25 Jahre gemeinsam auf 'm Buckel

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Klar geht es noch ein bisschen weiter :)!

Bei feierlichen Anlässen sind alte Autos gerne gesehen, wie auch bei der Hochzeit meiner Schwester. Immer wieder erstaunlich, wie die Zeit vergeht - da steht ja bald noch eine Silberhochzeit an!

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Und wie oben schon geschrieben, bleibt es bei vielen Oldie-Infizierten ja nicht bei einem alten Auto. Ich habe mich zwar auf ein 1:1-Modell beschränkt, aber in 1:18, 1:43, 1:87 und 1:160 ist im Laufe der Jahre eine beachtliche Vitrinenfüllung zusammengekommen.

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Wo wir schon bei Spielzeug sind: Wackel-Dackel sieht man, wenn überhaupt, in Buckels sehr selten. Dafür sitzt oder liegt so gut wie immer mindestens ein Elch darin. Mein SWR3-Model fläzt sich auf der Hutablage unter der Heckscheibe, deren Original gegen eine beheizbare getauscht wurde - auch ein Attribut an die Alltagstauglichkeit.

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Albert, beobachtest Du mich aus einem der Büros gegenüber und siehst, wie ich bei dieser Affenhitze, die hier seit einiger Zeit in Norddeutschland Einzug erhalten hat, vor mich hin leide? Ich will zurück zu den Eisbären. Da ist es auszuhalten!

Man braucht Dich nicht zu kennen, Torsten. Ich dachte an diese Roben und die Hemden, gar mit Krawatte ..., oh Schreck, ich beginne zu triefen bei dem Gedanken.
 
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...Seit 25 Jahren mein Weggefährt(e) – der Buckel.
...

Klasse!

Der und der 1800ES (Schneewittchensarg) haben bei mir die Volvo-Affinität begründet… (ein Ex-Ex-Chef hatte den 1800ES und seine Frau den Buckel gefahren).
Ich habe es aber aus Zeitmangel nie gewagt, einen Oldtimer zu kaufen… Obwohl ich bei diesen beiden und beim "Simon Templar" immer noch schwach werden könnte… :rolleyes: ;) inzwischen tröste ich mich mit aktuellen Modellen :-D

Danke für die Bilder!
 
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Das muss mir aber doch nicht leid tun, oder :D ? Immerhin hättest du einen Teilehändler quasi vor der Haustür ...

Gruß,
Angelika


Iwo, leid tun muss Dir das natürlich nicht. Ist ja meine eigene Schuld, dass ich so manipulierbar bin.

Meinst Du mit dem Teilehändler vor der Haustür (Wagner & Günther - habe ich gerade ergoogelt?) oder die Nähe zu Schweden? Mit einem Teilehändler alleine könnte ich aber wohl auch noch nicht allzuviel anfangen. Ich brauche jemanden, der die Teile auch einbauen kann, also eine Werkstatt, die sich mit so alten Schüsseln auskennt. Nun bin ich ja durchaus seit einigen Jahren treuer Kunde einer Volvo-Werkstatt. Ich bin aber nicht sicher, ob die wissen, was sie tun müssen, wenn sie kein Diagnosegerät an ein Auto anschließen können.

Beste Grüße

Torsten


P.S.: Angelika: Wenn Du findest, dass wir hier Deinen schönen Bilderbeitrag zerreden, sag bitte Bescheid, dann gebe ich augenblicklich Ruhe!
 
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An Torsten: Ja, Wagner & Günther habe ich gemeint. Und auf die Werkstatt-Frage komme ich gerne später zurück.


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Ich finde es gar nicht so einfach, 25 Jahre einigermaßen schlüssig und prägnant zusammenzufassen. Aber das Sichten der ganzen alten Fotos und das Schwelgen in Erinnerungen war klasse. Und ich bin froh, dass ich mir vor kurzem endlich einen Scanner gekauft habe und so ein paar der alten Aufnahmen nun auch hier zeigen kann. Und alle so schön farbig, nicht wahr ... ;) ?

Mit einer Ausnahme:

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Das Foto entstand anlässlich einer Sommerloch-Serie über "Tolle Kisten" in der Rheinischen Post. Im dazugehörenden Artikel war dann u. a. zu lesen, dass ich gerne an Rallyes teilnehme.




