Afrika 2016 AD / Ausrüstung

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rextav

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Hallo allerseits,

ich habe vor im Jahre 2016 AD den Kilimanjaro zu "besteigen" und anschließend die grosse Gnu Wanderung in Serengeti zu bestaunen. Afrika war immer auf meine Liste, und ich fühle schon beim Namen eine Art jucken.
Ich sage es Euch wie es ist. Ich habe gesucht und ein paar Sachen gefunden die mir bei meiner Suche weitergeholfen haben. Auch habe ich bemerkt wie speziell jedoch die Wünsche, technisches Verständnis und Geldbeutel sind.


Für eine gute Beratung, halte ich es für sinnvoll erst einmal zu beschreiben was ich bereits besitze.
Es wird eine Rückkehr zu Nikon geben (gepriesen sei ...), und eine Art Tauschaktion. Ich fürchte es wird etwas kompliziert.



Ich besitze (etwas abgespeckt):

2x Nikon D3
1x 14-24mm AF-S/2,8
1x 24-70mm AF-S/2,8
1x 70-200 AF-S VRII/2,8
1x 80-200 AF/2,8 (Drehzoom, der Dank "Beuteltier" perfekt läuft!)
1x 50 AF-S/1,4
1x 400mm APO/5,6 (SIGMA für Nikon)
1x SB900 Blitz (TTL)
1x SB28 Blitz (Non TTL)



Meine bisherige Reiseausrüstung:

1x Canon 550D
1x 18-200mm IS/3,5-5,6
1x Tokina 11-16mm/2,8
1x Canon Speedlight 430 EX (TTL)
1x Stativ SLIK AMT
1x Sigma 400mm mit Konverter auf Canon und manuelle Fokussierung




Jetzt die Tauschaktion:

Ich habe vor eine D3 und meine gesamte Canon Ausrüstung zu verkaufen.

Da ich für die Arbeit einen zweiten Voll-Format Sensor brauche, hatte ich überlegt eine D3 mit eine D810 zu ersetzen (die auch auf Reisen mit kann).
D810 weil sie auch in 1080p/60fps aufnehmen kann und ich auch gerne filme. Dafür war bisher die Canon 550D da.

Meine Überlegung geht weiter. Afrika > 2 Kameras > eine davon ist die D810 mit … meinetwegen mit dem 24-70 drauf für untenrum.
Dann brauche ich ein gutes und variables (schnell hand zu haben) Teleobjektiv. Ich habe an einem 200-400mm VR/4 gedacht.
Eventuell mit einem TC14EII Konverter an meine verbliebene D3 - oder ohne Telekonverter, dafür aber mit einer D7100 (D5300?) hinten drauf.
Wiegt weniger als eine D3, hat mehr MP und noch akzeptable Fokusgeschwindigkeit. Was meint Ihr?


Also: D810 mit 24-70/2,8 und D7100 mit 200-400/4 ohne Konverter?
Sollte noch etwas mit?
Habe ich Lust den 14-24 mit zu schleppen?
Gibt es Alternativen, vernünftige Ergänzungen?


Danke.
 
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Schaue mir den 80-400 mal genauer an, aber warum ist der 200-400er in der ersten Generation nicht wirklich zu empfehlen?

Das AF-S VR 200-400mm ist ein tolles Objektiv, ich habe 3 Afrika-Reisen mit diesem an der D2Xs/D2X bestritten. Es hat eine kleine "Macke", die man kennen muss: verhältnismäßig reproduzierbar bei Brennweite 400mm und Entfernungen über 70m gibt es einen Schärfeverlust (unabhängig von Fragen wie Luftschlieren-Unschärfe, Erschütterungsunschärfe usw.). Es gibt dazu hier einen längeren Thread, in dem dies im einzelnen diskutiert wird; ich glaube, der wurde weiter oben auch schon zitiert. Das Objektiv ist ansonsten ohne weiteres empfehlenswert, vor allem im Nahbereich ist es erste Sahne, und durch Einstellung auf 350mm kann man dem Schärfeverlust entgehen. Bei meinem AF-S VR 200-400mm II habe ich dieses Phänomen im direkten Vergleich nicht mehr festgestellt und würde dieses daher bei Neuanschaffungen vorziehen.

