500 € - Wohin damit!?

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mojo

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Hallo Ihr Lieben
Ich habe rein zufällig (Versicherungsgeschichte mit dem Auto) ca. 500 Euro "übrig". das kommt gelegen!
Bin nun seit ca. 8 Wochen stolzer Besitzer einer D80. Habe das 18-135 Kit Objektiv. Ich fotografiere zumeist in Kirchen (Hochzeiten und Gebäude an sich) und Portraits. Leider ist das Objektiv da doch nicht so Lichtstark, es geht ohne Stativ da fast nix! Was bietet sich an?:
das 135 er vielleicht eintauschen bzw verrechnen mit einem 18-200 VR. Oder ist da nicht die Lieferzeit ewig lange?
Oder das 135 behalten und ein gebrauchtes 80-200/2.8 kaufen? Wo gibts die besten, Dreh oder Schiebezoom? oder ein 80-200 und das 135 in ein 18-70er tauschen?
Oder sogar noch von einem Kollegen der in China Tättig ist dort ein neues 80-200 oder sogar 70-300 VR mitbringen lassen. Er könnte garantiefälle regeln oder wäre euch das zu heiß`?

Danke für eure Hilfe
 
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Hey Benjamin!
Vielen Dank: du hast Recht: ich kann für die Hochzeitsgeschichte feste Brennweite wirklich nicht benutzen. Ich finde es (auch als Selbst-Kirchgänger , was aber hier nichts zur Sache tut) schlimm wenn Leute (Fotografen) sich im Kirchenraum nicht entsprechend verhalten und bewegen können. Man kann eben nicht beliebig den Standort wechseln.
Nur was denkst du in diesem Fall?
das 135er tauschen in das 18-200 VR?
oder wie von mir schon angefragt: das 135er behalten und ein gebrauchtes 80-200/2.8 mit den 500 Euro finanzieren?

Du scheinst dich gut auszukennen?- meine Frage bezueglich Kauf über Kollegen in China ist eher nicht zu empfehlen!!???

Danke nochmal!!
 
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mojo schrieb:
ich kann für die Hochzeitsgeschichte feste Brennweite wirklich nicht benutzen.

Ich weiß ja nicht, was Dir für Bilder vorschweben, aber für die Bildwirkung ist in erster Linie ja die Perspektive entscheidend. Von hinten aus dem Kirchenschiff gibt es dann doch etwas andere Bilder als z.B. von Höhe des Brautpaares seitlich.

Bei allen Hochzeiten, bei denen überhaupt während der Trauung fotografiert werden sollte/konnte, war es für mich bislang nie ein Problem, vorher mit den Beteiligten abzusprechen, daß ich z.B. zweimal nach vorne komme, still mein Bild mache und wieder zurückschleiche. Dann war niemand davon gestört oder überrascht, und hinterher waren sie immer froh über die Bilder. Das hat nichts mit "im Altarraum herumspringen" zu tun, das kann man auch sehr dezent machen. Aber ob man eine innige Perspektive aus der Nähe mit sichtbaren Gesichtern der Brautleute hat, oder ein Bild von hinten aus der Distanz in den Rücken, das ist ja wohl ein gewaltiger Unterschied. Hauptsache, es ist klar, daß das nur einer macht, und auch nur 1-2 Fotos, dann stört es auch nicht.

Das funktioniert aber nur mit Objektiven, die lichtstark genug für sowas sind, damit man den unsäglichen Blitz weglassen kann. Diese Fotos mache ich fast immer mit dem 30/1,4. Man kann sich ja vor Beginn der Trauung die Position in etwa überlegen, und die Belichtung kann man vom Sitzplatz aus einstellen.

