Wie teuer sind bitte analoge Kameras geworden?

Bei Artikeln, die in nennenswerten Stückzahlen angeboten und gekauft werden, bildet sich ein verläßlicher Marktpreis. Schwierig sind Artikel, die in riesigen Mengen bei Nullnachfrage angeboten werden (Porzellan).
Bei vielen älteren Kameras und Objektiven sind die Stückzahlen von nicht defekter Ware aber sehr überschaubar...
 
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Es gibt kein Preis für eine gute erhaltene Analog Kamera, für die meistens ist das ein Hobby wo am ende egal wie viel eine Kamera kostet ,

hatte ich mir auch gedacht meine Mamiya zu verkaufen, finde auch schade weil danach habe ich die nicht mehr wenn weg ist, noch mehr Geld kann ich nicht gebrauchen, deswegen bleibt bei mir !!

Es ist nicht zu schade diese Kamera zu verkaufen?
Sieht noch ungebraucht aus !!
 

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Es gibt kein Preis für eine gute erhaltene Analog Kamera, für die meistens ist das ein Hobby wo am ende egal wie viel eine Kamera kostet ,
Wenn man einen Händler fragt, dann fällt dem sehr schnell ein Preis ein. Ich habe nicht zuletzt hier im Forum die Erfahrung gemacht, dass es den Hobbyisten nicht egal ist, was ihr Equipment kostet.
hatte ich mir auch gedacht meine Mamiya zu verkaufen, finde auch schade weil danach habe ich die nicht mehr wenn weg ist, noch mehr Geld kann ich nicht gebrauchen, deswegen bleibt bei mir !!
Das kann ja zum Glück jeder für sich entscheiden. Meiner Erfahrung nach sind technische Dinge irgendwann nur noch Anschaungsobjekte. Elektronik altert und Schmierung in einer Mechanik verharzt. Ich versuche mir das Horten von Dingen, die ich nicht nutze, zu verkneifen. Gelingt mir aber nicht immer. Insofern kann ich Deine Einstellung verstehen.
Es ist nicht zu schade diese Kamera zu verkaufen?
Sieht noch ungebraucht aus !!
Wenn sie bei Dir auch genutzt wird….. Sonst wäre es aus oben genannten Gründen überlegenwert sie an jemanden zu geben, der damit fotografiert. Aber wenn sie Dein Herz wärmt…
 
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Franco I.
Franco I. kommentierte
Jetzt hast Du ja recht, morgen werde ich die Kamera mal wieder benutzen nach eine längere Pause, muss ich Dir auch verraten das ich diese Kamera vor 30 Jahren her kaufen wollte, aber ging es nicht weil zum rum tragen ist nicht leicht getan, seit Vier Jahren habe ich gekauft und gut Bezahlt, deswegen möchte ich definitiv nicht abgeben, das digital fotografieren ist schnell passiert, eine Film Kamera lässt mir sehr lange überlegen bevor das ich den Auslöser betätige, so kann ich mir sehr entspannen und beruhigen!
 
Ich hab mir grade wieder eine analoge gekauft, die F80. Weil ich das Tokina 14-20 für Dias nutzen will. Ist doch eine DX Linse? Ja, aber bei 20mm an der D810 im FX Modus sind nur die letzten Zipfel der Ecken dunkel, die verschwinden eh hinterm Diarahmen. Bei Diarahmen mit Breitformat, die also oben und unten noch was mehr abdecken, geht auch noch was weitwinkliger.
Jedoch können FM2 und F3 das Objektiv mangels Blendenring nur bei Offenblende nutzen. Deswegen die F80 nun dazu.

Bezüglich sich Trennen von älteren Sachen: Da sehe ich einfach ein Limit beim Preis nach unten. Wenn der Preis zu kümmerlich ist und das Gerät mal sehr teuer war, sinkt bei mir rasch die Bereitschaft zum Verkaufen. So zum Beispiel die D810. Ich nutze sie kaum noch. Ich hab sie vor Jahren einem Pro abgekauft, die Kamera war regelmässig bei Nikon in Egg zum Service. Problem: Sie hat jetzt bald 300k Clicks. Sowas kauft keiner mehr, ausser eben zu einem Spottpreis. Wenn mir dann nach Abzug aller Gebühren nur 300 oder 350 übrig bleiben, ist das nicht mehr motivierend, so ein feines Gerät zu verkaufen.
Hingegen verkaufe ich durchaus gerne auch wieder Sachen, solange sie noch begehrt sind. Manchmal auch zu früh. Die RP hatte ich abgegeben, wollte eigentlich statt dessen mal die M5 probieren. Hab mir aber nun wieder eine RP geholt.
 
