Mitmachthema Wo war ich? Ein neues Spiel (Weltweit)

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L
lokatz kommentierte
Stimmt, aber das ist ein weites Feld...
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Bergig, buddhistisch, Schrifttafeln, eher bescheidenerer Allgemeinzustand - ich sage mal Tibet. Ist es was Religiöses? Bestimmt, oder?
 
L
lokatz kommentierte
Das ist schon ziemlich gut, was du da von dir gibst. Und, ja, das ist eine Stupa. Findet man im Buddhismus fast überall...
 
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Na, dann mache ich es noch ein bisschen leichter und zeige das ganze Bild.

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Wo war ich? :giggle:
 
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Na, dann mache ich es noch ein bisschen leichter und zeige das ganze Bild.
Wo war ich? :giggle:
Mit der Schrotschuß-Suche nach "Monastery Tibet" kommt man auch am Rongbuk-Kloster vorbei, das offenbar vor der Mt. Everest-Kulisse liegt und das höchstgelegene Kloster der Erde ist. Das sieht mir recht ähnlich aus. Bingo?
 
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Bingo! Gratuliere!

Im Rätselbild sieht man den Everest gar nicht. So sieht es da aber aus, wenn man ein wenig weiter nach rechts geht und die Wolken kooperieren:

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Der Berg ist übrigens immer noch fast 3.900 Meter höher.

:giggle:
 
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L
lokatz kommentierte
Übrigens, falls jemand bergsteigerische Ambitionen hat: Dies ist das chinesische Everest Base Camp und die Nordseite des Bergs. Da kommt man zwar SEHR viel leichter hin, nämlich per Asphaltstraße (auf der nepalesichen Seite erfordert das viele Tage Fussmarsch oder einen Hubschrauber), dafür ist der Berg aber von hier sehr viel schwieriger zu meistern. Auf der anderen Seite gibt's ja quasi einen Lastenaufzug. ;)
 
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Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Spannend. Was trieb Dich genau dort hin?
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
L
lokatz kommentierte
Ja, ich war ganz oben - am Kloster. ;) Oder meintest du den Berg? 😰

Was trieb mich hin? Ähh, Familie. Meine Frau und ich, beide deutlich über 60 und übertrieben reiselustig, hatten schon vor einem Jahr die aberwitzige Idee, unsere jungen Nichten und Neffen (zwischen 11 und 15) auf eine Reise nach Tibet mitzunehmen. Dazu haben wir die Osterferien 2026 genutzt. Beijing, Große Mauer, Zug nach Xi'an, Terrakotta-Armee, Zug nach Xining, Zug nach Lhasa, Potala und so, dann mit einem Kleinbus quer durch Tibet und Himalaya, mit Endpunkt Kathmandu. Das Ganze in zwei Wochen. Stressig, aber auch toll.

Einen entsprechenden Reisebericht bereite ich gerade vor und werde ich im Forum vorstellen, wenn ich mit meinen Vögeln im Flug fertig bin, also in etwa zwei Wochen.

Lothar


Christoph ist übrigens wieder dran... :)
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Das wird interessant!
 
Christoph ist übrigens wieder dran... :)
Na dann werfe ich nochmal eins hier rein, für die Geographieknobler. @Wuxi hält mal die Gosch', wenn er schon da war. :p
Wo war ich hier, in welchem auch literarisch durchaus bedeutsamen Ort?

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N
Nicname kommentierte
Muss aus terminlich-beruflichen Gründen weiterhin passen.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Es darf auch jeder andere mitknobeln, zum Beispiel auch @Wuxi 😆
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Der befindet sich gerade in eben diesem Land, musste aber heute 80km von Meran nach Bozen und zurück kurbeln und ist daher ziemlich platt.
Ich frag mal den Kellner heute Abend.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Nimm nächstes Mal einfach den Zug. 🤣
Sind ausserdem nur 65 km, 2 h mit Pause pro Richtung. Tze...
 
N
Nicname kommentierte
Nach einem langen Tag sitzen meine Frau und ich beim Abendessen. Sie meint, es müsse Certaldo sein.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
In Algund ist unser Hotel. 78km sagt der Tacho. Verrfahren. Aber nur wenige hm.
 
