Mitmachthema Wir möchten Blüten sehen...

Die Saison für die Frühblüher hat am Mainviereck in diesem Jahr schon sehr früh begonnen:

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Hallo Mickey

ein Makroobjektiv von Tamron (90mm):) schön, dass dir die Bilder gefallen *freu*
Hallo "saavik" / Sandra.
Ja, mir gefallen die Farben und die Schärfe sehr, auch wenn ich eigentlich nicht weiß was eine Zaubernuss ist ;-) Also ist es ein spezielles Makro-Objektiv?! Hm, das macht Sinn! ;-) Da bin ich (als DSLR-Anfänger) wohl mit meinem 18-250 mm Reisezoom noch weit entfernt davon ;-) (Es nennt sich zwar auch "Makro", aber ich sage immer Pseudomakro dazu.)
Ich werde, wenn ich Zeit habe und ein gescheites Objekt finde auch mal testen, wie sich mein Zoom bei Blüten schlägt... ;-) ... Und dann mal was hochladen, aber ich glaube das ist kein Vergleich.
- Ich hatte vorher das 18-55mm VR II G zum Testen, da haben mir die Schärfe und die Farben viel besser gefallen, als beim aktuellen Allrounder... ;-) LG und vielen Dank für die Info. ;-)
 
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So, ich wollte als Nikon- und DSLR-Anfänger auch mal ein Blütenfoto hochladen. Es wurde zugegebenerweise mit Lightroom ein wenig überarbeitet, da ich bei der Aufnahme als Weißabgleich "Glühbirne" eingestellt hatte, zum Glück hatte ich aber jpg+RAW eingestellt und konnte so "besser" die Farben vom RAW verwenden. (Auch ein wenig zugeschnitten...)

Es ist mit einem Sigma 18-250mm (Makro) OS HSM bei 250mm Brennweite, f/6,3 und 1/60s fotografiert, und ich finde, dass ein wenig die Schärfe fehlt... Wie seht ihr das?
Wer von euch hat auch das o.g. Sigma und hat ähnliche "Erfahrungen" damit gemacht?

Weidenkätzchen vom 06.02.2016
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Vorher hatte ich 1,5 Jahre mit ne Panasonic FZ200 fotografiert. Mehr "Erfahrung" habe ich nicht. ;-)
 
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So, ich wollte als Nikon- und DSLR-Anfänger auch mal ein Blütenfoto hochladen. Es wurde zugegebenerweise mit Lightroom ein wenig überarbeitet, da ich bei der Aufnahme als Weißabgleich "Glühbirne" eingestellt hatte, zum Glück hatte ich aber jpg+RAW eingestellt und konnte so "besser" die Farben vom RAW verwenden. (Auch ein wenig zugeschnitten...)

Es ist mit einem Sigma 18-250mm (Makro) OS HSM bei 250mm Brennweite, f/6,3 und 1/60s fotografiert, und ich finde, dass ein wenig die Schärfe fehlt... Wie seht ihr das?
Wer von euch hat auch das o.g. Sigma und hat ähnliche "Erfahrungen" damit gemacht?

Weidenkätzchen vom 06.02.2016
[Bild]

Vorher hatte ich 1,5 Jahre mit ne Panasonic FZ200 fotografiert. Mehr "Erfahrung" habe ich nicht. ;-)

Hallo Mickey,
mit dem Eindruck, dass Deinem Bild die Schärfe fehlt, hast Du ganz recht. Zudem kann man leider nicht erkennen, wo der Fokuspunkt gelegen haben könnte.

Ich habe zwar nicht dieses Sigma, aber aufgrund der Aufnahmedaten kann ich folgendes sagen:

Belichtungszeit 1/60 s bei 250mm Brennweite
ist für den OS bestimmt schon sehr grenzwertig, ohne OS müsste es bei APS-C mind. schon ca. 1/400s sein. Das sind dann bereits rund vier Lichtwert- bzw. Blendenstufen Unterschied. Scheint mir wirklich zuviel zu sein, besser wäre da bestimmt 1/125s oder noch kürzer gewesen oder ein Stativ.
Vielleicht ist auch noch Wind (=>Bewegungsunschärfe) im Spiel gewesen? Da kann auch der OS oder ein Stativ nicht helfen, da helfen nur kürzere Zeiten.