S
Steinkreis kommentierte
Lohnt sich ein Upgrade/eine Ergänzung der F75 durch die F80 oder befriedet der Kauf nur den Haben-Wollen-Reflex? Es juckt mal wieder in den Fingern.
 
P
pulsedriver kommentierte
Die F80 war 2004 meine erste eigene Kamera. Ich hab damals im Media Markt fast alle Nikon Modelle in der Hand gehabt, und schon die F75 fühlte sich wesentlich weniger zu in der Hand an, zu klein, zu leicht. Die F100 wäre auch in Frage gekommen, war aber eine andere Preisklasse. So ist es damals dann die F80 geworden, als günstigste, die mir gut in der Hand lag. Irgendwann hab ich sie verkauft, weil ich nur noch mit den manuellen Kameras analog fotografiert hab. Nun ist da aber dieses Tokina Objektiv, das ich nutzen will.
Für die F80 spricht auch die Möglichkeit, Gitterlininien einzublenden. Bei anderen Kameras muss man dafür extra eine andere Mattscheibe kaufen.
 
P
pulsedriver kommentierte
Die Kamera ist da, stammt aus Raucherhaushalt, aber ich weiss aus Erfahrung dass der Geruch nach ein paar Monaten mehr oder weniger weg ist. funktionieren tut sie einwandfrei, soweit man das ohne Entwickeln des Films beurteilen kann. Nun werde ich sie erstmal nutzen.
Der Sucher der F80 entspricht recht gut einem Diarahmen, d.h. was man da sieht, sieht man auch auf dem gerahmten Dia. Mit dem Tokina 14-20 gibt es ab 19mm schwarze Ecken, auf Breitformat geschnitten kann man bis ca. 16mm runter.
 
kommentierte

Zuerst mit medizinischer Flächendesinfektion reinigen.
Danach eine große Dose mit frischen aromatische Kaffeepulver und darin die Kamera eine gewisse Zeit lagern.
Ob du ihn dann noch verwenden möchtest, kommt auf deine Geschmacksvorlieben drauf an.
 
P
pulsedriver kommentierte
Ich bin da nicht so empfindlich. Entsorgt werden nur Taschen und Gurte, da bleibt das ewig hängen. Ich hatte schon einige Kameras, deren Vorbesitzer Raucher war. Der Geruch vergeht wirklich mit der Zeit. Zumindest ich rieche nichts mehr.
 
Bezüglich sich Trennen von älteren Sachen: Da sehe ich einfach ein Limit beim Preis nach unten.
Genau darin liegt das Problem. Wenn man nicht gerade das Glück hat, dass der Artikel, den man verkaufen will, gerade der ist, den alle haben wollen, dann ist der Preis niedrig und der Verkauf bringt im Prinzip nichts.
Beispiel: Ich habe eine Konica T4 mit 50 und 28 mm Objektiv. Eine Kamera, die ich von einem Onkel vor 10 Jahren bekommen habe und nicht brauche und auch nicht "toll" finde. Wollte sie vor ein paar Wochen nach dem Räumen schliesslich verkaufen. Der Händler wird mir maximal 30 Euro dafür geben. Bei Ebay bekomme ich vielleicht 50 Euro dafür; Zeitaufwand, Probleme inklusive. Habe dann an einem Wochenende einen Film damit belichtet und ein paar Bilder vergrössert. Hat Spass gemacht. Brauche die Kamera zwar immer noch nicht und habe sie daher wieder eingemottet.
Dann verschenke ich sie lieber irgendwann jemandem, der neu anfängt.
 
5 Kommentare
B
Brunke kommentierte
Ein Sammler will einfach haben und er will möglichst alles haben. Das ist ok.
Weil ich kein Kamerasammler bin, gebe ich rigoros alle weg, was ich nicht mehr benutze. Da sind mir die 50€ lieber. Warum willst Du die Kamera an jemanden verschenken, der sie benutzt, aber nicht an jemanden verkaufen, der sie benutzt?
 
