Workflow bei RAW-Aufnahmen

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dano

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Hallo Fachleute,

ich will mich mal versuchsweise mit dem RAW-Format mit der D80 beschäftigen.

Die Nachbearbeitung möchte ich mit Photoshop machen. Gibt es irgendwo Tipps für eine Bearbeitungsroutine oder - anders gefragt - welche Bearbeitungen muss ich auf jeden Fall durchführen ?

Viele Grüße
Norbert
 
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Auch wenn sicher PS bei den meisten Fotografen nicht fehlen darf, würde ich mich bzgl. der RAW-Entwicklung und die damit verbundenen ersten Bearbeitungsschritte mal bei Lightroom oder (falls ein Mac vorhanden) bei Aperture umschauen. M.E. sind diese Programme für das Sichten und erste Bearbeitungen (vor allen Dingen, wenn viele Bilder nach einem Schooting vorliegen) besser geeignet. Es gibt aber auch noch weitere Programme (z.B. Bibble), zu denen ich nicht viel sagen kann.

Ich selber verwende Aperture, da ich mit View NX nicht warm geworden bin.
 
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Hallo Norbert,

ich bearbeite mein Bilder mit PS CS3.

Also was in jedem Fall sein muss oder nicht, kann ich nicht pauschalisieren.

Von der SD-Card der Kamera kommen die Bilder dann über PS Bridge auf die Platte und anschließend als *.dng Files in Photoshop.

Typische Arbeiten sind dann bei mir die Tonwertkorrektur, evtl. Schatten aufhellen, Horizont ausrichten falls schief, Unscharf maskieren, Flecken oder auffällige Störungen retuschiren... usw..

Dazu habe ich mir extra ein Buch gekauft:

Das Photoshop-Buch für digitale Fotografie.
Maike Jarsetz;
Gebundene Ausgabe;
EUR 39,90
ISBN:3836210509

Diese kann ich nur sehr empfehlen. Alle Arbeiten, die bei der digitalen Nachbearbeitung anfallen, werden dort anhand von Beispielen nachvollziehbar erklärt. Zusätzlich ist eine DVD mit 1:30h Videotraining dabei.

mfg
Thomas
 
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Ich korrigiere der Reihe nach folgendes (mit CNX)

-Belichtung
-Weißabgleich
-Bild ausrichten oder drehen
-Tonwertkorrektur
-bei Bedarf s/w Umwandlung mit Tonung
-schärfen

Benötige pro Foto ca. 10-30 sek. Wenn man das von Anfang an macht, hält sich der Arbeitsaufwand in Grenzen, da die Schritte immer schneller von der Hand gehen. Zudem wird man teilweise wirklich von den Ergebnissen positiv überrascht!:)
Viel Spaß noch bei der RAW-Bearbeitung
 
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Gibt es irgendwo Tipps für eine Bearbeitungsroutine oder - anders gefragt - welche Bearbeitungen muss ich auf jeden Fall durchführen ?

Manche Bilder muss man gar nicht bearbeiten, nebenbei
Also ich würde immer mit Tonwertkorrektur anfangen.
Und am besten nur mit den Buttons unter dem Ebenenmenü arbeiten
Ausserdem Ebenenmasken üben.
Was sich auch lohnt, ist, möglichst viele Befehle mit der Tastatur zu beherrschen, spart Zeit

psd-tutorials hat gute Tutorials
 
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Wenn du mit PS arbeitest, öffnet sich bei NEF Format automatisch Camera Raw, wenn das entsprechende PlugIn installiert ist.
Hier bearbeite ich nur, nach Erfordernis:

Weißabgleich + ev. Farbton
Belichtung
Reparatur und Fülllicht

dann öffne ich, weitere Bearbeitung in PS, hier hat man dann wesentlich größeren Möglichkeiten, z.B. Crop mit Entzerren, Einstellebenen, Schärfen mit Hochpass etc..

