Zuverlässigkeit von VR

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Bworld

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Wie Zuverlässig funktioniert bei Euch denn der VR?
Mein Problem ist, daß ich bei gleich langer Belichtungszeit fast genauso häufig scharfe Fotos ohne VR mache wie mit bzw. genauso häufig verwackelte mit VR wie ohne VR. Zuerst dachte ich das Objektiv hat ne Macke, aber den Effekt habe ich sowohl beim 70-300VR als auch beim 70-200VR. Daß beide Objektive eine Macke haben glaube ich nicht. Ich habe immer horizontales Bildformat belichtet und bei 200mm Belichtungszeiten von 1/200, 1/100 und 1/50 gewählt.
Ebenso scheint der 2. Schuß mit VR kurz nach dem 1. Auslösen mit VR fast regelmäßig schärfer zu sein als das 1. Bild.
Vor dem Auslösen ist die Funktion des VR durch den Sucher klar erkennbar, das Sucherbild ist sichtlich ruhiger.

Ist bei Euch jedes Bild mit VR scharf oder habt ihr auch genauso viel Ausschuß?

Gruß
Bernd
 
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Furby schrieb:
Trotz dieser Einschränkungen ist die VR eine feine Sache, denn mit ihr gelingen immer auch Fotos, die es ohne sie nicht gäbe....

Das kann ich voll unterschreiben. Der VR beim 70-300 ist 'ne feine Sache.

Speziell der Active Mode! Hielt ich den nach der Beschreibung doch eher für einen netten Gag, bin ich nun davon ziemlich überrascht. Ich habe Bilder von einem fahrenden Boot mit 300 mm gemacht. So wie das gewackelt hat, bin ich von 100 % Ausschuß ausgegangen! Aber die Bilder mit 1/400 s und 1/500 s sind tadellos geworden.
 
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Oliver K. schrieb:
Tritt der Effekt des oder der ersten verwackelten Bildes(r) bei Dir im Rahmen von Serienbildern oder auch bei Einzelbildbetrieb auf?
Ich kenne das Phänomen von Serienbildern.


Hi Olli,

ich habe den Effekt immer bei Einzelbildern bemerkt.

Habe gestern nochmal ein paar "Schüsse" bei extrem langer Belichtungszeit gemacht (1/15 bei 300mm). Da waren die Bilder bei VR fast ausnahmslos gut, die ohne VR erwartungsgemäß total verwackelt.
In der Vergangenheit habe ich häufig den VR angelassen,unabhängig von er Belichtungszeit. In Zukunft werde ich den VR wohl doch eher sehr gezielt einsetzen und nur wenn ich wirklich unter 1/f komme.

Bernd
 
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Meine Erfahrung ist, dass der VR bei aktivierter Funktion nach einer gewissen Zeit in seiner Wirksamkeit nachlässt. D.h. wenn ich ein Motiv anvisiere gleicht der VR meine Zittrigkeit problemlos aus. Bleibe ich aber länger auf dem Auslöser und halte somit den VR am laufen, lässt die Funktion in ihrer Wirksamkeit nach einer gewissen Zeit wieder nach. Zeitraum ist da so ab 10 Sekunden.
Welches Objektiv? Sag ich jetzt lieber nicht, sonst heißt es möglicherweise gleich wieder „mit dem Objektiv muss das ja so sein“. :lachen:
Alles klar?
 
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Nirwana schrieb:
Bleibe ich aber länger auf dem Auslöser und halte somit den VR am laufen, lässt die Funktion in ihrer Wirksamkeit nach einer gewissen Zeit wieder nach. Zeitraum ist da so ab 10 Sekunden.
Alles klar?

Glasklar! Nach dem Halten des Equipment länger als 10 Sekunden beginnst Du also derart zu zittern, daß die VR das nicht mehr kompensieren kann. ;)
Als Fragen zur Ursache bleiben demnach offen:

1. Zu schwach?
2. Nahender Winter (Hände nicht mehr in Jacken/Hosentasche)?
3. Optik zu schwer (siehe 1.)?
4. Nikon Ausrüstung zu toll/heilig (ständige Adrenalineinschüsse/chronisch haptikbedingte Nervosität)?

