Zwei Fotobücher – ein kleiner Vergleich
Allgemeines:
Auf Grundlage unserer letzten Reise haben wir beschlossen Fotobücher herstellen zu lassen. Zum zeigen der Bilder ist das ein ideales Medium, zudem macht sich solch ein Buch als Geschenk sehr gut.
Wie funktioniert das? Das einfachste, ohne sich groß in professionellen Buchdruck einzuarbeiten, ist es, sich mit Hilfe von fertiger Software eines Anbieters ein Fotobuch zu gestalten, die Daten Online oder per CD zum Anbieter zu senden und zu warten bis man das Ergebnis - das fertige Fotobuch – zurück bekommt.
Da wir auf dem Gebiet keine großen Erfahrungen hatten, haben wir beschlossen zum vergleichen das gleiche Buch mit den gleichen Bilddaten bei zwei unterschiedlichen Anbietern zu bestellen. Das Format ist ca. A4, Hardcover. Der eine Anbieter war auf Grund einer Empfehlung Pixopolis, der andere Anbieter auf Grund von guten Testberichten CeWe-Fotobuch. Die Angebote sind preislich vergleichbar. Die Software kann man sich bei beiden Anbietern kostenlos herunterladen. Die CeWe-Software liegt auch als CD in Fotogeschäften aus, welche das Produkt führen.
Ist die Software installiert, kann es sogleich losgehen. Die Programme geben die Möglichkeit vollkommen frei zu gestalten, oder einen Assistenten zu verwenden, den man aber gleich wieder vergessen sollte, denn der verteilt die ausgewählten Bilder irgendwie wild und planlos auf die vorgewählte Seitenzahl des Buches. Die Software von CeWe läuft zudem auf meinem Rechner nicht so stabil, wie man es sich wünschen würde - also häufiges Zwischenspeichern ist angesagt wenn man nach einem Programmabsturz nicht zu viel doppelt machen möchte. Sonst haben beide Programme Vor- und Nachteile in der Bedienung. Sie besitzen beide unterschiedliche Hintergrundmuster; eine Formatvorlage für das Seitenlayout; Texte sind frei formatierbar; eine Rückkängig-Funktion und eine Vorschau des "fertigen" Buches. Der Buchrücken und die Umschlagrückseite ist in beiden Fällen bedruckbar. Auch kann man ein Bild als Doppelseite für den Umschlag verwenden.
Nach der Bestellung sind die Bücher in beiden Fällen nach ca. einer Woche fertig.
Ergebnisse:
So gleich das Buchformat und die Angebote aussahen, so unterschiedlich sind die Ergebnisse in Sachen Farbe und Druckschärfe - beides Faktoren die für Bilder natürlich eine entscheidene Rolle spielen. Der klare Sieger in diesen Disziplinen ist hier das CeWe-Fotobuch. Die Druckschärfe ist sehr gut, die Farben sind bis auf geringfügige hinnehmbare Abweichungen so, wie sie sein sollen. Lediglich der Text unter den Bildern, ist nicht so sauber gedruckt. An was dies liegt, werde ich bei CeWe noch anfragen.
Ganz anders das Buch von Pixopolis, bei dem der Text zwar richtig scharf gedruckt wurde, aber die Bilder (auf die es eigentlich ankommt) weder in Farbe noch Schärfe an das CeWe-Buch herankommen. Sobald blau ins Spiel kommt, gleitet die Farbe in ein bonbonfarbiges türkis ab. Auch sind die meisten Bilder zu hell, und verlieren in den hellen Bereichen deutlich an Zeichnung. Eine Anfrage, ob es mit dem so genannten "Profiservice" andere Möglichkeiten gibt, bekam ich als Antwort, dass dies nicht der Fall sei und die gleiche Datenverarbeitung und Druckmaschine verwendet wird.
Bei der Pixopolis-Software hat man im Gegensatz zur CeWe-Software auch nicht die Möglichkeit die automatische Bildverarbeitung abzuschalten, was aber sehr wichtig ist, da sonst auch CeWe an den fertig bearbeiteten Bildern vor dem Druckvorgang noch mal rumschraubt. Die Pixopolis-Fadenbindung macht nicht so den stabilen und sauberen Eindruck des CeWe-Buches.
Die Folgenden Bildbeispiele zeigen einige Seiten im Vergleich. Jeweils oben das Buch von Pixopolis und unten das CeWe-Fotobuch. Deutlich sind die unterschiedlichen Blau- und Grüntöne zu erkennen, welche im unteren CeWe-Buch richtig dargestellt sind.
Fazit:
Auch ohne direkten Vergleich ist das Pixopolis-Buch eine Enttäuschung, denn die Farben haben nichts mit natürlichen Farben zu tun. Ebenso die Schärfe lässt zu wünschen übrig. Einzig beim Text wird hier perfekt gedruckt. Wer also viel Grafik und Text hat, ist bei Pixopolis gut aufgehoben. Wem es bei einem Fotobuch auf die Bilder ankommt, bekommt beim Martführer CeWe eine sehr gute Arbeit, die bei Farben, Schärfe und Verarbeitung überzeugen kann. Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis.
Hier findet man noch ein paar Testberichte zu Fotobüchern unterschiedlicher Anbieter:
http://www.bessere-bilder.de/fotobuecher/index.php3
http://internet.magnus.de/software-tools/artikel/fotobuecher-im-test.html
http://www.testberichte.de/testsieger/level3_online_bilderdienste_fotoalbendienste_2114.html
http://www.etest-digitalkamera.de/Software-Internet.Foto-Geschenke.Fotobuecher.Testsieger.html
Allgemeines:
Auf Grundlage unserer letzten Reise haben wir beschlossen Fotobücher herstellen zu lassen. Zum zeigen der Bilder ist das ein ideales Medium, zudem macht sich solch ein Buch als Geschenk sehr gut.