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Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Algund ist ja auch nicht Meran. :p
 
Nach einem langen Tag sitzen meine Frau und ich beim Abendessen. Sie meint, es müsse Certaldo sein.
:77: Und das ist richtig! Wir sehen den mittelalterlichen Borgo von Certaldo Alto, in dem Giovanni Boccaccio vermutlich geboren wurde, jedoch gesichert verstorben ist in einem Haus, das in der heutigen Via Boccaccio liegt. Unterhalb Altos erstreckt sich das modernere Certaldo Basso, eine lebendige, aber touristisch nicht besonders interessante Kleinstadt. Certaldo Alto ist jedoch einen Besuch auf der Durchreise wert (die engl. Wikipedia hat ein schönes Luftbild parat), und essen kann man dort ganz wunderbar im Ristorante Il Castello bei Alfred Kramer in sensationellem Ambiente. Die Luftlinienentfernung bis San Gimignano auf meinem Bild beträgt ca. 10 km.

Weiter geht es mit Dir - wohin?
 
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Dies ist der Anker eines Schiffs, das in der Geschichte des 20. Jhdts. eine sehr unrühmliche Rolle gespielt hat. Wo befindet sich dieser Anker und wie heisst das Schiff? (Die Inschrift auf der Tafel habe ich unkenntlich gemacht).

202604_DSC_524.jpg
 
N
Nicname kommentierte
Es war kein Kriegsereignis, das diese "unrühmliche" Rolle verursacht hat.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Gut, dann bleiben ja nur drölfmillionen Schiffsunglücke im 20. Jahrhundert. 🤪

Schuss ins Blaue: War eine der vielen Ölpesten auf der Welt, die von Tankerunglücken vor Einführung der Doppelhüllentankschiffe ausgelöst wurden, das gesuchte Ereignis?
 
N
Nicname kommentierte
Dein Schuss ins Blaue ist ein Treffer ins Schwarze.
 
pws
pws kommentierte
Das Schiff war die Amoco Cadiz und der Anker liegt in der Bretagne. Im Ort Ploudalmezeau. Dort im Ortsteil Portsall.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Die erste Ölkatastrophe meines jungen Lebens.
 
Das Schiff war die Amoco Cadiz und der Anker liegt in der Bretagne. Im Ort Ploudalmezeau. Dort im Ortsteil Portsall.

In der Tat, es handelt sich um den Anker des Öltankers Amoco Cadiz, der in einem Orkan am 16. März 1978 vor der Côte des Légendes im Nordwesten der Bretagne vor dem kleinen Hafenstädtchen Portsall havarierte, in drei Teile zerbrach und sank.

Der Tanker hatte eine Länge von 334m und verseuchte weite Meeres- und Küstenbereiche mit seinen rd. 223.000 Tonnen Rohöl.

Ich war zum Zeitpunkt der Katastrophe während der Osterferien mit meinen Eltern und meinem Bruder in der Bretagne, allerdings viel weiter östlich an der Côte d’Émeraude in der Nähe von St. Malo. Bis dorthin reichte die Ölpest seinerzeit nicht.

Aber die Wut in der Bevölkerung, nicht allein der gesamten Bretagne, war sehr groß.

Die Natur und damit auch die natürliche Existenzgrundlage von Fischfang, Algenernte und Tourismus in der nordwestlichen Bretagne erschienen durch ein Zusammentreffen von menschlichem und technischemVersagen zerstört.

Die küstennahen Gewässer dort, im Bereich der südwestlichen Einfahrt in den Ärmelkanal, gelten wegen vorgelagerter Riffe, Felsen und Inseln als äußerst gefährlich und sind als Schiffsfriedhof seit Jahrhunderten bekannt und gefürchtet.

Ein Blick auf die Kimmlinie im Hintergrund meines Fotos lässt diese felsige Küstenformation erahnen. Selbst bei schönem Wetter, wie hier, toben da draussen Wind und Wellen mit einer ungeahnten Gewalt.

Ich erinnere mich noch genau an die schlimmen Fernsehbilder von ölverschmierten Kormoranen, die an den Stränden und Felsen der Bretagne verendeten. Ebenso an die hilflos erscheinenden Rettungs- und Reinigungsversuche der Bretonen an ihrer Natur.

Heute gilt die Meeresfauna und -Flora der Côte des Légendes weitgehend als erholt. Der Anker der Amoco Cadiz wurde geborgen und als Mahnmal im Hafen von Portsall aufgestellt.

Ich besuchte die Region im April diesen Jahres und habe dort viele schöne Fototouren unternehmen können ...
 
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2 Kommentare
N
Nicname kommentierte
pws
pws kommentierte
Nicht in die Bretagne....... leider. Da fahre ich dann auch wieder gerne hin.
In Roscoff kann man sich in einem kleinen Museum über die Auswirkungen der Ölpest auf die dortige Umgebung informieren.
 
