Wenn Nikon eine spiegellose Kamera bringt ...

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Zitat von häuschen Beitrag anzeigen
".. .wird sie dann kleiner und flacher sein, als eine DSLR?"

Ich antwortete:
"Das muss sie nicht. Andere Hersteller machen das. Sie sollte vorrangig die gute Ergonomie der professionellen Nikon-Kameras weiter pflegen. Handwerkszeug, keine Spielsache."

Das sehe ich anders.

Welche Form und welches Gewicht eine Kamera, ist nicht ausschlaggebend. Da soll jeder individuell für sich entscheiden, welches Gerät ihm am besten passt.

Ich halte es auch für Unsinn, dass man einen monströsen Klobus in den Händen halten muss um Bilder nicht zu verwackeln. Das ist ebenso individuell, sowie eine Sache der Übung.

Ich verwackle mit der Fuji X100 ebenso stark, wie mit der D4, wenn ich mich auf das jeweilige Gerät einlasse und mich entsprechend konzentriere.
 
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Das sehe ich anders.

Welche Form und welches Gewicht eine Kamera, ist nicht ausschlaggebend. Da soll jeder individuell für sich entscheiden, welches Gerät ihm am besten passt.

Ich halte es auch für Unsinn, dass man einen monströsen Klobus in den Händen halten muss um Bilder nicht zu verwackeln. Das ist ebenso individuell, sowie eine Sache der Übung.

Ich verwackle mit der Fuji X100 ebenso stark, wie mit der D4, wenn ich mich auf das jeweilige Gerät einlasse und mich entsprechend konzentriere.

Um Bilder nicht zu verwackeln, hat man einen Bildstabilisator. ;-), vom Gewicht habe
ich nicht gesprochen.
Aber eine Mindestgröße sollte die Kamera haben, um ausreichend Tasten für schnellen
Zugriff auf die wichtigsten Parameter unterzubringen -das habe ich bei meiner kleinen Olympus gelernt. Wenn man unter Zeitdruck erst mal durchs Menü spazieren muss, um
die ISO zu verändern, ist das nicht sonderlich prickelnd. Außerdem ist nicht jeder ein geborener Feinmotoriker. Was ich jedoch auf meinem Wunschzettel oben zu erwähnen vergaß: Ein Klappdisplay sollte sie schon haben, damit man sieht, was unter dem Schrank lauert. Ich fotografiere mittlerweile hauptsächlich via Display, weil zwei Augen mehr sehen als eines. Den Sucher nehme ich nur noch, wenn es etwas zu verfolgen gibt, die Lichtbedingungen den Blick aufs Display erschweren oder wenn ich bei fehlendem
Licht die Kamera zusätzlich an der Stirn stabilisieren will. Dann finde ich es auch sehr hilfreich, dass die Wasserwaage im Sucher eingespielt werden kann.

Viele Grüße
Herbert
 
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Nach dem ich zum letzten Urlaub ein leichteres System wollte, habe ich beschlossen, nicht mehr auf Nikon zu warten. Nebenbei, das System ist leichter, aber ich habe mich (auch aus finanziellen Gründen) auf meine Motivschwerpunkte eingeschränkt.

Bis dato war ich immer ein Verfechter des optischen Suchers, aber nach dem Urlaub habe ich für mich nichts vermisst, eher das Gegenteil war der Fall. Für meine Motive bzw. Art der Fotografie bietet der EVF mehr Vor- als Nachteile. Damit hatte ich in der Form gar nicht gerechnet :)

Neben dem Kit-Objektiv nutze ich nur Altglas, das ist i.d.R. preiswert, klein und leicht bei meinen bevorzugten Brennweiten. Zudem geht die Fokussierung (für mich) deutlich einfacher als mit der DSLR. Von Canon kommend war die Einschränkung bei Nikon bei alten Objektiven anderer Systeme einer der Punkte, die mich immer gestört haben. Jetzt kann ich quasi alles dranpatschen für das ein Adapter existiert.

Ich könnte mir vorstellen, dass dies ein Punkt ist, den Nikon nicht unbedingt möchte und hier evtl künstlich eine Einschränkung macht.

Seit ich das Teil habe liegt die D600 jedenfalls unbenutzt im Schrank, eine Tatsache, die mich selbst überrascht hat :D

Wenn von Nikon etwas in dieser Richtung kommt, dann hoffentlich nicht nur für Besserverdienende ;)
 
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Eigentlich möchte ich mich gar nicht an den Grabenkämpfen beteiligen.
DSLR und Spiegellos schließen sich m.E. in keinster Weise aus. Jedes System hat eindeutig Vorteile, zumindest für mich. Neben meiner D800 benutze ich X-Fujis, hauptsächlich die X-T1.
Die X-T1 kommt zum Einsatz, wenn ich unterwegs bin, einigermaßen diskret fotografieren möchte, mich in Menschenmengen bewege, Zeit habe. Erstklassige, lichtstarke Objektive machen viel des kleineren APS-C-Formats gegenüber KB wett.
Die Nikon kommt hauptsächlich dann in die Fototasche, wenn ich Geschwindigkeit brauche oder einen Blitz auf der Kamera benötige, bei Events und Hochzeiten. Da liegt für mich der deutlichste Unterschied zur Fuji. Man muss die jeweiligen Stärken und Schwächen kennen und das Beste daraus machen.
Zugegebenermaßen bin ich wesentlich mehr mit den Fujis unterwegs. Ein kleine, relativ leichte Ausstattung z.B. mit einer X-T1, einem 16mm 1.4, 35mm 1.4 und einem Summicron M 50mm in der Tasche und über der Schulter sind schon nicht zu verachten.

Meinen Frieden habe ich längst mit beiden Systemen geschlossen.

Interessant wird schon, was Nikon nach der 1"-Mirrorless aus dem Hut zaubern wird. Kaufen würde ich sie aber vermutlich nicht (mehr). Der Zug ist für mich leider abgefahren.
 
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