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Hallo!

Ich frage mich, ob es bei "sehr hohen Auflösungen", bspw. der Leica Q3 mit 60 Millionen Pixeln, diese hohe Auflösung eher nachteilig ist, wenn ich die Bilder im Internet nutze, bspw. in einer publizierten Endgröße von bspw. 2200 x 1800 px ? Sodass eine Kamera, die nur 24 Millionen Pixel hat, bspw. eine Z5 II, hier einen Vorteil hat, weil "nicht soviel runtergerechnet" werden muss.

Kann man sagen, dass die Qualität leidet, wenn bei von einer "sehr hohen Auflösung" wie bspw. 60 Millionen Pixel ein Bild "runterrechnet", weil deutlich "mehr" runtergerechnet werden muss, als bei nur 24 Millionen Pixel? Sodass also der Prozess des Runterrechnes schon Bildqualität "verschlingt"? Und mit Bildqualität meine ich hier Schärfe, feinste Details, Strukturen, Bildnuancen.

Ja, das ist die Frage, ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.

Es geht nicht um die "eigentliche Qualität" des Sensors oder der Kamera, es geht nicht darum, welche Kamera und welche Marke nun besser ist, sondern wirklich um die Frage der Auflösung und des Runterrechnens. Und ja, ich weiß auch, dass man natürlich auf in einer geringen Auflösung bei einer Q3 fotografieren kann :)

DANKE!
 
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Ich würde immer die maximale Auflösung mitnehmen (bei mir eben die rund 50Px der z7/z8).

Das gibt mir maximale Möglichkeiten für Crop, Drehen, Entzerren, Entrauschen.

Jedes mir wichtige Bild (3%) wird ohnehin bearbeitet und dann in der Zielauflösung ausgegeben. (Für Web, Print, Buch, Poster…)
Ggf mit finaler Schärfung auf das Ausgabeformat.

Das liefert IMHO die maximale Qualität des Endproduktes.
 
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Eine inzwischen etwa 17 Jahre alte Nikon D3s mit 12 MP ist noch immer an der Spitze der Low Light Qualität. Bei guten Lichtverhältnissen erzielt man mit "Pixelmonstern" bessere Auflösungsergebnisse für eine Wandtapete von 3 X 5 Metern.
 
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Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Sobald abee viel Licht da ist bei niedrigem ISO-Wert, kann die D3s nicht mit moderneren hoch auflösenden Sensoren mithalten und wird selbst von der D3x geschlagen. Beim "Print"-Vergleich normalisiert auf 8 MPx sieht es noch egaler im High ISO-Bereich aus. Die D3s war fraglos eine Top-Kamera ihrer Zeit, aber heute gibt es eben 3x so viele nominale Sensorpixel bei nahezu gleicher oder teils viel besserer Leistung.

1000037019.jpg
 
Ich vergleiche zur Zeit meine Aufnahmen, die ich mit verschiedenen Kameras von der D70 angefangen über Fuji s2/3/5 Pro D300 D1x D2Hs D3 D3x D850 Z5 Z7II und Z8 gemacht habe. Ich kann nicht erkennen, das runtergerechnete Bilder etwas an der Bildqualität- oder schärfe verlieren. Eher im Gegenteil. Je detailreicher das Grundmaterial desto besser das Endergebnis. Das Runterechnen in Photshop mit der Einstellung dabei zu schärfen macht ein großes Bild für den Bildschirm sowieso oft ansprechender. Das ist aber eine subjektive grobe Einschätzung mit Ausnahmen. Auf jeden Fall hätte ich keine Bedenken große Bilder runterzuskalieren.
 
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Durch das Skalieren geht bei höher auflösenden Sensoren nichts verloren. Und bei niedriger auflösenden Sensoren wird nichts gewonnen. Das betrifft die Auflösung genauso wie ISO-Rauschen, Farbtreue, Dynamik etc.

Bei den div. Vergeichen im Netz muss man für die Interpretation allerdings aufpassen mit welcher Methode gemessen wurde. Und vorallem muss man bedenken, dass Performanceunterschiede zumeist nicht in der unterschiedlichen Auflösung sondern in der unterschiedlichen Sensorarchitektur z.B. Stacked Sensor, Dual-Gain Sensor etc. begründet sind.
 
