Liebe Fotofreunde,
obwohl das Wetter nicht sooo fotofreundlich ist, gelingen mir derzeit viele Insektenfotos mit Modellen, die außergewöhnlich still halten. So war es denn trotz Wind möglich, technisch einwandfreie Bilder in den Kasten zu kriegen.
Sind sie aber auch motivlich und/oder in der Bildaussage einwandfrei? Ich habe da so meine Zweifel. Nach der Sichtung hunderter ähnlicher Aufnahmen habe ich mich jedenfalls etwas satt gesehen und bitte um Eure Meinungen.
Zunächst ein Portrait einer Wildbiene (jedenfalls halte ich sie für eine solche), die müde und anscheinend auch altersschwach auf der Dolde umherkroch. Mich hat vor allem gereizt, dieses haarige Viech in bienentypischer Aktion zu schiessen. Sie hat übrigens Haare auf den Augen! Nix Facetten - Haare!
Wegen recht anhaltender Windbewegung habe ich nicht stärker abgeblendet als Blende 9. Das Bild entspricht einem Abbildungsmaßstab von etwas mehr als 1:1, also über natürliche Größe (105 VR mit Nahlinse 5T).
Das folgende Bild zeigt sie in voller Rücken-Breitseite. Schaut auf die ausgefranselten Flügel, die hat schon etliche Flugstunden hinter sich. Die Bienenbilder sind übrigens mit dem 105 VR Micro gemacht.
Und nun mal wieder eine Libelle. Gleicher Ort wie bei den Bildern vergangene Woche und wieder Wind und Regen.
Sie hing von allem völlig unbeeindruckt am Blatt und hatte keine Lust auf Action. So war Zeit genug, auf Windpausen zu warten und scharfe Bilder zu erhalten mit fast allen Körperteilen in der Schärfeebene.
So weit so gut - hat das Bild mehr als persönlichen dokumentarischen Wert? Ich habe so meine Zweifel, ob sowas (in Zeiten von fotocommunity und ähnlichen guten Bilderschauen) noch ein Hingucker ist:
Die Farben der Libellenbilder sind ziemlich realistisch, wirken aber bereits in der Vorschau bonbonhaft überdreht. Da muß ich wohl etwas zurückschrauben.
Und jetzt noch was technisches: bislang ist es mir selten gelungen, die Facettenaugen hoch aufgelöst aufs Bild zu bekommen. Man sieht es nicht im Vollbild, aber in der 100%-Pixelpeeper-Darstellung sind sie doch auf einigen Bildern aufgelöst (als es gerade mal Null Windbewegung gab):
Ich liebe dieses 2,8/300 AF-S und seine Möglichkeiten!
Schönes Wochenende,
TB
obwohl das Wetter nicht sooo fotofreundlich ist, gelingen mir derzeit viele Insektenfotos mit Modellen, die außergewöhnlich still halten. So war es denn trotz Wind möglich, technisch einwandfreie Bilder in den Kasten zu kriegen.
Sind sie aber auch motivlich und/oder in der Bildaussage einwandfrei? Ich habe da so meine Zweifel. Nach der Sichtung hunderter ähnlicher Aufnahmen habe ich mich jedenfalls etwas satt gesehen und bitte um Eure Meinungen.
Zunächst ein Portrait einer Wildbiene (jedenfalls halte ich sie für eine solche), die müde und anscheinend auch altersschwach auf der Dolde umherkroch. Mich hat vor allem gereizt, dieses haarige Viech in bienentypischer Aktion zu schiessen. Sie hat übrigens Haare auf den Augen! Nix Facetten - Haare!
Wegen recht anhaltender Windbewegung habe ich nicht stärker abgeblendet als Blende 9. Das Bild entspricht einem Abbildungsmaßstab von etwas mehr als 1:1, also über natürliche Größe (105 VR mit Nahlinse 5T).
Das folgende Bild zeigt sie in voller Rücken-Breitseite. Schaut auf die ausgefranselten Flügel, die hat schon etliche Flugstunden hinter sich. Die Bienenbilder sind übrigens mit dem 105 VR Micro gemacht.
Und nun mal wieder eine Libelle. Gleicher Ort wie bei den Bildern vergangene Woche und wieder Wind und Regen.
Sie hing von allem völlig unbeeindruckt am Blatt und hatte keine Lust auf Action. So war Zeit genug, auf Windpausen zu warten und scharfe Bilder zu erhalten mit fast allen Körperteilen in der Schärfeebene.
So weit so gut - hat das Bild mehr als persönlichen dokumentarischen Wert? Ich habe so meine Zweifel, ob sowas (in Zeiten von fotocommunity und ähnlichen guten Bilderschauen) noch ein Hingucker ist:
Die Farben der Libellenbilder sind ziemlich realistisch, wirken aber bereits in der Vorschau bonbonhaft überdreht. Da muß ich wohl etwas zurückschrauben.
Und jetzt noch was technisches: bislang ist es mir selten gelungen, die Facettenaugen hoch aufgelöst aufs Bild zu bekommen. Man sieht es nicht im Vollbild, aber in der 100%-Pixelpeeper-Darstellung sind sie doch auf einigen Bildern aufgelöst (als es gerade mal Null Windbewegung gab):
Ich liebe dieses 2,8/300 AF-S und seine Möglichkeiten!
Schönes Wochenende,
TB