P
P.Gnagflow kommentierte
V
Vielleicht weil ich nicht gerne Diskussionen über angebliche oder tatsächliche preismindernde Gebrauchsspuren führe, bei 50€ Verkaufspreis keine Preisverhandlungen mehr führen möchte, keine Lust habe hinter Verpackungsmaterial herzulaufen und zur Post zu fahren und mich dort 10 Minuten oder länger in die Reihe zu stellen? Wenn ich das Geld nicht dringend benötige, verschenke ich das Teil u.U. lieber an jemanden der es wirklich brauchen kann und dem der Weg zur persönlichen Abholung nicht zuviel Aufwand ist.

Ich habe das Problem selbst mehrfach gehabt und beispielsweise eine Preisdiskussion um einen 16mm Projektor 12Kg), den ich inkl. sach- und fachgerechtem, versichertem Versand für 50€ angeboten hatte, damit beendet, dass ich dem Diskutanten angeboten habe, den Projektor dann lieber in die Tonne zu werfen. Dann muss ich zwar auf den ungeheuren Gewinn von ca. 25€ verzichten, aber auch auf das ganze Theater drumrum. Einzig die Tatsache dass ich solche Geräte zu verschrotten nicht gut übers Herz bringe, hat den Projektor gerettet. Ich habe ihn letztlich, wie schon beschrieben, an einen Selbstabholer verschenkt.
 
calc
calc kommentierte

Genau so ist es. Wer die 50 Euro unbedingt braucht, gut kann ich vertstehen. Meine Ruhe sind mir dann aber definitiv 50 Euro wert. Und vom Beschenkten kriegt man dann oft noch ein kleines Präsent.
 
calc
calc kommentierte
Die T4 wurde schon vor 2 Jahren an die Frau eines guten Bekannten verschenkt. Sie fotografiert damit auf Foma 100 Mererware. Der Mann entwickelt zu Hause und dann werden die Negative digitalisiert.
Manchmal schicken sie mir gute Bilder zum Betrachten.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Das Problem hat man immer wieder. Ich habe mal einen vermutlich völlig intakten und relativ aktuellen Office-Drucker für 1 Euro bei eBay verkauft, und dabei einen Haufen Aufwand mit der Verpackung gehabt. Der Käufer regte sich darüber auf, der Versand sei zu teuer, denn laut meiner Adresse wäre ein Hermes Paketshop eh viel näher. Solchen Leuten kann man nur einen reinhauen. Sorry wenn ich das so hart sage, aber die Unverschämtheit der Menschen zeigt in solchen Momenten sehr deutlich ihre Grenzenlosigkeit.
 
So jetzt an die Frage von Stefan, im Nachbar Forum ist gerade eine Nikon FM3a für 899€ verkauft worden, ist viel Holz ja, aber die Kamera sieht noch ungebraucht aus, vielen von uns legen viel Wert drauf wenn eine Kamera wirklich einwandfrei ist wo am ende eine relativer guterpreise ist!
 
2 Kommentare
calc
calc kommentierte
Ja das ist meiner Meinung nach zu teuer, jedoch der derzeit übliche Preis, wenn man denn nicht das Glück hat und zufällig auf ein Angebot zum 1/2 Preis trifft.
 
B
Brunke kommentierte
Wenn die Kamera für den Preis verkauft wurde, gab es zumindest zwei, die den Preis nicht teuer fanden. Wenn der Markt das hergibt, hilft die eigene Preistabelle nicht und ebenso wenig der Blick zurück auf alte Preise.
 
Ich könnte noch eine "klebrige" F90X (nebst "klebriger" F70) mit Flaschenbodes statt Bajonett-Deckel, Batteriegriff und großer Datenrückwand anbieten - D Nikkore laufen damit prima. Wenn Interesse besteht - einfach eine Nachricht an mich :)

