an die Besitzer des 17-55 mm 2.8

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robi

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Liebe Freunde

ich weiss dass man über den 17-55 mm 2.8 viel geschrieben worden ist. Ich erlaube mir jedoch doch noch eine Frage :
Ich habe mein 18-70mm gegen den 17-55 mm 2.8 eingetauscht. Nicht zwar weil ich mit der Qualität der Bilder nicht zufrieden war, sondern weil mir die Verarbeitung nicht gefiel. Über die hervorrangende mechanische Qualität des 17-55mm braucht man, glaube ich, nicht zu streiten. Ich habe jedoch Fotos verglichen von diese beide Objektive und vielleicht bin ich auch zu wenig kompetent aber ich sehe wirklich keine grosse Qualitätsunterschiede. Nun wollte ich gerne die Leute ansprechen die beide Objektive kennen was Eure Meinung ist.:rolleyes:

Vielen Dank dass ihr euch die Zeit nehmt um zu schreiben

Roberto
 
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Hallo Roberto,

was meinst du denn mit "Qualitätsunterschiede"?

Ich glaube, dass man in 3/4tel der "normalen" Anwendung der Objektive in der Tat keine großen Unterschiede in der Bildqualität feststellen kann. Wenn du dir die Testergebnisse auf photozone.de mal anschaust, wirst du sehen, dass die Auflösung des 18-70 schon sehr gut ist und beim 17er nicht höher ist. Es weist sogar eine größere Vignettierung (Randabschattung) auf, hat aber Vorteile bei den CAs (Farbsäumen).

Das 17-55 2.8 spielt seine Stärke aber bei der Bildgestaltung (Freistellen durch offene Blende) und in der Verarbeitungsqualität aus. Es ist halt eine Linse, die für Profis gemacht wurde, die für 10% mehr Abbildungsleistung und einen Haufen mehr Verarbeitungsqalität bereit sind tiefer in die Tasche zu greifen.

Michael
 
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Ich kann mich dem, was Michael geschrieben hat, nur anschließen. Bin ebenfalls vom 18-70 auf das 17-55 umgestiegen, und zwar genau aus den genannten Gründen: Lichtstärke und Verarbeitung.
In Sachen Abbildungsqualität ist der Unterschied meiner Ansicht nach nicht so groß – zumindest bei vielen "Standard"-Aufnahmen. Und manchmal vermisse ich die am langen Ende fehlenden 15 mm...
 
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Hallo,
auch ich bin vom 18-70 auf das 17-55 umgestiegen.
Mir gefällt der höhere Gestaltungsspielraum durch die größere Blende sehr.
Auch die AVL Tauglichkeit ist m.E. deutlich höher.
Ich finde das ebenfalls der Kontrast und die Schärfe geringfügig besser ist.
Ausserdem ist die Verarbeitung und Haptik ungeschlagen.
Ob nun der hohe Preisunterschied gerechtfertigt ist, sei mal dahingestellt.
Ich bereue den Umstieg jedenfalls nicht.
Gruss andy
 
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Zu erwähnen wären noch:

- die Schärfe bei Offenblende, auch an den Rändern
- der sehr schnelle treffsichere AF
- abgedichtet gegen Staub und Feuchtigkeit
 
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Hallo Roberto,

du hast mit allen Deinen Beobachtungen recht. Ich habe genau die gleichen Erfahrungen gemacht. Bei "normalen" Arbeitsblenden geht der sichtbare Unterschied gegen null.
Wenn Du die Lichtstärke des 17-55 benötigst, war Deine Entscheidung richtig. Ansonsten bleibt immer noch die mechanische Qualität.
Ich werde demnächst beide verkaufen und mir das 16-85 VR zulegen, da es meine Hautpmotivgebiete (Landschaft / Städte / Menschen) ideal abdeckt. Da ich den ganzen Krempel auch öfter längere Zeit schleppen muss, kommt mir das 16-85er auch hier entgegen.

Gruß

Roman
 
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Zu erwähnen wären noch:

- die Schärfe bei Offenblende, auch an den Rändern
- der sehr schnelle treffsichere AF
- abgedichtet gegen Staub und Feuchtigkeit

Also so sehr ich dir bei AF zustimme, das 18-70 ist auch abgedichtet und das 17-55 ist nicht gerade der König der Randschärfe bei Offenblende. In diesem Punkt ist das 18-70 (und auch z.B. das 17-50 Tamron) sichtbar besser...

Michael
(... der übrigens immer noch auf ein 16-70 2.8-4VR wartet ;) )
 
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Hallo,

habe beide Objektive, das 17-55 v.a. wegen der Verarbeitung.

