AF Feld springt beim Auslösen (VR)

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clumsy

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Hallo zusammen :)

Ich habe mir gestern ein Nikon 200-500 gekauft und bin nun etwas irritiert aufgrund des Verhaltens der VR Mechanik.

Fotografiert wurde mit AF-S, dem mittleren AF Feld und im VR Normal Modus. Nach dem Auslösen springt das AF Feld jedesmal
an einen anderen Punkt. Mal ein wenig nach rechts oben, mal ein wenig nach unten, mal ein wenig nach links, usw.

Und nicht nur das – es springt bisweilen sogar das ganze Sucherbild ein wenig.

Die Stärke des „Springens“ variiert von Aufnahme zu Aufnahme und ist auch bei der Bildkontrolle auf dem Kameradisplay sichtbar.
Der AF Punkt liegt jedes Mal woanders, nur nie dort, worauf fokussiert wurde.

Bisher besitze ich noch kein Nikkor mit VR – aber ich denke nicht, daß das bei VR normal ist, oder?
 
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Das ist aber NUR bei den "modernen" NIKON VR so und wie gesagt bei einem 18-105VR nicht.
 
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das hängt von verschiedenen faktoren ab. u.a. auch von der auslegung des VR, zum teil wird erst moderat "vor-entwackelt" und erst beim auslösen mit voller stärke. zum teil aber auch vom aktivieren an mit voller stärke. und dann kommts natürlich auch auf die stärke des "tatters" an, welcher wiederum brennweiten- und gegenstandsweiten-abhängig ist.

aber alles das sind eigenheiten des VR und hat mit dem AF und den messfeldern nichts zu tun.
 
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Hallo alle zusammen!

Vielen Dank nochmal, daß ihr euch so zahlreich an dem Thema beteiligt :)

Und ihr habt natürlich recht. Es springt nicht das AF Feld, sondern „nur“ der Bildausschnitt – das habe ich
mittlerweile auch festgestellt – daher ist mein Eingangs Post eigentlich falsch formuliert.

Das Problem an der Sache war, daß ich bisher noch kein VR Nikkor hatte - und dieses Springen von meinen Sigmas
nicht kenne (das sind allerdings auch keine Telebrennweiten) – daher stand zu vermuten, daß irgendwas am VR defekt ist.

Daß dieses starke Springen bei den Nikon Objektiven (mit einem VR der neuen Generation) offenbar
nicht ungewöhnlich ist, habe ich nun auch gelernt.

Nun fehlt mir natürlich ein Vergleich zu den 150-600 Sigmas oder Tamrons, um beurteilen zu können, ob das dort genau so ausgeprägt ist.
Aber wenn ich eric richtig verstanden habe, dann ist dem nicht so.

Auf jeden Fall wird es natürlich schwierig ein Motiv vorher sorgfältig „in den Sucher einzupassen“, wenn ein springender Bildausschnitt diese
Aufteilung hinterher wieder kaputt macht.

Wie Michael schon schrieb – formatfüllendes Fotografieren muß man sich dann verkneifen.

Oder ganz auf VR verzichten und nur vom Stativ aus fotografieren.

Oder mal ein 150-600 von der Konkurrenz ausprobieren :p
 
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Ich hatte mal einen ähnlichen Effekt mit dem Nikkor 70-200 VRII.

Als ich vom Stativ aus mit 200mm Mehrfachbelichtungen ausprobierte, hatte ich lauter leicht verschobene'Geisterbilder' des Motivs in meiner Aufnahme. Nach einiger Überlegung habe ich dann die versehentlich noch eingeschaltete VR ausgeschaltet und die Geisterbilder waren Geschichte.
 
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Ich habe den gleichen Effekt mit dem 300er PF an der D500. Die D300s zeigt diesen Effekt in Verbindung mit dem 300er PF nicht.

Daher hatte ich Objektiv und D500 letztes Jahr nach Düsseldorf geschickt mit der Bitte um Prüfung.

Ergebnis war, das dieses Verhalten wohl "normal" sei. Ich hatte auch länger mit einem Techniker dort telefoniert.
 
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Das ist ja unschön, wenn dieses Verhalten nun auch noch von Kamera zu Kamera unterschiedlich stark ausgeprägt ist.

Aber es scheint so zu sein. Ich habe gerade eben beim Nikon Support angerufen und dort wurde mir zum einen gesagt,
daß der Effekt des „Springens“ bei Telebrennweiten mit VR stärker ausgeprägt ist, als bei anderen VR Objektiven.

Zum anderen wurde auch gesagt, daß es auch von der Kamera abhängig sein kann, wie stark dieses „Springen“ auftritt.


Was ich an dieser Stelle aber nicht verstehe ist, warum tritt das offenbar gerade beim Nikon VR so stark auf? Ist das der
Preis, den man für einen besonders leistungsfähigen VR zahlen muß? :confused:
 
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ja, das versuchte ich oben zu beschreiben. die (potentielle) abweichung ergibt sich aus der stärke der nötigen korrektur im rahmen der möglichkeiten des VR. und der muss bei telebrennweiten und starkem tatter u.u. bis an seine grenzen gehen. wenn er dann besonders leistungsfähig ist, ergeben sich eventuell große korrekturen und ebensolche "sprünge". eine freihandaufnahme mit dem 600/4 :)D) lässt sich dann eben nicht bis auf das äußerste pixel komponieren und man muss entsprechend "rand lassen", so what.
 
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Die Frage nach dem Warum hätte ich auch gerne beantwortet.

Bei mir ist es so, dass das Springen nur auftritt, wenn der AF auf Normal steht. In der Einstellung Sport ist alles bestens.
 
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Auf jeden Fall wird es natürlich schwierig ein Motiv vorher sorgfältig „in den Sucher einzupassen“, wenn ein springender Bildausschnitt diese
Aufteilung hinterher wieder kaputt macht.

Wie Michael schon schrieb – formatfüllendes Fotografieren muß man sich dann verkneifen.

Oder ganz auf VR verzichten und nur vom Stativ aus fotografieren.

Oder mal ein 150-600 von der Konkurrenz ausprobieren :p

Nö, dass sind die falschen Schlussfolgerungen.

1. Lerne ruhiger zu halten, denn das ist auch Übung! Ich habe diese Phänomen nämlich so noch nicht wahrnehmen können, bis ich durch die ganzen Berichte darüber es mal bewusst herbei geführt habe.
2. Selbst wenn es springt, ist das Foto so im Kasten, wie du es vor dem Auslösen im Sucher gesehen hast. Damit ist also formatfüllendes Fotografieren möglich.
3. Modus Sport verwenden, dieser ist nicht ganz so effektiv, dafür soll das Sucherbild wohl nicht mehr springen. Ich selber merke nur die geringere Stabilisierung des selbigen und nutze daher fast ausschließlich den Modus Normal.
4. Die Stabis von Sigma sind nicht auf dem Niveau vom Nikkor.
 
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