Wie funktioniert das? Das einfachste, ohne sich groß in professionellen Buchdruck einzuarbeiten, ist es, sich mit Hilfe von fertiger Software eines Anbieters ein Fotobuch zu gestalten, die Daten Online oder per CD zum Anbieter zu senden und zu warten bis man das Ergebnis - das fertige Fotobuch – zurück bekommt.
Da wir auf dem Gebiet keine großen Erfahrungen hatten, haben wir beschlossen zum vergleichen das gleiche Buch mit den gleichen Bilddaten bei zwei unterschiedlichen Anbietern zu bestellen. Das Format ist ca. A4, Hardcover. Der eine Anbieter war auf Grund einer Empfehlung Pixopolis, der andere Anbieter auf Grund von guten Testberichten CeWe-Fotobuch. Die Angebote sind preislich vergleichbar. Die Software kann man sich bei beiden Anbietern kostenlos herunterladen. Die CeWe-Software liegt auch als CD in Fotogeschäften aus, welche das Produkt führen.
Ist die Software installiert, kann es sogleich losgehen. Die Programme geben die Möglichkeit vollkommen frei zu gestalten, oder einen Assistenten zu verwenden, den man aber gleich wieder vergessen sollte, denn der verteilt die ausgewählten Bilder irgendwie wild und planlos auf die vorgewählte Seitenzahl des Buches. Die Software von CeWe läuft zudem auf meinem Rechner nicht so stabil, wie man es sich wünschen würde - also häufiges Zwischenspeichern ist angesagt wenn man nach einem Programmabsturz nicht zu viel doppelt machen möchte. Sonst haben beide Programme Vor- und Nachteile in der Bedienung. Sie besitzen beide unterschiedliche Hintergrundmuster; eine Formatvorlage für das Seitenlayout; Texte sind frei formatierbar; eine Rückkängig-Funktion und eine Vorschau des "fertigen" Buches. Der Buchrücken und die Umschlagrückseite ist in beiden Fällen bedruckbar. Auch kann man ein Bild als Doppelseite für den Umschlag verwenden.
Nach der Bestellung sind die Bücher in beiden Fällen nach ca. einer Woche fertig.
Ergebnisse:
So gleich das Buchformat und die Angebote aussahen, so unterschiedlich sind die Ergebnisse in Sachen Farbe und Druckschärfe - beides Faktoren die für Bilder natürlich eine entscheidene Rolle spielen. Der klare Sieger in diesen Disziplinen ist hier das CeWe-Fotobuch. Die Druckschärfe ist sehr gut, die Farben sind bis auf geringfügige hinnehmbare Abweichungen so, wie sie sein sollen. Lediglich der Text unter den Bildern, ist nicht so sauber gedruckt. An was dies liegt, werde ich bei CeWe noch anfragen.
Ganz anders das Buch von Pixopolis, bei dem der Text zwar richtig scharf gedruckt wurde, aber die Bilder (auf die es eigentlich ankommt) weder in Farbe noch Schärfe an das CeWe-Buch herankommen. Sobald blau ins Spiel kommt, gleitet die Farbe in ein bonbonfarbiges türkis ab. Auch sind die meisten Bilder zu hell, und verlieren in den hellen Bereichen deutlich an Zeichnung. Eine Anfrage, ob es mit dem so genannten "Profiservice" andere Möglichkeiten gibt, bekam ich als Antwort, dass dies nicht der Fall sei und die gleiche Datenverarbeitung und Druckmaschine verwendet wird.
Bei der Pixopolis-Software hat man im Gegensatz zur CeWe-Software auch nicht die Möglichkeit die automatische Bildverarbeitung abzuschalten, was aber sehr wichtig ist, da sonst auch CeWe an den fertig bearbeiteten Bildern vor dem Druckvorgang noch mal rumschraubt. Die Pixopolis-Fadenbindung macht nicht so den stabilen und sauberen Eindruck des CeWe-Buches.
Die Folgenden Bildbeispiele zeigen einige Seiten im Vergleich. Jeweils oben das Buch von Pixopolis und unten das CeWe-Fotobuch. Deutlich sind die unterschiedlichen Blau- und Grüntöne zu erkennen, welche im unteren CeWe-Buch richtig dargestellt sind.
Fazit:
Auch ohne direkten Vergleich ist das Pixopolis-Buch eine Enttäuschung, denn die Farben haben nichts mit natürlichen Farben zu tun. Ebenso die Schärfe lässt zu wünschen übrig. Einzig beim Text wird hier perfekt gedruckt. Wer also viel Grafik und Text hat, ist bei Pixopolis gut aufgehoben. Wem es bei einem Fotobuch auf die Bilder ankommt, bekommt beim Martführer CeWe eine sehr gute Arbeit, die bei Farben, Schärfe und Verarbeitung überzeugen kann. Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis.
Hier findet man noch ein paar Testberichte zu Fotobüchern unterschiedlicher Anbieter:
http://www.bessere-bilder.de/fotobuecher/index.php3
http://internet.magnus.de/software-tools/artikel/fotobuecher-im-test.html
http://www.testberichte.de/testsieger/level3_online_bilderdienste_fotoalbendienste_2114.html
http://www.etest-digitalkamera.de/Software-Internet.Foto-Geschenke.Fotobuecher.Testsieger.html
) einfach so mal eines machen lassen, ohne es mit mir nur im geringsten abzustimmen. 
, dass Anwender abseits des Massenmarktes nicht ohne weiteres von der guten Qualität profitieren können.