Das neue AF-S VR 80-400mm 4.5-5.6 ist für Deine Zwecke aber besser geeignet. Es ist sogar kompakter als das 2.8/70-200mm und etwa gleich schwer.

Ich war letztes Jahr in Uganda und hatte da eine ähnlich komplizierte Kombination von Programmpunkten - diverse Bootstouren, z.T. in Einbäumen, Berggorilla-Tracking, Schimpansentracking, Beisteigung des 4.200m hohen Vulkanes Muhavura, aber eben auch diverse Nationalparks, wo man im Auto unterwegs ist. Das ganze im Zelt, also keine Möglichkeit, etwas im Hotel in einen Safe einzuschließen. Zum Berggorilla-Tracking (600 Höhenmeter steil runter und wieder rauf) hatte ich die D4 mit 80-400mm dabei, für die Schimpansen habe ich dann die D800E mit 80-400mm ohne Batteriegriff genommen und für den Muhavura das 24-70mm mit D800E (außerdem hatten wir da für das Wasser und alles andere Geraffel einen Träger).

Ich habe mit dem kompakten 80-400mm sehr gute Erfahrungen gemacht; die Abbildungsleistung ist schon bei Offenblende ausgezeichnet, und man kann es noch bequem aus der freien Hand einsetzen. Bei den Schimpansen mussten wir permanent recht steil nach oben fotografieren, da wäre ich mit dem 200-400mm schnell fix und foxi gewesen.

Ich habe nicht vor ein Teil der Ausrüstung irgendwo zu lassen, eher wird die Wirtschaft in der Region gestärkt und ich engagiere mir einen extra Träger (wie in Nepal). Der kann dann gerne mit dem nicht gebrauchtem Equipment abhauen.

Das ist wichtig zu wissen!

Speicher+Akkus: ich habe ziemlich viele Karten und einen 500GB Imagetank (UDMA2) immer dabei.

Zur Optimierung sollte man darauf achten, dass die Kameras dieselben Akkus und dieselben Speichermedien verwenden. Zwei D3 haben den Vorteil, dass Du nur ein Ladegerät und div. EN-EL4 sowie CF-Karten mitnehmen musst. Gut zusammen passen aber auch D810 und D7200 weil beide denselben Akku verwenden und beide (auch) mit SD-Karte arbeiten. (der zweite Slot der D810 ist CF).



@ Alle: nimmt keiner von Euch einen Blitz auf Reisen mit?

Habe ich in der Regel in Afrika nicht verwendet / gebraucht. Wenn Du auf D810/D7200 umsteigst, ist immerhin jeweils ein kleiner Blitz zum Aufhellen eingebaut.



Danke um die gesundheitlichen Tips, macht Euch jedoch keine Sorgen darum. Ich bin starker Raucher (hilft beim Aufstieg in dünner Luft) und war 2012 auf dem Chacaltaya (5.380m) und 2013 auf dem Thorong-La Pass in Nepal (5.416m).
Ich weiß gut um Ausrüstung und Schwierigkeiten bei einem solchen Aufstieg bescheid (Akklimatisierung, etc.). Auch habe ich selbst miterlebt wie vermeidlich sportliche junge Menschen es nicht geschafft haben, dafür ältere problemlos.
Eine "Wanderung" ist es auf jeden Fall nicht.

Ja, so ist das. Ich bin eigentlich ziemlich fit zu Fuss und Nichtraucher, aber mit dem Höhenunterschied von ca. 2000m bei der Wanderung zum Muhavura (4.200m) bin ich nicht richtig klargekommen. Schon bei 3.500 merkte ich, dass ich eine Sehfeldeinschränkung bekam und nicht mehr gleichzeitig Füße und Stöcke im Blick behalten konnte und bin dann lieber umgekehrt, weil ich mich nicht verletzen und damit den Rest der Reise vermasseln wollte.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!:up::up:
 
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. ... Zur Optimierung sollte man darauf achten, dass die Kameras dieselben Akkus und dieselben Speichermedien verwenden. Zwei D3 haben den Vorteil, dass Du nur ein Ladegerät und div. EN-EL4 sowie CF-Karten mitnehmen musst. Gut zusammen passen aber auch D810 und D7200 weil beide denselben Akku verwenden und beide (auch) mit SD-Karte arbeiten. (der zweite Slot der D810 ist CF). ...