Wo war ich?

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3 Kommentare
Ginger
Ginger kommentierte
Banksy lässt grüßen, und von der Idee her auch mein Favorit Kippenberger, der ja nicht zur Street-Art Familie gezählt wird, dessen Ideen dem aber sehr gerecht werden. Dessen Ex-Frau Elfie Semotan ist jetzt leider auch gestorben.
 
Ginger
Ginger kommentierte
Und der gesuchte Künstler und damit der Ort scheint anhand der Zäune ein Landsmann von Schifano zu sein, den ich auch schätzen gelernt habe.
 
pws
pws kommentierte
Der oder die Künstler sind mir leider nicht bekannt. Aber Landsmann von Schifano könnte sein.
 
Braucht Ihr Hilfestellungen? Das Land dürfte jetzt ja bekannt sein.
 
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Ginger
Ginger kommentierte
Nö. Hilfestellung bräuchte ich jetzt nicht. NemoS heisst der Künstler, und ist mir bekannt, auch das Bild.
Wusste nur nicht, wo das ist, habe jetzt nachgesehen: Messina
 
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pws
pws kommentierte
Ja. Messina. Du fährst weiter.
 
Ein Stausee?
 
Ginger
Ginger kommentierte
Naja, wenn keiner eine Frage stellt, oder offensichtlich sucht :cry:
Manchmal sollen Selbstgespräche ja auch zielführend sein :cool:
 
asaerdna
asaerdna kommentierte
, ich kenne mich zwar in der Gegend überhaupt nicht aus, aber ich weiß, dass du schon in allen möglichen -istans warst, darum rate ich jetzt einfach mal: Kirgistan? :cool:
 
Ginger
Ginger kommentierte
Wunderbar, freue mich von dir zu hören und gefragt zu werden :)
Ein '-istan' passt, Kirgistan ist aber ein Land zu weit östlich,
war auf dem Weg von der Hauptstadt an die Grenze zu Kirgistan
 
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W
W.W. kommentierte
Usbek-istan?
 
Ginger
Ginger kommentierte
(y) Ja, Uskekistan
 
Der Talimardschan-Staudamm vielleicht?

Wikipedia hat keine Bilder dazu und würde sich bestimmt freuen wenn du eins beisteuerst!
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Könnte dann der Chorvoq sein? Wobei der ja nicht so weit von Tashkent-Stadt ist.
 
Ginger
Ginger kommentierte
Oha, schön, dass du noch dabei bist. Dies ist aber leider die falsche Richtung.
Wenn du Luftlinie etwa 70km südlich gehst, bist du da. Ich war auf dem Weg von Tashkent nach Andijan, nach einem Drittel der Strecke kommst du an dem gesuchten Stausee vorbei.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Aber du würdest mir doch nicht die Kirgisische Andijon-Talsperre als Usbekisch unterjubeln?

OK, in the Middle of Nowhere gibt es den hier:
Akhangaranskoye Vodokhranilishche, Ахангаранское вдхр, Tashkent Region, Usbekistan

Meine Güte, @Ginger , was hat Dich nur an solche Orte geführt?
 
Ginger
Ginger kommentierte
Nee, nee, ich will doch nix kirgisisches als usbekisch verkaufen.
Also: mit dem Auto von Taschkent nach Andijon, nach ziemlich genau 120km kommst du an eine Raststätte mit Blick auf den Stausee und das prägnante schwarze Gestein des Felsens. Dort habe ich das Foto aufgenommen. Noch bevor es ins Ferghanatal geht.
Warum ich dort hingefahren bin: ich wollte gerne den usbekischen Teil des Ferghanatals sehen, weil es kulturell interessant, grün und üppig bewachsen ist. Grün und üppig bewachsen im Gegensatz zum restlichen Usbekistan. Und für Kirgistan hatte ich kein Visum, also war vor der Grenze die Umkehr eingeplant.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Sehr interessant. Eine andere Welt.
 
Von hier aus gesehen hinter dieser Raststätte ist das Bild aufgenommen, den dunklen Felsen kann man hinter den Gebäuden erkennen.

Ich würde mich freuen, wenn @Wuxi weiter machte, nachdem er das Ziel so gut eingekreist hat.


Ich hatte mich für dieses Bild entschieden, da es mit der Bildersuche ohne Ergebnis blieb, im Gegensatz zu den zig anderen, die ich probiert hatte.

@Wuxi : führe uns fort !
 
Kommentar
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