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Warum sollte der Prozess des Runterrechnens Bildqualität verschlingen? Ob der Rechner aus 4 Pixel 1 Pixel oder aus 2 Pixel 1 Pixel errechnet, ist für das Ergebnis in punkto Schärfe, Details und Strukturen egal; 1 Pixel ist 1 Pixel. Nur bei der Farbwiedergabe kann es Unterschiede geben, z. B. 3 Pixel Rot/1 Pixel Weiß ergeben einen anderen Farbton als 1 Pixel Rot/1 Pixel Weiß. Ob der Unterschied zwischen hoch- und niedrigauflösenden Sensoren nach dem Runterrechnen überhaupt sichtbar ist, kannst Du selbst herausfinden (s. u.)

Und natürlich geht es auch um die "eigentliche Qualität" des Sensors. Knackpunkt dabei ist das Rauschen bei hohen ISO-Werten, welches bei Sensoren mit niedriger Auflösung geringer ist als bei Sensoren mit hoher Auflösung Das Rauschen verursacht prinzipiell einen anderen Farbton des Pixels (s. o.). Du kannst Dir auf DPREVIEW einmal beispielsweise Fotos von Z6/Z6II/Z7/Z7II ansehen und ggf. auch Bilder downloaden und weiter bearbeiten (z. B. runterrechnen auf Ausgabegröße).

Man muss allerdings auch berücksichtigen, dass die kamerainterne Rauschreduzierung schon einen sehr guten Dienst vollbringt. Wenn ich Fotos für das Web benötige, ist es egal, ob ich mit der Z6 oder mit der Z7II fotografiere. Auch wenn ich einen großen Print oder moderate Ausschnittvergrößerungen benötige, ist es egal. Ich habe sogar große Bilder an der Wand, die mit der D5000 (12,3 MP) aufgenommen wurden. Nur für spezielle Anwendungen, z. B. extrem große Prints oder sehr große Ausschnittvergrößerungen greife ich zur Z7II.
Grundsätzlich skaliere ich vorab mit einem Bildbearbeitungsprogramm (Adobe PS) das Foto auf die benötigte Ausgabegröße.
 
3 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Knackpunkt dabei ist das Rauschen bei hohen ISO-Werten, welches bei Sensoren mit niedriger Auflösung geringer ist als bei Sensoren mit hoher Auflösung

Das trifft aber nur zu wenn man bei unterschiedlichem Ausgabeformat vergleicht. Kann man zwar machen ist aber mäßig sinnvoll.
 
Sightholder
Sightholder kommentierte
Du solltest meinen Beitrag komplett lesen oder hast Du etwas nicht verstanden?
 
T
Tom.S kommentierte


Ich habe es komplett gelesen. Es wir dadurch aber nicht richtiger. Das Sensorrauschen ist (bei annähernd gleicher Architektur) nicht von der Sensorauflösung sondern von der Sensorgröße abhängig.
 
Der einzige echte Vorteil von Kameras mit weniger MP ist der günstigere Preis.

Für relativ kleine Internet-Bilder reicht der etwas antiquierte 24MP Sensor einer Z5II völlig aus. Auf der anderen Seite bieten mehr MP auch einige Vorteile, die @Wuxi aufgezählt hat. Ich möchte diese Flexibilität und habe derzeit nur Kameras mit mehr Auflösung im aktiven Gebrauch:

Sony A7iV 33MP
Sony A7RIII 42MP (primär für manuelle vintage Objektive)
Sony A7CR 61MP (Leica Q3 in gut... ;) )
und die Fuji GFX 50SII 50MP
 
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Kommt noch dazu, bei 60 MP Auflösung sind die RAW's viel größer, man braucht mehr Festplattenspeicher und schnellere PC's. wenn ich also "nur" Web-Dartstellung brauche, reichen auch ältere Kameras wie eine D3s o. D700 mit 12 MP voll aus. Für meine Buchproduktionen haben die auch gereicht. Heute ist meine Grenze 24 MP, da kann ich alles mit machen.
100MP Mittelformat ist "nice to have" wie ein Porsche Carrera... braucht man aber für gute Fotos nicht!
 
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Aktuelle Laptops können schon regelmäßig 1920 x 1080 Pixel (Handys oft sogar mehr), sind 2MP. Verdoppeln wir die Auflösung für Prozesse, die von Oversampling profitieren, sind wir bei 8MP.
Die berühmten 6MP sind also geknackt. Unter der Prämisse Web-Bildchen können wir mehr als die obigen 2MP aber dennoch nicht darstellen.