Inzwischen gibt es noch mehr Sorten von Akkus und Ladegeräten.

Wenn man nicht darauf angewiesen ist, seine geliebte Vielfalt gleichzeitig zu laden, hilft ein Universal Ladegerät.
 
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Vielen Dank für Eure bisherigen Antworten und Ratschläge!
... Kay: was ist eine variable Stativführung...

Keine Ahnung !

Über das eigene Knie zu fotografieren, klappt nicht immer. Die Frau zu bitten, die Schulter etwas nach links zu drehen (nein, "ich mein doch von mir aus") bringt Verwirrung. Ein Bohnensack bringt nichts, wenn es keine Auflage gibt. Ein Fensterstativ erfordert ein halb-geschlossenes Fenster und eine Sitzposition auf dem Schoß des Nachbarn. Aus der Hand habe ich nicht dir Kraft, um lange durchzuhalten. Für ein Dreibein ist kein Platz.

Also versuche ich nachzudenken und zu probieren :

Ein Einbein, mit Kabelbindern am Fahrzeug festgelascht, erscheint mir gut.

Wenn ich bei Calumet bin, sehe ich mir Klemmen und anderes Rüstzeug an - so z.B.

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Sinn soll immer sein, Kamera und Fahrzeug auf Zeit fest zu verbinden. Darauf dann die Knipse mit dem Tele.
 
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Stativ:
In Simbabwe habe ich eine Fotogruppe gesehen,
die in einen offenen Geländewagen unterwegs waren.
Pro Reihe gab es zwei Sitze.
Vor dem Sitz war ein massive Stütze auf der den Stativkopf schrauben konnte.
Die Bewegungsfreiheit ist da massiv eingeschränkt.
Das Auto war mit 4 Fotografen besetzt, die alle
auch noch brav einen "Verhüterli" über die Sonnenblende geschoben.
Als Impala und Wildhund mit einen affenzahn über den Weg jagten,
haben von den Herren keiner ein Foto machen können,
da das Auto nicht schnell geneug für alle fotografen optimal positioniert werden konnte.

Der Platz im Auto ist sehr begrenzt.
Bei Touren mit "Otto-Normal-Touristen" sind die Autos oft voll belegt.
Im Gang stapelt sich das Gepäck, Wasserflaschen, Lunchpakete.
Da ist kein Platz, um ein Stativ aufzubauen.

Auf meinen letzten Afrikareisen war ich mit ein bis zwei Freunden unterwegs.
Jeder Fotograf hat dann eine Sitzreihe zur Verfügung.
Trotzdem verwende ich im Auto kein Stativ.
Da reicht es, die Kamera auf das Dach oder Fensterunterkante aufzulegen.
Es gibt Speziastative, die man ans Fenster oder an die Dachreling schrauben kann.
Dann benötigt man aber mehrere davon, da die Motive schneller die Seiten wechseln,
als man Stative umschrauben kann.

Man darf in den tansanischen Nationalparks nur auf Rastplätzen das Auto verlassen.
Bei freier Sicht, also keine Tiere in der Umgebung, darf man auch mal
zum Pipi-machen hinter das Auto treten.
Aber man kann nicht zum Filmen sich vor das Auto stellen.
Ein Auto ist leider nicht fest. Es hat eine Federung.
Jeder Mitfahrer erzeugt Unruhe.
Für gute Filmaufnahmen ist es zwingend erforderlich alleine (bzw. nur mit Guide) unterwegs zu sein.

Einen Blitz verwende ich oft nur abends in der Lodge für Innenaufnahmen
vom Zimmer / Zelt.