Blende 6.3 = Offenblende
Verwendetes Objektiv war das Sigma (Super-) Zoom 18-250 Macro (=14x Zoom), das zwar die Nebenbezeichnung "Macro" trägt, aber bestimmt von der Schärfe her vor allem bei Offenblende 6.3 nicht die Bildqualität eines echten Makros erreicht. Da ist schon Abblenden angesagt, mindestens auf Blende 8 oder 11. Dadurch wird auch die Tiefenschärfe verbessert.
Diese leidliche Bezeichnung "Macro" bei einem derartigen Objektiv ist wirklich irreführend und nur reine Marketingstrategie aufgrund des erreichbaren Abbildungsmaßstabes. Aber selbst echte Makros blendet man bei Makroaufnahmen meist auf 8 bis 16 ab, damit genügend Tiefenschärfe für das Objekt erreicht wird..

Mit den vorgeschlagenen Aufnahmedaten brauchst Du natürlich etwas mehr Licht. Möglichkeiten sind höhere ISO-Werte (da geht noch was bei der D5300) oder Blitzen oder mehr Sonnenunterstützung ggf. mit Reflektoren.
 
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Hallo Mickey,
mit dem Eindruck, dass Deinem Bild die Schärfe fehlt, hast Du ganz recht. Zudem kann man leider nicht erkennen, wo der Fokuspunkt gelegen haben könnte.

Ich habe zwar nicht dieses Sigma, aber aufgrund der Aufnahmedaten kann ich folgendes sagen:

Belichtungszeit 1/60 s bei 250mm Brennweite
ist für den OS bestimmt schon sehr grenzwertig, ohne OS müsste es bei APS-C mind. schon ca. 1/400s sein. Das sind dann bereits rund vier Lichtwert- bzw. Blendenstufen Unterschied. Scheint mir wirklich zuviel zu sein, besser wäre da bestimmt 1/125s oder noch kürzer gewesen oder ein Stativ. ... [gekürzt]...

Hallo Mani, (m-hermann), danke schon mal für die Tipps, ich muss erst noch "lernen" mehr abzublenden, das vergesse ich allzu oft einfach... Und auch die Bel.zeit nicht zu lang werden zu lassen... Stimmt bei der Nikon habe ich noch gut Luft nach oben, was die ISO angeht! Ich hatte mit ISO 100 fotografiert. :up:
Ja, ich war mir schon beim Kauf bewußt, dass das kein echtes Makro-Objketiv ist, bin nur am Überlegen ob ich langfristig nicht das 18-200mm mir hole, von Sigma oder das mit gleicher Brennweite von Nikon. Die dürften beide etwas besser sein. - Aber erstmal werde ich auch mit diesem Objektiv noch viel üben. - Das 18-250mm finde ich nun soweit ich damit fotografiert habe insgesamt gar nicht so berauschend, aber ich wollte zuerst mal ein Objektiv für viele Zwecke (Allrounder).
Du hast Recht, ich glaube es war auch noch zumindest leicht windig (glaube aber dass es eher die schlechte Schärfeleistung des Objektivs ist, als Bewegungsunschärfe); und oftmals gehe ich eher spät am Nachmittag fotografieren, so dass es oftmals nicht mehr so ganz optimal hell ist, vorallem bei nicht allzu sonnigem Wetter... (Es war mir gar nicht so bewußt, dass ich bei 250 mm Pseudomakro - auch mehr "abblenden" muss, wegen des Schärfebereichs... Darauf werde ich in Zukunft mehr achten. - Bei einer 10 Dioptrie-Aufsatzlinse habe ich diese Erfahrung an der FZ200 auf jeden Fall schon mal gemacht.)