Mit besten Grüßen
Hannes
 
S
Steinkreis kommentierte
Am Mittag kam das Paket bei mir an. Danke Hannes. Heute Abend hab ich mich an die Rückwand der F90x gemacht. Die Entfernung der klebrigen Gummierung ging unerwartet schnell. Der Kollege "Bilderknipser" hatte mir mal den Tipp gegeben, klebrige Kameragummierungen mit acetonfreiem Nagellackentferner zu behandeln. Nach 45 minütigem Hantieren mit der Lösung und einem Mikrofaserputzlappen war die Rückwand spiegelglatt und kleberfrei. Das Tuch hat leider feine Kratzer hinterlassen. Ob das daran lag, dass es schon für andere Reinigungen gebraucht wurde (war natürlich vorher gewaschen, aber irgendwas bleibt ja doch hängen) oder das Tuch selbst auf der etwas angelösten Oberfläche Krätzerchen hinterlassen hat, bleibt ein Rätsel. Hauptsache es klebt nicht mehr.
Nikon F90x by Jürgen Lüno, auf Flickr
 
S
Steinkreis kommentierte
In der Zwischenzeit habe ich noch diverse Rückwände von ihrem Schmier befreit. Mit einem Baumwolllappen und Kaltreiniger von kontakt-Chemie geht das kratzerfrei.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Die F90 ist technologisch eine hervorragende Kamera, aber bei der Materialauswahl hatte Nikon im Vergleich zur F801s kein glückliches Händchen.
 
S
Steinkreis kommentierte
Stimmt. An meiner F801s klebt auch nach 35 Jahren nichts. Ich muss sie mal wieder mit Film bestücken und nutzen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Habe vor ein paar Tagen meine F90X aus Japan bekommen, in mint, alles funktioniert, wurde getestet, Klebegummierung wurde entfernt und rückstandslos gereinigt. (mit Versand 140 USD - ein Witzpreis für so eine Kamera....) 4x AA Batterien, da sollte es auch in Zukunft keine Probleme geben.

Habe mir dann noch das AF-D 20-35/2.8 und das AF-D 85/1.8 dazu gekauft (dann kann ich sie auch mal mit AF nutzen) und beide Objektive haben einen recht großen Bildkreis, so dass sie auch an meiner GFX 50SII (manuell) gut funktionieren. (one stone, two birds...)

Besonders erfreulich ist, dass die F90X mit meinem Voigtländer 58/1.4 Nokton über die Kontakte ohne Einschränkungen kommunizieren kann. Da freue ich mich schon auf eine Nachtfotografie-Session im Rotlicht/Neonbereich mit einem 800T Film.

Haben derzeit ein Sandburgen-Festival in Zentral-Pattaya am Strand, werde heute F90X mit einem Kodak Gold laden und am Spätnachmittag Strandszenen bei untergehender Sonne fotografieren - da sollte der Kodak Gold gut passen.
 
Hier noch ein paar Updates, dass man auch billiger kaufen kann (Preise in 2025-2026):
  • AF-D 80-200/4-5,6; Teil aus Plastik, sehr guter Zustand: 19 Euro
  • AF-D 28-105/3.5-4.5; sehr guter Zustand, 79 Euro
  • Nikkor-SC Auto 50/1.4; Zustand wie neu, mit Originalumbau auf AI: 120 Euro
  • Nikkor 50/1.4 AI; Zustand wie neu: 119 Euro
  • AF 75-300/4,5-5,6, sehr guter Zustand: 59 Euro
  • FE 10 mit Zoom Nikkor 35-70 3.5-4.8: 69 Euro
  • FM 10 mit Zoom Nikkor 35-70 3.5-4.8: 69 Euro (beides tolle Kameras)
  • F801; sehr guter Zustand, 49 Euro
Alles gekauft bei meinem Laden um die Ecke, inklusive Garantie.

Wenn ich mir die Preise bei diversen "Premium"-Händlern anschaue, dann liegen die meistens 2-3x höher.

Diese argumentieren dann, dass die Geräte überprüft, überholt, aufgearbeitet, etc. wurden. Aber vor allem bei einem Objektiv, kann man doch relativ schnell selbst beurteilen, ob es in Ordnung ist:
  • allgemeiner Zustand
  • Fehlen von gravierendem Staub
  • Fehlen von Niederschlägen und Einschlüssen
  • keine Kratzer im Glas
  • sauber springende Blende
  • geschmeidig laufender Fokus
  • eventuell Kontrolle der Elektronik durch Montieren an einer Kamera
  • eventuell Montieren an einer Mirrorless und schnell ein paar Testfotos
All das sollte bei einem seriösen Händler vor dem Kauf an der Theke machbar sein. Ich habe gehört, es soll Händler geben, wo man die Gebrauchtware erst anfassen darf, nachdem man sie gekauft hat ... .