Grüsse

Leo
 
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Seit der Umstellung auf RAW nutze ich PS recht wenig z.B. für Rahmen, entzerren, Beauty-Bearbeitung.
Als RAW-Konverter nutze ich z.Zt. CNX2
Wie huckabuck schon geschrieben hat ist allerdings nicht zwingend notwendig jedes Bild zu bearbeiten bzw. können einige bearbeitungsschritte gespart werden, wenn die Aufnahme ordentlich gemacht wurde.
Ich prüfe bzw. bearbeite nach diesem Ablauf
- Weißabgleich
- Tonwert
- Gradation
- Tiefen/Lichter
- sättigung
- beschneiden/ausrichten
- verkleinern
- schärfen
- konvertierung in JPG
 
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Manche Bilder muss man gar nicht bearbeiten, nebenbei
Also ich würde immer mit Tonwertkorrektur anfangen.
Und am besten nur mit den Buttons unter dem Ebenenmenü arbeiten
Ausserdem Ebenenmasken üben.
Was sich auch lohnt, ist, möglichst viele Befehle mit der Tastatur zu beherrschen, spart Zeit

psd-tutorials hat gute Tutorials

Eine Tonwertkorrektur würde ich erst nach dem Beschnitt machen!
 
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Bei mir sieht das so aus:

Farbbilder:
- Bild in 100% Ansicht bezüglich Schärfe überprüfen (wenn diese nichts ist kann ich mir den Rest sparen)
- Histogramm anschauen und leichte Minuskorrektur der Belichtung (in der Regel belichte ich so reichlich wie möglich / Stichwort: Expose to the right)
- Weißabgleich kontrollieren (passt in der Regel)
- falls vorhanden Farbfehler (CA) entfernen
- Rauschreduzierung anpassen (ich versuche da soviel Bildinformation wie möglich zu erhalten - lieber etwas mehr Rauschen in Kauf nehmen)
- Vorschärfung (das heißt das Bild braucht für die spätere Bearbeitung und finale Schärfung schon eine Grundschärfe)
- Eistellungen auf Bilder einer Serie kopieren
- Ausgabe als unkomprimiertes 16 Bit TIF zur Weiterverarbeitung
- jetzt in Photoshop Verzeichnung korrigieren, gerade Ausrichten, Farbanpassungen, Ausschnitt festlegen, finale Schärfung (gerne per Hochpassfilter) und Wandlung in 8 Bit
- als JPG sichern um die Datei belichten zu lassen
- falls ich eine Version fürs Internet brauche wird diese jetzt per Photoshop-Aktion erstellt


Monochrome Bilder:
- Bild in 100% Ansicht bezüglich Schärfe überprüfen
- Histogramm anschauen und leichte Minuskorrektur der Belichtung (in der Regel belichte ich so reichlich wie möglich / Stichwort: Expose to the right)
- falls vorhanden Farbfehler (CA) entfernen
- hier nutze ich gerne vorgefertigte SW-Stile des Konverters (Phase One Capture One 4.5 Pro) zusätzlich Kontrast und Gradation anpassen
- Rauschreduzierung anpassen
- Vorschärfung
- Eistellungen auf Bilder einer Serie kopieren
- Ausgabe als unkomprimiertes TIF zur Weiterverarbeitung
- jetzt in Photoshop Verzeichnung korrigieren, gerade Ausrichten, Kontrast Feinabstimmung, Auschnitt festlegen, finale Schärfung (gerne per Hochpassfilter) und Wandlung in 8 Bit
- falls ich eine Version fürs Internet brauche wird diese jetzt per Photoshop-Aktion erstellt

Beide Methoden werden je nach Gusto auch mal komplett über den Haufen geworfen und alles anders gemacht.. :p Das ist also alles nur ne Richtlinie..

..und irgend was hab ich bestimmt vergessen zu erwähnen.. hm..:nixweiss:


Edit: Als Farbraum im Konverter wähle ich irgend was aus, was nicht schon dort Farben beschneidet. Also zum Beispiel Wide Gamut RGB, ProPhoto RGB oder das Kamera Profil selbst..
 
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