Welches WW-Objektiv für D 300?

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batman

NF Mitglied
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Hallo,
ich bin gerade von Canon (30D) zu Nikon (D300) gewechselt. Meine erster Eindruck und die ersten Bilder sind sehr gut!
Bei der Objektivwahl war für mich das 70-200 gesetzt (habe ich auch an meiner 30 D genutzt). Ursprünglich wollte ich es durch das 17-55 ergänzen.
Leider konnte ich den Gedanken nach meinem Wunschobjektiv (das neue 24-70) nicht aus meinem Kopf verbannen und ich habe in den "sauren" Apfel gebissen. Als Einstiegdbrennweite sind mir die 24 mm aber zu lang und deshalb grübel ich jetzt über die Abrundung meines Objektivparks.
Ich habe glaube ich alle treads zum Nikkor bzw. Tokina 12-24 gelesen und hatte mich schon fast (auch aus Kostengründen, da das 24-70 schon ein größeres Loch als eigentlich geplant in mein Budget gerissen hat) für das Tokina entschieden.
Aber durch meine ertsen Berührungen mit dem 24-70 habe ich Blut geleckt und das 14-24 (Einstiegbrennweite für mich ok) in meine Überlegungen einbezogen. Leider gibt es noch keine Tests bzw. Bilder (jedenfalls habe ich keine gefunden). Klar, es ist teuer (sehr teuer), ja es ist schwer und nein ich habe zurzeit nicht geplant auf Vollformat umzusteigen.
Lohnt sich die Investition? Wer hat Erfahrungen mit dem Objektiv und hilft mir weiter?
Ich fotografiere Architektur, Landschaft und meinen 9 Monate alten Sohn (deshalb Blende 2,8 durchaus sinnvoll, da er sehr rasant unterwegs ist!)

Danke im Voraus für eure Unterstützung!

:nixweiss:
 
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Bei einem Weitwinkel mit Lichtstärke 2.8 habe ich bei Nikon ausser dem 14-24 mm keine Alternative (...) es ist bis jetzt die einzige Alternative im 2.8 lichtstarken Bereich, daher wer wie ich diese Lichtstärke vorzieht, für den sollte das Neue Sinn machen, wenn ihm die 14-24 mm Brennweite reicht.
So ist es absolut richtig. Die 2.8 sind ein Argument für das 14-24 statt des Nikon oder Tokina 12-24. Genauso wie aber auch die 10mm ein Argument für ein Sigma 10-20 sind. Oder halt die 2mm weniger als 14mm für ein 12-24. Die Frage ist - wie so oft - was man haben möchte und bekommen kann. Und das muß halt jeder für sich entscheiden.
Ich zum Beipsiel blende im WW-Bereich ohnehin immer stärker ab. Liegt natürlich auch an der Randunschärfe, welche das 14-24 ja wohl nicht oder kaum zu kennen scheint. Da stört mich eine Lichtstärke größer gleich 4 wenig bis eher garnicht. Vermissen würde ich wohl aber des Öfteren doch die 2 bzw. 4mm nach unten heraus. Wobei man ehrlicherweise natürlich sagen muß, das 21mm Kleinbild ja nun auch nicht gerade wenig Weitwinkeloption ist und sicherlich in den meisten Fällen mehr als ausreichend sein sollte.
 
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Gerade im SWW-Bereich juckt mich eine etwas schlechtere Lichtstärke nun gerade überhaupt nicht (vor allem, wenn dann bald mal die D300 in meiner Tasche liegt).

Vom Geld abgesehen, wäre mir der Klotz einfach zu groß und zu schwer, um ernsthaft über eine Anschaffung nachzudenken. Und dazu noch zu wenig WW. Das Ding ist für FX und von daher nix für meine D200.

jan.
 
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Gerade im SWW-Bereich juckt mich eine etwas schlechtere Lichtstärke nun gerade überhaupt nicht (vor allem, wenn dann bald mal die D300 in meiner Tasche liegt).

Vom Geld abgesehen, wäre mir der Klotz einfach zu groß und zu schwer, um ernsthaft über eine Anschaffung nachzudenken. Und dazu noch zu wenig WW. Das Ding ist für FX und von daher nix für meine D200.

jan.

Das 14-24er ist schon ein kleiner Klotz, aber die Abbildungsleistung ist hervorragen, 14mm Blende 2.8 ist schon scharf bis zum Rand. Das sind ganz neue Möglichkeiten. Denk mal an Aufnahmen in der Kirche, oder bei Partys usw.

Gruß
Thomas
 
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Hallo Michael (Husky),
also bei mir ist es genau umgekehrt. Bei einem Weitwinkel mit Lichtstärke 2.8 habe ich bei Nikon ausser dem 14-24 mm keine Alternative, bei den 24-70 mm sehr wohl. Hier kann ich auf die bewährten 35 mm und 60 mm Festbrennweiten übergehen, sind erstens insgesamt 1.000 Euro preiswerter und zweitens leichter und letztendlich von der Qualität sicher mindestens ebenso gut.
Den Cropfaktor muss ich bei allen DX Kameras einkalkulieren und das ist natürlich bei dem 14-24mm nicht anders. Aber es ist bis jetzt die einzige Alternative im 2.8 lichtstarken Bereich, daher wer wie ich diese Lichtstärke vorzieht, für den sollte das Neue Sinn machen, wenn ihm die 14-24 mm Brennweite reicht.
Servus Inge

Sehr richtig, bei der Lichtstärke hast Du in dem Bereich keine echte Alternative. Viel schlimmer finde ich aber, daß es auch von der Bildqualität im SWW-Bereich keine Alternative gibt. Mir würden locker die 4,0 in dem Brennweitenbereich reichen, aber die Bildquali des 12-24er macht mich einfach nicht an.
Das 14-24er hat für mich aber einfach noch zu viele Nachteile:
- Preis
- keine Möglichkeit Filter zu verwenden (ich verwende gerne Schutzfilter und Polfilter)
- Handlichkeit

Alle Probleme wären für mich mit einem 12/4,0 DX in sehr guter Qualität gelöst.
 
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…was um Gottes Willen, fotografiert Ihr da?

Bei den Superweitwinkelbrennweiten können es „reinrassige“ Architekturaufnahmen jedenfalls nicht sein, dafür passt die Verzeichnung nicht.

So viele Gruppen- und Hochzeitsfotografen hier?

Für Landschaftsaufnahmen?

Ja, funktioniert.

Ist aber nicht generell gewünscht, sehr oft ist eine perspektivische „Verdichtung“ des Hintergrundes besser, diese ist aber nicht mit einem SWW zu erzielen, besser ist es die Aufnahme mit einer längeren Brennweite aufzunehmen und dann auf Panorama zuzuschneiden. Oder, gleich Panos machen.

Auf jeden Fall, 14mm real entsprechen immerhin etwa 21mm an der DX, und das sollte eigentlich für fast alles reichen.

Und, wenn man besondere Effekte braucht, dafür wäre auch der 10,5mm in DX auch noch da.

Nur meine Meinung


Gruß

Peter


Zum Teil gebe ich Dir recht, aber eben nur zum Teil!
Sicher mit einem SWW muß man umgehen können, sonst kommen nur langweilige Bilder heraus. Aber wenn man einen Blick dafür hat, kann man auch Super-tolle Bilder damit machen!

Einen großen Bildwinkel schaffe ich mir auch, indem ich mehrere Bilder zusammenstiche, aber das hat halt leider seine Grenzen: Die Meeresbrandung, die Blätter im Wind...
 
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