Maik
 
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das Stimmt. man kannn ja aber neben den sicherlich notwendigen 2-3 fotos von Nah auch mit freier sicht aus dem Seitenschiff ein paar Fotos machen. d.h nicht nur von hinten!! Wie gesagt: ich brauche eben eine Kompromisslösung weil nicht nur Hochzeitfotos!!
Was empfiehlst du?
danke
 
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Anbei einmal die Auswertung einmal so der Bilder die ich bisher gemacht habe- zumindest die wichtigsten und dann noch von einem extra people shoot!!
was meint Ihr (besonders auch benjamin)
???
 

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Ich empfehle auch als dringenstes ein gutes Stativ mit ordentlichem Kopf. Ich hab 1 Jahr lang mit einem über 4kg schweren Walimex (inkl Kopf) rumhantiert, hatte immer den Eindruck, es sei stabil. Bis mein neues kam, mit 2,2kg....

Dann zum Thema Objektiv: Lichtstärke wäre schön für Hochzeiten, ist ja nicht immer wahnisnnig hell beleuchtet! Ein langes Tele macht wenig Sinn, wenn ich das Resultat deines Exif Viewers angucke. 50mm/1.8 ist immer 'ne Option. Trotzdem will ich dir für dne Zweck doch noch ein anderes Objektiv empfehlen: ein gebrauchtes AF(D) 35-70mm/2.8. Ich hab die non D Version als immerdrauf auf der D80, ein feines Objektiv. Und auch schon ordentlich lichtstark. Dank des beschränkten Zoombereichs bleibt trotzdem eine gewisse Flexibilität erhalten.

Grüsse,
Sebastian
 
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Hallo,

hier mal das Szenario, für das ich jetzt den Vorschlag mache: Du machst Fotos in der Kirche, der Blitz darf manchmal benutzt werden. Ansonsten sollte die Ausrüstung auch für Alltagsfotografie brauchbar sein.

Szenario 1: nur neue Linsen
Das 18-135 würde ich verkaufen, dabei sollten um die 250 Euro drin sein. Dann holst Du Dir ein AF-S 24-120/3.5-5.6 G ED VR. Die Abbildungsleistung sollte deutlich besser als die des 135ers sein und der VR kann helfen wenn der Blitz fehlt. Von den restlichen ca. 100-120 Euro holst Du Dir ein AF-(D) 50/1.8, gut wenn mal sehr wenig Licht dabei ist und außerdem gehört die Linse in jede Fototasche. Wenn Du dann noch etwas Geld hast (30 - 50) Euro, würde ich es in einen alten Blitz investieren.

Szenario 2: gebrauchte Linsen ok
Das 18-135 verkaufen, für etwa 100 Euro Aufpreis das 24-120 VR. Wiederum ein 50/1.8 gebraucht für 80 Euro. Dann noch für etwa 150 Euro ein Manfrotto 190 mit Kugelkopf und für 30-50 Euro einen alten Blitz. Den Rest würde ich sparen und schauen ob mal was schönes daher kommt (wenn Du z.B. merkst dass Du sehr weitwinklig oder - was ich eher glaube - mehr Tele willst).

Warum das ganze? Ich denke mit diesen Linsen bist Du für wenig Licht in der Kirche gerüstet, auch wenn Du manchmal die ISO auf 1600 schrauben müssen wirst. Wenn der Blitz benutzt werden darf, umso besser. Ein Stativ sehe ich deshalb als optional an, besonders für Events wie Hochzeiten ist man dafür meiner Meinung nach zu träge.

Die Linsen würde ich nicht in China o.ä. kaufen, am besten natürlich in D beim Fachhändler. Wenn es gebraucht sein darf mal bei Fachhändlern nachfragen, es gibt zwei Typen: die mit festem Listenpreis und die mit realistischen Angeboten. Wenn es da nichts gibt hier im Forum schaun, wenn's das nicht tut ebay zu rate ziehen.

