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Hab da - ganz zufällig - was in petto, was mit Schnecke zu tun hat.
Einmal habe ich mich der Behausung gewidmet und einmal dem Tier selbst.
Die unbenutzte Wohnung habe ich ein wenig saubergemacht und zum glänzen gebracht (ein minimal olivenöliger Finger ist da perfekt). Natürlich findet sich immer noch ein Rest-Schmutz, den mein Auge beim Fotografieren schon gar nicht mehr gesehen hat. Ziel war es einen maximalen Schärfeeindruck exakt im Zentrum der Wickelung zu bekommen.
Die lebendige Schnecke ist von der Planung her eigentlich misslungen, denn ich wollte einen Shot bei dem die Augen/Fühler ebenfalls mit in der Schärfeebene liegen - das kannst Du aber vergessen dass die Schnecke da mitmacht. Habe mich dann für diese Aufnahme aus der Serie entschieden, da sie eigentlich doch noch am meisten "scharf zeigt" und die typische Silouhette der Schnecke schön zur Geltung bringt. So langsam dieses Tier ist, so stressig ist ein Foto davon, weil es zwar kaum vorwärts kommt, dafür aber eben nie mal _ganz_ still sitzt.