Hier der zweite Teil meiner Indienfotos. Thematisch könnte man sie evtl. unter "Arbeit" zusammenfassen. Zum einen Arbeit, die Kinder verrichten müssen, zum anderen Arbeit, die v.a. Frauen für einen Hungerlohn verrichten, um ihre Familien mitzuernähren, aber z.T. auch, um ein Mitspracherecht innerhalb der eigenen Familie zu erhalten.
Wie schon beim ersten Teil: Mir geht es nicht darum, hier um Mitleid o.ä. zu werben, ich will nur die Bilder zeigen.
Umgerechnet 40 Cent verdient diese Frau am Tag mit Näharbeiten.
Sie schleift Schmucksteine. Die Kabel hat sie selbst in ihrer Hütte verlegt. Sie sind nicht isoliert. Mehrmals täglich kommt die metallene Maschine mit den Kabel in Berührung, woraufhin es der Frau jedesmal ordentlich eine wischt.
Sie hat über eine Hilfsorganisation bessere Absatzmärkte für ihre selbst hergestellten Liegematten gefunden. Wirklich gut verdient sie dadurch zwar immer noch nicht, aber es geht ihr jetzt deutlich besser als früher.
Er produziert mit seiner Frau süße Nachspeisen, die hauptsächlich aus Kokosnüssen hergestellt werden. Schmeckt wirklich sehr gut, allerdings war die Folge zwei Tage Durchfall.
Einen Tag braucht dieser Mann, um aus einem Holzblock einen Elefanten für religiöse Feiern zu schnitzen.
Erfinderisch.
Das A und O in Tamil Nadu ist die Feldarbeit.
Sie sitzen acht bis neun Stunden täglich in den Reisfeldern, um die Pflanzen ein- oder umzusetzen.
Und jetzt noch zu den Kindern, die deutlich weniger freiwillig arbeiten.
Diese beiden müssen auf dem Markt mitarbeiten, 20 bis 30 Stunden pro Woche neben der Schule. Nach westlicvhen Moralvorstellungen vielleicht nicht mehr ganz in Ordnung, allerdings noch weit weg von den Zuständen eigentlicher Kinderarbeit.
Bei ihnen sieht es da schon ein wenig anders aus. Sie arbeiten seit sie dazu fähig sind.
Sie war der härteste Fall: Seit sie vier Jahre alt ist, muss sie täglich um halb vier in die Rosenfelder, um dort Blüten zu pflücken, die später am Markt verkauft werden. Als Lichtquelle dient eine Kerosinlampe. Der Boden ist knöcheltief mit Wasser bedeckt, in dem munter zig Schlangenarten wuseln.
Mehr Indienfotos gibt´s im nächsten Teil.
Gruß
Christoph
Wie schon beim ersten Teil: Mir geht es nicht darum, hier um Mitleid o.ä. zu werben, ich will nur die Bilder zeigen.
Umgerechnet 40 Cent verdient diese Frau am Tag mit Näharbeiten.
Sie schleift Schmucksteine. Die Kabel hat sie selbst in ihrer Hütte verlegt. Sie sind nicht isoliert. Mehrmals täglich kommt die metallene Maschine mit den Kabel in Berührung, woraufhin es der Frau jedesmal ordentlich eine wischt.
Sie hat über eine Hilfsorganisation bessere Absatzmärkte für ihre selbst hergestellten Liegematten gefunden. Wirklich gut verdient sie dadurch zwar immer noch nicht, aber es geht ihr jetzt deutlich besser als früher.
Er produziert mit seiner Frau süße Nachspeisen, die hauptsächlich aus Kokosnüssen hergestellt werden. Schmeckt wirklich sehr gut, allerdings war die Folge zwei Tage Durchfall.
Einen Tag braucht dieser Mann, um aus einem Holzblock einen Elefanten für religiöse Feiern zu schnitzen.
Erfinderisch.
Das A und O in Tamil Nadu ist die Feldarbeit.
Sie sitzen acht bis neun Stunden täglich in den Reisfeldern, um die Pflanzen ein- oder umzusetzen.
Und jetzt noch zu den Kindern, die deutlich weniger freiwillig arbeiten.
Diese beiden müssen auf dem Markt mitarbeiten, 20 bis 30 Stunden pro Woche neben der Schule. Nach westlicvhen Moralvorstellungen vielleicht nicht mehr ganz in Ordnung, allerdings noch weit weg von den Zuständen eigentlicher Kinderarbeit.
Bei ihnen sieht es da schon ein wenig anders aus. Sie arbeiten seit sie dazu fähig sind.
Sie war der härteste Fall: Seit sie vier Jahre alt ist, muss sie täglich um halb vier in die Rosenfelder, um dort Blüten zu pflücken, die später am Markt verkauft werden. Als Lichtquelle dient eine Kerosinlampe. Der Boden ist knöcheltief mit Wasser bedeckt, in dem munter zig Schlangenarten wuseln.
Mehr Indienfotos gibt´s im nächsten Teil.
Gruß
Christoph