Analog am Strand - 70 Jahre Festungsanlage Kryle

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Sehr eindrucksvoll in Szene gesetzt, Thomas. Die Bilder gefallen mir ausserordentlich gut ... :):up::up::up:
 
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Moin,

die verschiedenen Bunker habe ich euch gezeigt.
Kommen wir jetzt zu den Sonderbauten der Festung.

46 - Die Kirche, das einzige Gebäude das aus Ziegelsteinen gebaut wurde.

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#47 - Der Kaufmannsladen

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#48 - Das Genesungsgebäude hinter dem Krankenhausbunker

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#49 - Was dieses sein soll kann ich nicht sagen, die Dänen hier wissen es auch nicht genau. Könnte ein Fundament einer Beladungsrampe sein, da die Betonstraße daneben liegt.

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Gruß
Thomas
 
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Moin,

#50 - FLAK Bunker auf einem Hügel, mit darunterliegendem Mannschaftsbunker

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#51 - Basis der Radarstation mit dem Decknamen „Wassermann“ (FuMG.402)

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#52 - Basis des Frühwarnradars Freya

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#53 - Ebenfalls Freya

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#54 - Fundament des Funkmess-Ortungsgerätes FuMO 214) Würzburger Riese

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#55 - Ebenfalls das Fundament

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Gruß
Thomas
 
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Tolle Serie!
Ich finde es immer wieder spannend sich mit der deutschen Geschichte auseinander zu setzen. In meinem letzten Urlaub in Burgh Haamstede habe ich aich die deutschen Wehrmachtsbunker(reste) besucht und auch das ein oder andere Bild gemacht. :up:
 
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Moin,

abschließend möchte ich euch noch zeigen wie sich über einen Zeitraum von 2010 bis 2014 der Strand durch Sturmfluten um die Bunker verändert.
Zufällig habe ich einen Bunker in diesem Zeitraum mehrfach fotografiert.

Man achte auf den Eingang oben links.

#56 - Seitenansicht April 2010 - Differenz Eingang zum Strand ca. 3 Meter

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#57 - Seitenansicht April 2013 - Differenz Eingang zum Strand ca. 0,5 Meter (wir können den Bunker jetzt von oben besichtigen)


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#58 - Seitenansicht November 2013 - - Eingang und Strand auf gleicher Höhe

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#59 - Seitenansicht März 2014 - Differenz Eingang zum Strand ca. 1,5 Meter

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Dieses Jahr im März 2015 hatte ich ihn leider nicht fotografiert​

Gruß
Thomas
 
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Moin,

ich hoffe, ich konnte euch jetzt die Festung Kryle etwas näher bringen.

Diese Festung gehörte zur Operation Ringelnatter einem Teil des atlantischen Festfalls im 2. Weltkrieg.
Dies Gebeit umfasst die Festungen zwischen Nymindegab über Hvidesande, Sondervig bis Houvig.
Ringelnatter deshalb, weil alle damaligen Armeeoperationen nach den Anfangsbuchstaben der nächsten größeren Stadt benannt wurden, und das war Ringköbing.

Während des Krieges fand hier keine Feindberührung statt, es viel kein Schuss vom/zum Gegner. Einzig ein englische Flugzeug wurde einmal beobachtet.

Die dänische Bevölkerung musste sich damals mit den deutschen Soldaten arrangieren, denn einige von ihnen wurden für den Bau der Anlagen zwangsverpflichtet. Der einzige Wermutstropfen dieser Besetzung.

Ich selber kenne diese Bunker seit meiner Kindheit und war bereits in den 60er Jahren mit meinen Eltern hier zelten.
Damals konnte man sein Zelt noch in den Dünen zwischen den Bunkern aufschlagen. Campingplätze gab es erst später, oder einer bei Hvidesande.
Ab Mitte der 80er fahren wir mit unseren Kinder und unseren Hunden regelmäßig jährlich für einen oder zwei Kurzurlaube her, mittlerweile sind auch die Enkel dabei.

Für den der Interesse hat diese Bunker zu fotografieren , hier ein Plan:

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Die beiden Straßen, die durch das Gelände führen sind der Esebjergvej und Weg Krylen. Am Ende der Straße Sortebaerdalen befindet sich ein großer Parkplatz.

Von Hamburg ist Houvig in ca. 3,5 bis 4 Stunden zu erreichen. Also könnte man sogar für einen Tagesausflug herfahren. Natürlich gibt es hier jede Menge Ferienhäuser.

Viele Grüße
Thomas
 
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