Von einem Freund gab es dann noch eine F65 mit 28-80 und eine FE mit 28/2.8 gratis. Als Dankeschön bekam er von mir einen gerahmten Fine-Art-Gelatine-Print in 50x60 in Bezug zu seinen Interessen. Der hängt jetzt bei ihm im Arbeitszimmer.
 
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3 Kommentare
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
In den letzten 12-18 Monaten habe ich einige analoge Kameras gekauft, die Preise waren durchweg ok:
Nikon FM 90,- (lokaler Händler)
Nikon F401 40,- (Reparaturbetrieb Dieter Bilzer)
Nikon FG inkl. 50mm f/1.8 und Sigma 70-210 Zoom 30,- (privat über kleinanzeigen.de)
Nikon FA + Nikkor 28-85 AI-S 150,- (privat über Kleinanzeigen.de)

Natürlich gibt es immer wieder Händler wie auch Privatleute, die lustige Preisvorstellungen haben, aber insgesamt ist das Angebot ja sehr groß und das Warten kann sich sehr lohnen. Ich kaufe immer einmal wieder günstige Kameras und Objektive um jüngere Leute mit nicht so viel Geld den Einstieg in die Fotografie zu ermöglichen, d.h. die Kameras werden entweder verliehen oder auch schon mal verschenkt.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
ich glaube manchmal, die Händler haben die Lager zum Bersten voll, und die potentielle Kundschaft ist nicht so zahlreich wie wir glauben. Trotz etablierendem Analog-Hype. Bei der Ansicht zur Überprüfung von Objektiven gebe ich Dir recht. Bei Kameras muss man schauen. Bei AF-Spiegelreflexen habe ich noch keine signifikanten Ausfälle erlebt. Selbst meine Chinon CP7 sowie Ricoh XRX vom Flohmarkt zeigen keine Probleme. Beide natürlich ohne AF, aber auch aus dem entsprechenden Zeitalter.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Da hast Du sicherlich Recht, aber ich habe keine Lust darauf, dass ich einen Film belichte und erst dann feststelle, dass die Kamera ne Macke hat. (Peace of Mind)

Ich zahle dann lieber 50-80€ mehr pro Teil, bestelle bei einem seriösen Händler in Japan, mint getestet, lieber noch CAL'd und bekomme Teile wie aus`'m Laden. - Ob Mamiya C330, Yashica MAT 124 G, Fuji GS 645, Pentax MX, Nikon F90X, Canon QL17 GIII, Minolta Hi-matic SD, dazu noch diverse Objektive, alles funktioniert ohne Einschränkungen, Sucher gereinigt hell und klar, Objektive ohne Haze, oder Verpilzung....
 
.
Mhm, meine Leica M4-P kostet heute in Euro mehr
als doppelt so viel als weiland in DM … :heul:
Von den Objektiven willi ich gar nicht reden.
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Ich habe zum Glück noch meine F4E sowie meine F3AF recht teuer aber in perfektem Zustand beim Herrn Michalke von Nikonclassics gekauft.

Für das Geld würde ich die inzwischen auch nicht mehr bekommen.
 
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Bleibt bei mir alles im Bestand: F"Apollo", F2A mit Motordrive, FM2 mit Titanverschluß, F4(s), F801s und natürlich meine geliebte FE von 1979, die mir meine damalige Freundin von ihrem ersten selbstverdienten Gehalt und heutige Frau verehrt hatte...
Nebst einer langen Reihe von Non-AI, AI und AIS Objektiven.
 
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Letzten Monat war ich auf einer Ausstellung für analoge Fotografie in Düsseldorf.
Ich war gefühlt der einzige alte weiße Mann mit einer Digitalen Kamera.

Massen von jungen Menschen mit anlogen Schätzen um den Hals (Rolleiflex, Hasselblad, Mamiya 67, Nikon F3/FM/FA, Widelux, Kompakte usw.)

Ich hab mich mit einigen unterhalten und die sind regelrecht auf der Jagd nach analogen Kameras.

