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Der Name dieser Vogelart ist etwas mysteriös, da sie in verschiedenen Habitaten vorkommt, also nicht auf Wüsten spezialisiert ist. Sie ist von den südlichen USA bis hinunter nach Zentralchile anzutreffen.
Die kleinste der sechs Flamingoarten, die es auf der Welt gibt. Die anderen sind Rosaflamingo, Kubaflamingo, Chileflamingo, Andenflamingo und der nur in einem kleinen Bereich Südamerikas lebende und leider auch gefährdete James-Flamingo. (Und, ja, im Hintergrund steht ein Marabu.)
Tja, nun bin ich tatsächlich am Ende meiner am 26. Januar begonnenen alphabetisch sortierten Beiträge angelangt. Ich hoffe, manche von euch fanden sie interessant und ansehenswert. Danke dafür!
Uhu (c) (ein Testshooting bei einem Falkner in NL.)
Test für mich, gemacht mit der Z6 III und dem 180-600 Zoom, diese Kombi kann technisch wirklich etwas.
Ganze solche Serien funktionieren sehr gut.
…aaaaaaber Moment mal, schließlich habe ich seit Januar weitere Vögel im Flug fotografiert, und zwar immerhin in Panama, Suriname, Indonesien und Spanien. Die wollen ja auch gezeigt werden. Viele davon sind sogar ausgesprochen sehenswert!
Daher kommen ab heute diverse Nachreichungen von Vogelarten im Flug, die ich bisher noch nicht vorgestellt habe. Das wird schon wieder fast einen Monat in Anspruch nehmen. Es gibt einfach zu viele Vögel!
Blauelster, Spanien
Auf diesem Flugfoto ist leider ihr herrliches blaues Rückengefieder nur zu erahnen. Ich mag es trotzdem.
Diese Aufnahme entstand (in extrem schlechtem Licht) auf der kleinen indonesischen Insel Halmahera, die direkt ‘rechts‘ der sogenannten Wallace-Linie liegt. Das ist eine wirklich spannende, wenn auch nur gedachte Linie, die quer durch Indonesien und die Philippinen führt. Sie repräsentiert die deutlich zu findende Trennung zwischen asiatischen und ozeanischen Pflanzen- und Tierarten. Diesen Vogel zum Beispiel findet man auf der nur 250km weiter westlich gelegenen Insel Sulawesi nicht – im Einiges weiter entfernten Australien dagegen schon.
Ich schweife heute etwas ab, weil ich die Namensherkunft dieses Vogels faszinierend finde und erläutern möchte: Auf Englisch heisst dieser kleine Kerl Snowy-bellied Hummingbird, also Schneebauchkolibri. Ok, nachvollziehbar.
Sein deutscher Name folgt dagegen der pseudo-lateinischen Originalbezeichnung Amazilia edward, die ihm seine beiden französischen Entdecker gegeben haben. Dabei wurde das ‘Edward’ zu Ehren eines anderen Ornithologen, Edward Wilson, vergeben. Die Amazilie als Gattungsname stammt dagegen aus einem französischen Roman des 18. Jahrhunderts, dessen Heldin eine Inkafrau namens Amazili war.
Zugegeben: Den hätte ich auch zuhause fotografieren können.
Den hier habe ich ziemlich am östlichsten Punkt seines Verbreitungsgebiets erwischt, nämlich im Nordosten der Insel Sulawesi. Der westlichste Punkt liegt in Nordspanien. Dazwischen gibt es ihn quasi überall, also auch im Iran, in Afghanistan, in Indien usw.
Die Kernbeißer bringen gerade ihr Jungvolk mit. Im Garten schwirrt es von früh bis spät. Durch die Belaubung sind sie schwer zu zählen, aber über 10 sind es auf alle Fälle.
Eine der durchaus zahlreichen Vogelarten, die noch nicht einmal einen deutschen Namen zu haben scheint, daher nenne ich hier den lateinischen.
Sie gehört zu der in Afrika, Asien und Ozeanien weit verbreiteten Gattung der Nektarvögel, die ein wenig den Kolibris ähneln. Mit deren Flugkünsten können sie aber nicht ganz mithalten.