Ausdehnung der Schärfentiefe - FX vs. DX bei f1,4

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Mister Smith

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Hallo zusammen!

Seit dem das neue 50er von Sigma und Nikon da ist rumort es hier im Forum. Was mich aber interessieren würde, wie groß ist den der Unterschied der Schärfentiefe bei f1,4 z.B. mit dem 50er einmal bei FX und einmal bei DX.

Hat Jemand hier evtl. Vergleichfotos?
 
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Mister Smith wollte Testshots sehen..

Genau die hab ich reingestellt. Warum schaut er sich die dann nicht an?

Kopfschüttel
 
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Hallo,

warum macht sich einer keiner die Mühe den von mir genannten Link auch mal zu lesen. Hier wird wirklich alles sehr genau erklärt, incl. Formeln falls jemand nach rechnen möchte???

Hier nochmal der Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schärfentiefe

ich hoffe mal inständig das die welche Fragen dazu haben das nun auch wirklich Lesen!

Gruss

Patrick

Patrick, ich hab's gelesen und daraus geht leider überhaupt nicht hervor, dass die Aussage von andrix falsch wäre. Vielmehr bestätigt es, was ich über die Kompaktkameras geschrieben habe.

Hast du im Gegenzug versucht einige der links über den Mythos Schärfentiefe zu googeln? Das Problem lässt sich mit Mathematik allein nicht lösen, denn da ist auch ein gewisses Maß an optischer Täuschung am Werk.

Edit: Einige links:
http://www.clarkvision.com/photoinfo/dof_myth/
http://club.starvalleyphoto.com/Relative%20Depth%20of%20Field%20and%20Focal%20Length.pdf

Hier noch eine Zusammenstellung der beliebtesten Mythen :).
http://www.mhohner.de/essays/myths.php

lg
 
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Mister Smith wollte Testshots sehen..

Genau die hab ich reingestellt. Warum schaut er sich die dann nicht an?

Kopfschüttel


Ähhm, das ist doch logisch das die Aufnahmen exakt die gleich Schärfentiefe haben. Wie wir schon fesstellten, ist es einer Linse reichlich egal wie du das Bild zurechtschneidest, nix anderes macht die Umschaltung FX/DX. Mach das ganze nochmal mit demselben Ausschnitt (Stativ umstellen) ;)

Dann änderst du den Abbildungsmaßstab und damit auch die Schärfentiefe.
 
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Die Schärfentiefe ändert sich durch die Sensorgröße NICHT. Grund: die Brennweite ändert sich auch nicht, sondern nur der Abbildungsmaßstab.


Die Brennweite kommt in der Formel der Schärfentiefe nicht vor, nur die Blende und der Abbildungsmaßstab.

Bei gleicher Perspektive kann man den Abbildungsmaßstab verändern, indem am die Fläche des Aufnahmemediums verändert oder die Vergrößerung durchs optische System.

Weil die Fläche des Aufnahmemediums bei FX größer ist, ist bei gleicher Blende und Perspektive die Schärfentiefe geringer.
 
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Leute nehmt es mir nicht übel..

Mein Schwager ist Doctor in Atomphysik und ich bin nur ein armseliger Amatuerfotograf. Ich hab mich heute extra hingesetzt und Mr.Smith´s Wünsche erfüllt indem ich zwei Bilder unter folgendem Link hinterlegt habe.

http://www.flickr.com/photos/33698746@N04/

Trotz meines unterentwickelten Kenntnisstandes wage ich zu behaupten, das diese Bilder tatsächlich belegen, das das 50 1.4 AF-S bei Offenblende mit FX und DX kaum einen Unterschiede in der Schärfentiefe zeigt.

Warum muss das denn noch großartig berechnet werden, wenn man es mit Bildern darstellen kann?

Übrigens, ist es hier üblich das Posts von neuen Mitgliedern ignoriert werden?

Gruß

Stefan
 
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Ok, dann nochmal :rolleyes:

Danke für deine Bilder mit einer tollen Kamera :up:

Trotzdem sind die Bilder als Beispiel überhaupt nicht geeignet. Grund siehe oben :fahne:
 
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Die Brennweite kommt in der Formel der Schärfentiefe nicht vor, nur die Blende und der Abbildungsmaßstab.

