Wie focusiert Ihr in der praxis mit den AF?

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triathlet_kb

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Hintergrund meiner Frage: Immer wieder kann ich bei Kollegen beobachten, dass Sie z.B. bei People Photographie den mittleren Kreuzsensor für die fokussieren nutzen und danach die Optik zur Bildgestaltung bei unveränderten Fokus nach oben, unten, rechts und links vornehmen. Als hätte man nur einen Kreuzsensor, wie handhabt ihr diese Standardsituation?
 
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Da ich mit dem linken Auge durch den Sucher schaue und dabei immer wieder unbeabsichtigt mit dem Rüssel die Position des AF-Messfeldes verändere, habe ich den Sperrschalter für die Messfeldvorwahl in der "L" Position stehen. Ergo bleibt mir nur die Schwenkmethode :mad:

Jürgen
Ja ja das kommt mir doch sowas von bekannt vor :hehe:

Ich habs versucht, aber ich komme mit dem rechten Auge nicht klar, klappt bei mir einfach nicht :nixweiss:
 
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Ich wende auch beide Methoden an. Wenn das Motiv nah ist und u.U. noch große Blende, dann verwende ich auch die äusseren Messfelder mit. Wenns aber die Situation nicht erfordert, dann wird das mittlere Messfeld benutzt und dann geschwenkt. Mit der D50 hab ich öfter geschwenkt, mit der D90 würde ich sagen ist der Anteil zwischen Schwenken<->Umschalten ca 50:50.

Gruß Matthias
 
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Ich nutze auch beide Methoden, allerdings versuche ich, wenn's geht das Messfeld zu verschieben und nicht zu schwenken. Hauotgrund ist, dass ich so mit AF-C die Chance auf einen zweiten Schuss auch bei sich bewegenden Objekten habe (Kinder nehme ich da oft :)). Beim Schwenken geht das ja nicht so gut. Gegenanzeigen gegen die Messfeldverschiebung:
  • Schlechtes Licht (da sind die Kreuzsensoren besser)
  • Messfelder zu weit in der Mitte
BTW: An der Messfeldverschiebung nervt mich, dass man beim Wechsel von Hoch- auch Querformat erst wieder neu verschieben muss :mad:. Die Lösung dazu soll sich Nikon ruhig mal von Canon abschauen.
+
Grüße :)
Oliver
 
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... Ich habe mit meiner Messfeldvariante keinen Ausschuss mehr.
Natürlich habe ich früher auch verschwenkt :fahne: aber die Ergebnisse waren eben schlechter.
...
Ich finde die entsprechende Sorgfalt deswegen wichtiger als einen möglichen Geschwindigkeitsvorteil.

Dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen! :up:

Und meiner Meinung nach ist es sehr praxisrelevant bei entsprechenden Rahmenbedingungen...

lg
haegarle
 
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Nein, sie messen die Bildfeldwölbung des gerade angesetzten Objektivs.

Grüße - Bernhard

Moin!

Selbst auf die Gefahr, von einigen als praxisfern beschimpft zu werden, möchte ich hier leise widersprechen.

Ein AF-Sensor misst gar nichts (doch:Kontrast). Der AF verstellt so lange den Fokus, bis der Sensor max. Kontrast sieht, also die Stelle im Bild optimal scharfgestellt ist. Die gefundene Fokusentfernung ist nicht die "direkte" Entfernung des anvisierten Punkts, sondern die der Schärfe"ebene" (die aber wegen der Bildfeldwölbung gar nicht eben ist).

So, und jetzt fallt über mich her! :p

Gruß, Matthias
 
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Ein AF-Sensor misst gar nichts (doch:Kontrast). Der AF verstellt so lange den Fokus, bis der Sensor max. Kontrast sieht, also die Stelle im Bild optimal scharfgestellt ist.
Leiser Widerspruch ;). Der Satz ist korrekt für den bei Kompaktkameras meist verwendeten Kontrast-AF. SLRs dagegen nutzen ihre speziellen AF-Sensoren für den Vergleich der Phasenlagen von 2 Teilstrahlen. Da wird kein Kontrast maximiert.
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Zum Nachlesen: Wiki oder Buchholz. Ist wohl Off Topic hier in diesen Thread, aber ich wollte das dennoch nicht so stehen lassen.
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Grüße :)
Oliver
 
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Leiser Widerspruch ;). Der Satz ist korrekt für den bei Kompaktkameras meist verwendeten Kontrast-AF. SLRs dagegen nutzen ihre speziellen AF-Sensoren für den Vergleich der Phasenlagen von 2 Teilstrahlen. Da wird kein Kontrast maximiert.
Richtig! Dieser Phasen AF funktioniert ähnlich wie ein Schnittbildindikator früherer SLRs. Er hat gegenüber dem Kontrast AF den Vorteil, mit einer Messung bei nicht allzu großen Korrekturen sowohl Drehrichtung wie -weite des AF Motors gut angeben zu können.

Mehr dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnittbildentfernungsmesser
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnittbildindikator
http://en.wikipedia.org/wiki/Autofocus

Gruß, Wolfgang
 
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An der D200 habe ich immer nur das mittlere Messfeld verwendet und geschwenkt. Der AF war bei statischen Motiven auch immer auf Single gestellt.
Bei der D300 wechsel ich die Messfelder und die Kamera steht immer auf AF-C. Das funktioniert wunderbar, auch bei Makros vom Stativ.
 
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Leiser Widerspruch ;). Der Satz ist korrekt für den bei Kompaktkameras meist verwendeten Kontrast-AF. SLRs dagegen nutzen ihre speziellen AF-Sensoren für den Vergleich der Phasenlagen von 2 Teilstrahlen. Da wird kein Kontrast maximiert.

Auch wieder wahr. Mir ging's speziell darum, dass der AF-Sensor keine Entfernung misst.

Gruß, Matthias
 
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Wenn ich die Zeit habe wähle ich das AF-Feld so aus, dass der Bildschnitt möglichst stimmt. Denn wenn sich dann noch kleinere Bewegungen ergeben, dann passt die Schärfe trotzdem.

Oft hat man aber nicht genug Zeit oder der gewünschte scharfe Punkt liegt ausserhalb der vorhandenen AF-Felder. Dann benutze ich auch die Verschwenkmethode.

Ansonsten: AF-C und die AF Funktion liegt auf der AF-Taste
 
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Da hab´ ich´s mit den 3 AF- Feldern meiner D60 ja vergleichsweise einfach: Immer schwenken, da die zwei äußeren eh´ nie in der richtigen Region liegen. :)
Aber noch 48 Felder dazu hätte für nahe Portraits sicher auch etwas.....
:dizzy:

Grüße, Dagmar
 
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