Wenn Nikon eine spiegellose Kamera bringt ...

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Ich habe durch D200, D90, D700, Fuji und die D4 geschaut und keine kann der Sony das Wasser reichen.

Hallo Markus!

Schön, mal wieder was von dir zu lesen, bist du deshalb hier so selten unterwegs? :)

Was meinst du mit "keiner kann der Sony das Wasser reichen"?
Ich habe letztes Jahr durch die Fuji XT1 und Sony A7r gekuckt - und fand es grauenvoll. So ein Geruckel! Der nette Sony-Herr meinte, draußen wäre alles besser, kein Kunstlicht, aber was hilft mir das indoor? :nixweiss:
 
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Warum auf Nikon warten, wenn alles schon am Markt verfügbar ist.

Weil das alles Mist ist und dein Enthusiasmus die Schwächen übertönen soll. Pfeiffen im Wald.

Die AF-Performance der SONY A7II mit AF-S Nikkoren ist erbärmlich. Unter aller Sau! Einself! Das mag sich der Eine oder Andere schön reden, indem er "die echte Photographie" mit manueller Fokussierung für sich wieder entdeckt, bei mir fiindet das aber nicht statt. Ich bin 50, trage Brille und schon der 39-Punkt AF der D610 fokussiert DEUTLICH genauer und zuverlässiger als ich. Mit AF-S Nikkoren ist die A7II vollkommen unbrauchbar. Ich wünsche zumindest (!) eine Performance wie die Nikon 1 mit ihren Linsen, gern auch mehr.

Es besteht weder Wunsch noch Bedarf, meine gesammelten Nikkore zu verhökern, um mir teurere (aber nicht immer bessere) Sony-Linsen zu kaufen. Daher warte ich auf Nikon EVIL (electronic viewfinder interchangeable lens) und nehme die Sony Geschichten nur noch als (gelegentlich nerviges) Hintergrundrauschen wahr.
 
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Hi,
regt euch doch nicht auf.
Pentax bringt dieses Frühjahr eine neue VF DSLR auf den Markt. Möglicherweise hat ja die ein paar interessante Innovationen.
Dann gibts einen Mitstreiter mehr in dem Segment und die Diskussionen breitgefächerter.
Gruß :fahne:
 
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ohne jetzt auf Vor- und Nachteile bei spiegellos/DSLR einzugehen, ich glaube das hält sich die Waage, möchte ich mal einen anderen wichtigen Aspekt einwerfen.
Seit ca 2 Monaten befasse ich mich intensiv mit spiegellosen Sony Kameras und habe sowohl die 7R als auch die 7RII ausprobieren können. Top Kameras, - aber bei meiner Handgrösse und Fingerlänge sind diese kleine Kameras einfach vom Handling her für mich nicht zu gebrauchen. Diesen Aspekt sollte man nicht unterschätzen. Wenn man zur Bedienung der Drehräder die Finger so krümmen muss das sie fast brechen, dann ist das mehr als unangenehm.
Da lobe ich mir die angenehme Bedienung und Grösse einer ausgewachsenen DSLR - und der Autofokus einer DSLR ist immer noch besser als bei den Spiegellosen.
Als Sonyfotograf (Alpha 77II ) bewegt mich die Sony Produktpolitik hier zum Wechsel ins Nikon Lager. Mit der D750 oder D810 komme ich vom Handling bestens zurecht. :)
 
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Weil das alles Mist ist und dein Enthusiasmus die Schwächen übertönen soll. Pfeiffen im Wald.

Die AF-Performance der SONY A7II mit AF-S Nikkoren ist erbärmlich. Unter aller Sau! Einself! Das mag sich der Eine oder Andere schön reden, indem er "die echte Photographie" mit manueller Fokussierung für sich wieder entdeckt, bei mir fiindet das

Darum kauft man sich ja E-Mount Objektive und dann kommen bis 399 AF-Felder zum Einsatz und das sehr gut. Alleine der Flexible-AF-Point im AF-C ist eine feine Sache.

Die Adaption von Fremd-Objektiven ist wenigstens für viele Marken möglich. Aber kein Muss!
 