Bei gleicher Perspektive kann man den Abbildungsmaßstab verändern, indem am die Fläche des Aufnahmemediums verändert oder die Vergrößerung durchs optische System.

Weil die Fläche des Aufnahmemediums bei FX größer ist, ist bei gleicher Blende und Perspektive die Schärfentiefe geringer.

In wenigen Sätzen auf den Punkt gebracht, Danke.
Ich hab's versucht, ist mir aber offensichtlich nicht gelungen - weiss schon warum ich kein Lehrer geworden bin :D.

lg
 
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Vielleicht einigt ihr euch mal worüber ihr diskutiert?
Was verändert ihr denn nun alles? Sensorformat, Brennweite, Aufnahmeentfernung? Einen, zwei, drei Parameter? Solange das nicht klar ist, lassen sich auch keine klaren Aussagen treffen!

Gruß
Dirk
 
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Ok, dann nochmal :rolleyes:

Danke für deine Bilder mit einer tollen Kamera :up:

Trotzdem sind die Bilder als Beispiel überhaupt nicht geeignet. Grund siehe oben :fahne:

Dank, das man mal ne Antwort kriegt, sonst verliert man die Lust zu posten.

Ich hab das jetzt kapiert und Wünsche allen Beteiligten eine gute Zeit und natürlich einen guten Rutsch in neue Jahr.

Ob die Kamera wirklich so toll ist wird sich zeigen. Ich bin noch dabei es herauszufinden.

Jedenfalls Danke für Dein Feedback

Gruß

Stefan
 
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Trotz meines unterentwickelten Kenntnisstandes wage ich zu behaupten, das diese Bilder tatsächlich belegen, das das 50 1.4 AF-S bei Offenblende mit FX und DX kaum einen Unterschiede in der Schärfentiefe zeigt.

Schön! Für die Bildgestaltung ist das aber nicht massgeblich, sondern viel eher der Bildwinkel. Er ist eigentlich das Gestaltungsmittel. Und der Bildwinkel ist eben bei gleich langer Brennweite an FX und DX verschieden. Wenn Du ein 50er an DX verwendest, dann zeigt das Bild nur einen Ausschnitt des Bildes, das das 50er an FX zeigen würde. Wer an DX ein 50er in seinem Portraitstudio verwendet, der nimmt sich an FX besser ein 85er - beim 50er an FX sind u.U. die Lampenfüsse und das Linoleum mit auf'm Bild - ob mit oder ohne Tärfenschiefe.

:)
 
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Die Brennweite kommt in der Formel der Schärfentiefe nicht vor, nur die Blende und der Abbildungsmaßstab.

Bei gleicher Perspektive kann man den Abbildungsmaßstab verändern, indem am die Fläche des Aufnahmemediums verändert oder die Vergrößerung durchs optische System.

Weil die Fläche des Aufnahmemediums bei FX größer ist, ist bei gleicher Blende und Perspektive die Schärfentiefe geringer.

Sorry,aber zum Beipiel ein Makroobjektiv was den Abbildungsmaßstab 1:1 liefert tut dieses egal was für eine Kamera/Sensor hinten dran hängt. Dabei ist es egal welcher Ausschnitt dann durch Film/Sensor gegeben ist.
 
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Schön! Für die Bildgestaltung ist das aber nicht massgeblich, sondern viel eher der Bildwinkel. Er ist eigentlich das Gestaltungsmittel.

Ich stelle immer wieder fest, dass die Perspektive das wichtigste Gestaltungsmittel ist und Perspektive heißt nicht anderes als: Wo steht man und wie hoch und in welche Richtung hält man die Kamera?

Ein halber Schritt nach rechts und plötzlich ist eine hässliche Säule von einem Baum verdeckt, eine Treppenstufe weiter hoch und der Horizont liegt im goldenen Schnitt, oder die Linien der gegenüberliegenen Kirche hören auf zu stürzen. Es sind diese perspektivischen Feinheiten, die ein Bild machen.