Viele Jahre fand ich das tatsächlich ganz spannend und wie auf dem nächsten Bild vielleicht zu erkennen ist, war ich konzentriert bei der Sache. Es ging gerade darum, die Strecke zwischen zwei Lichtschranken in einer bestimmten Zeit zu fahren. Am Ende dieser Rallye in Erkelenz mit 130 Teilnehmern haben meine Beifahrerin und ich den Damen-, Klassen- und Gesamtsiegerpokal sowie Blumensträuße und eine Flasche Schampus abgeräumt, das war schon cool.

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Bevor hier falsche Assoziationen hochkommen: Bei Oldtimerrallyes geht's nicht um hohe Fahrgeschwindigkeiten. Und wichtig für ein Rallye-Team finde ich übrigens (sofern der Ehrgeiz vorhanden ist, im oberen Fünftel der Klasse zu landen), dass sowohl Fahrer als auch Beifahrer wissen, welche Herausforderungen derjenige auf dem anderen Sitz geregelt kriegen muss, besonders bei einer sportlich orientierten Tour. Wie ein Tripmaster funktioniert, habe ich allerdings nie geschnallt, und so eine Blackbox kam mir auch nicht in den Buckel.

Mit solchen Gerätschaften kennt sich mein jetziger Lebensgefährte, der rein zufällig ! ebenfalls ein Buckelfahrer ist, besser aus. Auf dem nächsten Bild kutschiert er uns im Rahmen der Adenau Classic, jedoch außerhalb der Wertung sehr zügig durch 's Karussell der Nordschleife. Und gerade bei solch kurvenreichen Strecken hat sich die Umrüstung der Bremsanlage von Trommeln auf Scheiben an der Vorderachse als sehr sinnvoll erwiesen, auch wenn der Wendekreis dadurch leider größer wurde.

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Da war übrigens auch so'n Wetter, über das sich Albert und Torsten gerade austauschen, und trotz Buckel-Klimaanlage (= aufklappbare Dreiecksfenster in den Türen) hatten wir um die 40 Grad im Auto. Das Problem ist halt, dass sie mit zunehmender Geschwindigkeit immer uneffektiver wird :winkgrin: .
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Zwischen den beiden zuletzt gezeigten Fotos fand unser Umzug ins Saarland statt, der auch für den Buckel eine einschneidende Veränderung mit sich brachte. Sein Leben wurde so beschaulich wie die Landschaft, in der er nun zu Hause war, denn mit seinen mittlerweile 40 Jahren wurde er in Altersteilzeit geschickt. In den 12 Jahren bis zum Umzug hatten wir 200.000 km miteinander verbracht und in den folgenden 13 Jahren sind nur noch 40.000 km hinzukommen. Für den Alltag hatte ich mir nämlich wieder einen modernen Kleinwagen gekauft.

Es gab damals im Saarland keine Werkstatt, der ich vertraut hätte und die den gleichen Service hätte bieten können wie die Jungs in Duisburg. Und für den Fall eines Falles war Duisburg nun ziemlich weit entfernt. Auch die Ersatzteillage wurde langsam aber sicher problematischer bzw. teurer. Es gab außerdem keine Winterreifen für den Buckel und Winter im Saarland sind eine andere Nummer als Winter im Rheinland. Drei große Säcke Katzenstreu im Kofferraum hätten da nicht mehr entscheidend geholfen.

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Anfangs war ich trotzdem noch recht häufig mit ihm unterwegs und wir haben gemeinsam die neue Umgebung erkundet.

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Eine tolle Geschichte mit tollen Fotos, die ich gerne gelesen habe! :up: Meine Eltern fahren seit bald 35 Jahren Volvo, seit bald zwei Jahren hab ich auch endlich einen. :)

Ein Oldtimer würde mich auch irgendwann reizen, aber erst, wenn die Kinder etwas größer (und die Frau vielleicht etwas entspannter :D) ist.

Also danke! :)
 
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Ich kann mich nur anschließen, tolle Geschichte mit schönen Bildern :up:

Zumal ich auch seit vielen Jahren überzeugter Volvofahrer bin, allerdings eher was modernes mit dem neumodischen Kram, da bin ich Weichei.
 
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In den letzten fünf Jahren waren wir nur noch selten auf Tour. An ihm liegt's nicht. Er springt immer bereitwillig an, auch wenn er sich monatelang die Reifen platt stehen musste.