Erwarte von Deiner Afrikareise nicht zu viel.
Es sind alles Wildtiere.
Man kann in der Serengeti an einen einzigen Tag 5 Leoparde sehen ...
... oder auf 5 Reisen keinen.
Interessante Tier (Katzen) muss man sich mit vielen anderen Leuten teilen.
Da stehen schon 20 Autos, zwei LKWs und ein Reisebus.
Der eigene Blickwinkel ist dann sehr ungünstig.

Wir sind von den Tierfilmen verwöhnt.
Besondere Szenen (z.B. Jagdszenen) sind sehr selten.
Es bedarf viel Geduld und viel Glück Eine zu erleben.
Für einen Naturfilm sind mehrere Filmteams mehrere Monate oder gar Jahre unterwegs.
Diese haben Sonderrechte und dürfen Off-road fahren und sich optimal positionieren.
Davon können wir als Hobbysafarifahrer nur träumen.
 
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Inzwischen gibt es noch mehr Sorten von Akkus und Ladegeräten.

Wenn man nicht darauf angewiesen ist, seine geliebte Vielfalt gleichzeitig zu laden, hilft ein Universal Ladegerät.

Vielleicht sollten wir mal etwas enger am Fall argumentieren. Der TE hat derzeit 2 D3, die verwenden den EN-EL4. In Rede stehen Wechsel zu D810/D7200, die verwenden beide den EN-EL15. Wenn man nicht unnötiges Geraffel mitschleppen will, wäre es u.a. hilfreich, zwei Kameras mit denselben Akkus zu verwenden.

Ein Universal-Ladegerät, mit dem man sowohl EN-EL4, als auch EN-EL15 laden kann, ist mir nicht bekannt.

Zum Thema Stativ: So etwas

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Sinn soll immer sein, Kamera und Fahrzeug auf Zeit fest zu verbinden. Darauf dann die Knipse mit dem Tele.

ist m.E. vollkommen unpraktikabel. Das klemmt immer gerade da, von wo man ein plötzlich auftauchendes Tier nicht fotografieren kann. Am besten ist man freihand (mit schnellen Verschlusszeiten) unterwegs; zur Stabilisierung einer größeren Tüte ist nichts besser als ein Bohnensack, den man an jede Beliebige Rehling, Fensterscheibe etc im Auto platzieren und dann das Objektiv darauf aufstützen kann.
 
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Vielleicht sollten wir mal etwas enger am Fall argumentieren. Der TE hat derzeit 2 D3, die verwenden den EN-EL4. In Rede stehen Wechsel zu D810/D7200, die verwenden beide den EN-EL15. Wenn man nicht unnötiges Geraffel mitschleppen will, wäre es u.a. hilfreich, zwei Kameras mit denselben Akkus zu verwenden.

Ein Universal-Ladegerät, mit dem man sowohl EN-EL4, als auch EN-EL15 laden kann, ist mir nicht bekannt. .

Das Ding hat zwei Kontakte in der Mitte für Plus und Minus, die sich verschieben lassen. Damit habe ich bisher jeden Akku laden können, habe aber keine D4 oder D 8100.

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... Am besten ist man freihand (mit schnellen Verschlusszeiten) unterwegs; zur Stabilisierung einer größeren Tüte ist nichts besser als ein Bohnensack, den man an jede Beliebige Rehling, Fensterscheibe etc im Auto platzieren und dann das Objektiv darauf aufstützen kann.

Habe jetzt leider kein Bild. Wir hatten ein offenes Fahrzeug. Vorne vor der Stoßstange saß der Spurenleser, dahinter der Ranger als Fahrer, dahinter wir Gäste im offenen Wagen.
Eine Auflage für den Bohnensack hätte ich gern gehabt.
Freihand über 400mm wird bei mir schwierig - seit dem überlege ich ...
 
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Hallo,

vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Wenn ich die Beiträge so lese kann ich ja beruhigt im Herbst auf Safari gehen. Meine Safariausrüstung wird folgende sein:

1 x D600
1 x D750
1 x Nikkor 80-400G
1 x 24-120/4
1 x 18-35G
1 x TC-14EII
1 x Feisol CT-3441S
1 x Gitzo Einbein
4 x Accu
12V/220V Ladegerät
Tablet mit Kartenleser
USB-Festplatte
rund 400GB an Speicherkarten

Für ein 500er oder 600er fehlt mir derzeit der gefüllte Geldbeutel. Wenn ich aber die Beiträge der "Afrikaprofis" lese sollten sich damit die meisten Bilder machen lassen.
 