Dann erst und an zweiter Stelle kommt für mich der Ausschnitt, der, wenn die Perspektive stimmt gar nicht mehr so entscheidend ist.

Gerade weil wir uns in einem Festbrennweitenthread befinden ist diese Bemerkung wichtig, denn die Festbrennweite lehrt die Perspektive zu schätzen, während der Zoomer meist den Ausschnitt überbewertet und dann stimmt oft die Geometrie nicht.

Frank

PS: Ich antworte im Thread für alle, ich lese alles und was ich für relevant halte zitiere ich. Mir ist dabei egal, wer was Kluges sagt, Hauptsache es bringt die Diskussion weiter. Ob irgendwer bei 44.000 Mitgliedern hier mehr oder weniger Postings hat ist für mich unerheblich.

PPS: Der Unterschied zwischen 2,15cm und 3,23 cm Schärfentiefe bei 1 Meter Objektabstand spielt in der Praxis selten eine Rolle. Bei einer 3/4 Frontalansicht im Porträt kann er aber unter Umständen genau so groß sein, dass beide oder nur ein Auge scharf werden.
 
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Schön! Für die Bildgestaltung ist das aber nicht massgeblich, sondern viel eher der Bildwinkel. Er ist eigentlich das Gestaltungsmittel. Und der Bildwinkel ist eben bei gleich langer Brennweite an FX und DX verschieden. Wenn Du ein 50er an DX verwendest, dann zeigt das Bild nur einen Ausschnitt des Bildes, das das 50er an FX zeigen würde. Wer an DX ein 50er in seinem Portraitstudio verwendet, der nimmt sich an FX besser ein 85er - beim 50er an FX sind u.U. die Lampenfüsse und das Linoleum mit auf'm Bild - ob mit oder ohne Tärfenschiefe.

:)

Da gib ich Dir gerne Recht..

Deshalb nehm ich ja mein 85 1,4 oder das 105 2,8 wenn ich Portraits mache. Ich dachte es ging hier mehr drum wie gut oder schlecht das neue 50er ist. Ich finds jedenfalls Affengeil. Hab heute auch mal extreme Nahaufnahmen mit Zwischenringen gemacht. Respekt, da ist nicht viel Unterschied zum 105.

Ich gebs jedenfalls nicht mehr her
 
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Die Brennweite kommt in der Formel der Schärfentiefe nicht vor, nur die Blende und der Abbildungsmaßstab.

Leider falsch:
Der Abbildungsmaßstab hängt von der Brennweite des Objektivs f und der Gegenstandsweite g ab (b ist die Bildweite).

m = f / (g - f) = b / g

Mein erstes Argument zieht tatsächlich: DX ist nur ein Ausschnitt von FX.

Ist wirklich kein Witz, die Schärfentiefe ist immer gleich.

Interessierte können sich hier informieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Schärfentiefe
 
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Falls es interessiert..

Testshots mit der D3X mit FX und auf DX geschaltet. Es gibt aus meiner Sicht kaum einen Unterschied in der Schärfentiefe mit dem 50 1.4G AF-S. Aufnahmen mit Stativ vom gleichen Standpunkt.

http://www.flickr.com/photos/33698746@N04/

Gruß

Stefan


aus meiner Sicht auch nicht.
Habe extra beide Bilder auf gleichen Abbildungsmaßstab skaliert,
-identische Schärfentiefe wie erwartet.

Grüße

thebear
 
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"Kann sein, muss ich drüber nachdenken. Bis später."


Da muss man nicht drüber nachdenken, das ist einfach so ;)

Bei vorgegebenem Maßstab (1 zu 1, 1 zu 5, 1 zu 1000) unterscheidet sich dann natürlich wieder der Bildauschnitt der Unterschiedlichen Formate.

Und genau hier kommt ja die Sache mit der Schärfentiefe ins Spiel. Wenn ich den Abbildungsmaßstab durch anpassen des Kamerastandpunktes veränder, damit im kleineren Format (DX) bei gegebener Brennweite X derselbe Bildausschnitt erscheint wie im grossen Format (FX), dann ändert sich dadurch natürlich auch die Schärfentiefe.

Das ist alles.
 
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