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Was meinst du mit "keiner kann der Sony das Wasser reichen"?
Ich habe letztes Jahr durch die Fuji XT1 und Sony A7r gekuckt - und fand es grauenvoll. So ein Geruckel! Der nette Sony-Herr meinte, draußen wäre alles besser, kein Kunstlicht, aber was hilft mir das indoor? :nixweiss:

- Features und Konzept
- Auflösung und der tolle Sensor
- Farben der Profile
- Spielereien für die kreativen Minuten *g*
- Adaption vieler Hersteller
- Der elektronische Sucher der 7R Mark II
- Zebra-Funktion mit Stufen von 70-100 und 100+ Prozent um Überbelichtungen zu erkennen
- Automatische Ausschnittsvergrößerung bei diversen MF-Objektiven wie z.B. Zeiss Loxia 2/50, 2/35 und vermutlich auch 2.8/21

Ich kann jetzt nach zwei Monaten intensiver Nutzung nur gutes von der Kamera berichtet. Falsch! Zwei Punkte nerven mich:

a) das Menü der Kamera ist ein Abenteuer wenn man von Nikon verwöhnt ist.
b) die AF-Felder im AF-S sind nicht mal eben verschiebbar wie bei Nikon. Es sei denn man drückt auf FN und verschiebt diese. Das Menü wird dann im Sucher angezeigt.

Der Sucher ist toll. Ich melde mich in diesem Thread deshalb, weil ich glaube man immer zu so sehr nach Hinten schaut anstatt dort hin was es bereits eine Lösung gibt.
 
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Nicht übersehen sollte man meiner Meinung nach auch, dass Leica mit der Leica SL die Herausforderung durch die Sony Alpha 7RII beantwortet hat.

Allerdings zum Leica-typischen Preis von ca. 11.000 Euro, wenn man den Body und das dazu gelieferte Zoom-Objektiv zusammennimmt...

Gruß
Gianni
 
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Eigentlich gibt es mit dem 1er System ja schon eine Spiegellose von Nikon.
Die ist kleiner, leichter und Objektive mit Motor lassen sich per Adapter verwenden. Also da sieht man, dass sich sowas realisieren lässt.
Ein größerer Sensor und ein besserer AF, auch mit Adapter, wäre aber schon eine feine Sache.
 
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Markus Grundmann;2452173 b) die AF-Felder im AF-S sind nicht mal eben verschiebbar wie bei Nikon. Es sei denn man drückt auf FN und verschiebt diese. Das Menü wird dann im Sucher angezeigt.[/QUOTE schrieb:
Markus leg die AF-Feld-Verschiebung doch einfach auf einen der C-Buttons, dann geht's auch ohne Menü.
 
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......würde ich mir sie kaufen, sofern

  1. sie einen Vollformatsensor hat
  2. ich meine Nikon-Objektive weiter verwenden kann (evtl. mit Adapter)
  3. sie in 4K filmen kann
  4. sie schnell ist (mind. 10 FPS)
  5. der Preis angemessen ist

P.S. Die Leica SL gefällt mir (mit Ausnahme des Preises) sehr gut.
 
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... aber bei meiner Handgrösse und Fingerlänge sind diese kleine Kameras einfach vom Handling her für mich nicht zu gebrauchen...

Jaja, da reden sich die Leute Deformationen ein, um eine grosse Kamera (Muy Macho) zu legitimieren. Mal abgesehen von Opfern so unangenehmer Leiden wie Arthtritis, ist das alles Unsinn hoch drei. Ihr könnt ja auch Smartphones bedienen oder eine F3 oder FM2 oder gar eine Leica M. All diese Kameras sind winzig im Vergleich zu einer D5000...

Ich schaffe ein Spanne von 27 cm von der Spitze meines Daumens bis zur Spitze meines kleinen Fingers, mein Handtellerumfang ist etwas über 12 Zoll (so bemisst sich die Grösse von Handschuhen), und all das geht wohl einher mit meinen übrigen Dimensionen (Schuhgrösse 50). Damit kann ich von einer Nikon 1 bis zu einer Mamiya RZ67 jede Kamera bedienen, ohne im entferntesten unter falsch proportionierten Bedienelementen zu leiden. Dass ich trotzdem fast ausschliesslich miese Bilder knipse, hat eher mit mangelndem Talent als mit körperlichen Gebrechen oder Deformationen zu tun.