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die neuen 150-600er sind sicherlich eine gute Alternative für den "schmalen" Geldbeutel und denjenigen der noch keine Brennweite in diesem Bereich hat. Ich habe sie mir auch bereits mehrmals angesehen. Aber bis jetzt bin ich nicht bereit das 80-400 er zu ersetzen. Welchen Vorteil bieten diese Objektive im Vergleich zum z.B. 80-400er mit TC-14EII/III

ca. 50mm Brennweite und eine halbe Blende. Und ob die Bildqualität WESENTLICH besser ist bleibt offen.

Auch die Nachteile sollten nicht außer acht gelassen werden. Die 150-600er sind alle erheblich größer und schwerer und wer braucht schon immer die 600mm.
 
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Im Safariauto habe ich nie ein Stativ benötigt. Wäre mir auch viel zu unhandlich gewesen. Ich habe mich, oder das Objektiv irgendwo am Auto abgestützt. In Tanzania haben wir uns einen Guide nur für uns gegönnt. Das war damals in Tanzania gut bezahlbar und uns den Aufpreis wert. In Sambia haben wir uns dann den Wagen mit 2 bis max 4 weiteren Gästen geteilt. Wobei ich meistens vorne neben dem Guide gesessen habe, da ich eine möglichst niedrige Position einnehmen wollte. Einen
Blitz habe ich übrigens nie benötigt.
 
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Danke Euch erneut für weitere Details.


Da die D810 und D7200 den selben Akku einsetzen, ist meine Wahl (ausser den technischen Daten) glaube ich, schon gefallen.
Diese hatte ich ursprünglich aus Budget- und Einsatzmöglichkeiten schon in die enge Auswahl eingeplant. Geile Sache das!

Ich tendiere - nachdem ich einen halben Tag (und 2 Glas Glenlivet/15) recherchiert habe - zu folgenden Kombinationen:

- D810 + 18-35/3,5-4,5 + 24-120/4 (1080p/60p)
- D7200 + BG + 80-400 VR/4,5-5,6 (1080p/30p/60i). Die D5300 kann aber 60p. *progressiv statt interlaced.
- SB28 Flash (die integrierten Kerzen scheitern schon an der GeLi)
- 6-8 Akkus EN-EL15 (passend für beide Kameras)
- ImageTank, Speicherkarten, Filter, Ladegerät, Akkus, etc. Dann die GoPro mit 6 Akkus, Ladegerät, diverse Gehäusen, diverse Halterungen (Bike, Kopf, Brust, Gelenk), etc.

Stativ wie gehabt, ich fotografiere meist aus der Hand - und kann es auch gut (außer LowLight, Langzeit, etc.).
Mit 10 Kilo an Ausrüstung bin ich bedient, brauche ein neuen Foto-Rucksack! Hat jemand ein Vorschlag dazu?
 
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Nimm die passende Größe aus der Think Tank Airport Serie. Die haben den Vorteil, dass alle 3 Größen Handgepäcktauglich sind, durch das rechteckige ,Format viel reinpasst und nicht soviel Eigengewicht haben. Ich hatte den größten (Addicted) dabei, aber ich hatte auch ein 500er mit. Dir reicht wahrscheinlich die mittlere Variante. Deine Ausrüstung finde ich jetzt sehr gut überlegt. Nachdenken würde ich nur darüber, ob ich wirklich das 24-70 gegen das 24-120 tauschen würde. An der D810 hast Du selbst bei DX Crop eine Auflösung von 18Mp! Und da wird das 24-70 zum 4/35-105. Ich habe mit der D800E und dem 24-70 aus dem fahrenden Landrover im 1,3x Crop (3,2/28-85 bei 20Mp) und Schnappschusseinstellung 1/2000, f5.6, ISO-Automatik, M, z.T. durch die Scheibe Strassenaufnahmen gemacht, die scharf waren und in Ausschnitt und Kontrast am Rechner mit wenigen Klicks zurecht gemacht werden konnten.