Viel Erfolg und gut Licht
benjamin
 
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Hallo,

kriechstrom schrieb:
...Das 18-135 würde ich verkaufen, dabei sollten um die 250 Euro drin sein. Dann holst Du Dir ein AF-S 24-120/3.5-5.6 G ED VR. Die Abbildungsleistung sollte deutlich besser als die des 135ers sein und der VR kann helfen wenn der Blitz fehlt...
benjamin

wenn ich mir die Testprotokolle bei Photozone ansehe, sehe ich nicht, daß das 24-120 eine deutlich bessere Abbildungsleistung hat.

http://www.photozone.de/8Reviews/lenses/nikkor_24120_3556vr/index.htm
http://www.photozone.de/8Reviews/lenses/nikkor_18135_3556/index.htm

Der Vorteil des 24-120 VR liegt sicherlich im Bildstabilisator, der Nachteil im geringeren Brennweitenbereich (gerade der WW würde mir fehlen).


Zur eigentlichen Fragestellung:
Ich würde das Geld in eine oder mehrere lichtstarke Festbrennweiten investieren wie z.B.
- Nikkor 35/2.0: ab ca. 300€
- Nikkor 50/1.8: ab ca. 117€
- Nikkor 50/1.4: ab ca. 261€
- Nikkor 85/1.8: ab ca. 349€

Gruß, Kai.
 
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Dank euch schonmal!
Ihr habt mich glaube ich mittlerweile von dem 50/1.8 als must have überzeugt! Nur dennoch reicht das ja nicht. Ich bracue noch ein Zoom Objektiv als Allrounder. mmh? das 24-120 Vr oder doch das 18-200 VR?
 
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"hatte immer den Eindruck, es sei stabil. Bis mein neues kam, mit 2,2kg...."

Nun pack mal aus welches Stativ Dich so glücklich macht und welchen Kopf dazu? Aber sage nun bitte nicht Gitzo + Markins...]
 
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Burgelfi schrieb:
"hatte immer den Eindruck, es sei stabil. Bis mein neues kam, mit 2,2kg...."

Nun pack mal aus welches Stativ Dich so glücklich macht und welchen Kopf dazu? Aber sage nun bitte nicht Gitzo + Markins...]
Ich weiß jetzt nich auf was du das beziehst?
Im Mom hab ich kein wirkliches Objektiv!!:-(
 
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Burgelfi schrieb:
"hatte immer den Eindruck, es sei stabil. Bis mein neues kam, mit 2,2kg...."

Nun pack mal aus welches Stativ Dich so glücklich macht und welchen Kopf dazu? Aber sage nun bitte nicht Gitzo + Markins...]

Nee, Gitzo + Gitzo :D. GT3540LS (Studex ohne Mittelsäule) und der 1277 Kopf (ohne Schnellwechsel System).

Grüsse,
Sebastian
 
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Hallo nochmal,

das 24-120 habe ich empfohlen weil das der Brennweitenbereich zu sein scheint, der für Dich interessant ist. Generell neige ich zu Zooms, die nur den Bereich abdecken, den ich auch wirklich benutze (ist in meinem Fall derzeit bei 28-75). Alles darüber und darunter halte ich für mich als "Balast", der die Bildqualität schmälert. Auf der anderen Seite steht dann eben die Vielseitigkeit. Es ist also immer ein Kompromiss auf dessen Extrema Festbrennweiten und Superzooms stehen.

Wenn Du sagst dass Du den Brennweitenbereich 18-24 und 120-200 (wobei man dem 18-200VR im Telebereich Schwächen nachsagt) ernsthaft nutzen möchtest dann nimm das 18-200, danach sahen die Statistiken aber nicht aus. Falls Du später merken solltest dass Dir Tele extrem fehlt dann hättest Du mit Alternative 2 auch schon ein halbes gebrauchtes 80-200/2.8 zusammen. Zu Festbrennweiten auf Events habe ich oben schon etwas geschrieben.

Gut Licht
benjamin

PS:
Ich weiß jetzt nich auf was du das beziehst?
Im Mom hab ich kein wirkliches Objektiv!!:-(
Ich glaube das war nicht an Dich gerichtet.
 