Die Tipps waren schon mal sehr hilfreich, ich habe zwar oft ein Stativ dabei, bin aber meist zu bequem es aus dem Auto zu holen, (weil ich meist immer noch alles "totknipse" was ich vor die Linse bekomme); - und mit Reflektoren habe ich noch nie gearbeitet. Ist aber auch mal ne Anregung für die Zukunft.

Ich muss gestehen, ich habe mich bei dem Bild "nur" bemüht einigermaßen die wenigen Weidenkätzchen, die schon geöffnet waren in ein Foto zu bannen, aber darüber wo in diesem Falle der Schärfepunkt liegen sollte darüber habe ich mir wirklich kaum/keine Gedanken gemacht. Oft fotografiere ich noch so, dass ich einfach hoffe, dass das Bild überhaupt einigermaßen scharf wird, um es mal übertrieben zu sagen. Vieles ist auch wenn ich mir schon über Blende usw. ein wenig Gedanken mache, doch noch eher auch noch so ein bisschen "Glücksknipserei". :) Das liegt dann auch noch daran, dass man auf dem Display oder im Sucher, ohnehin nicht immer alle Details sieht, das hat dann meist noch einen kleinen Überraschungseffekt am Bildschirm, wie es dann wirklich wirkt.
Wo könnte oder darf ich denn sonst noch Fotos zeigen, um mal ein wenig Feedback zu bekommen, was gibt es da noch so für Threads - außer "Blüten"? Mich würde z.B. interessieren, wie Du oder andere einige meiner anderen (u.a. Landschaftsfotos) findet - inkl. Verbesserungsvorschlägen, die sind immer gewünscht! :) Vielen Dank!

LG Markus
 
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Wo könnte oder darf ich denn sonst noch Fotos zeigen, um mal ein wenig Feedback zu bekommen, was gibt es da noch so für Threads - außer "Blüten"? Mich würde z.B. interessieren, wie Du oder andere einige meiner anderen (u.a. Landschaftsfotos) findet - inkl. Verbesserungsvorschlägen, die sind immer gewünscht! :) Vielen Dank!
LG Markus

Hallo Markus,
diese Thread-Linie ist ja eigentlich gerade für Einsteiger gedacht.
Wenn Du den Ordner-Pfad einen Schritt zurück gehst, findest Du dort bestimmt was passendes:

http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/einsteiger-fotografen-zeigen-ihre-bilder/

Gerade die Einsteiger-Foren haben ja auch den Sinn, nicht nur was zu Zeigen, sondern auch sinnvoll/hilfreich und angemessen Bilder zu besprechen, um den Prozess des Fotografierens dahinter insgesamt zu optimieren. Dazu zählen neben Objektiv und Kamera natürlich auch der Fotograf selbst quasi als Operator als auch die verschiedensten Aufnahme- und Objektsituationen und ihre Besonderheiten, Risiken usw.
Und wenn was gut gemacht wurde, sollte man das selbstverständlich auch sagen, denn Feedback - ob positiv oder negativ - ist immer wichtig bei der Entwicklung von Fähigkeiten.
 
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... wo in diesem Falle der Schärfepunkt liegen sollte darüber habe ich mir wirklich kaum/keine Gedanken gemacht.
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LG Markus

Hallo Markus,
falls Du Deine Aufnahmen auch im RAW-Format (Dateiendung *.NEF) gemacht hast, kann man sich zumindest mit der Nikon-Software Capture NX-D (kostenloser Download) oder dem nicht mehr aktuellen Capture NX-2 den (die) jeweiligen verwendeten Fokuspunkt(e) auch nachträglich noch anzeigen lassen. Es erscheint dann ähnlich wie im Sucher ein roter Rahmen um den Fokuspunkt herum. Ob auch andere RAW-Konverter das auch können kann ich nicht sagen.

Wo genau immer der optimale Fokuspunkt liegen sollte, ist nicht einfach zu sagen, hängt von zu vielen Faktoren ab. Zur Kontrolle der Tiefenschärfe gibt es den Abblendhebel, ist bei Makros sehr wichtig. Dann sieht man im Sucher bei geschlossener Arbeits-Blende, was alles scharf wird und was nicht.
Ich mache zur Sicherheit immer mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Fokusalternativen und auch mit unterschiedlichen Blendenwerten. Damit dann die Belichtung insgesamt gleich bleibt muss natürlich ggf. die Zeit oder ISO angepasst werden.
 
