Z800mm als Ergänzung zum Z180-600?

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Bworld

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Hallo zusammen,

ich quäle mich schon eine ganze Zeit damit, ob ich mein z180-600 mit dem Z800 ergänzen soll. Bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich eine sinnvolle Ergänzung ist oder eher GAS, weil ich es im Moment noch durch einen 10% Gutschein sehr günstig bekommen könnte.

Zum Einsatz käme es hauptsächlich für Portraits größerer Tiere. Aufnahmen von Vögel nehme ich bei Gelegenheit zwar mit, da helfen die 800mm ungemein, ich bin aber nicht gezielt zur Vogelfotografie unterwegs. In heimischen Gefilden fotografiere ich eher selten Vögel.
Als ich vor zig Jahren in Namibia unterwegs war, entstanden viele meiner Bilder mit D300 häufig am oberen Ende des 4.0/200-400 (also 600mm), regelmäßig habe ich auch zusätzlich noch einen 1.4x Telekonverter eingesetzt oder später bei der Bildbearbeitung einen Bildausschnitt gewählt. In den frühen Morgen- und Abendstunden hätte ich mir häufig mehr Lichtstäre gewünscht.
Später mit der D800 und AF-S 80-400 VR in Südafrika war häufig der 1.4 Telekonverter drauf, ich war aber auch froh die Flexibilität des Zooms zu haben.

So gesehen würden die 800mm zum Einsatz kommen, ob die Anzahl an Motiven eine extra 800mm Brennweite rechtfertigen, bin ich mir aber nicht sicher.
Zumal man heute mit der Z8 und den Z-Objektiven mehr Crop-Reserven als bei D300 und 200-400 hätte.
Die Transportproblematik auf Fernflügen kommt noch hinzu.

Wie ist euere Erfahrung?
Kommt bei Euch das Z 800mm häufig zum Einsatz?
In welchen Situationen setzt ihr es häufig ein? Vorwiegend zur Vogelfotografie oder auch für größere Tiere?
Würdet ihr es wieder kaufen oder aufgrund der Unflexibilität lieber mit Konverter arbeiten und die geringere Lichtstärke in Kauf nehmen?

Das AF-S 500 PF, 1,4x und 1.7x Telekonverter wären als Alternative auch noch vorhanden, wobei die Bildqualität nicht besser als mit dem 180-600 und 1.4 Konverter ist. Der AF-Ausschuß ist eher höher.

Bin gespannt auf Eure Erfahrungen.
Argumente für, als auch gegen die Linse sind willkommen und helfen mir hoffentlich bei der Entscheidung.

Viele Grüße
Bernd
 
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Verkaufe das 500er, die TCs und das 180-600 und hole Dir statt des Z 800/6.3 das Z 400/2.8 TC.
 
Robert Goppelt
Robert Goppelt kommentierte
Ich sehe das anders als Achim, aber eben aus meiner Situation heraus.
Erst einmal eine Frage: welche Kamera willst Du nutzen. Nikon "D" oder Nikon "Z" ?

Wenn Z, ist der Vorschlag genau "DIE" Lösung Z2,8/400TC plus Z 6,3/800.
Ich habe im Rucksack immer die Beiden auf Flüge mit.
Das 2,8/400 mit angesetzter Z9 und das Z800 daneben, plus 2 Akkus, kommt nicht über 10Kg.

Jetzt müsste ich auch noch wissen, was Deine vorwiegenden Anwendungsgebiete sind.
zB. in Afrika war ich mit dem 4/600ter oft zu lang. Aber in den Ansitzen auf Vögel ist das 800ter gerade richtig.
Bei freihand Flugaufnahmen ist wieder ein Z 4,5/400 und/oder ein Z6,3/600 perfekt.
Also es kommt immer darauf an, was man macht. Es sei denn Du suchst einen Kompromiss, dann ist Dein 180-600 genau richtig.

Keine einfache Sache... :)

Schönen Abend noch.
 
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C
Christian B. kommentierte
Die erste Frage ist schon geklärt. #1. Der Threadersteller @Bworld ist bereits im Z-System unterwegs.
 
C
Christian B. kommentierte
Hier rechnest Du falsch. Das 2.8/400mm Z-Nikkor hat mit beiden 1.4x TCs (eingebaut + extern, d.h. bei 800mm) eine Lichtstärke von 5.6, nicht - wie Du irrtümlich schreibst - von 8.0. Es ist damit 1/3 Blende lichtstärker als das PF 800.

Abbildungstechnisch ist das Z800 PF dem Z 2.8/400mm mit 2 Konvertern aber überlegen, deshalb ist die Entscheidung von @Robert Goppelt , beide - ohne externe Konverter - zu kombinieren, absolut nachvollziehbar.
 
Engagi
Engagi kommentierte
Ok, dass sich Deine Antwort auf Achim bezog, habe ich überlesen.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Beide haben bei 800mm bei f/8 die höchste Auflösung im Imatest, siehe photographylife.com
 
Wenn ich zukünftig nicht intensiver in die Vogelfotografie einsteigen will, deute ich die bisherigen Antworten eher in die Richtung, dass sich ein 800er nicht wirklich als Ergänzung zum 180-600 rentiert.
Wenn man auf die Flexibilität des Zooms verzichten kann, dann lieber auf lichtstärkere Festbrennweiten, im Idealfall auf das 2,8/400 TC, setzen.
 
Kommentar
Sehe ich grundsätzlich genauso. Du wirst zwar ab und zu bereuen, keine 800mm zu haben, aber bei größeren Tieren bedeutet das ohnehin meistens, dass die RICHTIG WEIT weg sind. Da nützen 800mm auch nicht allzu viel, weil es oft Probleme mit atmosphärischen Verzerrungen gibt.

Ich selbst bin Vogelliebhaber, speziell von Kleinvögeln, und habe das 800, das ich mit dem 100-400 sowie ggf. TC 1,4x kombiniere. (Bin dieses Jahr übrigens mit der Kombo auch in Namibia und Botswana.) Für MICH ist das 180-600 einerseits zu schwer und andererseits zu kurz.

Was vielleicht überlegenswert wäre, ist das Z 400 f/4,5. Immerhin eine Stufe lichtstärker, vor allem aber deutlich AF-schneller als das 180-600. Und, was zumindest für mich sehr wichtig ist, da ich sehr viel reise: Es ist nicht so ein gigantischer Backstein wie das 400 f/2,8.
 
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2 Kommentare
Bworld
Bworld kommentierte
Das ist richtig, das 180-600 ist nicht wirklich leicht. Wenn ich es allerdings mit meinem alten 4.0/200-400 vergleiche, ist es ein Leichtgewicht.
Die gut eine Blende Verlust an Lichtstärke kann ich bei den heutigen Kameras verkraften und bei der Brennweite ist die Freistellung meistens auch noch i.O.
Über einen Wechsel von meinem AF-S- 500 PF auf das Z400/4,5, hatte ich auch schon einmal nachgedacht. Ich kam aber zu dem Entschluß, dass mir der Wertverlust zu groß ist und mich der Adapter beim 500 PF nicht wirklich stört.
Bei meinem 2,8/70-200 FL geht es mir ähnlich, hier überspringe ich lieber die erste Generation des Z 70-200.

Deine Beiträge mit dem 800er habe ich schon alle gelesen und die Bilder alle bewundert.
 
L
lokatz kommentierte
Danke für den netten Kommentar.
 
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