 
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quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Wenn mein Fotoclub seine Jahresausstellung veranstaltet, dann kommen die Buddies unseres jüngsten Mitglieds (Anfang 20) alle mit Leica & Co um den Hals, vor den 2nd Hand Schaufenstern der lokalen Fotohändler und drinnen sind auch überwiegend jüngere Leute zu finden. Unser jüngster experimentiert mit Filmen, stellt Emulsionen oder lichtempfindliche Platten selber her (Chemiker) oder belichtet auch schon einmal Röntgenfilme. Unsere Analog-Gruppe im Club ist deutlich aktiver als z.B. die Fuji-Gruppe.
 
Ich bin auch so froh, dass ich vor ein paar Jahren eine unbenutzte F4E für lächerliche 450€ bekommen habe. Damit habe ich kürzlich im Urlaub 5 Portra160 im Urlaub belichtet und das war eine wahre Freude. Die werde ich im Leben nicht mehr hergeben.😍
Weiterhin nutze ich nach wie vor eine F-801s quasi Neuzustand und eine FM-2 die ich mir damals vom Mund abgespart hatte. Fotos habe inzwischen mehr als genug, aber das Erlebnis mit diesen Geräten ist sowieso unbezahlbar.
Ca 1,50€ pro Bild muss man ja auch wollen…
 
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In meiner längst verflossenen Analogzeit habe ich mal einen Sack voll EXA1a, 1b, EXACTA usw. für 100Euro gekauft. Sicher an die 20 Geräte. Nach dieser Phase den besagten Sack wieder für 100,- verkauft und mir die Schweißperlen von der Stirn gewischt, weil ich dachte, dass das Zeug kein Mensch haben will..
 
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Derzeit warte ich auf eine Zorki-4 mit dem Industar 61 (53mm/2.8), kommt aus der Ukraine und braucht im Versand rund drei Wochen. Die Kamera ist von 1969 mit kyrillischer Beschriftung, hat vollen Service bekommen, CAL. Mit Versandkosten für 95 USD, wenn das Teil wirklich ohne Einschränkungen funktioniert, dann ist es ein Schnäppchen, der Rangefinder soll recht groß und hell sein und hat zudem einen Dioptrinenausgleich. Es muss nicht immer Leica sein....
 
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Eine Zorki, Kiev usw. käme mir persönlich nie ins Haus. Da bin ich wohl zu sehr Lokalpatriot, Ostblock-geschädigt und Leica-Fan, als dass ich mir die technisch schlechte Raubkopie kaufen würde.
Den Dioptrienausgleich gab es schon bei meiner III (Modell F) aus den 30er Jahren. Die IIIa war dann die Weiterentwicklung mit 1/1000, allerdings gab es schon damals viele Umbauten oder Nachrüstungen auch älterer oder einfacherer Schraubleicas.
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Zitat:"Es muss nicht immer Leica sein...."

Nicht immer, aber doch nahezu!
 
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quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Und sie hat sogar als kürzeste Belichtungszeit 1/1000s, was zu der Zeit auch nicht üblich war. Bei der Konstruktion hat man sich wohl die Leica M3 genauer angeschaut und abgeschaut. Eine Zorki-4 mit Objektiv bekommt man in gutem Zustand, voll funktionsfähig, für unter 100€, für eine Leica M3, nur Body, muss man mindestens 1000€ hinblättern. :unsure:

Derzeit habe ich drei Rangefinder-Kameras gekauft: Zorki-4, Canon QL17 GIII und die klappbare Fuji GS645 (75mm/3.5) zusammen 900USD incl. Versand nach Thailand. Wenn man einen Bogen um Leica, Rolleiflex und Hasselblad macht, kann man noch tolle analoge Kameras für relativ kleines Geld bekommen.
 
Ich habe irgendwann meine F3 wegen der in der Wüste bei Hitze versagenden LCD- Anzeige verkauft und gegen das Vorgängermodell F2A getauscht. Sie hat mich in alle Welt begleitet. Als die F4 kam, ging sie in die Bucht. War aus emotionaler Sicht ein Fehler, habe ich im Nachhinein immer bereut.

2023 wurde eine F2AS mit MD2 angeboten. In Japan, Zustand near mint.

550 € plus Einfuhrumsatzsteuer. Ein Schnäppchen war es sicher nicht. Aber eben in exzellentem Zustand. Sie steht auf meinem Schreibtisch; es gibt wenig Dinge außer Kunst, die mich bei bloßer Betrachtung derart begeistern. Der Klang des Serienbetriebes: einfach nur erotisch... 😉

Eines wusste der Verkäufer nicht - ich hätte sie auch für 1.000 € gekauft....😉

Das Ding ist Legende und begründet Nikons Ruf. Die beiden F2 im Phantasialand an der Wasserrutsche hatten übrigens jeweils mehr als eine Millionen Auslösungen auf dem Ticker.