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Stativ: wenn, wie hier, die Dachfläche des Autos zur Verfügung steht (man steht auf den Polstersitzen und schaut oben raus) ist ein kleines (schweres) Stativ absolut bequem. Von niedriger Position aus dem Fenster, habe ich mit dem teilweise ausgezogenen Einbeinstativ Manfrotto 680 B mit 234 Schwenkkopf gute Erfahrungen gemacht. Das Einbein kann man irgendwie immer wo zwischenklemmen. Für große, schwere Objektive, die man nicht lange freihand halten kann, vor allem bei Langzeitbeobachtungen, wenn man fotografierbereit z.B. am Löwenrudel ansitzt und wartet, dass was passiert.

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Ich habe den Airport International V2.0 aus der Think Tank Airport Serie, super verarbeitet und macht immer wieder einen Top-Eindruck!

War im letzten Jahr mit dem 400 2,8, 70-200 2,8, 24-70 2,8. 14-24 2,8, einer D4 und einer D2Xs unterwegs. Durch die Form fällt es nicht so auf, dass das Teil mit der Beladung Tonnen schwer ist, es werden eher Hemden, Unterhosen und Socken darin vermutet.

Durch die Rollen kannst Du den Trolley bequem hinter Dir herziehen, auf hartgetretenen Wegen geht es auch noch ganz gut, bei Waldboden ist Ende aber im Gelände.
 
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Alle Trolleys haben aber ein verhältnismäßig hohes Eigengewicht, was vielleich t nicht unbedingt der Hit für die Kilimanjaro-Besteigung ist. Deshalb meine Empfehlung für die Airport-Serie ohne Rollen.
 
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Sinn soll immer sein, Kamera und Fahrzeug auf Zeit fest zu verbinden. Darauf dann die Knipse mit dem Tele.

Das funktioniert bei mir nie. Ein Auto ist ein schlechtes Fundament, weil es permanent wackelt und/oder vibriert. Am Strand bei schlechtem Wetter schwankt die Karre in den Windböen, und mit mehreren Leuten drin wackelt die Schleuder jedesmal, wenn sich eine der Insassen bewegt.

Die Windproblematik entfällt in Afrika vermutlich, aber selbst die traditionell straff gefederten Land Rover und -Cruiser nicken hin und her, wenn auf den Plätzen Bewegung herrscht.
 
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Alle Trolleys haben aber ein verhältnismäßig hohes Eigengewicht, was vielleich t nicht unbedingt der Hit für die Kilimanjaro-Besteigung ist. Deshalb meine Empfehlung für die Airport-Serie ohne Rollen.

Hallo Christian,

den Addicted gibt es leider nicht mehr, der größte Airport ist nun der Accelerator.
Ich suche für mein 600er noch die passende Transportmöglichkeit. Da sind die 17,3 cm Innenhöhe des Accelerator zu knapp, die Länge ohne Body könnte passen. Das Objektiv alleine würde vielleicht noch gehen, aber wohin mit den Sonnenblenden?
Da wird es wohl doch ein Lens Trekker mit der Einschränkung für zusätzliche Linsen werden.



Max,

wie verstaust Du denn Dein 600er?

Viele Grüße
Bernd
 
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Das funktioniert bei mir nie. Ein Auto ist ein schlechtes Fundament, weil es permanent wackelt und/oder vibriert. Am Strand bei schlechtem Wetter schwankt die Karre in den Windböen, und mit mehreren Leuten drin wackelt die Schleuder jedesmal, wenn sich eine der Insassen bewegt.

Die Windproblematik entfällt in Afrika vermutlich, aber selbst die traditionell straff gefederten Land Rover und -Cruiser nicken hin und her, wenn auf den Plätzen Bewegung herrst.

Ist richtig.

Aus der Kiste, aus der ich relativ (für mich) gute Aufnahmen machen konnte, hatte weder Verdeck noch Fensterrahmen (zum Auflegen) und aussteigen war nicht angesagt.

Wenn man eine Fußpirsch bucht, ist das wieder anders - hatten wir nur einmal.
 
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