns aufführen ...
...ich hörte diese Woche einen Beitrag im Radio über einen Pianisten, der, nach eigenen Aussagen, krank wurde, weil er sich mit dem System des 12 Tons übergeben hat ...
Er wurde krank, landete in Psychiatrien und bei vielen Ärzten, bis er sich einmal in einer Klinik an ein Klavier setzte und einen Ton nach dem andern spielte. Frei, ohne Druck, immer wieder, so wie er es als Kind gemacht hatte.
Er spielte Töne und war auf der Suche nach dem Klang ...
...einige Mitglieder kennen unsere Geschichte rund um unsere Pflegekinder ...
Gestern hat sich der 9. Todestag der Mutter unserer drei Pflegegeschwister gejährt. Wir gingen gemeinsam ans Grab und pflanzten es mit Frühlingsblumen an ...
Und dann haben wir gemeinsam gegessen. Im Verlaufe des Abends kamen wir auf die Musik zu sprechen. Und der älteste Pflegesohn, welche nicht mehr bei uns wohnt, hat sein Handy hervorgeholt und nach einem Liede gesucht ...
Bajuschki Baju, ein russisches Wiegenlied das in vielen Übersetzungen aber immer mit der gleichen Melodie gesungen wird ...
Wir hörten den ältesten Pflegesohn das erste Mal singen, seine Mutter hat ihm das immer wieder zum Einschlafen vorgesungen ...
...und als unsere Pflegetochter ihrem Sohn das wunderbare Schweizer Lied sang, dann wurde es ruhig ...
All die Jahre haben wir immer und immer wieder eines gesucht und auch gefunden ...
Den Klang in unserem Leben ...
Luegid vo Bärg und Tal
Luegid vo Bärg und Tal
Flieht scho der Sunnestrahl
Luegid uf Aue und Matte
Wachse die dunkle Schatte
D’Sunn uf de Bärge no stoht
O wie si d’Gletscher so rot
O wie si d’Gletscher so rot.
Luegid da abe a See
Heim zue wändet sich ds Veh
Loset wie d’Glogge, die schöne
Fründlich vom Moos us ertöne
Chüjerglüt, üseri Lust
Tuet üs so wohl i der Brust
Tuet üs so wohl i der Brust.
Still a de Bärge wird's Nacht
Aber der Herrgott, dä wacht
Gseht er das Stärndli dört schyne
Stärndli, wie bisch du so fryne
Gseht er am Nebel dört steit’s
Stärndli, Gott grüess di, wie geit’s
Stärndli, Gott grüess di, wie geit’s?
Loset, äs seit üs: Gar guet
Het mi nid Gott i dr Huet
Fryli der Vater vo allne
Lat üs gwüss wäger nid falle
Vater im Himmel, dä wacht
Stärndli, liebs Stärndli, guet Nacht
Stärndli, liebs Stärndli, guet Nacht.
Sam, die Stimmung hast Du wunderschön eingefangen. :up::up:
Das mit dem Wünschen kannte ich nur bei Sternschnuppen - hat aber nie funktioniert.
Werde ich jetzt mal beim Regenbogen probieren. Dir wünsche ich, dass Dein Wunsch in Erfüllung geht
Das Stichwort Flamencotänzerin ist mir nicht in den Sinn gekommen, Andreas. Aber geklungen hat es dennoch ...
Danke sehr Bernd für die guten Wünsche. Beim Regenbogen ist es halt so, dass man sehr selten direkt darunter steht ... aber vorstellen kann man es ja und wünschen ist immer gut ...
Ich habe heute beschlossen, dass wieder eine Kamera in das Büro und in mein Auto kommt. Zu schöne und fotografisch spannend ist mein Tag. Ich werde also meine kleinen wieder aktivieren, die V1 und die V2, um um das Fotografieren mit dem Handy herum zu kommen ...
Dennoch, kurz ausgeklinkt über Mittag. Früher baute man um eine Stadt eine Festung ... heute lässt man sich unsichtbar von Oben bewachen ...
Man geht hinein und es schliesst sich die Tür. Einige sind nicht mehr in Betrieb, wie auch dieses hier und man kann es heute geführt besichtigen. Vor ein paar Jahren sah ich es auch als Tourist von Innen ... ein unangenehmes Gefühl ...
Und die Vorstellung, dass man im Haus gegenüber mit den Fensterläden frei ein und aus gingen, liessen mich nicht sehr viel fröhlicher stimmen ....