Grosse und schwere Gehäuse fühlen sich mit schweren Objektiven ausgewogener an und bieten mehr Platz für Batterien. Mit ist aber kein Photograph bekannt, der einfach gern mehr Gewicht schleppt. Wer Wert darauf legt, die grösste Kamera zu haben, hat meiner Meinung nach ein ganz anderes Problem...
 
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Also ich bfotografiere mit einer X-pro1 und einer X-T10. Die Qualität dieser Kameras ist wirklich aussergewöhnlich. Nikon kann sich da ruhig was abschneiden. Die haptik der Kameras und vorallem der Objektive ist nur mit Leica zu vergleichen. Meine Tochter nutzt eine 1V2. Absolut chnacenlos. Klar, sie ist günstiger. Aber der kleine Chip hat klar seine Grenze. Unter DX würde ich nichts mehr kaufen. Die Bildqualität der Fujis reicht locker an eine D700 rann. Das sage ich nicht einfach so. Ich habe die D700 auch. Und ich verwende nur 2,8er Zooms und Festbrennweiten. Was ich mir wünschte wäre eine Nikon im Stil der alten S Serie von Nikon. Mit Blendenring und optischem Sucher mit einegeblendeten Rahmen. Fuji zeigt ja wie es geht. Der Hybridsucher ist wirklich toll. Dazu ein paar lichtstarke Festbrennweiten und evtl einen Adapter für DX und FX Linsen. Durch den Wegfall des Spiegels können andere Linsen gar nicht montiert werden. Die müssten komplett neu konstruiert werden.
Ich benutze sie für Street, Portrait, Akt und Reisefotografie. Klar hat das System seine Grenzen. Sport und Tierfotografie ist nicht so ihr Ding. Aber das ist egal. Wenn man jedes System da einsetzt wo es seine Stärken hat bekommt man perfekte Resultate. Mein Rücken freut sich schon riesig. Keine schwere Reflex mehr schleppen im Urlaub. In einer relativ kleinen Tasche ist alles was der Reisefotograf braucht. So macht es Spass. Und wenn ich Motocross oder wilde Tiere fotografiere nehm ich die D4 und die grossen schweren 2.8er Zooms und gut ist.

LG, Wolf
 
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Markus leg die AF-Feld-Verschiebung doch einfach auf einen der C-Buttons, dann geht's auch ohne Menü.

Ich Doof! Mano! Ich hatte auf der C2 zwar die "Fokusfeld"-Funktion eingestellt aber "Fokus-Einstellung" bringt es direkt zur "Verschiebung". Nur mit "Fokusfeld" ist die Auswahl der Art und dann der Position nötig. Jetzt bin ich direkt dort.

Sony muss an dem Menü noch arbeiten.
 
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@ shovelhead

Nix für ungut, aber das ist nun wirklich Quatsch. Mit einem Smartphone muss ich auch nicht den ganzen Tag arbeiten. Ich persönlich bin auch kein Hühne (komme beim spreizen zwischen Daumen und kleinem Finger gerade mal auf 22cm) und mir wäre schon die Fuji X auf Dauer zu fummelig.

Niemand hat was gegen eine Gewichtsreduzierung, aber eine Miniatusirierung der Kamera ist absolut unergonomisch. Dazu gehört nicht nur der Abstand und die Größe der Schalter und Knöpfe, sondern auch daß man die Kamera bequem und sicher mit einer Hand halten kann, was nur mit einer ausreichend großen Grifffläche und Griffmulde gewährleistet ist. Eine gewisse Größe hat sich im Berufsalltag einfach bewährt und wird deshalb auch nicht untersschritten. Erfahrene Kamerahersteller wissen das. Mit Macho-Gehabe hat das jedenfalls nichts zu tun.