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@benjamin!
Du hast Recht. Man neigt eben immer dazu - gerade am Anfang - möglichst alles haben zu wollen um auf der sicheren seite sein zu wollen. darunter leidet dann evtl die bildqualität!!!
Ich werde morgen einmal zu meinem Fachhändler gehen - wobei der glaub ich keine gebrauchten Objektive hat!! was schade ist!
Wenn du ein gutes 50/1.8 irgendwo im Angebot hast oder siehst... bei ebay und hier im forum ist nix!!

Danke
 
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@mojo: Was willst du mit einem 18-200mm? Klar, es hat den VR, der ist bei ruhenden Motiven ein Vorteil (wenn man kein Stativ dabei hat!). Aber sonst bringt es wenig Vorteile gegenüber dem was du hast.

Es ist nun mal so: Mit einem Stativ kannst du alles erreichen, was mit VR geht. Und für bewegte Motve brauchst du eh Lichtstärke. Stativ kann übrigens auch heissen: Ein gutes Einbein! Für Bilder wo du sehr schnell den Ausschnitt ändern können musst, ist das fast besser geeignet. Das bringt auch die eine oder andere Blende längere Belichtungszeit, ohne dass es verwackelt.

Grüsse,
Sebastian
 
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pulsedriver schrieb:
Es ist nun mal so: Mit einem Stativ kannst du alles erreichen, was mit VR geht.

Ich bin ja nun der letzte, der gegen das Stativ argumentiert, aber so wie das formuliert ist, stimmt es auch nicht. Es gibt Orte, da kann man kein Stativ aufstellen, zum Beispiel auf Schiffen, wo schlicht der Boden vibriert. Da glänzt wirklich der VR.

Dafür kann man natürlich in den restlichen 99% der Fotosituationen mit dem Stativ wesentlich weiter kommen als mit dem VR, man kann wesentlich weiter abblenden und das Stativ erschließt einem auch Langzeitbelichtungen. Und es hilft bei der überlegten Bildkomposition.

Maik
 
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mojo schrieb:
Anbei einmal die Auswertung einmal so der Bilder die ich bisher gemacht habe- zumindest die wichtigsten und dann noch von einem extra people shoot!!
was meint Ihr (besonders auch benjamin)
???

Noch ein bischen sparen, dann das 18-135 verkaufen und dafür das AFS 2.8/17-55dx gebraucht holen. Damit fotografiere ich 95% meiner Hochzeitsfotos.

Bernd
 
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Ich war bei meinem Händler,

ich konnte das 18-200 VR testen. aber werde mich nicht dafür entscheiden. Muss im Tausch gegen mein 18-135er noch 450€ ca. zahlen.
Habe mich entschieden ich werde auf das (so auch mein Händler) super 17-55/2.8 sparen (glaub ich jedenfalls:)) Werd ichs je zahlen können? ist das gebraucht meist auch ok?

Dann scheint ein Stativ wirklich nicht schlecht - ist ein Einbein von Manfrotto für 70€ ok. Kostet wohl ca. 50 mehr!!

Und wollte dann doch das 50/1.8 kaufen. danke für den Tipp Benjamin. Ist wohl wirklich das must have!!
nun noch ne Frage: man stellte mir als Alternative das 60/2.8 Mikro vor. Hätte natürlich den Vorteil, dass ich gleich ein Mikroobjektiv hätte.

Also 50/1.8 oder 60/2.8 Mikro als kompaktes Standart (für Portraits zb) Es kostet halt neu knapp 450 Euro. Hätte allerdings eine Möglichkeit für Mikros gleich!?

D.H
18-135er / Stativ (drei?Einbein?) / und für Kirche und Portraits vor der Linse ein 50/1.8 oder 60/2.8 Mikro

??
Was meint ihr?
 
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