:D
 
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Nirwana schrieb:
Meine Erfahrung ist, dass der VR bei aktivierter Funktion nach einer gewissen Zeit in seiner Wirksamkeit nachlässt. D.h. wenn ich ein Motiv anvisiere gleicht der VR meine Zittrigkeit problemlos aus. Bleibe ich aber länger auf dem Auslöser und halte somit den VR am laufen, lässt die Funktion in ihrer Wirksamkeit nach einer gewissen Zeit wieder nach. Zeitraum ist da so ab 10 Sekunden.
Welches Objektiv? Sag ich jetzt lieber nicht, sonst heißt es möglicherweise gleich wieder „mit dem Objektiv muss das ja so sein“. :lachen:
Alles klar?

Naja, in der Medizin heißt das Adaptation, vielleicht ist Deine Tattrigkeit aber auch zu extrem, so dass Dein 18-200 mit VR erster Generation nicht nachkommt. :D :fahne:
 
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knv & oliver :lachen:

Vielleicht liegt's ja aber einfach auch nur daran
tattergreis.gif

 
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Meine bisherige Erfahrung am z.B.70-200VR mit der D200:

1. beim "normalen" Fotografieren trotz VR ruhig halten, der VR kompensiert keine gröberen Wackeleien,
2. beim Mitziehen (z.B. Vögel) Trommelfeuer
3. im Nahbereich stell ich den VR aus und verlaß mich auf meine Mitzieher- Erfahrung, da bringt der VR kaum was, im Gegenteil, ich hab das ohne besser unter Kontrolle.

Den VR schalte ich nie automatisch einfach dazu, sondern nach Motivvorgabe, nach dem Fotografieren ausschalten nicht vergessen :rolleyes:
 
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Hallo alle zusammen
in der Bedienungsanleitung zu den VR-Objektiven wird darauf hingewiesen, dass bei Stativmontage der VR gegebenenfalls ausgeschaltet werden soll/muss.

Also könnte es sein, dass die Probleme nur bei Stativaufnahmen auftreten?

Gruss und allzeit gut Licht, Markus
 
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Nirwana schrieb:
Meine Erfahrung ist, dass der VR bei aktivierter Funktion nach einer gewissen Zeit in seiner Wirksamkeit nachlässt. D.h. wenn ich ein Motiv anvisiere gleicht der VR meine Zittrigkeit problemlos aus. Bleibe ich aber länger auf dem Auslöser und halte somit den VR am laufen, lässt die Funktion in ihrer Wirksamkeit nach einer gewissen Zeit wieder nach. Zeitraum ist da so ab 10 Sekunden.
Welches Objektiv? Sag ich jetzt lieber nicht, sonst heißt es möglicherweise gleich wieder „mit dem Objektiv muss das ja so sein“. :lachen:
Alles klar?


Hallo Nirwana,

Du hast das richtig beobachtet. Das VR arbeitet wie ein Kreiselgerät, das kurzzeitig angestossen wird. Das braucht natürlich Strom, deswegen wird es nur kurzzeitig "angeworfen". (Sonst klagen wieder alle D200 User über ihre Batterie)

Schaut alle mal in der Luftfahrt, wie ein Kreisel wirkt, wenn Ihr damit nicht vertraut seid.

Gustel
 
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Nirwana schrieb:
Meine Erfahrung ist, dass der VR bei aktivierter Funktion nach einer gewissen Zeit in seiner Wirksamkeit nachlässt. D.h. wenn ich ein Motiv anvisiere gleicht der VR meine Zittrigkeit problemlos aus. Bleibe ich aber länger auf dem Auslöser und halte somit den VR am laufen, lässt die Funktion in ihrer Wirksamkeit nach einer gewissen Zeit wieder nach. Zeitraum ist da so ab 10 Sekunden.