Den Unterschied hier habe ich während einer Lappland-Tour erlebt. Das 17-55 immer funktionsfähig (auch vereist, voller Schnee u.a.), das 18-70 bei einer Mitreisenden nach Sturz in den Schnee nicht mehr benutzbar, wackelig, .....

Beim 17-55 stört mich ein wenig die Empfindlichkeit bei Gegenlicht, aber dies ist wohl bekannt.

Viele Grüsse

Heinz
 
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Hi,

ich habe vor einem Jahr das 18-70 auch durch das 17-55 ersetzt. Beim 18-70 habe ich dann erstmal vom NPS das beunruhigende Spiel des Fronttubus nachstellen lassen und die Optik dann als BackUp im Regal gehabt.

Wahnsinnige optische Unterschiede im Normalbetrieb habe ich nicht gesehen, ich fotografiere aber auch keine Fliesen. Das 17-55 ist um Klassen besser verarbeitet. Und robust: Habe letzte Woche in Washington DC vor den Harleys der "CIA Motorcade" am Weißen Haus gekniet, beim Aufstehen ist es mir von knapp unter Hüfthöhe aus der Westentasche auf den Asphalt gefallen. Offenbar auf die Geli-Blende. Ist mit einem "Plonk" unter die Harley gehüpft. Der nette Fahrer hat es mir darunter rausgefischt - und: Nix! Schwein gehabt. Auf natürlich offene Bajonett wäre wohl schlecht gelaufen.

Grüße
Christian
 
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und das 17-55 ist nicht gerade der König der Randschärfe bei Offenblende.In diesem Punkt ist das 18-70 (und auch z.B. das 17-50 Tamron) sichtbar besser...

:eek: Wie bitte? Da melde ich aber Zweifel an.

Sofern man richtig fokussiert, ist das 17-55 durchaus "König der Randschärfe" im WW Bereich. Ich habe wirklich viele Objektive verglichen und das 17-55 ist von der Randschärfe bei gleicher Blende ungeschlagen. Das ist bei f/4 schon dort, wo andere Objektive oft bei f/8 mit Mühe und Not hinkommen. Das 18-70 ist am Rand spürbar schlechter und kontrastärmer, jedenfalls mein Exemplar.
 
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Ich komme auch vom 18-70er. Ich fand es ziemlich grausam auch sehr stark am Vignettieren, aber vermutlich war meins auch dezentriert. Ich habe es nicht lange behalten und es gegen das 17-55er getauscht.
Mit dem 17-55er bin ich im Grunde sehr zufrieden (habe wohl auch ein gutes erwischt), allerdings entdecke ich mich öfters mit dem Gedanken es zu verkaufen und stattdessen das neue 60er zusammen mit dem 35mm/2.0 einzusetzen.
Für meine fotografischen Ziele benötige ich in dem Brennweitenbereich einfach nicht unbedingt ein Zoom. Außerdem reizt es mich mal das neue 60er zu testen :rolleyes:
 
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Hallo Volker,

also wenn man den Zahlen von photozone.de trauen darf, ist die Auflösung bei Offenblende (2.8 bzw. 3.5) beim 18-70 und 17-50 gut bei 1730 bzw. 1750 Linien während das 17-55 bei 1565 Linien auflöst. Klaus (von photozone.de) hat das auch in seinem Review noch mal als negativen Punkt aufgegriffen.

Ich selbst hab das 17-55 zwar nur kurz testen können, bekam aber auch den Eindruck, dass es bei Offenblende so bis 35mm recht unausgeglichen ist... Für mich war nach dem Test klar, dass mir die - unbestreitbar erstklassige - Verarbeitung den Mehrpreis des Nikon ggü. dem Tamron nicht wert ist...

Michael
 
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Ich habe kürzlich zu meinem 18-70 das 24-70/2,8 gekauft. Bezüglich der (Rand-)Schärfe dieses Profiobjektivs bin ich enttäuscht, teilweise bildet da mein Kitobjektiv schärfer ab. Der Service hat es als "in den Toleranzen" eingeordnet. Ich weiß nicht, ob ich es nicht noch einmal einschicken soll.

Unabhängig davon gehe ich aber mit den meisten Schreibern zuvor davon aus, dass halt das 18-70 schon bei der Abbildungsschärfe eine recht gute Linse ist und insofern eine Verbesserung mit einer Profilinse nur recht geringfügig ist. Unabhängig von meinem Problem mit dem 24-70 bleiben seine Vorteile in besserer Verarbeitung, größerer Lichtstärke, schnellerem und präziserem AF.