Danach kamen bei mir D2H, D3, DF, D4, D5 und D6 und jetzt die Zs, alles ohne jede Emotion, natürlich besser, aber eben nur seelenlose Knipsautomaten...😉
 
Zuletzt bearbeitet:
W
W.W. kommentierte
Steht doch im Eingangspost: F2A
 
kommentierte
"Ging dann später bei halbwegs normalen Temperaturen wieder weg."

Das Phänomen kannte ich vom meiner Ruhla LCD-Armbanduhr. Warm + direkte Sonneneinstrahlung = rabenschwarz. Beruhigte sich dann wieder, jedoch kam es gelegentlich vor, dass der Uhrenschaltkreis selbst einen Hitzschlag bekam und das Ding schon mal 12:68 anzeigte, bis 12:99 durchlief und dann wieder normal funktionierte ;)
 
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Ein iPad oder iPad streiken auch, wenn sie zu viel Sonne abbekommen…
 
N
Nicname kommentierte
Stimmt, sorry fürs Übersehen der Antwort auf meine Frage. Bliebe noch zu erfahren, wie sich die F2A bei Temperaturen von 40° im Schatten schlägt.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte


Gegen die ältere F2A. Sie hat mich nie (!) im Stich gelassen. In Acapulco bei den Klippenspringern habe ich über eine Stunde in der prallen Sonne gesessen, es war irre heiß. Ich konnte merken, wie ich verbrenne. Hab mein T-shirt zerrissen und einen Sonnenschutz draus gebastelt.

War gefühlt noch heìßer....

Die F2A funzte tadellos

Nicht missverstehen: die F3 machte auch Fotos in der Hitze, aber eben keine mit Messung, sondern mit Schätzung.
 
Sicher um die 40 Grad im Schatten. In der prallen Sonne - keine Ahnung. Jedenfalls wurde die LCD-Anzeige schwarz. Ging dann später bei halbwegs normalen Temperaturen wieder weg.
Aber funktioniert hat deine F3 doch trotzdem, oder?
Ich war zu der Zeit mit einer Pentax ME super beim Mittelwellen-Sender München im Erdinger Moos unterwegs. Die hatte nur Unter- und Über-Belichtungs-Warn-LEDs im Sucher, die blinkten am Zaun um den 1 Megawatt-Sendemast wie auf dem Kirmes, da musste ich auch schätzen.
Mit meinen beiden F3 (1x die normale, 1x die High Eyepoint Version) danach hatte ich aber nie Probleme.

Zum Thema Preise für alte Analog-Kameras freue ich mich aber über deren Steigen, da die Kosten für eine allfällige Reparatur solcher Kameras - sofern sie mangels Ersatzteile überhaupt noch möglich ist - schon länger nur noch steigen...
 
kommentierte


Ich bin bzw. war selbständiger Servicetechniker und machte da schon lange keine Privatreparaturen mehr. Die Leute haben Vorstellungen, dass es graust. Der Gipfel war ein Bekannter, der eine umfassende Sanierung einer völlig heruntergekommenen Kellerfund-Fräsmaschine haben wollte. Er bot mir ganz großzügig 10 Euro die Stunde auf die Hand.
Nun ja. In meinem Job verdiene ich auch nach Kosten und Abzügen schon paar Taler mehr und bleibe legal..
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Das ist an sich ja ok, wenn man den Zeitwert in eine Entscheidung einbezieht.

Wie sonst sollte man eine ökonomische Entscheidung über eine Reparatur treffen??? :unsure: - Warum sollte ich eine F4 reparieren lassen, wenn die Reparatur teurer wird, als ich eine Gebrauchte bei Ebay kaufen kann? (Nennt sich dann wirtschaftlicher Totalschaden.)
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Er bot mir ganz großzügig 10 Euro die Stunde auf die Hand.

