Diese Abgrenzung zwischen dem bisherigen D-Lighting und Active D-Lighting stand irgendwo in den Marketingunterlagen bei der Einführung von D3 und D300. Ich such noch mal, ob ich es wiederfinde.
Im D3 Handbuch steht folgendes:
" »Aktives D-Lighting« versus »D-Lighting«
Die Funktion »Aktives D-Lighting« aus dem Aufnahmemenü wird bereits vor
der Aufnahme wirksam und optimiert den Dynamikumfang der Aufnahme,
während die Funktion »D-Lighting« aus dem Bildbearbeitungsmenü nur
nachträglich den Dynamikumfang bereits aufgenommener Bilder optimieren
kann (bearbeitete Bilder werden als Kopie gespeichert)."
Zur Belichtung steht dort:
"Aktives D-Lighting
Beim Fotografieren mit aktivem D-Lighting dauert es länger, bis eine
Aufnahme gespeichert ist (Seite 425). Verwenden Sie die Matrixmessung
(Seite 114). Um die Bilddetails in den Lichtern zu erhalten, wird die Belichtung
reduziert. Gleichzeitig werden die Tiefen und Mitteltöne des Bildes aufgehellt,
um einer Unterbelichtung vorzubeugen."
"Aktives D-Lighting
Beim Fotografieren mit aktivem D-Lighting dauert es länger, bis eine
Aufnahme gespeichert ist (Seite 425). Verwenden Sie die Matrixmessung
(Seite 114). Um die Bilddetails in den Lichtern zu erhalten, wird die Belichtung
reduziert. Gleichzeitig werden die Tiefen und Mitteltöne des Bildes aufgehellt,
um einer Unterbelichtung vorzubeugen."
Warum sollte es länger dauern ein solches Bild abzuspeichern, wenn lediglich eine Unterbelichtung RAW-wirksam wäre und nicht auch die Anpassungen in den Tiefen und Mitteltönen?
Markus, damit haben die Handbuchschreiber bei Nikon sicherlich JPG-Dateien gemeint bzw. das im RAW eingebettete Previewbild, das auch erst ausgerechnet werden muß.
Also ich bin jetzt verwirrt: wird "active d-lighting" bei RAW Daten gleich mit verwurstet, oder nicht? Eigentlich fotografiere ich die meiste Zeit in jpg, um schneller zu Ergebnissen zu kommen, und nur bei schwierigen Motiven verwende ich die RAW-Daten. Von daher wäre bei meinem Workflow ein Arbeiten mit a d l angenehm, aber ich möchte mir auch nicht die raw-raten "versauen".
Wie Volker schon geschrieben hat wird mit eingeschaltetem ADL knapper belichtet. Diese knappere Belichtung hat natürlich auswirkungen auf die RAW-Daten. Aber diese knappere Belichtung ist nichts anderes als das was Du bei der D200 immer manuell gemacht hast um Spitzlichter zu vermeiden.
Also ich bin jetzt verwirrt: wird "active d-lighting" bei RAW Daten gleich mit verwurstet, oder nicht? Eigentlich fotografiere ich die meiste Zeit in jpg, um schneller zu Ergebnissen zu kommen, und nur bei schwierigen Motiven verwende ich die RAW-Daten. Von daher wäre bei meinem Workflow ein Arbeiten mit a d l angenehm, aber ich möchte mir auch nicht die raw-raten "versauen".
Nikon bezeichnet A DL auch als "Highlight Priority", das sagt vielleicht mehr über Sinn und Zweck aus als A-DL. Es wird versucht, die Verluste in den Spitzlichtern so gerng wie möglich zu halten und dennoch eine ausgewogene Belichtung des Gesamtbildes und Helligkeit der Mitteltöne zu erzielen. Nur die Kombination mit der Matrixmessung macht hier Sinn und funktioniert wunderbar. Sie kann das Motiv ganzheitlich auswerten und alle Spitzlichter erfassen.
noch ne Frage: Wenn man die Stärke des aktiven-D-Blitzgewitters verstellt, wird dann auch das Maß der Belichtungsreduzierung verändert, oder nur das Maß der anschließenden Aufhellung?
noch ne Frage: Wenn man die Stärke des aktiven-D-Blitzgewitters verstellt, wird dann auch das Maß der Belichtungsreduzierung verändert, oder nur das Maß der anschließenden Aufhellung?