Ob diese Merkmale allerdings den hohen Preis rechtfertigen, muss jeder für sich beantworten. Wie in vielen anderen technischen Bereichen gilt auch hier die Erfahrung, dass die letzten paar Prozent besserer Leistung ungleich mehr an Aufwand und Kosten nach sich ziehen.

M-A
 
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Hallo,

Ich habe kürzlich zu meinem 18-70 das 24-70/2,8 gekauft. Bezüglich der (Rand-)Schärfe dieses Profiobjektivs bin ich enttäuscht, teilweise bildet da mein Kitobjektiv schärfer ab.
die beiden Profi-Objektive 17-55 und 24-70 scheinen an den Rändern eine unter entsprechenden Bedingungen sichtbare Krümmung der Schärfenebene zu haben. Das ist - wen es trifft - natürlich nicht minder ärgerlich, aber vielleicht sollte man diesen Effekt von einer generellen Randunschärfe getrennt betrachten.

Ciao
HaPe
 
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Ein 17-55/2.8 DX rechnet sich auschließlich nur wegen seiner Offenblendleistung. Wer diese nicht benötigt, kann ebenso bedenkenlos ein 18-55 mit oder ohne VR verwenden und gleichzeitig verdammt viel Geld sparen. Gleiches gilt ebenso für jeden anderen Lichtriesen.
 
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Hallo,

Ich versteh die vorherrschende Meinung hier ehrlich gesagt nicht ganz.

Ich hatte ein 18-70, zuerst an der D100, wo die Linse wirklich ein Traum vom Preis-Leistungsverhältnis war. Dann wechselte ich auf die D200 und war herbe enttäuscht. Wirklich scharfe Bilder bekam ich frühestens ab Blende 5.6.

Mittlerweile hab ich das Tamron 17-50 und muss sagen, der Unterschied ist sehr groß. Wirklich knackscharf, schöne Farben usw. Kein Vergleich zum 18-70. Und da ich das 17-55 nicht schlechter einschätze als das Tamron, verwundern mich die Beiträge hier doch sehr. Klar kann es sein, dass das 18-70 bei Blende 6.3 oder 8 gleichwertige Ergebnisse liefert. Aber was ist mit dem Bereich darunter?

Bei 18mm und Offenblende ist das 18-70 an höherauflösenden Kameras in meinen Augen einfach schlecht. Dazu kommt die wirklich katastrophale Verzeichnung. Da ist das Tamron um Welten besser.

Gruß

Christoph
 
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Naja, für mich ist ein unscharfer Rand halt eine Randunschärfe. Wenn ich da noch bedenke, dass das 24-70 für FX gerechnet ist, dann bin ich doch deutlich enttäuscht.

Mein 18-70 ist auch offenblendig recht gut. Ich denke, dass meine D80 ähnlich auflöst, wie die D200. Die Verzeichnungen des Kitobjektivs ab ca. 22mm abwärts nehme ich als Tribut zum günstigen Preis ebenso hin, wie den wackelnden Tubus. Ich werde es auch nicht verkaufen, sondern als leichtes und gutes "Wanderobjektiv" behalten.

M-A
 
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ich habe das 18-70 (kompakt, aber wenig lichtstark, an d50 gute, an d80 weniger befriedigende schärfe, große verzeichnungen, klapprig) nach dem wechsel von d50 auf d80 gegen zwei objektive ausgewechselt: zum einen das tamron 17-50 (kompakt und reisetauglich, lichtstark, gute schärfe, befriedigende offenblendtauglichkeit, mittelmäßige verzeichnung, oben etwas kurz) und dazu das af-s 28-70 (sehr solide, aber weniger reisetauglich, lichtstark mit guter offenblendtauglichkeit, sehr gute schärfe, verzeichnungsarm, gegenlichtempfindlich, unten etwas lang). die kommen nun beide zum einsatz, das 17-50 ist DIE standardlinse und das 28-70 darf mit, wenn gewichtsersparnis keine rolle spielt. für wanderungen, wenn es besonders auf geringes gepäck und eventuell noch eine gemäßigte makrofähigkeit aber weniger auf lichtstärke ankommt, steht auch noch ein 28-105/3.5-4.5 bereit. für das 18-70 war dazwischen kein platz mehr und so war ich froh, dass der verkäufer des (gebrauchten) af-s 28-70 es (zusammen mit dem noch aus analogzeiten stammenden af 24-50) in zahlung genommen hat. ich habe es seitdem nicht einmal vermisst. das af-s 17-55 ist mir als alternative zu teuer und zu schwer gewesen, ebenso das neue af-s 24-70.
 
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