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Im Gegensatz zur Mehlschwalbe lebt diese Schwalbenart gern innerhalb von festen Unterkünften. Früher war sie oft an Rauchfängen oder den separaten sogenannten Rauchhäusern von Bauernhöfen zu finden, daher der Name.
Der nach oben gebogene Schnabel macht diese Vogelart besonders markant. Er dient zu einer Art 'Mähen' der obersten Sedimentschicht in flachem Wasser, bei dem der Vogel jeweils einen relativ großen Bereich mit seinem Schnabel durch'säbelt' und dabei Wirbellose, gelegentlich aber auch kleine Fische, erwischt.
Ich bin sehr angetan von den Erklärungen unseres Fotofreundes Lokatz, und möchte dies gern auch--in gelockerter Form--- in meinen Beiträgen aufnehmen.
Löffler sind Zugvögel die in Nordwesteuropa ein--noch-- sehr kleines Verbreitungsgebiet haben. Optisch gut zu erkennen am langen, löffelartigen Schnabel, welcher bei den adulten Tierten vorne kräftig gelb-orange gefärbt ist.
In den Niederlanden, Dänemark und Südengland gibt es sie schon länger. Ebenso auch in Teilen Österreichs und Tchechiens. Aber auch in Deutschland---speziell in Niedersachen und Schleswig-Holstein an den Nordseeküsten sind sie mittlerweile präsent. Sie ziehen zum Überwintern in den Mittelmerraum bis hinunter in die afrikanische Sahelzone.
Was mich erstaunt hat: Laut WIKI legen ca. 94 % aller westeuropäischen Löffler auf ihrem Zug eine Rast an der Costa de la Luz ein.
O.K. die Vorgänger standen nur im Wasser---kann passieren im Eifer---hatte ins falsche Regal gegriffen
Nun denn---hier noch ein Flugbild eines Trupps dieser schönen Vögel
Honigfresser, von denen es fast 200 verschiedene Arten gibt, kommen nur in Ozeanien sowie auf einigen indonesischen Inseln vor. Der hier ist auf Sulawesi endemisch.
Heute wird’s kulinarisch, zumindest für manche von uns: Diese Schwalbenart baut ihre Nester fast ausschließlich mit ihrem Speichel. Die Nester sind die wichtigste Zutat zur berühmten chinesischen Schwalbennestersuppe, weshalb es sogar speziell für diese Art gebaute Silos gibt, in denen Nester regelmäßig ‘geerntet‘ werden.
Nein, die habe ich mir bisher erspart, zumindest meines Wisses. Hab aber von gegrillten Heuschrecken bis zu lebenden Ameisen schon so Einiges probiert.
Das braucht gar kein so exotisches Beispiel. Erzähl mal einem Amerikaner, Australier, Chinesen, Inder oder Japaner, dass du Mettbrötchen magst, also rohes Schweinefleisch isst. Dem dreht sich der Magen um...