Ich muss einfach gestehen, dass ich - heronimo nannte bereits den Begriff - zum automobilen Weichei geworden bin. Auf viel Elektronik-Gedöns stehe ich immer noch nicht, aber Servolenkung, Klimaanlage und Navi sind schon verdammt praktisch und angenehm. Auch in Sachen Geräuschdämmung hat sich in den letzten Jahrzehnten viiiel verändert ... Und in einem Stau stecken zu bleiben, was sich z. B. bei Fahrten zu meinen Eltern oder nach Duisburg leider selten vermeiden lässt, ist mit einem Oldtimer schon gar kein Vergnügen, obwohl trotz nachgerüstetem Ölkühler und E-Lüfter dann immerhin die Motortemperatur gut in Schach gehalten werden kann. Daher ist der Aktionsradius des Buckels inzwischen relativ klein geworden.

Trotzdem fasziniert mich wie schon vor 25 Jahren, dass ein so altes Auto noch so gut gefahren werden kann.
Außerdem: Diese Rundungen ... Gibt es schönere? Ja, vielleicht die eines 356ers, aber nur vielleicht!

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Last but not least: Ein fotografisches Gerät ist untrennbar mit meiner Buckel-Geschichte verbunden.

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Auf dem Kotflügel thront die F3. Keine andere hat er so oft durch die Gegend gefahren und keine andere hat ihn so oft fotografiert. Sie macht die 25 im nächsten Jahr voll und ist auch nur noch selten im Einsatz. Beide sind sie ja eigentlich nur Gegenstände, also Sachen. Für mich trotzdem keine Nebensachen!


Gruß,
Angelika
 
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Eine sehr schöne Geschichte und tolle Bilder, :up: ich hab auch mal an den Dingern herumgeschraubt, aber das ist nun schon 25 Jahre her...:eek: Da sind wir im Sommer immer zum Gucken an die Rennstrecke gefahren. Damals gab es einen Volvohändler aus Wuppertal, ich glaube Schaper oder so hieß der. Der fuhr mit nem B18 Oldtimerrennen in Zolder oder Zandvoort und meistens vorne weg.
 
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Hach, Bild Nummer 18 ist für mich der Renner,
die beiden Damen hätte ich sofort aufm Bier eingeladen!
Fantastisch! :up: :hallo:
 
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Was für eine schöne Geschichte. Meine Eltern hatten lange einen Volvo 121, leider nicht der Buckel-Volvo, aber ein ebenso tolles Gefährt.
Und ich finde auch, dass die F3 zum Buckel-Volvo ganz gut passt ... :):up::up::up:
 
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Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und vielen, vielen Dank für diese wunderschöne Reportage.

:4you:


Und schau bitte nochmal in die Schachtel, da sind bestimmt noch mehr zeigenswerte Erinnnerungen drin. :up:
 
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Glückwunsch! Einfach Klasse, deine Beziehungskiste :up:
Hätte ich das gewusst, hätte ich ein paar mehr bucklige Bilder aus Stockholm mitgebracht.
 
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... Hätte ich das gewusst, hätte ich ein paar mehr bucklige Bilder aus Stockholm mitgebracht.
In Stockholm wurde mein Buckel übrigens erstmalig zugelassen :).


Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit hat er mir erzählt, dass er fest gewillt ist, mindestens 60 zu werden. Dann werde ich bestimmt wieder ins Kistchen gucken und weitere Erinnerungen zutage fördern :ja: .

Und ich freue mich ganz riesig über eure Anteilnahme an diesem für mich schon besonderen Jubiläum :4you: !

Torsten, um auf deine Frage nach einer Werkstatt zurück zu kommen: Ich habe in den letzten Jahren den Kontakt zur Volvo-Szene ziemlich verloren, nicht zuletzt deshalb, weil ich ein anderes Hobby seitdem intensiver betreibe ... Ich würde an deiner Stelle W&G anrufen und sie nach einer Werkstatt fragen. Die Frage, ob eine „normale“ Volvo-Werkstatt das auch kann, kann ich pauschal nicht beantworten. Das hängt wahrscheinlich davon ab, ob dort noch ein Mechaniker und/oder Schlosser beschäftigt ist und altes Werkzeug noch vorgehalten wird. Ich weiß nur von zwei Oldie-Werkstätten, dass sie massive Probleme haben, geeignetes Personal zu finden. Natürlich gibt’s für alte Volvos auch ein Forum und Vereine - ins Detail können wir gerne per PN oder telefonisch gehen.

Gruß,
Angelika
 
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guten morgen Angelika,
ich erinnere mich an eine sehr schöne serie >Schokoladenseiten<. magst du die denn nicht noch zeigen? :)
 
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