Die Frage ist, sprichst Du nur davon, was Du im Sucher siehst, oder werden die Bilder wirklich schlechter?

Ersteres ist vollkommen normal, weil Du einfach das Regelsystem an seine Regelgrenze gewackelt hast.

Zweiteres würde mich wundern, oder wäre nicht normal, da nach meiner Beobachtung vor der Belichtung das Linsensystem zentriert wird, und somit für die Belichtungszeit wieder die gesamte Regelstrecke zur Verfügung steht.

Genau dieses Phänomen schränkt die VR Nützlichkeit für mich ziemlich ein. Verfolgt man nämlich ein Objekt mit VR und drückt dann ab, entspricht der Ausschnitt überhaupt nicht mehr dem, was man im Sucher gesehen hat. Wenn ich VR für sowas brauche, helfe ich mir so. Grob scharf stellen, daß man was erkennen kann. Objekt verfolgen. Und erst ganz kurz vor der Aufnahme halb durchdrücken und dann die Aufnahme machen.
 
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Hallo zusammen,

hab hier mal das alte Thema ausgebuddelt weil mich ich mich frage ob die VR Funktion, mal vom wohl höheren Batterieverbrauch ab, noch irgendwelche nachteile in bestimmten Situationen hat. :confused:
 
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Hallo zusammen,

hab hier mal das alte Thema ausgebuddelt weil mich ich mich frage ob die VR Funktion, mal vom wohl höheren Batterieverbrauch ab, noch irgendwelche nachteile in bestimmten Situationen hat. :confused:


Auch Hallo,

ich bin ein "always on" Nutzer beim VR - ausser Stativ. Ich habe in einem einzigen Fall ein merkwürdiges Bokeh ausgemacht. Ob das jetzt in Folge des VR war? Ich nehme es an, aber letztlich wissen tue ich es nicht, da ich in dieser Situation keine Vergeichsaufnahme ohne VR gemacht habe. Es wurde aber hier im Forum auch mal ein Bild gezeigt, dass ein merkwürdiges Bokeh hatte. Da ging es um einen Gitterzaun im Zoo.
Seitdem achte ich beim Check der Aufnahme auf solche Effekte.

Andere negativen Effekte sind mir bislang nicht aufgefallen.

Insgesamt finde ich es wirklich fantastisch, was der VRII beim 70-200 und der "OS" beim Sigma 120-300 leistet:up:
 
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ein merkwürdiges Bokeh

nach kurzem googln weis ich jetzt das ein Bokeh ein gewollt verschwommener Hintergrund ist, aber wie muss ich mir ein merkwürdiges Vorstellen??

Und warum schaltest du die VR aufm Stativ aus?? Mir ist klar das du sie dort nicht benötigst, aber hat es noch einen anderen Grund?? Verringert es evtl die Bildschärfe minimal??
 
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das in der Unschärfe Muster entstehen - weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Das ist aber extrem selten, zumindest bei mir.



steht so in der BDA, verschlechtert wohl dann die schärfe.

Ok, jetzt bin ich schlauer, Danke:up:

ja die BDA War nicht sonderlich hilfreich zu dem Thema-da stand dazu garnichts, aber nachdem ich gerad nen Threat zu nem Teleobjektiv las, glaub ich hab ich es jetzt spitz.

Bitte um Korrektur wenn ich was falsch verstanden hab.:fahne:

VR kann man eig immer an haben nur bei kurzen belichtungszeiten bringt sie nix. Die berechnung dieser Zeit läuft denn wohl so das Brennweite x 1 oder 1,5 (in meinem Fall D 3000 mit 18-55 -- 55x1,5=82,5 also ab 1/90 Belichtungszeit und langsamer an schalten.
Wenn die Kamera schneller Belichtet kann man's ruhig aus lassen da die VR Zeit zum einschwingen braucht in der man nicht knipsen kann.
 
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