Was die Betrachtung nicht berücksichtigt, sind Dinge wie modernere Prozessoren, empfindlichere Sensoren, schnellerer AF und bessere Bildbearbeitungsalgorithmen.
Vielleicht ist es manchmal doch sinnvoll, sich eine neue Kamera zu kaufen, auch wenn die MPs gar nicht darstellbar sind.

100MP Mittelformat ist "nice to have" wie ein Porsche Carrera... braucht man aber für gute Fotos nicht!
Du könntest einen 49,31 * 36,98 cm Ausdruck in 600dpi erstellen.
 
4 Kommentare
P
P.Gnagflow kommentierte
Das ist interessant. Bloß - welcher Drucker schafft mir einen adäquaten Druck, der dann auch den Unterschied zu 300dpi zeigt?
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Was haben die dpi mit einem guten Foto zu tun?
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Mit einem guten Bild eher nicht so viel, wohl aber mit einem technisch möglichst perfekten Druck
 
Zuletzt bearbeitet:
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
um Druck geht es hier gar nicht, sondern um Bildschirmdarstellung :p
 
Abseits von der Rausch-Diskussion gibt es noch einen anderen Aspekt, welcher mich folgende These formulieren lässt: ein mit einem höher auflösenden Sensor aufgenommenes Farbbild hat praktisch immer eine höhere technische Gesamt-Bildqualität, als ein mit der Ziel-Auflösung direkt aufgenommenes Farbbild eines niedriger auflösenden Sensors.

Begründung: Die üblichen Sensoren haben eigentlich, informationstheoretisch sowie physikalisch gesehen, eine viel geringere Auflösung für die einzelnen Farbkanäle, wegen der Bayer-Matrix. Der Pixel-Pitch für Blau und Rot ist doppelt so groß wie der nominelle Sensorpixel-Pitch; für Grün ist der Pitch 1,4x größer (Wurzel 2).

Ein 48 MP Sensor (als Rechenbeispiel) hat also 24 MP für Grün, und jeweils 12 MP für Rot und Blau.
Skaliert man dieses Format um Faktor 4 herunter auf 12 MP, dann hat nun jeder Farbkanal die volle physikalische Auflösung entsprechend 12 MP.

Ein alternativ mit einem 12 MP Sensor aufgenommenes Bild hat aber nur 6 MP für Grün, sowie jeweils 3 MP für Rot und Blau.

Das herunterskalierte Bild vom höher auflösenden Sensor hat also im Vergleich eine viel höhere physikalische Auflösung.

Dieser Unterschied in der Farb-Auflösung ist besonders deutlich beim Vergleich von Sensoren/Skalierungen im Bereich kleiner gleich Faktor 4 und solange das Vergleichsbild vom geringer auflösenden Sensor gar nicht oder weniger als Faktor 4 herunterskaliert wird. Sobald die Bilder beider Sensoren soweit herunter skaliert werden, dass auch das Bild vom geringer ausflösenden Sensor um mehr als Faktor 4 heruntergerechnet wird, dürfte der Unterschied verschwinden, weil dann für die Zielauflösung alle Farbkanäle bereits im Oversampling sind. (Für ein 2 MP Bild beispielsweise dürfte es egal sein, ob es mit einem 12 MP Sensor oder mit einem 24 MP Sensor oder mit einem 48 MP Sensor oder ... aufgenommen wurde.)

Für Foveon-Sensoren sowie für Schwarzweiß-Sensoren gilt diese plakative These so nicht; da kommen ggf. andere Detail-Probleme zum Tragen.

Fazit: Ein Sensor mit höherer Auflösung ist bzgl. der Bildqualität mindestens gleichwertig, aber i.d.R. eher deutlich besser als ein Sensor mit geringerer Auflösung. Die Nachteile vom höher auflösenden Sensor liegen bei höheren den Kosten, auch den Folgenkosten, sowie bei der Auslese- und Bearbeitungszeit (ebenfalls sowohl in der Kamera als auch bei der Post).
 
2 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Vielen Dank! Das ist eine wunderbare Erklärung warum skalierte Bilder aus einem höher auflösenden Sensor mehr Details zeigen aus als einem niedriger auflösenden.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ich habe das jetzt auch geliked, wobei mir die Kanalpitch-Theorie nicht zusagt.
Wenn man erst RGB interpoliert und dann den Pitch misst dann ist er indent, nur gibt es dann Interpolations-Unschärfen.
 