VG
 
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Keine Sorge, da gewöhnst Du Dich auch noch dran. Ich bin inzwischen so weit, das ich die Bedienung meiner Sonys logischer/besser/einfacher finde als bei den meisten meiner Nikons

Puh! Naja ich habe ja nur ein AF-Objektiv und nutze häufig das Zeiss Loxia 2/35 und die E-Mount-Variante vom Samyang 85/1.4. Jetzt noch das Loxia 2.8/21 und dann bin ich satt.
 
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Mein Rücken freut sich schon riesig. Keine schwere Reflex mehr schleppen im Urlaub. In einer relativ kleinen Tasche ist alles was der Reisefotograf braucht. So macht es Spass.

Immer noch erstaunlich, wie oft das Gewicht als vermeintlicher Vorteil Spiegelloser herangezogen wird - das macht es nicht richtiger!
Unter Verwendung äquivalenter Brennweiten und Blenden sind alle Systeme (egal, ob mFT, DX, FX) ziemlich gleich schwer (spätestens, wenn man die zusätzlich nötigen Akkus einbezieht), meist sogar gleich voluminös. Das wurde schon oft demonstriert und diskutiert.

Die Spiegellosen bieten eben professionelle Ausstattung/Bedienung im Format der kleinen DX-Kameras. Das ist aber nicht system-, sondern herstellerspezifisch.
 
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Ich würde hier gerne ein paar Punkte kommentieren ...

Also ich fotografiere mit einer X-pro1 und einer X-T10. Die Qualität dieser Kameras ist wirklich aussergewöhnlich. Nikon kann sich da ruhig was abschneiden. Die haptik der Kameras und vorallem der Objektive ist nur mit Leica zu vergleichen.

Ja, korrekt - die Objektive und auch die Kameras (X-T10, X-pro1, X-T1) machen einen hervorragenden Eindruck. Die Abbildungsleistung vieler Linsen ist sehr gut und braucht sich nicht hinter den Nikkoren verstecken. Im Gegenteil, z.B. das 90mm/2 spielt ganz oben mit.

Unter DX würde ich nichts mehr kaufen. Die Bildqualität der Fujis reicht locker an eine D700 rann. Das sage ich nicht einfach so. Ich habe die D700 auch. Und ich verwende nur 2,8er Zooms und Festbrennweiten.

Den Vergleich mit einer D700 kann ich auch ziehen, und ja der Fuji-Sensor ist gut. Aber zwischen den beiden Kameras liegen ein paar Jahre und damit auch Generationen in der Sensor Entwicklung. Beim Rauschverhalten hat aber die Nikon deutlich die Nase vorne, da kommt der Fuji Sensor nicht ran und bei Bildern mit einem großen Dynamikumfang muss man bei der Fuji sorgsamer arbeiten (mein subjektiver Eindruck).
Wenn ich wählen könnte hätte ich lieber einen Nikon DX Sensor in der Fuji. Zumal sich dann die RAW-Entwicklung ein wenig geschmeidiger durchführen lässt.

Dazu kommt noch die Schwäche im AF-C Bereich ... da bin ich von Nikon anderes gewöhnt :)

/b!
 
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Markus Grundmann;2452173Ich kann jetzt nach zwei Monaten intensiver Nutzung nur gutes von der Kamera berichten.[/QUOTE schrieb:
Das glaube ich gern. Wenn ich nicht so Nikon vorbelastet wäre und nicht ein recht komplettes Nikon Objektivsystem im Schrank hätte, würde ich heute lieber mit einer Sony A7II starten, als mit einer Nikon DSLR.

Ich habe aber ab 2009 einmal meinen Objektivpark von Ai auf AF/AF-S für DX erneuert, und in den vergangenen 15 Monaten dann nochmal auf FX. Nu' is' gut. Es fehlt nur noch ein 1.8-35, dann bin ich durch. Ich sehe mich jetzt nicht so bald zu einem anderen Hersteller/Bajonett wechseln.

Menues sind mir hingegen komplett egal. Wenn die Kamera erstmal "korrekt" eingestellt ist, rufe ich darin jahrelang nix mehr auf. War bei der D90 so, ist bei der D610 so und wird wohl auch in Zukunft so bleiben.
 
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Okay. Das verstehe ich war aber für mich nie ein Hindernis. Endlich eine leistungsstarke Kamera die keine Rückenschmerzen verursacht.
 
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