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Hallo!

Ich frage mich, ob es bei "sehr hohen Auflösungen", bspw. der Leica Q3 mit 60 Millionen Pixeln, diese hohe Auflösung eher nachteilig ist, wenn ich die Bilder im Internet nutze, bspw. in einer publizierten Endgröße von bspw. 2200 x 1800 px ? Sodass eine Kamera, die nur 24 Millionen Pixel hat, bspw. eine Z5 II, hier einen Vorteil hat, weil "nicht soviel runtergerechnet" werden muss.

Kann man sagen, dass die Qualität leidet, wenn bei von einer "sehr hohen Auflösung" wie bspw. 60 Millionen Pixel ein Bild "runterrechnet", weil deutlich "mehr" runtergerechnet werden muss, als bei nur 24 Millionen Pixel? Sodass also der Prozess des Runterrechnes schon Bildqualität "verschlingt"? Und mit Bildqualität meine ich hier Schärfe, feinste Details, Strukturen, Bildnuancen.

Ja, das ist die Frage, ich hoffe, ihr wisst, was ich meine.

Es geht nicht um die "eigentliche Qualität" des Sensors oder der Kamera, es geht nicht darum, welche Kamera und welche Marke nun besser ist, sondern wirklich um die Frage der Auflösung und des Runterrechnens. Und ja, ich weiß auch, dass man natürlich auf in einer geringen Auflösung bei einer Q3 fotografieren kann :)

DANKE!
 
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Ich stelle mir das immer so vor:

Ein 5K 27" Retina Display eines iMac hat ca.14,7 MP Auflösung bei 218 ppi/dpi Pixeldichte.
Wenn ich also ein Bild meiner Z5 mit 24 Megapixel voll auf dem Bildschirm zeigen will muss ich es schon auf ca. 85% verkleinern.

Wenn ich es mir in 100% angucke, ragt es schon über den Monitor hinaus.
Dann könnte ich also dieses Bild in der Größe bei 218 dpi ausdrucken und hätte etwa die gleiche Auflösung im Print wie auf dem Monitor.

Das Bedeutet einen Print von ca. 70x46cm.

Das müsste eigentlich jedem Pixelpeeper reichen.


Bildschirmfoto 2026-04-13 um 11.47.17.png
 
Kommentar
Ich stelle mir das immer so vor:
Welches Druckverfahren eigentlich?
4-Farb-Druck? (CYMK)?

Sind dann die 300DPI das Raster oder das Subraster?
Der Bildschirm hat Pixel mit Millionen von Farben. Der Drucker hat nur Punkte mit 4 festen Farben.
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
S
sbfineart kommentierte
Ich stecke da jetzt nicht so in den Details, aber mein Druckdienstleister arbeitet mit zehn oder elf Farben, die auf höchst alchemistische Weise zu Papier gebracht werden. Er sagt, dass alles über 400dpi nur Marketing wäre und auf Papier keinen Sinn macht. Für technische Anwendungen mag das noch etwas anders aussehen.
Hatte vor Jahren eine erste Fotoserie aus der Leica Digilux 2 (stramme fünf Megapixel) auf etwas größer A3 drucken lassen und das gab auch keine Kästchen..
 
Schattenmann
Schattenmann kommentierte
Hab nichts von Farben gesagt nur vom Eindruck der Auflösung.
Wer von den meisten kann einen Digitalprint (Laser oder Tintenstrahl) von einem Cibachrome- oder C-Print unterscheiden
wenn er an der Wand hängt?
Diese Diskutiererei über Megapixel und Druckauflösung ist so alt wie die (Digital-)Fotografie selbst.

Ich hab schon etliche Blindtests mit der Fotopolizei durchgeführt und die konnten zu 90% keinen Unterschied
zwischen einem 200dpi und einem 300dpi Druck sagen, obwohl sie das vorher felsenfest behauptet haben.
Die restlichen 10% hatten wahrscheinlich geraten.

Ich sage es immer wieder: ich hatte schon Ausdrucke mit 150 dpi in der Ausstellung 1,50m x 2m,
geschossen mit einer 16 Megapixel Olympus E-PL8.

Wenn die Fotopolizei dann kommt und fragt mit welcher Kamera das geschossen wurde,
sage ich aus Spaß manchmal einfach "Leica Q" und dann kommt meist ein bestätigendes Nicken
und der Spruch: "Ja, das sieht man" :ROFLMAO:

Die Leute sehen was sie sehen wollen und glauben was sie glauben wollen.
 
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