Aber sagen wir mal wir haben einen 24 mpx Sensor und einen 60 mpx Sensor und machen dasselbe Bild vom selben Motiv von Stativ, bspw. eine komplexe Landschaft mit Felsen und Gras und Baumrinden und Hamstern. Und rechnen dann beide Bilder runter auf bspw. 2200x1800 oder so und schärfen beide Bilder minimal. Würde man wirklich einen visuellen Unterschied sehen?
 
1 Kommentar
volkerm
volkerm kommentierte
Was war denn an dem Rechenbeispiel in #13 unklar?

Nochmal stärker runtergerechnet, wie hier in deinem Beispiel, verschwinden die Unterschiede. Wenn du nur für Webformate fotografierst benötigst du keine 60 MP, siehe Rechenweg in #13.
 
eine viel geringere Auflösung für die einzelnen Farbkanäle
Nur besteht ein Bild halt nicht aus Farbkanälen. Ein 24 MP-Sensor löst 24 MP auf, also 6000x4000 Pixel. Das nächste Qualitätsmerkmal ist die Bittiefe, also wie viele Grauwerte einem Pixel zugeordnet werden können, bei 8bit wären es 256, bei 12bit 4096 und bei 16bit 65536.

Das war's, mehr kommt aus einem Sensor nicht raus. Keine Farben, keine Echtheit, keine Realität.

Der Rest ist geschicktes Farbenraten und Bildbearbeitung, das gilt übrigens auch für Film. Auch der ist prinzipiell Schwarz-Weiß und einige Leute, die gut in Chemie aufgepasst haben, mischen mit Kräutern, Wurzeln und geheimen Zutaten die Farben rein.

weil "nicht soviel runtergerechnet" werden muss.
Es gibt sehr viele Möglichkeiten zum Rechnen ;), und bei hoher Auflösung stehen Dir mehr Ausgangsdaten zum Verrechnen zur Verfügung als bei einer niedrigen. Wie gut Dein Bild wird, hängt davon ab, welche Algorithmen Du wählst.
 
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Das nächste Qualitätsmerkmal ist die Bittiefe, also wie viele Grauwerte einem Pixel zugeordnet werden können, bei 8bit wären es 256, bei 12bit 4096 und bei 16bit 65536.
Nur leider macht man ein Foto mit mehr Bittiefe nicht besser, wenn die Dynamik mehr als bspw. 12bit gar nicht hergibt.
 
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Der wirklich limitierende Faktor ist das Objektiv. Wenn der Glasbaustein vorne dran Geisterbild an den Rändern produziert oder keine Kontraste auf den Sensor bringt, nützen auch 100 Megapixel nichts.
Das Verkleinern fürs Web ist unkritisch, mir ist noch nicht aufgefallen, dass Pixel "verwischt" werden, wenn sie von krummen Werten aus heruntergerechnet werden. Ich denke, dass das die Grafikprogramme gut im Griff haben.
 
4 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Es gibt nicht den einen limitierenden Faktor. Das System muss immer als Ganzes betrachtet werden. Auch mit einem Glasbaustein vorne dran, werden die Bilder aus einem 100MP Sensor detailreicher sein als mit 12 oder 24MP.
 
volkerm
volkerm kommentierte
@sbfineart Je kleiner der Faktor ist, um so wichtiger ist ein ganzzahliger Faktor beim Verkleinern auf das Zielformat. Das sieht man tatsächlich.

6000px -> 2000px hat weniger Artefakte als 6000px -> 2200px.
 
Zuletzt bearbeitet:
S
sbfineart kommentierte
@Tom Natürlich muss man das System betrachten. Ein Glasbaustein vor 12Mpx macht eben noch schlechtere Bilder als an 48Mpx und gute Linsen selbstverständlich umgekehrt. Ich denke nur, dass zuerst ein upgrade der Objektive eine bessere Bildqualität bringt.
@volkerm Okay, das muss ich mal ausprobieren.
 
T
Tom.S kommentierte
Ich denke nur, dass zuerst ein upgrade der Objektive eine bessere Bildqualität bringt.