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Hallo Mani, (m-hermann), danke schon mal für die Tipps, ich muss erst noch "lernen" mehr abzublenden, das vergesse ich allzu oft einfach... Und auch die Bel.zeit nicht zu lang werden zu lassen... Stimmt bei der Nikon habe ich noch gut Luft nach oben, was die ISO angeht! Ich hatte mit ISO 100 fotografiert.
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LG Markus

Hallo Markus,
um dieses Problem in den Griff zu bekommen, dass die Kamera genau so belichtet wie ich es will, verwende ich meistens, aber v.a. bei Makro- und langen Teleaufnahmen immer den manuellen M-Modus.

Du hattest glaube ich die Zeitautomatik (Blendenvorwahl = Modus A) gewählt. Bei Makros sollte man aber besser immer Zeit und Blende vorgeben und nicht der Automatik die Wahl lassen. So erreicht man eine angemessene Tiefenschärfe über die Blendeneinstellung bzw. die richtige Zeit je nach Bewegung des Objektes und der verwendeten Brennweite bei Freihand mit oder ohne VR/OS. Bei den Automatiken P / A / S ist das eben nicht garantiert und man hat keine vollständige Kontrolle.

Höchstens die ISO-Automatik käme noch infrage, aber nur wenn dabei die maximale ISO begrenzbar ist. Ob die D5300 das kann weiss ich nicht. So kann man immer die ISO-max so vorgeben, dass noch brauchbare Resultate dabei herauskommen.

Oder eben einen einzelnen ISO-Wert auch manuell einstellen - abhängig von der Anzeige des Balkens der Lichtwaage im Sucher - quasi wie ein Belichtungsmesser zu nutzen.
 
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Hallo Markus,
falls Du Deine Aufnahmen auch im RAW-Format (Dateiendung *.NEF) gemacht hast, kann man sich zumindest mit der Nikon-Software Capture NX-D (kostenloser Download) oder dem nicht mehr aktuellen Capture NX-2 den (die) jeweiligen verwendeten Fokuspunkt(e) auch nachträglich noch anzeigen lassen. Es erscheint dann ähnlich wie im Sucher ein roter Rahmen um den Fokuspunkt herum. Ob auch andere RAW-Konverter das auch können kann ich nicht sagen... ...

Hallo Manni, vielen Dank, ich habe, wenn überhaupt mit Lightroom 6 "gearbeitet", das hatte ich mir zu Zeiten der FZ200 zugelegt, habe aber nun auch eine CD-Rom mit o.g. Programm, habe es nur noch nicht genutzt. Aber gut zu wissen, dass man sich dort den Schärfepunkt anzeigen lassen kann. Dann müsste ich das Programm ja mal testen.
Bei den letzten Fotos habe ich im A-Modus dann ordentlich abgeblendet (also kleinere Blende(nöffnung) gewählt) und die Fotos werden dadurch schon besser. Allerdings hatte ich die ISO schon recht hoch. Ich stelle die ISO im A-Modus unter "i" eigentlich immer direkt ein, vergesse dann im Eifer nur manchmal auf alle Werte zu achten. (Im Menü-Modus der etwas umfangereicher ist, stehe ich mit ISO-Automatik und max. ISO noch ein wenig auf Kriegsfuß, weil ich nicht genau weiß ob und wie sich die Einstellungen (max ISO) im "i" Menü dann genau auswirken... und manchmal ist mir das noch zu umständlich, wenn ich den ISO im Hauptmenü zu sehr begrenze, und dann mal schnell nen Vogel "schiessen" will, und nicht schnell genug die Einstellungen angeglichen bekomme.
- Ich sende Dir mal ne private Nachricht mit Link zu 2 Fotos. Es sind näml. Moose und Flechten, die ich fotografiert habe, und keine Blüten..
LG und danke Dir noch mal ganz doll für Deine Antworten.
 
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