Für 10€ bekommt man kaum noch eine Putzfrau. Da Servicetätigkeiten eine deutlich höhere Kompetenz und Schulungen erfordern, sollte man schon mit 20-25€/h auf die Kralle rechnen. Das sollte dann auch für beide Seiten fair sein.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Nun, DIESE Abwägung ist ja auch ok. Aber wenn ideelle Werte im Spiel sind oder das entsprechende Modell kaum noch in ordentlichem Zustand verfügbar ist, dann steht auch mal die Reparatur im Raum, auch wenn die Kosten den Warenwert deutlich übersteigen. Ausserdem kann es durchaus sein, dass die reparierte / gewartete Kamera deutlich besser funktioniert als ein an sich (noch) intaktes aber umgewartetes Exemplar. In der Technik völlig normal.
 
quadratlatsche
quadratlatsche kommentierte
Ich habe bei Paepke Düsseldorf einmal eine Leicaflex SL2 revidieren lassen, hat 609€ gekostet, für die Kamera hatte ich 200€ bezahlt. Den genauen Stundenlohn kenne ich nicht, aber wenn ich will, dass es solche Reparaturen auch künftig noch gibt, muss ich bereit sein das ordentlich zu bezahlen. Leica selbst repariert dieses Modell nicht mehr und hatte mich an diesen Betrieb verwiesen.
In meinen Augen ist das auch etwas anderes als eine alleinstehende Rentnerin mit geringer Rente, bei der der Mixer kaputt gegangen ist, die dann damit ins Repair-Café geht.
 
Meine F2AS hatte ein Vorbesitzer vor gut 20 Jahren bei Sover Wong. Super Zustand - Optik und Funktion - und für schlappe ca. 350€ in UK vor der Brexit auf Ebay gekauft. Macht viel Freude, auch wenn andere Kameras schneller sind.
 
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shovelhead
shovelhead kommentierte
Schaum und Schmierstoffe sind nach 20 Jahren hin. die muss längst wieder überholt werden
 
In diesem Thread stehen Beiträge aus 2022 zu einer FM3. Da ich gerne mal bei Ebay den Handel mit NOS-Waren beobachte, erscheint mir die Sache plausibel. Wenn eine Kamera im guten, gepflegt-benutzen Zustand für 400 Euro weggeht, ist der doppelte Preis für eine im absoluten Sammler-Zustand völlig normal. Bei diesem Modell kam noch dazu, dass sie technisch sehr interessant war. Relativ jung, und der modernste Ableger der Reihe.

Was ich allerdings im Blick behalte: Analoge Fotografie bedeutet nicht mehr nur manuell. Auch wenn ich bisher selbst lieber ganz "back to the roots" unterwegs war, scheint sich das zu wandeln. Immer mehr Leute kramen ihre F801 oder F90 raus. Das habe ich mittlerweile auch gemacht. Natürlich hat es seinen Reiz, die Filmfotografie ganz klassisch zu betreiben, aber warum sollen die Vorteile modernerer Kameras nicht auch heute noch Gewicht haben? Abgesehen davon, dass meine F801s meine bisher dankbarste Kamera war, ist sie auch technologisch hochinteressant. Ausserdem war sie meine Traumkamera, als ich mit der Fotografie anfing.

Jedenfalls gibt es das Geraffel aus der AF-Zeit noch fürn Appel und nen Ei. Bin gespannt ob sich das ändert, denn immer mehr junge Leute stürzen auch darauf. Vielleicht sind die einfach pragmatisch und gehen mit der richtigen Einstellung an den Fotografie-Prozess ran. Weniger Marken- und Modell-Hype, sondern schauen, was man billig kriegt und tolle Leistung bietet. Das ist m.E. nach absolut vernünftig.

Für mich dürfen auch beide Welten verschmelzen. Im Urlaub hatte ich mein Serie-E 3,5 / 75-150 auf der Z fc. Kann man technisch nicht wirklich begründen, machte aber irre Laune. Zumal die Linse auf 5,6 abgeblendet erschreckend gut performed und ich keine qualitativen Abstriche machen brauchte. Klingt komisch, ist aber so.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
shovelhead
shovelhead kommentierte
Ich würde den TD166 unbedingt behalten und den 206 verkaufen. Aber ich bin - als TD146 Besitzer - natürlich auch voreingenommen ;o)
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Der Vorteil bei meinem 166 ist, dass ich den jederzeit gegen einen neuen TD 403 tauschen kann, ohne dass meine Frau was merkt
 
Whakaahua
Whakaahua kommentierte
shovelhead
shovelhead kommentierte
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