Das muss man sich im Einzelfall ansehen. MItunter ist es preiswerter einen höher auflösender Sensor zu wählen als ein höher auflösendes Objektiv. Im Objektiv muss mehr kostenintensive Hardware stecken als in einem Sensor.
 
@sbfineart Je kleiner der Faktor ist, um so wichtiger ist ein ganzzahliger Faktor beim Verkleinern auf das Zielformat. Das sieht man tatsächlich.

6000px -> 2000px hat weniger Artefakte als 6000px -> 2200px.
Volker, sei nicht böse wenn ich jetzt auch hier widerspreche - ist nichts persönliches! Geht nur um die Sache:

Das wäre zu beweisen und ich glaube erst mal nicht dass das stimmt.
 
W
W.W. kommentierte
Was ja durchaus stimmen kann
 
volkerm
volkerm kommentierte
Ok, hier mein Testcase:

Bild aus der Zf in NX Studio als verkleinertes JPG exportiert mit zwei Zielgrößen:
  • Bild um exakt Faktor 3.0 verkleinert auf 2016 px an der langen Kante
  • Bild um krummen Faktor verkleinert auf 2000 px an der langen Kante
Das verkleinerte Bild mit 2016 px (exakt Faktor 3.0) ist etwas schärfer in den Details, die Version mit 2000 px etwas verwaschener/verschmierter an den Kanten.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
OK, hier mein Testcase.
IRFANView
Lanczos-Filter (die vermutlich die beste von IRFAN angebotene Interpolation, zumindest die langsamste) 6000 Pixel breites JPG
Einmal skalierung auf 10% (=1/10), einmal 9,98% (=1/10,xyz)

Ich kann keinen Unterschied entdecken, auch nicht 3-facher Vergrößerung am Bildschirm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wuxi
Wuxi kommentierte
Warum ist mir das wichtig?

Weil ich fast bei jedem selektieten Bild croppe, drehe usw. Und dann am Ende in ein Zielformat ausgebe. Und dabei kann ich freilich nicht einen ganzzahliges Teiler erreichen.
 
markusm1000
markusm1000 kommentierte
Moderne Software rechnet mit Dezimalzahlen, nicht mehr mit Bit und Bytes und den Beschränkungen des jeweiligen Grafikformats. Von daher ist das wurscht.
Dennoch gibt es natürlich Muster und Strukturen, die sich nicht beliebig auf eine Rastergrafik projizieren lassen. Das muss man eben im Einzelfall ausprobieren. Dabei ist es nicht verkehrt sich mit dem Ausgabeformat auszukennen. JPGs sind in 8x8 Blöcke organisiert, und werden je nach Farbmodus in nochmal größere logische Blöcke eingeteilt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@sbfineart Je kleiner der Faktor ist, um so wichtiger ist ein ganzzahliger Faktor beim Verkleinern auf das Zielformat. Das sieht man tatsächlich.

6000px -> 2000px hat weniger Artefakte als 6000px -> 2200px.
Ich fürchte, auch das ist viel zu pixelig gedacht. Es wird interpoliert. Ob da eine Stützstelle der Interpolation genau "trifft" oder ein bisschen daneben liegt, sollte keinen nennenswerten Effekt haben.
 
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Mit den 24 MP meiner D610 (2014 - 2024) habe ich problemlos knackscharfe 90*60 cm Drucke erstellt. Mit den 36 MP der D810 (ab 2021) drucke ich 120*80 cm und mehrere Aufnahmen sind dann auch in 4*6 Meter (in Worten: vier mal sechs Meter) auf Hallenwände (Backdrop Messestand) gekommen.

Ich kenne mich nicht so besonders mit stationären PCs aus (ich nutze seit 20 Jahren nur noch Laptops), für 24 MP ist ein i5 der 4. Generation OK, für 36 MP sollte es eher ein i5 der 8. Generation sein. i7 sind grundsätzlich besser und bei RAW Konvertierungen messbar schneller (vielleicht 20% Unterschied), fressen aber VIEL mehr Batterie, womit man dann eher eine mobile Workstation als einen Laptop hat.

Hier sind stationäre PCs natürlich enorm im Vorteil: i7 oder i9 mit dedizierter Graphikkarte ist eine ganz andere Liga, bedingt aber, dass man zur Bildbearbeitung an einem bestimmten Ort sitzen muss, was zu einem Leben überhaupt nicht passt oder quasi unmöglich ist.
 
Kommentar
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