Analog am Strand - 70 Jahre Festungsanlage Kryle

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Moin,

vor 70 Jahren wurde an der dänischen Nordseeküste die deutsche Festungsanlage Kryle/Houvig, nördlich von Sondervig, verlassen. Sie war Teil des Nordatlantik-Verteidigungswalls im 2. Weltkrieg.
Die alten Bunker wurden nie gesprengt und dienen heute als Wellenbrecher dem Küstenschutz. Insgesamt stehen hier noch über 100 Bunker, teilweise am Strand aber auch sehr viele in den Dünen

Wir waren Ende März mal wieder in Dänemark und hatten ein Ferienhaus in der nähe dieser alten Festungsanlage.
Also habe ich mir meine analoge FE2 geschnappt, einen SW-Film eingelegt, das Ai-S Zoom 25-50mm angeflanscht und habe mal einen alten Flakbunker dokumentiert.

#1 - Ferienhaus
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#2 - ab zum Strand
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Gruß
Thomas
 
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Moin,

das Wetter war an diesem Tag extrem nebelig und diesig, sehr gut passend zu den schwarz/weiß-Aufnahmen.
Gleich hinter den Dünen steht ein Flakbunker im Weg. Schon etwas im Sand eingesunken nutzt er noch als Wellenbrecher bei Stürmen.

#3
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#4
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Gruß
Thomas
 
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Moin,

das Foto der Leiter an der Bunkerseite habe ich bei unserem laufenden Analog-Wettbewerb eingereicht.

#5
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#7
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Das war meine kurze Serie über den alten Flakbunker.​

Ich hoffe, ich habe niemanden durch diese Fotos brüskiert, aber vor der deutschen Geschickte kann man sich nicht verschließen. Sie ist hier noch sehr präsent.

(Wenn gewünscht, kann ich noch weitere Bunkerfotos aus dieser Region hier zeigen).

Gruß
Thomas
 
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Gerne noch mehr Bilder.
Wer in Europa unterwegs ist, wird immer mit der (deutschen) Geschichte konfrontiert. Wir waren an Ostern von Noord-Holland bis in die Normandie unterwegs. Auch da findet man immer wieder diese grauen Mahner und Erinnerer.

Gruss, Martin
 
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...Nur bei den digitalen Pseudo-Rändern rollt´s mir die Zehennägel auf ...
Moin,

vielen Dank, dass ihr weitere Fotos davon sehen wollt.
Nur ab jetzt ohne Rahmen. :)

Hier der Bunker wie er vor 4 Jahren (April 2011) am Strand lag.
Daran sieht man, dass sich durch die winterlichen Sturmfluten die Küsten und Strände permanent verändern.

#8
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#9
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#10
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Gruß
Thomas
 
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Moin,

Wie im letzten Foto zu sehen war damals die Türöffnung frei und wir konnten den Bunker betreten.
Im Internet wurde er als Versteck beim Geocaching aufgeführt.

#11
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#12
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#13 - In diesem Rohr war das Cache (Versteck)
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#14 - und das haben wir gefunden
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Morgen geht es weiter, aber dann mit anderen Bunkern.

Gruß
Thomas
 
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Moin,

zwischendurch mal ein Video der Sendung Spiegel-TV über einen dieser Bunker.

Ein Orkan mit folgender heftiger Sturmflut am 1. März 2008 hatte die Küste vor Houvig verwüstet und über 30 Meter der vordersten Dünenreihe verschlungen.
Alle Bunker, die vorher versteckt in den Dünen gelegen hatten, standen danach haushoch mitten auf dem Strand.

http://www.danforum.de/mkportal/modules/gallery/album/a_5559.jpg

Einer der freigelegten Bunker war im Innern unversehrt, mit vielen gut erhaltenen Gerätschaften. Durch Zufall meldete sich (aufgrund einer damaligen Zeitungsnotiz) ein ehemaliger Soldat, der in diesem Bunker stationiert war.
Diese Sache nahm sich Spiegel-TV an und brachte diesen Bericht:


(heute Abend geht es mit Fotos weiter)

Gruß
Thomas
 
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Moin,

Im März 2010, also 2 Jahre nach der schweren Sturmflut, stehen die Bunker immer noch ziemlich frei zugänglich am Strand.
Das wird sich in den nächsten Jahren, bis heute, wieder verändern.


Von weitem sieht man sie schon.
Im Vordergrund 2 Bunker die vom Wasser umspült sind. Heute 5 Jahre später stehen sie wieder am Strand. Ein Zeichen der gelungenen Landgewinnung.

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#16
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#17
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#18
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Gruß
Thomas
 
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Moin,

die Bunker an Strand und auf den Dünen sind Beobachtungsbunker, Schützenbunker und Radaranlagen, sie sollen gegen den Feind (der nie kam) verteidigen.

Deshalb zeige ich euch jetzt mal die Bunker die sich in der Landschaft befinden.

Hinter der ersten Deichlinie liegen die anderen Bunker und Gebäude, die Mannschafts-, Offiziers-, Küchen-, Lager- weitere Beobachtungsbunker und Krankenstationen und sogar eine Kirche.
Diese Bunker sind alle im Gelände eingegraben und waren mit Schützen- und Laufgräben verbunden.

Heute ist es gefährlich im Dunkeln durchs Gelände zu laufen. Es haben sich dabei schon einige Touristen verletzt. Denn die Bunker und Gräben sind in der Landschaft nur schwer zu erkennen.

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#34
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#35
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Gruß
Thomas
 
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