Nein.
Diese Laptops werden auch ausserhalb des firmeneigenen Netzwerks betrieben und mit dem Internet verbunden (um z. B. via VPN die Mails zu lesen oder Zugriff auf das Firmen-Intranet zu haben).
In solchen Fällen ist eine Personal-Firewall auf dem Laptop schon recht üblich.
Dieser Satz im gleichen Absatz ist dir wohl nicht so sehr ins Auge gestochen?
Personal Firewalls auf Firmenrechnern machen hauptsächlich auf Notebooks Sinn, wenn Mitarbeiter außerhalb des geschützten Firmennetzes ans Internet gehen und/oder sich über dieses in die Firma einwählen.
Themenwechsel.
Die (dezidierte Firewall) nützt aber nichts, wenn der Laptop ausserhalb des Firmennetzwerkes benutzt wird...
Na wetten? Wieviele Rechner hat eine Firma mit - sagen wir mal 50.000 Mitarbeitern? Wieviele Server? Wieviele intelligente Multifunktionsgeräte, die ebenfalls am Netz hängen, die Faxen, Kopieren, Drucken können und dabei möglicherweise vertrauliche Dokumente auf der internen Harddisk speichern? Und die unter einem Betriebssystem laufen, von dem man nicht einmal den Namen weiss? Wer möchte einen SAP Server, über welchen €€.€€€.€€€.- Beträge gebucht werden mit einer Windows Firewall absichern? Oder was man halt so "absichern" nennt. Und wieviele der Mitarbeiterrechner - hauptsächlich Notebooks, das stimmt - werden gleichzeitig außer Haus sein? Der Großteil entweder nie oder halt am Wochenende, wenn die Arbeit nicht warten kann. Und für ständig reisende Mitarbeiter braucht es spezielle Konzepte, wie die Einwahl über VPN. Die Firewall alleine ist zu wenig, jede Kommunikation über unsichere Leitungen muss verschlüsselt werden, sonst handelt man fahrlässig.
Ist jetzt schon sehr weit weg vom Ursprungsthema Fotografie, daher nur kurz gestreift:
Wenn eine große Firma wirklich sicher sein/werden will, dann ist der Großteil der Maßnahmen nicht-technischer Natur. Aufbau einer Sicherheitshierarchie, Definition von Verantwortlichkeiten, Schulung der Administratoren und Mitarbeiter, Erkennen und richtiges Verhalten bei sicherheitsrelevanten Vorfällen, Verhalten gegenüber Anfragen von Unbekannten oder Firmenfremden, Schaffen von abgestuften Sicherheitszonen, je nach Sensitivität der gespeicherten Informationen und Notwendigkeiten des Zugriffes, gemeinsame Netzwerkbereiche mit Kunden und Kooperationspartnern, Anbindung von Außenstandorten, Zugang zu Büro- und Serverräumen, Zugang und Zugriffrechte für Leiharbeiter und so weiter und so fort. Und last, but not least, das Alltime-Highlight: Der Schlüssel für die Putzfrau, welcher nach Dienstschluss ungestörten Zugang zu sämtlichen Räumen bietet :up:. Wenn man da mal nach einigen Monaten so einigermaßen durch ist und es an die technische Umsetzung geht, steht dann erstmals die Entscheidung an, an welchen Stellen man teures Equipment von Checkpoint & Co auffährt und wo eine Personal Firewall die Methode der Wahl ist, bzw. was die können muss.